DE640059C - Vorrichtung zum Auffangen von Gasen aus Schlammfaulraeumen - Google Patents

Vorrichtung zum Auffangen von Gasen aus Schlammfaulraeumen

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DE640059C
DE640059C DEP59654D DEP0059654D DE640059C DE 640059 C DE640059 C DE 640059C DE P59654 D DEP59654 D DE P59654D DE P0059654 D DEP0059654 D DE P0059654D DE 640059 C DE640059 C DE 640059C
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DEP59654D
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    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F3/00Biological treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F3/28Anaerobic digestion processes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Treatment Of Sludge (AREA)
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Description

In der Beschreibung des Patents 627 114 ist auf die betrieblichen Vor- und Nachteile von untergetauchten Gasfangdecken im Viergleich zu' massiven, oberhalb des Schlammspiegeis angeordneten Gasdecken hingewiesen. Untergetauchte Betondecken sind ohne weitere Hilfsmaßnahmen gasdicht herzustellen; sie bieten aber keinen Wärmeschutz gegen Auskühlung der Oberfläche. Will man diesen für die Beschleunigung der Schlammzersetzung sehr wichtigen Wärmeschutz erreichen, so müssen die Decken oberhalb des Schlammspiegels angeordnet werden. Es ergibt sich dann die Notwendigkeit, zur Gasabdichtung dieser oberhalb des Spiegels liegenden massiven Decken die im Hauptpatent angegebenen besonderen Dichtungsmaßnahmen durchzuführen. Durch das vorliegende Zusatzpatent soll nun eine Kombination zwischen diesen beiden Ausführungsarten der Gasfangdecken unter Schutz gestellt werden. Dadurch, daß ein wesentlicher Teil der Gasfangdecken unter den Schlammspiegel versenkt wird, kann man für diesen Teil die erheblichen Kosten der Metallein- oder -auflagen ersparen, behält aber die im Hauptpatent geschilderten Vorzüge einer hochliegenden Decke für den Faulbehälter bei, die~ außer in der besseren Wärmeisolierung auch in betrieblichen Vorteilen liegen, die in der Beschreibung zum Hauptpatent geschildert sind und die sich auf die leichtere Lösung der aufsteigenden Gase von der Schlammoberfläche beziehen. Bei der in der beiliegenden Zeichnung dargestellten Vorrichtung werden diese Vorteile der hochliegenden Decke beibehalten; man erreicht aber gleichzeitig, daß, wie bei der ganz untergetauchten Decke, die Größe des der Explosionsgefahr ausgesetzten freien Gasraumes wesentlich verringert wird.
Wie in der Zeichnung dargestellt, soll die Gasfangdecke nur zu einem Bruchteil α des Behältergrundrisses oberhalb des Schlammspiegels" angeordnet werden, während an den beiden Seiten e die Gasfangdecke untergetaucht bleibt. Das Verhältnis von α und e ist so zu wählen, daß in α genügend freie Schlammraumoberfläche zur Verfügung steht, damit die Trennung der aufsteigenden Gasblasen vom Schlamm erfolgen kann, ohne daß dabei, wie bei der untergetauchten Gasdecke alter Art, Schwimmschlamm in den Gasdom mit hineingerissen wird. Außerdem muß die freie Schlammoberfläche α so groß sein, wie z. B. die Wurfweite des Schlammes beim Umpumpen mit den Schraubenschauflern c reicht. Den oben geschilderten Vor- teilen der neuen Kombination steht allerdings
auch ein Nachteil gegenüber, der durch besondere Maßnahmen beseitigt werden muß. Dieser Nachteil ist in der Auskühlung der Flüssigkeitsoberfläche oberhalb der unl;^. getauchten Gasfangdecke zu sehen; dSt& beide Wasserräume, oberhalb und unterhäfo| der Gasdecke, sind durch die in. der Abbil--' dung dargestellten vertikalen Rohre / in hydraulischer Verbindung. Um den Nachteil
ίο der großen Oberflächenkühlung, der .sich infolge Konvektion des Oberflächenwassers in das Faulrauminnere hinein erstreckt, auszugleichen, sollen schwimmende Plattend aus wärmeisolierendem Material auf diese freie Oberfläche gelegt werden. Naturgemäß kann diese neuartige Wärmeisolierung mit schwimmenden Einzelteilen auch bei oben offenen Faulbehältern angewendet werden, die nach alter Art über die ganze Grundfläche mit
so untergetauchten Gasfangtrichtern ausgerüstet sind.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zum Auffangen von Gasen aus Schlammfaulräumen oder ähnlichen gasentwickelnden Behältern mit ,;"" - massiven Gasfangdecken, die mit den Um- '/}' fassungswänden des Schlammfäulbehälters starr verbunden sind, gemäß Patent 627 114, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Metalleinlage gasdicht gemachte Decke nur zu einem Teil der Behältergrundfläche oberhalb des Schlammspiegels liegt, während der übrige Teil der Gasdecke ohne eine besondere Dichtungsschicht in bekannter Weise unterhalb des Flüssigkeitsspiegeis angeordnet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der über dem untergetauchten Deckenteil stehenden Flüssigkeit durch schwimmende i0 ' Platten aus beliebigen Stoffen von geringer Wärmeleitfähigkeit belegt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEP59654D 1929-02-10 1929-02-10 Vorrichtung zum Auffangen von Gasen aus Schlammfaulraeumen Expired DE640059C (de)

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