DE637251C - Waschmaschine - Google Patents

Waschmaschine

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Publication number
DE637251C
DE637251C DES117704D DES0117704D DE637251C DE 637251 C DE637251 C DE 637251C DE S117704 D DES117704 D DE S117704D DE S0117704 D DES0117704 D DE S0117704D DE 637251 C DE637251 C DE 637251C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
washing
washing liquid
openings
container
liquid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES117704D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Weimers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES117704D priority Critical patent/DE637251C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE637251C publication Critical patent/DE637251C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F17/00Washing machines having receptacles, stationary for washing purposes, wherein the washing action is effected solely by circulation or agitation of the washing liquid
    • D06F17/02Washing machines having receptacles, stationary for washing purposes, wherein the washing action is effected solely by circulation or agitation of the washing liquid by pumps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Accessory Of Washing/Drying Machine, Commercial Washing/Drying Machine, Other Washing/Drying Machine (AREA)
  • Main Body Construction Of Washing Machines And Laundry Dryers (AREA)

Description

  • Waschmaschine Bei Waschmaschinen wird in den meisten Fällen dadurch eine gute Waschwirkung erzielt, daß die Wäsche gegenüber der Waschflüssigkeit in Bewegung versetzt wird und die Wäschestücke dabei möglichst in der Waschflüssigkeit gegeneinander bewegt werden. Bei den bisher bekannten Waschmaschinen wird dies dadurch zu erreichen versucht, daß die Waschflüssigkeit mit der darin befindlichen Wäsche in dem Waschkessel um eine geradlinige Achse in Bewegung versetzt wird. Zu diesem Zweck ist gewöhnlich in dem Waschkessel eine Waschtrommel mit durchlässiger Wandung angeordnet, die in hin und her gehende Drehbewegung versetzt wird. Es sind ferner auch Waschmaschinen bekanntgeworden, die einen zylindrischen feststehenden Waschbehälter besitzen, bei dem die Waschflüssigkeit mittels sich drehender Druckflügel durch allseitig radial angeordnete Öffnungen in den Waschbehälter hineingedrückt wird. Diese Anordnung besitzt jedoch den Nachteil, daß die in den hinter den Öffnungen befindlichen Ringräume vorhandene Flüssigkeit durch den Antrieb der sich drehenden Flügel schließlich selbst in Drehung gelangt und infolgedessen nur eine geringe Förderung der Waschflüssigkeit in den Waschkessel hinein stattfindet. Im folgenden wird nun eine Ausbildung der Waschmaschine gezeigt, bei der diese Nachbeile vermieden sind und die eine besonders gute Waschwirkung besitzt.
  • Gemäß der Erfindung ist die Waschmaschine so ausgebildet, daß in der Mitte des Waschbehälterbodens eine kegelig hochgezogene, vorteilhaft in an sich bekannter Weise mit reibbrettartigen Erhöhungen versehene Leitfläche angeordnet ist, durch welche die mittels einer Pumpe, Druckflügel o. dgl. durch die radialen Öffnungen in den Waschbehälter hineingetriebene Waschflüssigkeit um eine ringförmige, parallel zum Boden des Waschbehälters liegend gedachte Achse herum in Drehbewegung versetzt wird. Die Teilchen der Waschflüssigkeit machen dann in dem Waschbehälter dieselbe Bewegung, wie sie die Rauchteilchen eines in die Luft geblasenen Rauchringes ausführen. Die in der Waschflüssigkeit schwimmenden Wäschestücke machen dann die gleiche Bewegung' mit und werden also nach der Mitte des Waschbehälters hin zusammengeführt und bei ihrer Wanderung an die Innenwand des Waschbehälters wieder auseinandergezogen. Durch diese Bewegung der Wäsche gegenüber der Waschflüssigkeit wird eine besonders gute Waschwirkung erzielt. Durch eine Pumpe -wird die Waschflüssigkeit durch die radialen Öffnungen in den Waschkessel hinein nach der Mittelachse hin getrieben und dabei durch den kegelig hochgezogenen Boden in die Hö geführt. Die über der Spitze dieses gew64b ten Bodens zusammenprallenden Flüssigkeit teilchen fließen nun nach der Wandung des` Waschkessels hin zurück und werden von der durch die radialen Öffnungen eintretende Flüssigkeit wieder mitgerissen. Auf diese Weise wird erreicht, daß die Waschflüssigkeit die gewünschte rauchringartige Bewegung durchführt. Der um die mit den Eintrittsöffnungen für die Waschflüssigkeit versehene Innenwandung angeordnete Ringraum ist dabei vorteilhaft durch radiale Leisten in mehrere Kammern unterteilt, und es ist in jeder Kammer ein an sich bekannter, hin und her gehende Drehschwingungen ausführender Druckflügel vorgesehen. Das die Flügel tragende Achsenkreuz kann durch einen beliebigen Antrieb, z. B. einen Elektromotor, über einen Wendetrieb oder durch einen Wassermotor oder durch Handantrieb, in hin und her gehende Schwingbewegung versetzt werden.
