DE636314C - Gleichstromgenerator fuer konstanten Strom - Google Patents
Gleichstromgenerator fuer konstanten StromInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K23/00—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
- H02K23/02—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting
- H02K23/10—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting having compound connection of excitation windings
Landscapes
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Description
Beim Kurzschluß einer gewöhnlichen 'Gleichstrommaschine mit Nebenschlußselbsterregung
treten kurz vor dem vollständigen Erlöschen des Stromes bekanntlich sehr große Ströme auf, da das Erregerfeld infolge der
verzögernden Wirkung der Wirbelströme im massiven Eisen der Polkerne nur langsam abklingt.
Eine solche Maschine ist daher für einen Verwendungszweck mit betriebsmäßigen Kurzschlüssen, wie sie beispielsweise
beim Lichtbogenschweißen vorkommen, nur bedingt zu gebrauchen.
Es ist nun bekannt, eine gegenmagnetisierende Hauptstromwicklung auf die Hauptpole
zu legen, um die beim Übergang in einen anderen Belastungszustand auftretenden Stromstöße
zu begrenzen. Die Wirkung der gegenmagnetisierenden Hauptstromwicklung muß aber bei eingetretenem Dauerzustand aufgehoben
werden. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Hauptpole neben ■der gewöhnlichen Nebenschlußerregerwicklung
zwei parallel geschaltete, einander entgegenwirkende Hauptstromwicklungen tragen,
deren Stromkreise verschiedene Selbstinduktion aufweisen, und zwar besitzt der Stromkreis
derjenigen Hauptstrom wicklung, welche im Sinne der Nebenschlußerregerwicklung magnetisiert, eine wesentlich höhere Selbstinduktion
als der Stromkreis der anderen Hauptstromwicklung, die der Nebenschlußwicklung entgegenwirkt.
Die zwei einander entgegengeschalteten Hauptstromwicklungen als solche sind hinsichtlich
Windungszahl und Ohmschem 3f> Widerstand annähernd gleich stark dimensioniert.
Bei Kurzschlüssen wird diejenige Wicklung, die im Sinne der Nebenschlußerregerwicklung
magnetisiert, unwirksam gemacht, und zwar beispielsweise durch eine dauernd mit ihr in Reihe geschaltete Drosselspule.
Diese Drosselspule bewirkt, daß der rasch ansteigende Strom bei Kurzschlüssen zum größten Teil nur die andere, verhältnismäßig
induktionsfreie Hauptstromwicklung durchfließt, 'wodurch eine sofortige Schwächung
des Hauptfeldes eintritt.
Es ist zwar bekannt, schnell regelnde Wirkungen durch verschiedene Bemessung der
Induktivität parallel geschalteter Erregerwicklungen zu erzielen. Eine solche Anordnung
wurde jedoch bisher nur bei fremderregten Feldwicklungen von Gleichstromerzeugem
angewendet, bei denen das unmittelbare Zusammenwirken zwischen Betriebsstrom- und Erregerstromkreis nicht vorhanden
ist.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt schematisch einen zweipoligen Gleichstromgenerator A mit in Reihe geschalteten
Nebenschlußerregerwicklungen B1, B2
und parallel geschalteten Hauptstromwicklungen C1, C2- Die Wicklung C1 ist mit einem
Ohmschen Widerstand D in Reihe geschaltet, während der Wicklung C2 eine Drossel E vorgeschaltet
ist. Die anderen Klemmen der parallel geschalteten Wicklungen C1, C2 sind
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durch einen zweiten Widerstand F verbunden, an den die abgehende Leitung in einem
geeigneten Punkt angeschlossen ist. Diese Anordnung bietet den Vorteil, daß durch.
Verschieben des Anschlußpunktes am Widerstand i7 die Wirkung der beiden Reihenschlußwicklungen
C1, C2 in ihrem Verhältnis"
zueinander auf sehr einfache Weise verändert werden kann,
ίο Dadurch wird eine vorteilhafte Abstimmung der dynamischen Kennlinien des neuen Gleichstromgenerators z. B. für verschiedene ■ Betriebsströme erzielt. Diese Abstimmung braucht jedoch nicht durch den Widerstand F geschehen. Dieselbe Wirkung, nämlich die Veränderung des Verhältnisses der Selbstinduktion zum Ohmschen Widerstand eines Hauptstromerregerkreises relativ zu demselben Verhältnis des anderen Kreises kann im Sinne der Erfindung auch durch andere an sich bekannte Mittel erfolgen, beispielsweise durch Zu- oder Abschalten von Windungen einer oder beider Hauptstromerregerwicklungen.
