DE63719C - Thürschlofs - Google Patents
ThürschlofsInfo
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- DE63719C DE63719C DENDAT63719D DE63719DA DE63719C DE 63719 C DE63719 C DE 63719C DE NDAT63719 D DENDAT63719 D DE NDAT63719D DE 63719D A DE63719D A DE 63719DA DE 63719 C DE63719 C DE 63719C
- Authority
- DE
- Germany
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- pin
- lever
- key
- piece
- bolt
- Prior art date
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- Expired - Lifetime
Links
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B59/00—Locks with latches separate from the lock-bolts or with a plurality of latches or lock-bolts
Landscapes
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 68: Schlosserei.
Bei dem Thürschlofs, welches den Gegenstand
vorliegender Erfindung bildet, wirkt der Schlüsselbart auf ein mit seinem Ende am
Schlüsselgehäuse angelenktes, schwingendes längeres Zwischenstück, "welches durch einen
Stift mit der Fälle verbunden ist, durch mehrere Zuhaltungsplatten in der gewünschten
Stellung festgehalten wird und seine Be-. wegungen auf einen zweiten schwingenden, mit
dem Riegel verbundenen Hebel überträgt.
In Fig. ι beiliegender Zeichnung ist von einem derartigen Thürschlofs eine Innenansicht mit
theilweise entferntem Schlofsdeckel dargestellt.
Fig. 2 und 3 sind Querschnitte nach den Linien X- X und Y- Y der Fig. 1.
Fig. 4 zeigt einen Längenschnitt nach der Linie Z-Z der Fig. 1.
Die Fig. 5 bis 8 zeigen Einzelheiten. :
Die Fig. 9 und 10 zeigen das Schlofs in
verschiedenen Stellungen.
Fig. 11 zeigt eine etwas abgeänderte Construction
des Schlosses.
In dem Schlofsgehäuse A, Fig. 1, 2, 3 und 4, dessen Deckel α ° in Fig. 1 theilweise entfernt
ist, ist die Falle B angeordnet, deren vorderer schnabelförmiger Theil b durch eine Feder C
aus dem Gehäuse A herausgedrückt wird, während der hintere Theil an der anderen Seite
des. Gehäuses A hervorragt und in einem Ring b' bezw. Knopf endigt. Nahe beim
unteren Rand des Gehäuses A ist auf einen am Gehäuseboden α befestigten Zapfen a1 das
mit zwei Aussparungen d und dl versehene
Stück D drehbar aufgesteckt (Fig. 1 bis 6). Die obere Aussparung d enthält die Schlüsselangriffe
d° für den bei c oder c1 einzusteckenden
•Schlüssel. Das Stück D trägt einen Stift d2,
welcher in einen Ausschnitt 62 der Falle B
hineinfafst, sowie einen Zapfen ds, welcher in
die Schlitze e der Zuhaltungsplatten hineinfafst. Der obere, mit Einschnitten e° versehene Rand
dieser Schlitze e wird durch die Federn e1 auf diesen Zapfen d3 gedrückt.
Der Ausschnitt b2 der Falle B ist so grofs
gewählt, dafs, wenn sich das Stück D in der in Fig. ι angegebenen Stellung befindet und
die Falle B vermittelst des Ringes bl von
innen in die in Fig. 9 angegebene geöffnete Lage zurückgezogen wird, der vordere Rand bs
dieses Ausschnittes dabei nicht gegen den Stift d2 stöfst. Das Zurückziehen der Falle'
kann auch vermittelst einer Nufs F geschehen, deren einer Arm f gegen einen Ansatz b φ der
Falle B wirkt. Eine auf ihren anderen Arm/1
wirkende Feder f° drückt den Arm f gegen den Haltestift f2. Von aufsen geschieht das
Öeffnen der Falle B jedoch meistens mit dem Schlüssel, indem beim Drehen desselben im
Sinne des Pfeiles x, Fig. 1, zuerst die Zuhaltungsplatten E gehoben werden, somit der
Zapfen dB frei und alsdann das Stück D im
Sinne des Pfeiles x° verschoben wird, wobei der Stift d- die Falle in seiner Bewegung mitzieht
(Fig. 9). Dreht man aber den Schlüssel in dem dem Pfeil χ entgegengesetzten Sinne,
so wird das Stück D in die in Fig. 10 angegebene Stellung gebracht, d. h. der Stift d"1
kommt hinter den Rand b3 des Ausschnittes έ2
zu stehen und wird durch den äufseren Einschnitt e° in seiner Stellung gehalten.
Der bei g gl geführte Riegel wird durch
den gleichen Schlüssel bethätigt. Die Ver-
Schiebung des Riegels G geschieht durch den Hebel H, Fig. i, 2, 4, 7, 8, 9 und 1 1, dessen
eines Ende drehbar auf den am Gehäuseboden befestigten Zapfen h aufgesteckt ist, während
das andere Ende einen in dem Einschnitt g'2 des Riegels G ruhenden Stift hl trägt und
gabelförmig ausläuft. In diesen gabelförmigen Theil fafst ein Zahn i des Stückes D. Der
Hebel H ist so angeordnet, dafs, wenn der Riegel geöffnet, d. h. in das Schlofs hineingezogen
ist (Fig. i, 2 und 9) bei der weiteren Bewegung des Stückes D im Sinne des
Pfeiles x°, Fig. 1, der Ansatz i unter dem
gabelförmigen Ende des Hebels H hinweggleitet, während bei der Bewegung des
Stückes D im entgegengesetzten Sinne der Hebel H und folglich der Riegel G vom Zahn i
mitgenommen wird und somit in die in Fig. 10 angegebene Stellung gelangt.
Selbstverständlich könnte der Riegel G, statt über der Falle JB, auch unterhalb derselben angeordnet
sein, wie in Fig. 11 dargestellt ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Schlofs mit feststellbarer Falle, bei welchem ein zum Bewegen und Feststellen der Falle mittelst des Schlüssels dienender Hebel D zugleich dazu benutzt wird, einen Riegel G mit Hülfe eines zweiten Hebels H zu verschieben, und zwar derart, dafs bei der zum Zurückziehen der Falle durch den Schlüssel verursachten Bewegung des ersteren Hebels D dieser aufser Eingriff mit dem letzteren (H) geräth.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE63719C true DE63719C (de) |
Family
ID=337629
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT63719D Expired - Lifetime DE63719C (de) | Thürschlofs |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE63719C (de) |
-
0
- DE DENDAT63719D patent/DE63719C/de not_active Expired - Lifetime
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