DE636064C - Frischwasserklaeranlage - Google Patents

Frischwasserklaeranlage

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DE636064C
DE636064C DEE43537D DEE0043537D DE636064C DE 636064 C DE636064 C DE 636064C DE E43537 D DEE43537 D DE E43537D DE E0043537 D DEE0043537 D DE E0043537D DE 636064 C DE636064 C DE 636064C
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fresh water
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DEAK ABWASSER KLAERUNG WINFRIE
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DEAK ABWASSER KLAERUNG WINFRIE
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F3/00Biological treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F3/28Anaerobic digestion processes
    • C02F3/2866Particular arrangements for anaerobic reactors
    • C02F3/2886Two story combinations of the Imhoff tank type

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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Description

Frischwasserkläranlagen nach dem Absitzverfahren bestehen aus einer Grube oder einem Behälter und in die Grube oder den Behälter eingesetzten, das Klärgerinne bilden-.den Einbauteilen. Es ist auch schon vorgeschlagen worden, solche das Klärgerinne bildende Einbauteile in im Gelände vorhandene Gruben einzusetzen und auf diese Weise Frischwasserklärgruben zu erbauen. Bei allen diesen bekannten Anlagen bildete die Grubenoder Behälterwandung oder ein Teil der Gruben- oder Behälterwandung einen wesentlichen Bestandteil des Klärgerinnes. Deshalb und zur sachgemäßen Befestigung des . Gerinnes wurden Grube und Gerinne meist fest miteinander verbunden. Man pflegte daher solche Kläranlagen bisher im allgemeinen als Gesamtanlage entweder an Ort und Stelle zu erbauen oder aber in fertigen Betonformao stücken fabrikmäßig herzustellen und an die Verwendungsstelle anzuliefern. Unter der Herstellung am Verwendungsort leidet erfahrungsgemäß die Genauigkeit der Ausführung und daher die Wirksamkeit der Anlage, zumal die Entsendung eines Sachverständigen mit Rücksicht auf den Gestehungspreis kleiner und mittlerer Anlagen häufig nicht möglich ist. Diesem Mangel ist, wie die Praxis beweist, auch dadurch nicht abzuhelfen, daß man etwa die ganze Kläranlage fabrikmäßig herstellt und zur Einbaustelle befördert, weil in diesem Falle meist auch, die Grube befördert werden müßte. Selbst wenn man die dadurch entstehenden hohen Beförderungskosten auf sich nehmen würde, bliebe das Bedenken des ungenauen Einbaues bestehen. Überdies ist die Versendung von Betonformstücken auf kleine Anlagen beschränkt.
Aus allen diesen Gründen besteht ein dringendes Bedürfnis der Praxis, mechanische Kläranlagen einfacher, billiger und besser herzustellen sowie möglichst derart, daß. auch beim Einbau durch Nichtfachleute keine Irrtümer begangen werden können. Diese Aufgabe löst die im folgenden beschriebene Erfindung dadurch, daß ein betriebsfertig und frei in die Anlage, Grube oder einen Behälter einhängbares Gerinne mit zusammenhängenden, gegebenenfalls gegeneinander beweglichen Seitenwänden und mit Stirnwänden ausgestattet ist und die hauptsächlichen Gerinneteile aus Glas, Asbestzement, Kunstholz oder Preßmassen bestehen.
Die Herstellung des Gerinnes nach der Erfindung hat einen weiteren sehr wesentlichen technischen Vorteil im Gefolge, der sich auf die Wirksamkeit der Kläranlage im Betrieb bezieht. Bisher sind Klärgerinne aus Stoffen hergestellt worden, auf deren Oberflächenbeschaffenheit man keinen besonderen Wert legte, vorzugsweise aus Beton. Diese Anfertigung ergibt sich aus der geschilderten Bauweise. Es hat sich jedoch herausgestellt, daß der Schlamm auf den rauhen Flächen des Gerinnes anhaftet. Infolgedessen wird die Klärwirkung beeinflußt, ja man muß sogar mit
OBG