ίο Dadurch wird eine vorteilhafte Abstimmung der dynamischen Kennlinien des neuen Gleichstromgenerators z. B. für verschiedene ■ Betriebsströme erzielt. Diese Abstimmung braucht jedoch nicht durch den Widerstand F geschehen. Dieselbe Wirkung, nämlich die Veränderung des Verhältnisses der Selbstinduktion zum Ohmschen Widerstand eines Hauptstromerregerkreises relativ zu demselben Verhältnis des anderen Kreises kann im Sinne der Erfindung auch durch andere an sich bekannte Mittel erfolgen, beispielsweise durch Zu- oder Abschalten von Windungen einer oder beider Hauptstromerregerwicklungen.
Die Mittel zur Erzielung der abfallenden statischen Stromspannungskennlinie des Konstantstromgenerators
sind zwecks besserer Übersichtlichkeit in Abb. ι nicht gezeichnet.
Sie können von bekannter Art sein oder den nachfolgend beschriebenen Anordnungen entsprechen.
Außer der bisher beschriebenen Beeinflus-• sung der dynamischen Kennlinien kann gemäß
der Erfindung an dem neuen Gleichstromgenerator auf einfache Weise eine für den vorliegenden Zweck besonders geeignete
Beeinflussung der statischen Kennlinien vorgenommen werden. Diese weitere Ausgestaltung
der Erfindung besteht darin, daß man in die parallelen Hauptstromerregerwicklungen
eine elektromotorische Kraft einführt, die in der Gegend der Wendezone vom Stromwender
abgegriffen wird. Das kann beispielsweise bei zweipoligen Maschinen derart ausgeführt werden, daß die -Bürsten geteilt
und etwas auseinandergeschoben werden und die zwischen zusammengehörigen Teilbürsten
abgenommene Spannung in die parallelen Hauptstromerregerkreise eingeführt wird. Dadurch kommt über die Hauptstromwicklungen
ein Ausgleichstrom zustande, der, da die Teilbürsten in der Gegend der Wendezone
stehen, im wesentlichen vom Wendepolfluß abhängig ist. Der Ausgleichstrom überlagert
sich dem Netzstrom, und zwar bei geeignetem Anschluß in der magnetisierenden Wicklung
gleichsinnig und in der gegenmagnetisierenden Wicklung gegensinnig, so daß er in beiden
Wicklungen magnetisierend wirkt. Aus Symmetriegründen
werden zweckmäßig beide Bürsten einer zweipoligen Maschine in der beschriebenen Weise unterteilt und dementsprechend
die beiden Hauptstrpmwicklungen ebenfalls in je zwei Hälften aufgeteilt, so daß
'jeder unterteilten Bürste je ein Teil wick-"'.Iffllgspaar
in der der vorliegenden Erfindung ■-cB'arakteristischen parallelen Schaltung zu-■■-geördnet
ist. Je eines dieser Teilwicklungspaare kann in normaler Weise auf einem
Hauptpol angebracht sein, oder es können die Hauptpole tangential oder axial unterteilt
sein, so daß jeder Teilpol eine der beschriebenen Teilwicklungen trägt.
Bei vier- oder mehrpoligen Maschinen wird die beschriebene Anordnung besonders einfach.
Die Bürsten brauchen nicht geteilt zu werden, sondern gleichpolige Bürsten werden
gegeneinander verschoben, so daß eine Spannung zwischen ihnen auftritt, die in die
parallelen Hauptstromkreise eingeführt wird. Durch diese Kombination der gegeneinander
verschobenen Bürsten mit den parallelen Hauptstromwicklungen wird der Vorteil erreicht,
daß ohne zusätzliche Mittel nur mit den erfindungsgemäßen Hauptstromerregerwicklungen
sowohl günstige dynamische, als auch geeignete statische Kennlinien zustande gebracht werden.
