DE63619C - Einrichtung zum selbstthätigen Oeffnen und Schliefsen von Aufzugsthüren - Google Patents
Einrichtung zum selbstthätigen Oeffnen und Schliefsen von AufzugsthürenInfo
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- DE63619C DE63619C DENDAT63619D DE63619DA DE63619C DE 63619 C DE63619 C DE 63619C DE NDAT63619 D DENDAT63619 D DE NDAT63619D DE 63619D A DE63619D A DE 63619DA DE 63619 C DE63619 C DE 63619C
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- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims 1
- 210000002455 dental arch Anatomy 0.000 claims 1
- 210000000744 eyelid Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B13/00—Doors, gates, or other apparatus controlling access to, or exit from, cages or lift well landings
- B66B13/02—Door or gate operation
- B66B13/06—Door or gate operation of sliding doors
- B66B13/10—Door or gate operation of sliding doors by car or cage movement
Landscapes
- Gates (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 35: Hebezeuge.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Aufzugsthüren , welche in verticaler Richtung
schwingen, um den Schacht des Aufzuges abzuschliefsen, wenn derselbe in Benutzung ist.
Diese Einrichtung ist auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1
die theilweise Seitenansicht des Aufzugsschachtes mit dem Fahrstuhl, Fig. 2 einen Verticalschnitt
nach der Linie 2-2 der Fig. 1. Fig. 3 ist eine Einzeldarstellung der Vorrichtung zum Bethätigen
einer Thür, und zwar ein Schnitt nach der Linie 3-3 von Fig. 4, welche die
Vorderansicht dieser Vorrichtung zeigt. Fig. 5 ist in Ansicht und theilweisem Schnitt das
Lager für das eine Ende der Triebwelle, Fig. 6 ein Horizontalschnitt in vergröfsertem Mafsstabe
nach der Linie 6-6 der Fig. 2, die Anordnung der Führungen nebst einer der Führungsstangen
zeigend. Fig. 7 ist in vergröfsertem Mafsstabe die Seitenansicht des Getriebes, welches die
Thüren bethätigt und mit den gezahnten Führungsstangen in Eingriff steht, theilweise geschnitten
nach der Linie j-y der Fig. 2. Fig. 8 ist ein Horizontalschnitt nach der Linie 8-8
der Fig. 7, Fig. 9 die schaubildliche Darstellung der äufseren und längeren Führungsstangen,
Fig. ι ο die der inneren und kürzeren Führungsstangen. Fig. 11 zeigt schaubildlich den
an der Aufzugsthür befestigten Arm, welcher auf die Führungsstangen einwirkt, und Fig. 12
einen Verticalschnitt durch denselben.
Der Aufzugsschacht besteht aus den gewöhnlichen Eckpfeilern 10, welche in Zwischenräumen
bei den Fluren der Stockwerke durch Querbalken 11 verbunden sind, und besitzt
gegenüber diesen Fluren vertical schwingende Thüren 12, deren Kanten nach innen so ausgeschnitten
sind, dafs sie dicht über einander schliefsen. Ebenso besitzen die mittleren Pfeiler ioa, Fig. 2, des Schachtes in der Mitte
solche Ausschnitte, damit beim Offenstehen der Thüren diese sich in die Ausschnitte legen und
den Aufzugskasten oder Fahrstuhl vorbeilassen. An dem einen Ende hängen von der Unterseite
jeder Thür 12 die Platten 13 herunter,
welche je in einen Zahnbogen 14 endigen und in die Triebräder 15 eingreifen, welche drehbar
an den Querbalken 11 gelagert sind und wieder mit kleineren Trieben 17 auf dem einen Ende
der Querwelle 16 in Eingriff stehen. Der Eingriff der Triebe 15 und 17 findet nahe
ihrer Kante statt, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist. Die Querwellen 16 liegen einander an
jedem Flur gegenüber und ist an dem ,Ende jeder Querwelle, wo der Trieb 17 sitzt,
eine Scheibe 18 gelagert, welche zwischen zwei an ihren oberen Enden drehbaren Stangen
20 gehalten ist (Fig. 5). Diese Stangen sind an ihren inneren Seiten ausgehöhlt, so
dafs sie sich fest an die Scheibe legen, und werden mittelst der Bolzen 21 zusammengehalten,
welche lose durch das untere Ende der einen Stange greifen, dagegen an dem unteren
Ende der anderen Stange angeschraubt sind und eine Liderungsscheibe 22 besitzen, welche
gegen eine der Stangen anliegt. Durch diese
Anordnung kann das Lager der Welle 16 insofern
verstellt werden, als durch Drehen dieses Bolzens 21 die Stangen 20 mehr oder weniger
an die Scheibe 18 angeprefst werden.
