DE636406C - Anordnung zur Kompoundierung einer Kaskade, bestehend aus einer Asynchronmaschine und einer Kommutatorhintermaschine - Google Patents

Anordnung zur Kompoundierung einer Kaskade, bestehend aus einer Asynchronmaschine und einer Kommutatorhintermaschine

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DE636406C
DE636406C DEA77582D DEA0077582D DE636406C DE 636406 C DE636406 C DE 636406C DE A77582 D DEA77582 D DE A77582D DE A0077582 D DEA0077582 D DE A0077582D DE 636406 C DE636406 C DE 636406C
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DE
Germany
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machine
cascade
compounding
asynchronous machine
arrangement
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Expired
Application number
DEA77582D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Franz Hillebrand
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/34Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter
    • H02K17/38Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter with a commutator machine

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

Um Asynchronmaschinen, deren Kommutatorhintermaschinen ganz oder teilweise über einen Frequenzwandler erregt werden, in einfacher Weise regeln zu können, speist man den Frequenzwandler in vielen Fällen nicht über Stufentransformatoren oder Doppeldrehregler, sondern über einen Synchronmotor-Synchrongenerator-Satz, wobei der Synchronmotor am gleichen Netz hängt, wie die AsynchronmascMne. Bei derartigen Kaskaden wird nun vielfach eine Kompoundierung gewünscht, beispielsweise um den Leistungsfluß zwischen zwei Netzen verschiedener Frequenz beeinflussen zu können.
Die Erfindung ermöglicht dies auf einfache Weise dadurch, daß bei einer Kaskade, bestehend aus einer Asynchronmaschine und einer Kommutatorhintermaschine, die ganz oder teilweise durch einen Frequenzwandler erregt wird, welcher über einen Synchronmotor-Synchrongenerator-Satz mit Netzfrequenz gespeist wird, zur Kompoundierung der Kaskade die Gleichstromerregermaschine des Synchrongenerators neben einer im Neben-Schluß oder fremderregten Erregerwicklung mit einer Kompoundwicklung versehen ist, welche über Trockengleichrichter, vorzugsweise in Doppelwegschaltung, von einem Stromtransformator in , Abhängigkeit vom Strom der Asynchronmaschine gespeist wird.
Da die Leistung im Kompoundkreis verhältnismäßig kleine Werte hat, kann man zur Gleichrichtung einfache Trockengleichrichter in Graetzschaltung verwenden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
In Kaskade mit der Asynchronmaschine 1 ist eine kompensierte Kommutatormaschine 2 geschaltet/ deren Erregerwicklung über einen unkompensierten Frequenzwandler 3 vom Synchrongenerator 4 gespeist wird. Der Synchrongenerator 4 wird von einem am gleichen Netz, wie die Asynchronmaschine 1, hängenden Synchronmotor 5 angetrieben. Die Gleichstromerregermaschine 6 des Synchrongenerators 4 besitzt außer der Nebenschluß wicklung 7 eine Kompoundwicklung 8, welche in Abhängigkeit vom Strom der Asynchronmaschine 1 vom Stromtransformator 9 über Trockengleichrichter 10 in Doppelwegschaltung gespeist wird. Die Gleichstromerregermaschine 6 kann gegebenenfalls als Spaltpolmaschine ausgeführt werden, wobei ein Teil konstant und der andere Teil kompoundiert erregt wird, so daß es möglich, ist, dieser Erregermaschine gleichzeitig den konstanten Erregerstrom für den Synchronmotor 5 zu entnehmen. Grundsätzlich könnte auch der Synchrongenerator 4 selbst mit einer Kompoundwicklung versehen werden, so daß nur eine Erregermaschine
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr.-Ing. Franz Hillebrdnd in Berlin-Frohnau.
für konstante Spannung erforderlich wäre. Diese Ausführung hätte jedoch den Nachteil, daß der Synchrongenerator mit vier Schleifringen zu versehen wäre.
Die Erregung des Synchrongenerators 4 kann im Bedarfsfalle durch"Feldregler in be-' liebiger Weise eingestellt werden. Das gleiche gilt für die Nebenschluß- und Kompounderregung der Erregermaschine 6. Außerdem können in allen Netzphasen der Asynchronmaschine ι Stromtransformatoren und Gleichrichter angebracht werden.
Wenn man eine Kompoundierung erreichen will, die von der Art der Belastung (induktive oder kapazitive) abhängig ist/,:so ist es erforderlich, den Strom des Stforriwandlers mit einem konstanten Wechselstrom zu vergleichen. Die Phasenlage dieses konstanten Wechselstromes ist dabei derart zu wählen, daß bei kapazitiver Belastung eine Schwächung und bei induktiver Belastung eine Verstärkung des Kompoundstromes eintritt. Erreichen kann man das beispielsweise dadurch, daß man parallel zur Sekundärseite.
des Stromtransformators 9 die Sekundärwicklung eines anderen Stromtransformators schaltet, dessen Primärwicklung in Reihe mit einem induktiven oder kapazitiven Stromverbraucher liegt. Die Größe des Stromverbrauchers ist dabei so zu wählen, daß weitaus der größte Spannungsabfall an ihm auftritt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Anordnung zur Kompoundierung einer Kaskade, bestehend aus einer Asynchronmaschine und einer Kommutatorhintermaschine, die ganz oder teilweise durch einen Frequenzwandler erregt wird, welcher über einen Synchronmotor-Synchrongenerator-Satz mit Netzfrequenz gespeist wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichstromerregermaschine des Synchrongenerators neben einer im Nebenschluß oder fremderregten Erregerwicklung mit einer Kompoundwicklung versehen ist, welche über Trockengleichrichter, vorzugsweise in Doppelwegschaltung, von einem Stromtransformator in Abhängigkeit vom Strom der Asynchronmaschine gespeist wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA77582D 1935-11-08 1935-11-08 Anordnung zur Kompoundierung einer Kaskade, bestehend aus einer Asynchronmaschine und einer Kommutatorhintermaschine Expired DE636406C (de)

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