Diese Art der Bürstenverschiebung ist an sich bekannt; sie ist aber für einen anderen
Zweck vorgeschlagen worden, und zwar um einer Maschine die Eigenschaft zu geben, bei
jeder Drehrichtung Spannung gleichen Vorzeichens zu liefern. Die Anwendung dieser
Art der Bürstenverschiebung in Verbindung mit den einander parallel geschalteten Reihenschlußwicklungen
auf den Hauptpolen ergibt dagegen Konstantstrommaschinen, deren statische Kennlinien sehr gut an den Schweißbetrieb
und ähnliche Betriebe angepaßt sind. Zu bemerken ist noch, daß auch zur Erzielung
einer für die Lichtbogenschweißung günstigen Stromspannungskennlinie vorgeschlagen worden
ist, die Hauptbürsten aus der neutralen Lage heraus zu verschieben; für diesen Zweck wurden aber alle Bürsten in der
gleichen Umfangrichtung verschoben.
Um diese weitere Ausgestaltung der Erfindung an Hand der Zeichnung näher zu erläutern,
ist in der Fig. 2 die prinzipielle Schaltung einer gewöhnlichen vierpoligen Gleichstrommaschine veranschaulicht. Damit,
daß eine vierpolige Anordnung zugrunde gelegt ist, soll jedoch nicht ausgedrückt werden,
daß besonders für größere Leistungen nicht auch mehrpolige Maschinen in Frage kommen
können.
Die Bürsten G1, G2 bzw. H1, H2 sind in
dem erwähnten Sinne aus der Nullstellung verschoben. Zwischen den Bürsten G1 und G2
sind die Hauptstromwicklungen C1 und C2
der PoIeJT1 und K2 geschaltet. Der äußere
Strom wird in der Mitte L1 des Verbindungskabels abgenommen und führt zur einen
Hauptklemme M der Maschine. Auf der cinen Seite des Verzweigungspunktes L1 befindet
sich erfindungsgemäß die Drossel E1, auf der anderen Seite gegebenenfalls ein
Widerstand D1, um den Wirkwiderstand der Drossel auszugleichen. Ähnlich sind zwischen
die Bürsten H1 und H2 die Windungen C3 und
ίο C4 der PoIeJl3 und K4 geschaltet. Von dem
mittleren Punkte L2 führt eine Leitung zu der zweiten äußeren Klemme N der Maschine.
Auf der einen Seite des Verzweigungspunktes L2 befindet sich wieder eine Drossel E2, auf
der anderen Seite evtl. ein Widerstand D2.
Bei der gezeichneten Anordnung sind die zusammengehörigen Hauptstromwicklungen
C1 und C2 bzw. C3 und C4 auf verschiedenen
Polen untergebracht. Es könnten zwar auf
ao jedem Pol zwei zusammengehörige Hauptstromwicklungen C1 und C2 angeordnet werden,
die Wirkung wäre jedoch weniger stark als bei der Anordnung auf getrennten Polen,
deren Felder unabhängig voneinander sind.
Die Hauptpole tragen außer den erwähnten Wicklungen noch eine gewöhnliche Nebenschlußwicklung.
In der von dem Verzweigungspunkt L2 nach der Hauptklemme N führenden
Leitung ist beispielsweise die Wendepolhauptstromwicklung O eingeschaltet. Parallel
zur Wendepolwicklung liegt ein Shunt P, an welchem in einem geeigneten Punkt die
Xebenschlußerregefwicklungen A1, R2, R3 und
7?4 der Hauptpole angeschlossen sind. Auf
der anderen Seite sind diese Wicklungen an den anderen Pol M der Maschine gelegt. Es
hat sich gezeigt, daß es besonders zweckmäßig ist, die Windungen zweier zusammengehöriger
Pole in Reihe und diese beiden Gruppen parallel zu schalten. Es kann ferner in vielen
Fällen vorteilhaft sein, in den Stromkreis des Shunts beim Punkt Q eine kleine Drossel einzuschalten,
um ein Umpolen mit Sicherheit zu vermeiden.
Der Shunt P zur Wendepolwicklung O, von
welchem der Erregerstrom für die Hauptpole K, der der Klemmenspannung proportional
ist, abgenommen wird, hat die Wirkung, als ob auf den Wendepolen eine zusätzliehe,
der Klemmenspannung proportionale Magnetisierung vorhanden sei. Man kann aber auch die Erregerwicklung R an eine
passende Anzapfung der Wendepolwicklung O
selbst anschließen, wobei jedoch der Shunt P, auch wenn er nicht unbedingt notwendig ist,
in gewissen Fällen trotzdem beibehalten werden kann, da er erfahrungsgemäß eine günstige
Wirkung ausübt, indem er bei Stromänderungen den Einfluß der Wendepolwicklung auf die Hauptmagnetisierung zum Vorteil
der dynamischen Charakteristik schwächt.
