DE638048C - Schloss mit Einrichtung gegen Abziehen des Schluessels vor vollendetem Riegelverschluss - Google Patents
Schloss mit Einrichtung gegen Abziehen des Schluessels vor vollendetem RiegelverschlussInfo
- Publication number
- DE638048C DE638048C DEF75164D DEF0075164D DE638048C DE 638048 C DE638048 C DE 638048C DE F75164 D DEF75164 D DE F75164D DE F0075164 D DEF0075164 D DE F0075164D DE 638048 C DE638048 C DE 638048C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lock
- key
- bolt
- bit
- double
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 description 4
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 2
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B11/00—Devices preventing keys from being removed from the lock ; Devices preventing falling or pushing out of keys
- E05B11/02—Devices preventing keys from being removed from the lock ; Devices preventing falling or pushing out of keys before the wing is locked
Landscapes
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Schloß mit Einrichtung gegen Abziehen des Schlüssels vor
vollendetem Riegelverschluß gemäß Patent 603 997.
Nach einer Ausführungsform des Hauptpatents kann die Drehbewegung des Schlüssels
durch ein Nebenschlößchen begrenzt werden, dessen Riegel in den Weg des Schließriegels
hineinragt. Diese Begrenzung der Schlüsselumdrehung hat den Zweck, ein Herausziehen
des Schlüssels nur in Schließstellung des Riegels zu gestatten, in der Offenstellung
des Schlosses aber zu verhüten.
Der Erfindung gemäß wird die Drehbewegung des Schlüssels zu demselben Zweck dadurch begrenzt, daß das Sperrschlößchen bzw. sein Sperriegel unmittelbar den Schlüsselbart sperrt. Diese Ausführungsform bietet den Vorteil, daß eine Umgehung des die Schlüsseldrehung begrenzenden Sperrelementes durch Veränderung des Schlüsselbartes nicht mehr möglich, ist, da der Riegel des Sperrschlößchens die ganze Schloßtiefe einnehmen kann. Auch braucht der Hauptschlüssel nicht mehr wie bei den bekannten festen auf den Schlüsselbart einwirkenden Hindernissen mit einer einen Teil der Bartbreite einnehmenden Aussparung versehen zu werden, so daß also die ganze Breite des Schlüssels für die Bewegung von Zuhaltungen ζμΓ Verfügung steht und somit das Schloß mit mehr Zuhaltungen versehen werden kann. Außerdem gestattet gegenüber den im Hauptpatent gezeigten Ausführungsformen das der Erfindung entsprechende Schloß die Anwendung eines nur mit einfachem Mittelbart versehenen Schlüssels. Selbstverständlich kann aber das. Schloß auch mit einem Doppelbartschlüssel bedient werden. Wenn es sich um ein zweitouriges Schloß handelt, so wird der vorteilhaft in der Mitte des Schaftes angeordnete Doppelbart vorzugsweise so ausgebildet, daß die beiden Teile des Doppelbartes verschiedene Länge besitzen, so daß also einer der Teile in der Lage ist, an dem Sperriegel vorbeizustreichen, ohne von ihm behindert zu werden.
Der Erfindung gemäß wird die Drehbewegung des Schlüssels zu demselben Zweck dadurch begrenzt, daß das Sperrschlößchen bzw. sein Sperriegel unmittelbar den Schlüsselbart sperrt. Diese Ausführungsform bietet den Vorteil, daß eine Umgehung des die Schlüsseldrehung begrenzenden Sperrelementes durch Veränderung des Schlüsselbartes nicht mehr möglich, ist, da der Riegel des Sperrschlößchens die ganze Schloßtiefe einnehmen kann. Auch braucht der Hauptschlüssel nicht mehr wie bei den bekannten festen auf den Schlüsselbart einwirkenden Hindernissen mit einer einen Teil der Bartbreite einnehmenden Aussparung versehen zu werden, so daß also die ganze Breite des Schlüssels für die Bewegung von Zuhaltungen ζμΓ Verfügung steht und somit das Schloß mit mehr Zuhaltungen versehen werden kann. Außerdem gestattet gegenüber den im Hauptpatent gezeigten Ausführungsformen das der Erfindung entsprechende Schloß die Anwendung eines nur mit einfachem Mittelbart versehenen Schlüssels. Selbstverständlich kann aber das. Schloß auch mit einem Doppelbartschlüssel bedient werden. Wenn es sich um ein zweitouriges Schloß handelt, so wird der vorteilhaft in der Mitte des Schaftes angeordnete Doppelbart vorzugsweise so ausgebildet, daß die beiden Teile des Doppelbartes verschiedene Länge besitzen, so daß also einer der Teile in der Lage ist, an dem Sperriegel vorbeizustreichen, ohne von ihm behindert zu werden.
