DE640111C - Metalldampfgleichrichter, insbesondere Quecksilberdampfgrossgleichrichter, mit mehreren am Deckel des Gleichrichtergefaesses befestigten Kuehlzylindern - Google Patents

Metalldampfgleichrichter, insbesondere Quecksilberdampfgrossgleichrichter, mit mehreren am Deckel des Gleichrichtergefaesses befestigten Kuehlzylindern

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DE640111C
DE640111C DES108032D DES0108032D DE640111C DE 640111 C DE640111 C DE 640111C DE S108032 D DES108032 D DE S108032D DE S0108032 D DES0108032 D DE S0108032D DE 640111 C DE640111 C DE 640111C
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    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J13/00—Discharge tubes with liquid-pool cathodes, e.g. metal-vapour rectifying tubes
    • H01J13/02—Details
    • H01J13/32—Cooling arrangements; Heating arrangements
    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J13/00—Discharge tubes with liquid-pool cathodes, e.g. metal-vapour rectifying tubes
    • H01J13/50—Tubes having a single main anode
    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00—Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0072—Disassembly or repair of discharge tubes
    • H01J2893/0088—Tubes with at least a solid principal cathode and solid anodes

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  • Electrolytic Production Of Non-Metals, Compounds, Apparatuses Therefor (AREA)

