DE637085C - Einbaufrequenzrelais, insbesondere fuer Tarifapparate o. dgl. - Google Patents
Einbaufrequenzrelais, insbesondere fuer Tarifapparate o. dgl.Info
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- DE637085C DE637085C DES109404D DES0109404D DE637085C DE 637085 C DE637085 C DE 637085C DE S109404 D DES109404 D DE S109404D DE S0109404 D DES0109404 D DE S0109404D DE 637085 C DE637085 C DE 637085C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H51/00—Electromagnetic relays
- H01H51/30—Electromagnetic relays specially adapted for actuation by AC
- H01H51/32—Frequency relays; Mechanically-tuned relays
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Vibration Prevention Devices (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Einbaufrequenzrelais für ferngesteuerte Zähler, Schalter,
Uhren o, dgl. Das Relais soll so beschaffen sein, daß es in den zu steuernden Apparaten
möglichst ohne Umänderung des Aufbaues dieser Apparate untergebracht werden kann.
Es soll einen möglichst starren, wenig Platz und Material beanspruchenden Körper bilden.
Ferner soll es gegen äußere Beeinflussungen geschützt sein. Insbesondere sollen die beweglichen
Relaisteile möglichst innerhalb der festen Teile liegen.
In bekannter Weise hat das Relais einen ebenen Erregermagnet und einen stabförmigen
Polarisationsmagnet, dessen Ebene senkrecht zu der des Erregermagnets steht.
Erfindungsgemäß sind die beiden Magnete mit ihren Längsachsen parallel zueinander angeordnet
und durch einen senkrecht zu den Längsachsen angebrachten Bügel zu einer
Raumecke ergänzt, in der wenigstens eine vom Erregermagnet betätigte Zunge und ein
von der Zunge betätigter Schaltteil angeordnet sind.
Ein Resonanzrelais, bei dem die Längsachse des Erregermagnets senkrecht zur Längsachse
von zwei Polarisationsmagneten steht, ist bekannt. Ein solches Relais beansprucht aber
verhältnismäßig viel Platz.
Wegen der großen Ausdehnung des Relaiskörpers, der praktisch aus einem rechteckigen
Rahmen besteht, können sich im Relaisrahmen Schwingungen ausbilden, die sich auf die
Tragteile des Relais übertragen; dann wandert aber ein großer Teil der Schwingungsenergie
ungenutzt in die Umgebung ab.
Bei dem Erfindungsgegenstand dagegen, bei dem die Längsachsen des Erreger- und Polarisationsmagnets
parallel liegen und die beiden Magneten durch einen Bügel zu einer Raumecke vereinigt sind, fällt der Relaiskörper klein
und starr aus und ist schon aus diesem Grunde der Gefahr des Mitschwingens weniger ausgesetzt.
Zwar wird auch dieser Rahmen eine gewisse Eigenschwingung haben. Wegen der Kleinheit und Starrheit liegt aber die Eigenfrequenz
weit außerhalb der Betriebsfrequenz des Relais, so daß nach bekannten Gesetzen
ein Mitschwingen des Rahmens vermieden wird.
Die Erfindung ergibt ein Optimum nicht nur an Platz- und Materialersparnis, sondern
auch an Betriebssicherheit und Abstimmschärfe.
Die Erfindung soll an Hand der Zeichnung näher erläutert werden. Fig. 1 und 2 zeigen
das Relais in zwei verschiedenen Ansichten.
Das Relais setzt sich aus dem Erregermagnet 12 mit den Erregerwicklungen 13, dem
Dauermagnet 14 aus hochpermeablem Stahl, den gebogenen Zungen 15 und 16, den beiden
Hämmern 17, 18 und der von den Hämmern angetriebenen Schaltwelle 19 zusammen.
