DE636493C - Konditionierende Schael- und Trockenvorrichtung fuer Getreide - Google Patents
Konditionierende Schael- und Trockenvorrichtung fuer GetreideInfo
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- DE636493C DE636493C DEZ22965D DEZ0022965D DE636493C DE 636493 C DE636493 C DE 636493C DE Z22965 D DEZ22965 D DE Z22965D DE Z0022965 D DEZ0022965 D DE Z0022965D DE 636493 C DE636493 C DE 636493C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B17/00—Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement
- F26B17/18—Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by rotating helical blades or other rotary conveyors which may be heated moving materials in stationary chambers, e.g. troughs
- F26B17/22—Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by rotating helical blades or other rotary conveyors which may be heated moving materials in stationary chambers, e.g. troughs the axis of rotation being vertical or steeply inclined
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Description
- Konditionierende Schäl- und Trockenvorrichtung für Getreide Die Erfindung betrifft eine konditionierende Schäl- und Trockenvorrichtung für Getreide mit senkrecht angeordneten Förderschnecken. Gemäß der Erfindung ist von diesen Schnecken mindestens eine mehrmals unterbrochen, und sie sind so im Gehäuse angeordnet, daß oberhalb des letzten Ganges der Schnecken im Schneckengehäuse in bekannter Weise ein freier Raum bestehen bleibt.
- Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise in einer Vorrichtung mit zwei Schnecken schematisch im Längsschnitt dargestellt.
- An das Schneckengehäuse i ist bei 2 eine Vorrichtung zur Zuführung des Getreides angeschlossen. Die Benetzung des Getreides erfolgt in bekannter Weise innerhalb dieser nicht dargestellten Vorrichtung, ,der aber das Benetzungswasser wird bei 3 in das Schnekkengehäuse eingeführt. Die Dosierung des Wassers kann dabei durch eine selbsttätig wirkende Vorrichtung in Abhängigkeit von der zugeführten Getreidemenge erfolgen. Das Schneckengehäuse i enthält eine mehrmals unterbrochene Förderschnecke, deren erstem Teil :I die Aufgabe der Vorwärmung des Getreides zufällt. Über dieser Vorwärmeschnecke sind von dieser und untereinander je durch einen Zwischenraum getrennt die Schälschnecken 5 und 6 angeordnet. Der letzte Gang sämtlicher Schnecken ist mit einem muhen Belag, z. B. Schmirgel, versehen. Über der letzten Schälschnecke 6 ist im Schneckengehäuse i ein freier Raum vorgesehen, welcher seitlich eine Öffnung g hat, die durch den Schieber io geschlossen werden kann. Die Öffnung 9 führt in den Getreideablauf ii zwischen den Schneckengehäusen i und 12. Der Zwischenraum zwischen diesen Gehäusen ist im übrigen durch die Heizvorrichtung 13, beispielsweise für Heißwasser, ausgefüllt; der Getreideablauf ii ist durch die Öffnung 14 mit dem Schnekkengehäuse 12 verbunden. Im Schneckengehäuse 12 befindet sich die Förderschnecke 15, und an seinem oberen Ende ist der Getreideauslauf 16 angebracht.
- Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Das benetzteGetreide gelangt durch die Zuführungsvorrichtung in. das Schneckengehäuse i oder wird dem Schneckengehäuse unbenetzt zugeführt und hier durch eine bei 3 angeschlossene besondere Vorrichtung benetzt. Unter Einwirkung der in der Schnecke herrschenden Hitze wird das Getreide unter dauernder Umwälzung von der Schnecke nach oben getrieben. Am oberen Ende. der Schnecke 4. tritt eine Unterbrechung der Aufwärtsbewegung des Getreides ein, bis der Zwischenraum zwischen der Vorwärmeschnecke q. und der Schälschnecke 5 mit Getreide ausgefüllt ist. Das hier gestaute Getreide wird durch die Drehung der Schnecken dauernd in Bewegung gehalten, und dabei wird durch die Reibe 7 der Schälvorgang unter dauernder Einwirkung von Feuchtigkeit und Wärme eingeleitet. Ist der Zwischenraum zwischen den Schnecken 4 und 5 mit 'Getreide ausgefüllt, .dann wird das Körnergut durch die Schnecke 5 «reitergehoben und gelangt in- den Zwischenraum zwischen den. Schnecken 5 un-d 6. Die auf der Schnecke`-' angebrachte Reibe 7 setzt dann am gestauten. Getreide den Schälvorgang fort. Zuletzt hebt die Schnecke 6 das schon teilweise gesehärt#« ' Getreide bis in den Raum 8, in welchem wieder eine Stauung des Getreides erfolgt und die Reibe 7 den Schälvorgang beendet. Durch den Schieber io kann die Höhe der überliegenden Getreidesäule in dem Raum 8 auf beliebige Höhe eingestellt werden. Damit kann aber der Druck, mit welchem das Getreide gegen die Reibe 7 gepreßt wird, innerhalb gewisser Grenzen geregelt werden, je nach Beschaffenheit des zu behandelnden Körnergutes. Durch die Öffnung 9 gelangt das geschälte Gut in den Getreideablauf ii und von diesem durch- die Öffnung 14 in das Schneckengehäuse 12. In diesem Gehäuse wird es von der Förderschnecke 1 5 bis zum Auslauf 16 gehoben und auf dem Wege dorthin der noch anhaftenden Schaleteilchen beraubt und getrocknet. Durch die -weiche reibende Wirkung dieser Schnecke wird das Getreide poliert und mahlfähig gemacht. Die Schnecken können beliebig vermehrt werden.
- Um mit der Vorrichtung gemäß Erfindung naturfeuchtes Getreide zum Einlagern zu trocknen, ist die Öffnung 17 mit dem Schieber 18 vorgesehen, durch dessen Öffnung die Schälschnecken aus dem Arbeitsgang genommen werden und das Getreide nur Trocken-Schnecken passiert.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. KOriditl0nierendeSChäl-1:ndTrOCkenvorrichtung für Getreide mit senkrecht angeordneten Förderschnecken, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Schnecken mehrmals unterbrochen ist und oberhalb des letzten Ganges dieser Schnelcken im Schneckengehäuse in bekannter Weise ein freier- Raum bestehen bleibt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Seitenwandung des oberen freien Raumes eine mittels Schiebers verschlossene Öffnung angeordnet ist, durch dessen Einschaltung die beim Betrieb der Vorrichtung entstehende Getreidesäule verschieden hoch gehalten werden kann.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i, und 2, dadurch gekennzeichnet, daß kurz unterhalb der ersten Schneckenunterbrechung im Schneckengehäuse eine mittels Schiebers verschlossene Öffnung angeordnet ist, durch die das Getreide vor Eintritt in die oberhalb der Öffnung sitzenden weiteren Schälschnecken aus dem Arbeitsgang genommen werden kann. q.. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnecken stehend nebeneinander angeordnet und die Räume zwischen den Schneckengehäusen, in die die Gehäuseöffnungen führen, als Überleitungsräume in die nächste Schnecke dienend mit Heizvorrichtungen, -z. B. durch Heißwasser, ausgestattet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ22965D DE636493C (de) | 1936-01-07 | 1936-01-07 | Konditionierende Schael- und Trockenvorrichtung fuer Getreide |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ22965D DE636493C (de) | 1936-01-07 | 1936-01-07 | Konditionierende Schael- und Trockenvorrichtung fuer Getreide |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE636493C true DE636493C (de) | 1936-10-09 |
Family
ID=7625785
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEZ22965D Expired DE636493C (de) | 1936-01-07 | 1936-01-07 | Konditionierende Schael- und Trockenvorrichtung fuer Getreide |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE636493C (de) |
-
1936
- 1936-01-07 DE DEZ22965D patent/DE636493C/de not_active Expired
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