DE636473C - Vorrichtung zum UEberleiten geschmolzenen Glases von einem Glasschmelzofen zu einem Walzwerk - Google Patents

Vorrichtung zum UEberleiten geschmolzenen Glases von einem Glasschmelzofen zu einem Walzwerk

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DE636473C
DE636473C DEA75362D DEA0075362D DE636473C DE 636473 C DE636473 C DE 636473C DE A75362 D DEA75362 D DE A75362D DE A0075362 D DEA0075362 D DE A0075362D DE 636473 C DE636473 C DE 636473C
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glass
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Die AG fuer Glasindustrie
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Die AG fuer Glasindustrie
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B13/00Rolling molten glass, i.e. where the molten glass is shaped by rolling
    • C03B13/04Rolling non-patterned sheets continuously

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Überleiten geschmolzenen Glases von einem Glasschmelzofen zu einem Walzwerk Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Überleiten von Glas aus einem Ofen auf eine Gußglaswalze.
  • Die bekannten Rinnen mit schmalem Auslauf zum Überleiten von Glas haben zwar den Vorteil, daß das Glas in ihnen schnell fließt und daß sie leicht durch einen Stopfen verschlossen werden können. Beim ununterbrochenen Walzen von Glas sind diese Rinnen jedoch nachteilig, weil das Glas nur an einen Punkt der Walze gelangt und die Breite der ausgewalzten Glastafel daher nur klein sein kann. Wählt man dagegen eine breite Auslaufrinne, so ergeben sich dadurch Schwierigkeiten, daß das Glas infolge seiner geringen Tiefe im vorderen Rinnenteil schnell abkühlt und daher nur langsam ausfließt. Auch das Verschließen der Rinne ist in= diesem Falle schwierig, weil die breiten Schieber große Auflageflächen haben, schwer wieder zu entfernen sind und daher zu Betriebsstörungen führen.
  • Erfindungsgemäß werden diese Schwierigkeiten dadurch vermieden, daß über der Gußglaswalze zusätzlich eine schwenkbare Leitrinne oder Auslaufschnauze angebracht wird, die bei ihrer Verschwenkung gleichzeitig senkrecht zur Gußwalzenachse so vor- und zurückgezogen wird, daß sich das Auslaufende der Leitrinne oder Auslaufschnauze stets gleichgerichtet zur Walzenachse bewegt. Die Verschwenkung der Leitrinne unter gleichzeitiger Vorwärts- und Rückwärtsbewegung ist dabei durch einen an einem Drehgestell der Leitrinne befestigten Zapfen geregelt, der in eine kurvenförmig gestaltete Führungsnut eingreift.
  • Es sind zwar bereits Vorrichtungen zum Überleiten geschmolzenen Glases von einem Glasschmelzofen zu einem Walzwerk bekannt, bei denen eine verschwenkbare Leitrinne auf einem gleichgerichtet zur Walzenstraße verschiebbaren Wagen angeordnet ist. Diese Vorrichtungen sind aber nur für absatzweise arbeitende Verfahren zum Walzen von Glas geeignet und insofern nachteilig, als bei ihnen eine selbsttätige, gleichmäßige Verteilung des Glases über die gewünschte Breite hin nicht erfolgt. Bei der bekannten Vorrichtung ist es auch nicht zu vermeiden, daß bei der Zuführung des Glases störende Wärmeunterschiede im Glasbande auftreten. Beides ist bei der neuen Vorrichtung, bei der der Auslauf der Leitrinne ständig gleichgerichtet zur Walzenachse geführt ist, vermieden. Durch die einfache Steuerung der Leitrinne mit Hilfe des in eine Führungsnut eingreifenden Zapfens wird eine sichere Arbeitsweise der neuen Vorrichtung gewährleistet.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiele dargestellt, und zwar zeigen: Fig. i die Vorrichtung im Querschnitt, Fig.2 und 3 die Vorrichtung längs creschnitten in zwei verschiedenen Stellungen.