einer Infektion und einem Faulen des Frischwassers im Frischwasserabsitzgerinne rech· nen. Solche Betonformstücke weisen zufolge der stofflichen Eigenschaften des Betons die weiteren Nachteile auf, daß die Gerinnewai^ düngen viel dicker sind, als sie es für den VerV wendungszweck zu sein brauchten, daß sie= bei der Beförderung und beim Einbau unhandlich sind sowie nur in geringem Maße ίο vorher ihrer Bestimmung angepaßt werden können. Besonders sei hervorgehoben, daß man nach, dem Abbinden des Zements die Formstücke fast nicht praktisch bearbeiten kann. Für viele praktische Anwendungszwecke, besonders bei einer weiteren Beförderung und bei einer dauernden Inanspruchnahme, ist auch noch mit einem Bruch und mit einer Empfindlichkeit gegen Säuren im Betrieb zu rechnen. Auch diese Nachteile werden durch die Erfindung behoben; denn dadurch, daß das Gerinne als selbständiger Bauteil hergestellt und nachträglich eingesetzt wird, ist es möglich, zu seiner Anfertigung, besonders soweit die Rutschflächen in Frage kommen, technische Verfahren zu benutzen, die eine glatte Oberfläche entstehen lassen. Diese Glätte wird teilweise durch die Auswahl der Baustoffe bewirkt, wozu sich besonders Asbestzement, Glas, Kunstholz und ähnliche Stoffe eignen, ferner dadurch, "daß man die Gerinne mit Hilfe von Preßverfahren herstellt. Man kann jedoch auch Tränkungen und Oberflächenbehandlungen an geeigneten Stoffen vornehmen, um eine möglichst spiegelglatte Oberfläche zu erzielen.
Ferner wird man zur Herstellung der Gerinne besonders solche Stoffe und Formstücke auswählen, die z. B. mit den aus der Holzbearbeitungstechnik bekannten Mitteln miteinander vernutet, verzapft oder auf ähnliche Weise zusammenfügbar sind.
Die Erfindung schafft also einerseits die Möglichkeit, Kläranlagen mit Gerinnen zu versehen, die strengen wissenschaftlichen Anforderungen entsprechen und trotzdem einfach und sicher eingebaut werden können, und die infolge ihrer Herstellung eine entsprechende Wirkungsverbesserung im Betrieb ergeben.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in zwei beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt.
Abb. ι ist in der Zeichnung der Grundriß einer Frischwasserkläranlage, deren Grube in ,;. bekannter Weise aus einzelnen der Befördei/sung zugänglichen Betonringen zusammengesetzt ist. -
.sÄbb. 2 ist ein Längsschnitt nach A-B der •■Abb. i.
Abb. 3 zeigt den Grundriß einer rechteckigen gemauerten Grube.
Abb. 4 ist ein Querschnitt nach C-D der Abb. 3 und Abb. S in schaubildlicher Wiedergabe ein Gerinne der Kläranlage.
Aus Abb. ι geht hervor, daß ein Gerinne eit e2, Z1, f2 am Zulauf rohr α und am Ablaufrohr b derart aufgehängt ist, daß diese Rohre in entsprechende öffnungen der Tauchwände c und d eingeführt sind.
Abb. 2 zeigt im Längsschnitt das gleiche.
Dasselbe Gerinne ist nun gemäß den übrigen Abbildungen in einer prismatischen Grube von quadratischem Querschnitt verwendet worden, um zu zeigen, daß Form und Aufhängungsart des Gerinnes von der Grubenform unabhängig sind.
Abb. 4 zeigt die Form des Gerinnes im Querschnitt. Der Mittelteil des Gerinnes besteht also aus zwei etwa LJ-förmigen gegeneinander versetzten Hälften. Die Tauchwand ist wiederum c. Gerinnestirnwand Z1 ragt, wie in Abb. 4 gestrichelt zu sehen ist, im gewählten Ausführungsbeispiel über den Querschnitt von Gerinne und Tauchwand hinaus.
Außer den schon erwähnten zahlreichen Vorteilen der Erfindung sei noch der hervorgehoben, daß der Bau mechanischer Kläranlagen mit ihrer Hilfe derart vereinfacht und gesichert wird, daß selbst Ungeübte mit ihrer Hilfe im Dauerbetrieb einwandfrei wirkende Kläranlagen herstellen können.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Frischwasserkläranlage, bestehend aus . einer Grube oder einem Behälter mit zur Bildung des Absitzraumes eingehängtem Gerinne, dadurch gekennzeichnet, daß das betriebsfertig und frei in die Anlage einhängbare Gerinne mit gegebenenfalls gegeneinander beweglichen zusammenhängenden Seitenwänden und mit Stirnwänden ausgestattet ist und- die hauptsächlichen Gerinneteile aus Glas, Asbestzement, Kunstholz oder Preßmassen bestehen.
    Hierzu i Blatt Zeichnungen
DEE43537D 1932-11-19 1932-11-19 Frischwasserklaeranlage Expired DE636064C (de)

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