Es ist auch· möglich, die Schaltung, wie in Fig. 3 angedeutet, derart vorzunehmen, daß
an Stelle des Shunts P zur eigentlichen Wendepolwicklung O eine zusätzliche Wendepolwicklung
S angeordnet wird, welche an die Hauptklemmen M und N der Maschine angeschlossen
ist.
Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Anordnung erhält die Maschine bezüglich der Abhangigkeit
der Klemmenspannung V von dem äußeren Strom I Kennlinien, wie sie in Fig. 4
gezeichnet sind.
Zum Einstellen der gewünschten Stromstärke beim Schweißen wird am besten in an
sich bekannter Weise der magnetische Widerstand der Wendepolkreise verändert. Fig. 5
zeigt eine Ausführungsmöglichkeit. In eine oder mehrere Bohrungen T des Wendepolkerns
werden vom Rücken her ein oder mehrere Eisenstifte U mehr oder weniger tief eingeschoben.
Sind alle Bohrungen des Wendepolkerns mit Eisen ausgefüllt, so ist der magnetische Widerstand der Wendepolkreise
am kleinsten und die sich einstellende Stromstärke am größten.
Fig. 6 zeigt die Anordnung nach der Erfindung bei einem zweipoligen Stromerzeuger,
bei dem die Hauptpole sowie die Stromwendebürsten je in zwei Teile unterteilt sind.
Claims (15)
1. Gleichstromgenerator für konstanten Strom mit Nebenschlußerregerwicklung
und zwei einander entgegenwirkenden · Hauptstromwicklungen, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Hauptstromwicklungen (C1, C2) parallel geschaltet sind
und der Stromkreis derjenigen Hauptstrom wicklung (C2), die im Sinne der
Nebenschlußerregerwicklung (B2) magnetisiert, eine höhere Selbstinduktion besitzt
als der Stromkreis der entgegengesetzt magnetisierenden Hauptstromwicklung (C1).
2. Gleichstromgenerator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß
der gleichsinnig mit der Nebenschlußwicklung magnetisierten Hauptstromwicklung (C2) eine Drossel (Is) vorgeschaltet
ist, während der anderen (C1) ein Ohmscher Widerstand (£>) vorgeschaltet
sein kann.
3. Gleichstromgenerator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß
die zusätzlichen Hauptstromwicklungen (C1, C2) gleich stark bemessen sind.
4. Gleichstromgenerator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß
das Verhältnis der Selbstinduktion zum Ohmschen Widerstand der beiden Haupt-
Stromerregerkreise relativ zueinander zum Zwecke der Einstellung der dynamischen
Kennlinien des Generators mit an sich bekannten Mitteln veränderbar ist.
S- Gleichstromgenerator nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
beiden einander parallel geschalteten Hauptstromwicklungen (C1 und C2) derart
mit einem gemeinsamen Ohmschen Widerstand (F) verbunden sind, daß der Anteil der beiden parallelen Zweige an
dem Ohmschen Widerstand (F) geändert werden kann.
6. Gleichstromgenerator nach Anspruch ι bis 5 mit Wendepolen, dadurch
gekennzeichnet, daß bei zweipoligen Maschinen die Pole zwecks Unterteilung der beiden einander parallel geschalteten
Hauptstromerregerwicklungen (C1, C2) und
Erzeugung eines über sie gerichteten Ausgleichstromes in tangentialer oder axialer
Richtung geteilt und die Bürsten "ebenfalls
geteilt sind, so daß von zwei zusammengehörenden Teilpolen (K1, K2 bzw. K3, K4)
der eine eine gegenmagnetisierende Wicklung (C1 bzw. C4), deren Stromkreis geringere
Selbstinduktion besitzt, und der andere Teilpol eine magnetisierende Wicklung (C2 bzw. C3) trägt, deren Stromkreis
höhere Selbstinduktion besitzt, und daß je ein Ende der Teilwicklungen (C1 bis C4)
zum äußeren Stromkreis abführen und die beiden anderen Enden zu Teilbürsten (G1, G2 bzw. H1, H2) geführt sind, und
zwar in der Weise, daß die anderen Enden der zu einem Hauptpol gehörenden, einander
parallel geschalteten Wicklungen (C1, C2 bzw. C3, C4) an zusammengehörende
.Teilbürsten annähernd gleichen Potentials angeschlossen sind (Fig. 6).