Diei Zeichnung veranschaulicht einige Ausführungsformen des Schlosses gemäß Erfindung
und des zugehörigen Schlüssels, und zwar zeigt
Abb. ι ein eintouriges Schloß,
Abb. 2 den zu diesem Schloß gehörigen Schlüssel,
Abb. 3 ein eintouriges Schloß für einen Schlüssel; mit Doppelbart,
Abb. 4 einen zu diesem Schloß passenden Schlüssel mit Doppelbart an jedem Ende
des Schaftes,
Abb. 5 einen Schlüssel mit abgeänderter Ausführungsform des Bartes,
Abb. 6 eine Ansicht einer der Schloßwände,
Abb. 7 einen Schlüssel mit mittlerem Doppelbart,
Abb·. 8 ein zweitouriges Schloß für eine.«/,'
Doppelbartschlüssel,
Abb. 9 einen Doppelbartschlüssel für Schloß nach Abb. 8. Λί
Das in Abb. ι dargestellte Schloß ist ein
eintouriges Schloß mitmehreren Zuhaltungen i, einem für einen einfachen Bart bestimmten
to Schlüsselloch 2 und einem Nebenschlößchen 3, dessen Riegel durch einen besonderen Schlüssel
einschaltbar ist. Zu diesem Schloß gehört der in Abb. 2 dargestellte Schlüssel 4,
dessen einseitiger Bart sich in der Mitte des Schaftes befindet. Das geschlossene Schloß
ist bei eingeschaltetem Sperriegel durch eine Umdrehung des Schlüssels wohl zu öffnen, indes
legt sich der Bart gegen diesen Riegel und macht zum Abziehen des Schlüssels dessen
rückwärtige Umdrehung, d. h. das Verschließen des Schlosses erforderlich.
Ein eintouriges Schloß kann auch, wie in Abb. 3 dargestellt ist, mit einem Doppelbartschlüssel,
bei dem sich ein Doppelbart an jedem Ende des Schaftes befindet, geschlossen
werden. Das Schloß nach Abb. 3 zeigt zu diesem Zweck ein Schlüsselloch 5 mit gegenüberliegenden
öffnungen für den Doppelbart und Profilvorsprüngen 6, denen Nuten in dem
dazugehörigen Schlüssel entsprechen.
Der in Abb. 4 und in Abb. 5 dargestellte, zu dem Schloß nach Abb. 3 gehörende Schlüssel
7 besitzt Doppelbärte, von denen die Barte 9 dem Schließ Vorgang dienen und nach
erfolgtem Aufschließen gegen das eingeschaltete Sperrelement zur Anlage kommen, während
die Barte 10 das Sperrelement umgehen.
Bei diesem Schloß erfolgt der Schließvorgang so, daß der Schlüssel in das verschlossene
Schloß von einer Seite eingeführt und herumgedreht und damit das Schloß geöffnet wird.
Hierbei trifft der Schließbart 9 auf das vorgeschaltete Sperrelement. Der Schlüssel wird
darauf durch das Schloß -hindurchgeschofoen,
so daß der Doppelbart· an dem anderen Ende des Schlüssels in das Schloß eintritt. Hierauf
erfolgt von der anderen Türseite aus die umgekehrte Dreh-, d. h. Schließbewegung des
Schlüssels, worauf er abziehbar· ist. Bei dem Schlüssel nach Abb. 4 wird das yorgeschaltete
Sperrelement von dem Bart io dadurch umgangen, daß dieser Bart kürzer gehalten ist
.Ms der Schließbart 9, während beim Schlüs-
f,igf; nach Abb. 5 der Bart 11" länger ist und
£|£rjen das Sperrelement umgehenden Aus-
^schnitt 12 besitzt.
Das in Abb. 6 dargestellte Schloß zeigt eine Schlüssellochanordnung für einen Doppelbartschlüssel
mit Doppelbart in der Mitte des Schaftes, wie er in Abb. 7 dargestellt ist. Bei diesem Schloß liegen die Schlüssellöcher
13 in beiden Schließblechen des Schlosses symmetrisch hintereinander. Der Schließvorgang
ist für dieses Schloß der gleiche wie bei dem in Abb. 1 dargestellten Schloß.