  • In den Fig. i und 2 der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im Auf- und Grundriß dargestellt.
  • i ist ein Waschkessel, der auf einem Traggestell 2 ruht. Oben ist der Waschkessel i durch einen Deckel 3 verschließbar. Etwas über dem Boden des Waschkessels ist ein kegelig nach oben gewölbter Zwischenboden 4 angeordnet, der, wie Fig. i zeigt, mit reibbrettartigen Wellungen versehen ist. In dem Waschkessel ist ferner ein ringförmiger Einsatz 5 vorgesehen, der zweckmäßig den kegelig gewölbten Zwischenboden 4 trägt bzw. mit diesem aus einem Stück gefertigt ist. Der ringförmige Einsatz 5 bildet zusammen mit derWandung des Kessels i einen ringförmigen Raum 6, der durch eine Anzahl schlitzförmiger Öffnungen 7 mit dem Innenraum des Kessels i verbunden ist. Der Ringraum 6 ist z. B. durch vier radiale Leisten 8, 9, 1o und i i in Kammern unterteilt, in deren jeder ein Flügel i2 angeordnet ist. Auf je einem der Arme des Achsenkreuzes 13 ist je einer. der Flügel i2 befestigt. Das Achsenkreuz sitzt auf einer im Boden des Waschkessels i senkrecht gelagerten Achse 14, die von dem Elektromotor 15 über den Kurbeltrieb 16 in hin und her gehende Drehschwingungen versetzt -wird. Der Kesselboden i kann dabei von einer geeigneten Heizung, z. B. einer Gasheizung 17, beheizt werden.. Gegebenenfalls kann auch um den Kessel herum, etwa in der Höhe des Ringraumes, eine vorteilhaft durch drei teilbare Anzahl von elektrischen Heizelementen gelegt sein, die zweckmäßig durch Schrauben o. dgl. an die Wand des Kessels angepreßt werden.
  • Wenn bei einer solchen Waschmaschine das ,#;chsenkreuz 13 durch den Motor i_5 in hin
    cl her gehende Drehschwingungen versetzt
    drücken die auf dem Achsenkreuz
    sitzenden Flügel 12 die Waschflüssigkeit aus den einzelnen Kammern des Ringraumes 6 mit kräftigem Druck heraus, so daß diese etwa radial gerichteten Strahlen durch den kegelig gewölbten Boden ¢ in die Höhe getrieben werden. Etwa in der Mitte des Kessels prallen die einzelnen Strahlen der Waschflüssigkeit aneinander; sie werden infolgedessen wieder nach der Innenwandung des Kessels zurückgelenkt, von wo sie durch geeignete Öffnungen wieder in den Ringraum 6 eintreten. Dieses Spiel wiederholt sich bei jeder Drehschwingung des Achsenkreuzes 13, und es werden so die Teilchen der Waschflüssigkeit in eine etwa radial zur senkrechten Achse des Waschkessels verlaufende kreisförmige Bewegung versetzt, deren Achse ringförmig geschlossen ist. Die Wäsche wird hierbei in gleicher Weise bewegt und infolgedessen durch das Zusammenschieben und Wiederauseinanderführen der einzelnen Wäschestücke einer guten Waschwirkung unterworfen, die durch die reibbrettartige Ausbildung des kegelig gewölbten Bodenteiles noch unterstützt wird. Jedenfalls läßt sich auf diese Weise ein gutes und schnelles Durchwaschen der Wäsche erzielen, ohne daß irgendeine mechanische zwangläufige Beanspruchung der Wäschestücke durch bewegte Metallteile o. dgl. stattfindet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Waschmaschine mit in der Wandung des zylindrisch ausgebildeten und feststehend angeordneten Waschbehälters vorgesehenen, die Waschflüssigkeit allseitig radial eintreten lassenden Öffnungen, dadurch gekennzeichnet, daß in der Mitte des - Waschbehälterbodens eine kegelig hochgezogene, vorteilhaft in an sich bekannter Weise mit reibbrettartigen Erhöhungen versehene Leitfläche (4) angeordnet ist, durch welche die mittels einer Pumpe, Druckflügel o. dgl. durch die öffnungen (7) im Waschbehälter hineingetriebene ,Waschflüssigkeit um eine ringförmige, pära11el zum Boden des Waschbehälters lieg9d gedachte Achse herum in Drehbewegung versetzt wird.
  2. 2. Waschmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnetLdaß der um die mit den Eintrittsöffnungen- -für die Waschflüssigkeit versehene Innenwandung angeordnete Ringraum (6) durch radiale Leisten (8, 9, 1 o, i i) in mehrere Kammern unterteilt und in jeder Kammer ein an sich bekannter, hin und her gehende Drehschwingungen ausführender Druckflügel (1a) vorgesehen ist.
  3. 3. Waschmaschine nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einem die ringförmigen Eintrittsöffnungen für die Waschflüssigkeit besitzenden Einsatz (5) versehen ist, der vorteilhaft mit der kegelig gewölbten Leitfläche (q.) aus einem Stück besteht und zusammen mit diesem aus dem Waschkessel herausnehmbar ist.
DES117704D 1935-03-27 1935-03-27 Waschmaschine Expired DE637251C (de)

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DE637251C true DE637251C (de) 1936-10-24

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DE (1) DE637251C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3205686A (en) * 1962-04-04 1965-09-14 Norton Co Ltd Sir James Farmer Fabric washing machines

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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