An dem anderen Ende der Welle 1.6 ist ein Trieb 23 angeordnet, welcher mit einer der
gezahnten Führungsstangen in Eingriff steht und sich in einem Ausschnitt iob der Eckpfeiler
dreht (Fig. 7). Unterhalb dieses Triebes befindet sich ein anderes Triebrad 24, welches
mit ersterem nur theilweise in Eingriff steht, so dafs ihre mittleren Theile nicht in einer
verticalen Ebene liegen (Fig. 8), und von der Innenseite der Eckpfeiler so weit vorstehen,
dafs die Führungsstangen sie- fassen. Da für jeden Trieb eine Führungsstange vorhanden
ist, so ergiebt sich, dafs, wenn der Trieb 23 von der einen Führungsstange gedreht wird,
auch die Welle 16 in einer Richtung bethätigt wird, wodurch der Trieb 15, der Zahnbogen
14 und die Thür 12 bewegt werden, während, wenn der untere Trieb 24 in Eingriff
steht, die Bewegung in ungekehrtem Sinne stattfindet und die Thür in entgegengesetzter
Richtung bewegt wird.
Die Eckpfeiler auf der Seite des Aufzugsschachtes, wo die Triebe 23 und 24 sich befinden,
sind mit Schienen 25 versehen, in welchen die Zahnstangen 26 und 27. senkrecht
geführt werden, die durch ein Führungsband 28 von einander getrennt sind, wie aus Fig. 8
hervorgeht. Die Zahnstangen 26 und 27 sind jede mit seitlichen Lappen 29 versehen, welche
in entsprechende Nuthen der Schienen 25 passen, und besitzen flache Angufsplatten 30,
Fig. 9 und ι ο, welche · sich innerhalb der Schienen 25 bewegen, und längliche Rippen 31,
welche an den Enden 32 abgerundet sind. Die Zahnstange 26 hat aufserdem einen vorspringenden
Anschlag 33, welcher mit der Rippe 31 in einer Ebene liegt und zu beiden Seiten quadratisch
endigt. Ein ähnlicher Anschlag befindet sich an der Zahnstange 27. Beide Zahnstangen
haben auch an ihrer Innenseite einen gezahnten Theil 35, welche beide so in den Führungen
gleiten', dafs der gezahnte Theil der inneren Zahnstange 26 in den inneren Trieb 23
und der gezahnte Theil der äufseren Zahnstange in das äufsere Triebrad 24 eingreift.
In dem Aufzugsschacht bewegt sich vermittelst . eines Taues 37 der Fahrstuhl 36,
an dessen Ober- und Unterseite sich Platten 38 befinden, welche an den Eckpfeilern anliegen
und so abgebogen sind, dafs sie an den Kastenseiten vorspringen, wie aus Fig. 11.
bei 39 ersichtlich ist. Diese Vorsprünge endigen in verticale Arme 40, welche sich mit
dem Fahrstuhl bewegen und den Zahnstangen an den Eckpfeilern gegenüberliegen. Aufserdem
besitzt jeder Arm 40 nahe seinem Ende einen vorstehenden Block 41 , welcher sich in der seitlichen
Aussparung 42 bewegen kann und mittelst der Stange 41 a, die durch eine in dem Arm 40
befindliche Oeffnung hindurchreicht, an einer Feder 43 befestigt ist, die gleichfalls an dem
Arm 40 sitzt. Die Arme 40 werden so an dem Fahrstuhl oder Aufzugskasten befestigt,
dafs der obere Arm mit der inneren Zahnstange 26 und der untere Arm mit der äufseren
Zahnstange 27 in einer Ebene liegt. Für jede Thür 12 sind zwei Zahnstangen und zwei
Arme 40 vorgesehen.