Das Schloß nach Abb. 8 ist ein zweitouriges Schloß, zu dem ein Doppelbartschlüssel 8
mit in der Mitte des Schaftes befindlichem Doppelbart 14, 15 gehört. Jede einzelne Tour
des Schlosses hat besondere Zuhaltungsausschnitte, deren Einstellung die Ausschnitte
der Schlüsselbärte-i4 und 15 bestimmen. Bei
vollständigem, d. h. zweitourigem Verschluß des Schlosses und Vorschaltung des Riegels
des Schlößchens 3 erfolgt tier Schließvorgang so, daß der Schlüssel in das Schloß eingeführt
und zum Öffnen des Schlosses zweimal herumgedreht werden muß. Bei der ersten Umdrehung bewirkt der Schließbart 14 die
erste Schließ tour, wobei der Bart 15 den Riegel des Schlößchens 3 infolge kürzerer oder
sonstiger Ausbildung umgeht. Die zweite Schließtour erfolgt den anderen Zuhaltungen
entsprechend durch den Bart 15, wobei am Ende der Schließtour der die erste Schließtour
bewirkende Schließbart 14 von unten gegen den Riegel desi Schlößchens 3 zur Anlage
kommt. Das Abziehen des Schlüssels in dieser Lage ist ausgeschlossen, so daß das
Schloß zum Schlüsselabzug erst vollständig wieder verschlossen werden muß.
Claims (1)
- Patentanspruch :Schloß mit Einrichtung gegen Abziehen des Schlüssels vor vollendetem Riegelverschluß nach Patent 603 997, dadurch gekennzeichnet, daß das die Weiterdrehung des Schlüssels hindernde Sperrschlößchen mit seinem Riegel den Schlüsselbart unmittelbar sperrt.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenBERLtN. nEftftfCKT ifi DER
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF75164D DE638048C (de) | 1933-03-03 | 1933-03-03 | Schloss mit Einrichtung gegen Abziehen des Schluessels vor vollendetem Riegelverschluss |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF75164D DE638048C (de) | 1933-03-03 | 1933-03-03 | Schloss mit Einrichtung gegen Abziehen des Schluessels vor vollendetem Riegelverschluss |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE638048C true DE638048C (de) | 1936-11-09 |
Family
ID=7112374
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF75164D Expired DE638048C (de) | 1933-03-03 | 1933-03-03 | Schloss mit Einrichtung gegen Abziehen des Schluessels vor vollendetem Riegelverschluss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE638048C (de) |
-
1933
- 1933-03-03 DE DEF75164D patent/DE638048C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE404232C (de) | Schloss mit Haupt- und Nebenschluessel | |
| DE373261C (de) | Haengeschloss | |
| DE965624C (de) | Schluessel fuer Zylinderschloss | |
| DE603997C (de) | Schloss mit Einrichtung gegen Abziehen des Schluessels vor vollendetem Riegelverschluss | |
| DE375138C (de) | Sicherheitsdoppelschloss | |
| DE353411C (de) | Mit zwei Riegeln versehenes Tuerschloss | |
| DE401045C (de) | Vorhaengeschloss | |
| DE515431C (de) | Zuhaltungsschloss fuer Hotels mit einem fuer saemtliche Schloesser gemeinsamen Hauptschluessel | |
| DE585848C (de) | Schloss mit einem im Schlosse verbleibenden Schliessbart | |
| AT54153B (de) | Türschloß. | |
| DE346494C (de) | Sicherheitsschloss | |
| AT227116B (de) | Sicherheitszylinderschloß | |
| DE512775C (de) | Zylinderschloss mit geteilten, in der Richtung der Schluesselachse verschiebbaren Stiftzuhaltungen | |
| DE612846C (de) | Zylinderschloss mit Stechschluessel und axial verschiebbaren Zuhaltungen | |
| DE895258C (de) | Zylinderschloss mit einteiligen scheibenfoermigen Zuhaltungen | |
| DE369936C (de) | Sicherheitsschloss | |
| DE335050C (de) | Kunstschloss fuer Stall- und Kellertueren | |
| DE348456C (de) | Tuerschloss mit mehreren hintereinanderliegenden Riegeln | |
| DE384465C (de) | Chubbschloss mit Haupt- und Vorzuhaltungen | |
| DE343433C (de) | Sicherheitsschloss mit chubbaehnlichen Zuhaltungen | |
| DE402592C (de) | Zylinderschloss | |
| DE372978C (de) | Stechschluesselschloss mit ringscheibenfoermigen Zuhaltungen | |
| DE338404C (de) | Sicherheitseinsatzschloss | |
| AT89065B (de) | Schloß für Stall- und Kellertüren. | |
| DE2242152C3 (de) | Profildoppelzylinder für Einsteckschlösser |