7. Gleichstromgenerator nach Anspruch ι bis 5 mit Wendepolen, dadurch
gekennzeichnet, daß bei vier- und mehrpoligen Maschinen die einander parallel geschalteten Hauptstromerregerwicklungen
(C1, C2) in Wicklungsgruppen (C1, C2
bzw. C3, C4) aufgeteilt sind, derart, daß
von je zwei benachbarten, mit den Wicklungen einer Wicklungsgruppe versehenen Polen der eine eine gegenmagnetisierende
Wicklung (C1 bzw. C4), deren Stromkreis
geringe Selbstinduktion besitzt, und der andere eine magnetisierende Wicklung (C2 bzw. C3) trägt, deren Stromkreis erhöhte
Selbstinduktion besitzt, daß ferner diese Teilwicklungen (C1, C2 bzw. C3, C4)
auf .einer Seite über Drosseln (E1, E2)
und gegebenenfalls über Ohmsche Widerstände (D1, IJ2) mit den Hauptmaschinenklemmen
(M, N) verbunden sind, und daß Go die anderen Enden der Wicklungen je
einer Wicklungsgruppe (C1, C2 bzw. C3, C4)
zu Bürsten (G1, G2 bzw. U1, H2) annähernd
gleichen Potentials geführt sind, die zwecks Erzeugung eines dem Betriebsstrom in den Wicklungen (C1 bis C4) überlagerten
Ausgleichstromes gegeneinander verschoben sind (Fig. 2).
8. Gleichstromgenerator nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Nebenschlußerregerspulen (R1, R2 bzw.
R3, R4) zweier benachbarter Pole in Reihe
und diese Gruppen parallel geschaltet sind.
9. Gleichstromgenerator nach Anspruch 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wendepole zwecks Beeinflussung der statischen Kennlinien des Generators mit einer von der Klemmenspannung abhängigen
zusätzlichen Erregung versehen sind.
10. Gleichstromgenerator nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Wendepole außer der gewöhnlichen Reihenschlußwicklung (O) eine besondere Nebenschlußwicklung (S) besitzen (Fig. 3).
11. Gleichstromgenerator nach Anspruch
9, dadurch gekennzeichnet, daß die Reihenschlußwicklung (O) der Wendepole
einen Shunt (P) besitzt, an dem in einem geeigneten Punkt der Erregerstrom
für die Nebenschlußerregung (R) der Hauptpole abgenommen wird (Fig. 2).
12. Gleichstromgenerator nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß in
den Shuntstromkreis (P) der Wendepolwicklung (O) eine Drosselspule eingeschaltet
ist.
13. Gleichstromgenerator nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Reihenschlußwicklung (O) der Wendepole ioo Anzapfungen zur Abnähme des Nebenschlußerregerstromes
der Hauptpole besitzt.
14. Einrichtung zur Regelung der Ankerstromstärke des Gleichstromgenerators
nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelung durch
. Änderung des magnetischen Widerstandes der Wendepoie erfolgt.
15. Einrichtung zur Regelung der Ankerstromstärke des Gleichstromgenerators
nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelung des ma- gnetischen
Widerstandes der Wendepole durch Änderung ihres aktiven Eisenquerschnittes erfolgt (Fig. 5).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA64160D DE636314C (de) | 1931-11-20 | 1931-11-20 | Gleichstromgenerator fuer konstanten Strom |
| CH167613D CH167613A (de) | 1931-11-20 | 1932-10-25 | Gleichstromgenerator für konstanten Strom. |
| AT137211D AT137211B (de) | 1931-11-20 | 1932-11-16 | |
| AT138690D AT138690B (de) | 1931-11-20 | 1933-01-09 | Gleichstromgenerator für konstanten Strom. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA64160D DE636314C (de) | 1931-11-20 | 1931-11-20 | Gleichstromgenerator fuer konstanten Strom |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE636314C true DE636314C (de) | 1936-10-09 |
Family
ID=6943400
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA64160D Expired DE636314C (de) | 1931-11-20 | 1931-11-20 | Gleichstromgenerator fuer konstanten Strom |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE636314C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE839542C (de) * | 1948-10-02 | 1952-05-23 | Siemens Ag | Anordnung zum Schweissen mit Gleichstrom |
-
1931
- 1931-11-20 DE DEA64160D patent/DE636314C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE839542C (de) * | 1948-10-02 | 1952-05-23 | Siemens Ag | Anordnung zum Schweissen mit Gleichstrom |
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