Die Hämmer 17, 18 sind zueinander und mit ihrer Hubebene parallel zum Erregermagnet
12 angeordnet; desgl. die Längsachse
*) Von dem Patentsucher sind als die Erfinder angegeben worden:
Paul Paschen, Georg Mohr und Otto Ortner in Nürnberg.
des Dauermagnets 14. Der Dauermagnet und der
Erregermagnet bilden zusammen mit einem senkrecht zu ihren Längsachsen angeordneten
Bügel 20· eine Raumecke, in der die Schalt-: 5 organe, also insbesondere die Hammer, unteir
gebracht sind. Die gebogenen Zungen 15, '£§,
sind in dieser Raumecke senkrecht zu den Hämmern 17, 18 angeordnet und mit ihrem
kürzeren Ende fest an dem einen Ende des «ο Dauermagnets 14 angebracht. Der Erregermagnet
12 bildet zusammen mit seinen Trag- und Halteteilen 20, 21 einen metallschlüssigen
Rahmen, in dessen öffnung die Zungen 15, 16
ragen. Die Hammer 17, 18 sind in einem
Bock 22 schwenkbar um die Schaltwelle 19 gelagert. Der Hammer 17 greift in den Schwingungsweg
der Zunge 15, der Hammer 18 in den Schwingungsweg der anders abgestimmten
Zunge 16. Die Hammer werden durch biegsame Lappen 23 in einem bestimmten Abstand
von den Ruhelagen der Zungen gehal-■ ten. Ihr Hub ist durch den am Erregermagnet befestigten Anschlag 24 begrenzt.
Jeder Hammer ist in bekannter Weise mit einer Klinke 25 versehen, die in die Zähne
eines nur über einen halben Umfang verzahnten Steigrades 26 greift. Die verzahnten Umfanghälften
der beiden Räder sind um i8o° gegeneinander versetzt, so daß also beim Ansprechen
der Zunge 15 die Schaltwellerg jeweils
nur um einen Winkel von ο bis i8o°,
beim Ansprechen der Feder 16 nur um einen Winkel von 180 bis 3600 gedreht werden
kann, also jeder Zunge immer· nur ein bestimmter Schaltschritt zugeteilt - ist. Beim
Schwingen einer Zunge wird der Hammer fortgesetzt hochgeschleudert und schaltet dadurch
die Welle 19 fort. Eine Rückdrehung ' .der Welle wird durch eine auf ein drittes
-";;Steigrad 27 wirkende Klinke 28 verhütet. Das Steigrad 27 trägt die Steuerkurbel 6 für
den zu steuernden Apparat. Das Relais kann so klein gehalten werden, daß es in einem
Quader mit der Grundfläche 4-7 cm und mit einer Höhe von 4 cm Platz findet.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Einbaufrequenzrelais, insbesondere für Tarifapparate o. dgl., mit einem ebenen Erregermagnet und einem stabförmigen Polarisationsmagnet, dessen Ebene senkrecht zu der des Erregermagnets steht, dadurch gekennzeichnet, daß 3ie beiden Magnete (12:, 14) mit ihren Längsachsen parallel zueinander' angeordnet und durch einen senkrecht zu ihren Längsachsen angebrachten Bügel (20) zu einer Raumecke ergänzt sind, in der wenigstens eine vom Erregermagnet betätigte Zunge (15, 16) und ein von der Zunge betätigter Schaltteil (17, 18) angeordnet sind.
- 2. Einbaufrequenzrelais nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Elektromagnet (12) betätigten, U-förmig gebogenen Zungen (15, 16) senkrecht zur Längsachse des Dauermagnetstabes (14) und parallel zum Verbindungsbügel (20) angeordnet sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES109404D DE637085C (de) | 1933-05-19 | 1933-05-19 | Einbaufrequenzrelais, insbesondere fuer Tarifapparate o. dgl. |
| FR757079D FR757079A (fr) | 1933-05-19 | 1933-06-16 | Relais de fréquence à languette |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES109404D DE637085C (de) | 1933-05-19 | 1933-05-19 | Einbaufrequenzrelais, insbesondere fuer Tarifapparate o. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE637085C true DE637085C (de) | 1936-10-22 |
Family
ID=7529500
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES109404D Expired DE637085C (de) | 1933-05-19 | 1933-05-19 | Einbaufrequenzrelais, insbesondere fuer Tarifapparate o. dgl. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE637085C (de) |
| FR (1) | FR757079A (de) |
-
1933
- 1933-05-19 DE DES109404D patent/DE637085C/de not_active Expired
- 1933-06-16 FR FR757079D patent/FR757079A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR757079A (fr) | 1933-12-20 |
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