Die Wirkungsweise des Aufzuges ist folgende: Sind die Fahrschachtthüren geschlossen und
der Fahrstuhl bewegt sich aufwärts, so trifft der Block 41 des oberen Armes 40 auf den
unteren Theil des Anschlages 33 an der inneren Zahnstange 26, wodurch diese gehoben
wird und der Trieb 23 und Welle 16 gedreht werden. Hierdurch wird vermittelst des vorher
beschriebenen Zahngetriebes die Thür 12 gehoben und gegen den mittleren Pfeiler ioa
gelegt. Geht der Fahrstuhl weiter aufwärts, so wird die Zahnstange an dem oberen Ende
ihres Führungsweges angehalten, der Block 41 wird nach innen gedrückt und giebt den Anschlag
33 frei, worauf, wenn der Fahrstuhl über den Flur bezw. den Querbalken 11 gehoben
ist, der.Block 41 des unteren Armes 40 auf den unteren Theil des an der äufseren
Zahnstange 27 befindlichen Anschlages 34 trifft, diese Zahnstange hebt und zum Eingriff mit dem.
unteren und äufseren Zahnrad 24 veranlafst, welches beim Drehen das Triebrad 23 nebst
Welle 16 in entgegengesetzter Richtung mitdreht, wie letztere vorher bewegt waren, und
so die Thür 12 auch wieder zurückdreht.
Wenn der Fahrstuhl niedergeht, findet die Bethätigung in umgekehrtem Sinne statt. Der
untere Block trifft zuerst auf die äufsere Zahnstange und hebt die Thüren, während der
nachfolgende obere Block 41 auf die innere Zahnstange trifft und die Thüren schliefst.
Claims (2)
- Patent-Anspruch:Eine Einrichtung zum selbstthätigen Oeffnen und Schliefsen von Aufzugsthüren, gekennzeichnet durch die in verschiedenen Ebenen liegenden, sich von dem Fahrstuhl nach oben und nach unten erstreckenden, mit federnden Riegeln 41 versehenen Arme 40 und die von letzteren beeinflufsten, in bestimmten Grenzen verschiebbaren Zahnstangenpaare 26, 27 eines jeden Fahrschachtflures, von welchen Paaren die Zahnstange 26 mit dem Zahnrad 23 der Welle 16 und Zahnstange 27 mit dem gleichzeitig mit Zahnrad 23 kämmenden Zahnrad 24 in Eingriff steht, bei welcher Einrichtung beim Aufgang des Fahrstuhles:
ι. der obere Arm 40 die Stange 26 anhebt,um mittelst derselben und der Uebersetzung 17, 15 und Zahnbogen 14 die Schachtthüren 12. zu öffnen, worauf nach erfolgtem Durchgang durch letztere der Fahrstuhl an der nun festgelegten Stange 26 vorbeigleitet, und bei welcher Einrichtung bei weiterem Aufgang des Fahrstuhles - 2. der untere Arm 40 die Zahnstange 27 anhebt, welche die Uebersetzung 24, 23 bethätigt und die Bewegung der Thürflügel in die Schliefsstellung bewirkt, beides zum Zwecke des Oeffnens und Schliefsens eines jeden Fahrschachtflures unmittelbar nach dem Durchgang des Fahrstuhles.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE63619C true DE63619C (de) |
Family
ID=337533
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT63619D Expired - Lifetime DE63619C (de) | Einrichtung zum selbstthätigen Oeffnen und Schliefsen von Aufzugsthüren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE63619C (de) |
-
0
- DE DENDAT63619D patent/DE63619C/de not_active Expired - Lifetime
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