  • Das in der Wanne i befindliche Glas gelangt durch die Rinne 2, deren Auslaßquerschnitt durch einen Schieber 3 geregelt wird, in die schwenkbare Auflaufschnauze 4. Um eine Abkühlung des Glases möglichst zu vermeiden, ist die Rinne 2 mit einer Schamottebekleidung 5 versehen, welche die Auslauf= vorrichtung auch oben und an der Seite äb=@ deckt. Auch die Auslaufschnauze 4 ist an der Seite, oben und vorn mit Schamotteplatten 6 abgedeckt, die einen Hohlraum 7 einschließen, der von der Wanne aus oder durch besondere angebrachte Brenner beheizt werden kann.
  • Die Auslaufschnauze 4 ruht auf einem Traggestell 8, das in geeigneter Weise in die Grundplatte der Auslaufschnauze eingreift, um eine Verschiebung dieser beiden <Teile gegeneinander zu verhindern. Wie in Fig. i dargestellt, können die beiden Teile, beispielsweise durch seitlich übergreifende Rippen und eine in der Mitte durchgehende Wulst, gegen Verschiebung gesichert sein. Das Geste118 ruht in waagerechter Ebene drehbar auf einem Wagen 9, welcher auf Schienen io der Grundplatte i i senkrecht zur Achse der Gußglaswalze 12 hin und her bewegt werden kann. Um eine leichte Verschwenkung des auf der Wagen 9 drehbar gelagerten Gestelles 8 zu ermöglichen, kann das Gestell 8, wie in Fig. i dargestellt, auf einem Kugellager 13 ruhen. In dem Drehgestell 8 ist ferner erfindungsgemäß ein Bolzen 14 befestigt, welcher in eine Nut 15 der Grundplatte i i eingreift. Die Nut 15 verläuft im Sinne einer Kurve, welche in der Weise ausgestaltet ist, daß bei einer Drehung der Auslaufschnauze der Wagen 9 gegenüber der Walze 12 so vor-und zurückgezogen wird, daß sich die Auslaufschnauze 4 ständig gleichgerichtet zur Walzenachse bewegt. Die Bewegung der Auslaufschnauze wird, wie bei Leitrinnen für geschmolzenes Glas bekannt, durch eine Zug-°stange 16 bewirkt, welche an dem Bolzen 14 öer gegebenenfalls an einer über diesem Bol-:.zen befindlichen Rolle angreift. Die Zug-"S:tange wird durch eine Kurbelscheibe 17 in hin und her gehende Bewegung versetzt. Der Hub kann durch Verstellung des Kurbelzapfens in einem in der Scheibe befindlichen Längsschlitz 18 geändert werden.

Claims (2)

  1. PATtNTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Überleiten geschmolzenen Glases von einem Glasschmelzofen zu einem Walzwerk mit einer verschwenkbaren Leitrinne, die sich auf einem gegenüber der Walzenstraße verschiebbaren Wagen befindet, dadurch gekennzeichnet, daß der die Leitrinne tragende Wagen (9) vor der ersten Walze (12) der Walzenstraße angeordnet ist und sich beim Verschwenken der Leitrinne zwangsläufig so vor und zurück bewegt, daß sich das Auslaufende der Leitrinne (4) ständig gleichgerichtet zur Walzenachse bewegt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, -dadurch gekennzeichnet, daß die Vorwärts-und Rückwärtsbewegung des Wagens bei der Verschwenkung der Leitrinne (4) durch einen an einem Drehgestell (8) der Leitrinne befestigten Zapfen (14) regelbar ist, der in eine auf der Grundplatte (1i) befindliche kurvenförmig gestaltete Nut (15) eingreift.
DEA75362D 1935-02-21 1935-02-21 Vorrichtung zum UEberleiten geschmolzenen Glases von einem Glasschmelzofen zu einem Walzwerk Expired DE636473C (de)

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