Description

  • Metalldampfgleichrichter, insbesondere Quecksilberdampfg'roßgleichrichter, mit mehreren am Deckel des Gleichrichtergefäßes befestigten Kül-ilzylindern Die Erfindung betrifft Metalldampfgleichrichter, insbesondere Quecksilberdampfgroßgleichrichter, mit mehreren am Deckel des Gleichrichtergefäßes befestigten Kühlzylindern. Es sind bereits Metalldampfgle'ichrichter, insbesondere auch Quecksilberdampfgroßgleichrichtier, mit mehreren am Deckel des Gleichrichtergefäßes befestigten, konzentrisch um die Gefäßachse mit Abstand voneinander angeordneten Kühlzylindern bekanntgeworden, bei denen in dem Ringraum zwischen dem innersten und dem nächstgrößeren Kühlzylinder kranzförmig angeordnete, in Schutzrohren befindliche Anoden vorgesehen sind.
  • Ein wesentlicher Nachteil der bekannten Metalldampfgleichrichter der vorerwähnten Art besteht darin, daß mit den bisherigen Mitteln und Kühlanordnungen kein sicheres Mittel zur Vermeidung von Betriebsstörungen gefunden wurde. Besonders groß ist bei Quecksilberdampfgleichrichtern sehr hoher Leistung immer noch die Gefahr des Auftretens von Rückzündungen, Kurzschlüssen o. dgl.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung werden die erwähnten Nachteile ausgeschlossen, wenn der innerste Kühlzylinder an seinem nach der Kathode zu liegenden Ende in einen in der Mitte entsprechend der unteren Weite des von dem innersten Kühlzylinder gebildeten I#ühlschachtes durchbrochenen Doppelkonns ausläuft, der in den vor den Anodenschutzrohröffnungen liegenden Teil des Lichtbogenweges, die Schutzrohröffnungen nach unten hin nahezu vollständig abdeckend, hineinragt. An das untere Ende des innersten Kühlzylinders, der oben im Gegensatz zu der äußeren Begrenzung des die Anoden enthaltenden, von den Kühlzylindern gebildeten Ringraums einen ringförmigen Spalt mit dem Gefäßdeckel für den Dampfdurchtritt freiläßt, schließt sich ein aus Isoliermaterial bestehender Zy- linder an. Dieser Zylinder reicht vorteilhaft bis in das Katliodennietall herab und grenzt so einen äußeren ringförmigen" den Lichtbogenansatz aufweisenden Teil des Kathodenmetalls von einem inneren, durch besondere Mittel bis zur Verdampfung beheizten Teil ab. Der innerste Kühlzylinder kann ' nach der Kathode zu eine konische Erweiterung aufweisen, an die sich der Doppelkonus anschließt. An den zentralen Kühlkörper ist zweckmäßig ein Kühlmittelkreislauf angeschlossen, der von dem Deckelkühler über eine Pumpe und einen Erhitzer unmittelbax zum Kathodenbehälter führt, In den Zeichnungen sind einige Ausführungsbeispiele dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Längsschnitt durch, einen Metalldampfgleichrichter und die Abb. 2 einen Schnitt durch eine andere Ausführungsform von Großgleichrichterii.-.' Abb. 3 ist ein vertikaler Teilschnitt durch den mittleren Kühler mit einem Wärmeregler oder Thermostaten.
  • Der in Abb. i dargestellte Großgleichrichter hat einen Hauptbehälter 7 und einen isolierten Kathodenbehälter 8 mit dem Quecksilberkathodenteich 811. Die Wände des Gleichrichterbehälters sind mit einem Kühlmantel 9 und der Kathodenbehälter mit einem Kühlmantel io versehen. Von der Mitte des Deckels ii des Kessels hängt ein zylindrischer Kühlmantel 12 herab, der an seinem ünteren Ende in einem doppelt konischen Körper 13 endigt. Der Kühlmantel 12, und der konische Körper 13 werden durch Wasser gekühlt, das durch das Rohr 14 zugeführt und durch ein Rohr 15 abgeführt wird.
  • Eine Anzahl Anoden 16 sind kranzartig um den oberen Teil des Kühlkörpers 12 und oberhalb des konischen Körpers 13 angeordnet. Jede Anode ist mit einem Schutzrohr 17 versehen, dessen Boden durch ein Gitter 18 abgeschlossen ist. Um den Anodenschaft 2o ist eine Hülle ig aus Quarz angeordnet, die in eine in dem Anodenkopf 16 vorgesehene Ausnehmung hineinragt. Um die Hülle ig ist eine Ouarzscheibe 21 gelegt, die auf dem oberei Teil des Anodenkopfes 16 ruht und von dem unteren Ende des Anodenisolators 22-absteht. Dieser Zwischenraum sowie die Quarzhülle ig. sind für die Vermeidung von Rückzündungen besonders wesentlich.
  • Die kranzartig angeordneten Anoden 16 liegen verhältnismäßig dicht an dem mittleren Kühlmantel 12, d. h. viel näher an dem Kühlmantel 1:2 als an den Seitenwänden des Kessels 7. Die gesamtefi Anoden sind von einem Zwischenkühlmantel :24 umgeben, der wiederum von einem äußeren Kühlmantel umschlossen sein kann. Der äußere Kühlmantel 25 und der Kesselkühlmantel 9 bilden die äußersten Wände, an denen sich das Quecksilber kondensiert, um in flüssigem Zustand nach der Kathode zurückzufließen.
  • Außer einer mittleren Dan-.Lpfströmung, die von der Kathode emporsteigt, gibt es eine radiale Dampfströmung, die unterhalb der konischen Ablenkfläche nach den Seitenwänden des Kessels und dem Außenkühler 25 gehen, um sich schließlich zu vereinigen und den Hg-Dampf an den Wänden des Kesselkühlers 9 und des Außenkühlers 25 zu. kondensieren.
  • Hierbei ist es wesentlich, daß# der mittlere Kühler eine niedrigere Temperatur hat als der emporschießende Ouecksilberdampfstroni, so daß der Quecksilbirdampf sich an diesem Kühler kondensiert. Die Temperatur dieses .Kühlers ist jedoch vorteilhaft höher als die der Endkondensationswände, so daß der expandierende Dampf, der an Geschwindigkeit und Druck verliert, als entionisierter Dampf schnell weiter geführt wird. Der mittlere Kühler 24 hat vorteilhaft eine Temperatur, die annähernd derjenigen der Ternperatur des inneren Kühlers 1:2 entspricht.
  • Bei dem Gleichrichter nach Abb. i wird das bei 3o eintretende Kühlwasser zuerst in die Kathodenkühler io, dann durch eine nachgiebige Verbindung 31 und das Eintrittsrohr 3:2 in den Kesselkühler 9 geführt. Den Kesselkühler verläßt es durch das Austrittsrohr 33 und tritt in den Außenkühler 25 ein. Beim Verlassen des Außenkühlers 25 durch das Austrittsrohr 35 kommt das Kühlwasser in den Zwischenkühler:24, von dem es durch die Rohre 36 nach dem Rohr 14 des mittleren Kühlers 12 und dem Konus 13 fließt. Das Wasser tritt aus dem mittleren Kühler 12 durch das Rohr 15 nach dem Deckelkühler 38, von wo. es durch das Ablaßrohr 39 (Abb. i links oben) abgeführt wird. Bei der vorliegenden Ausführungsform befindet sich das wärmste Kühlwasser im Kühler 12 und das kältesle Kühlwasser in dem Kesselkühler 9 und dem Außenkühler 25.
  • Die in Abb. i dargestellte Ausführung ist besonders empfindlich gegen plötzlich auftretende Belastungen. Die meisten bisherigen Rückzündungen erfolgen besonders gern, wenn die Belastung plötzlich erhöht wird, z. B. bei plötzlicher Steigerung der Belastung von :25 0/, der Vollast bis zu 2oo % der Volllast. Die Häufigkeit der Rückzündungen steht unter solchen Umständen im Verhältnis von etwa i : iooo. Es hat sich nun herausgestellt, daß nach einer solchen Belastungserhöhung der Lichtbogenabfall einige Minuten lang wesentlich höher und sehr unbeständig wird. Dies wird besonders auf die Langsamkeit zurückgeführt, mit der sich die Kathodenflecke über die Oberfläche des Ouecksilberteiches ausbreiten, um die erhöhte ffelastung zu führen, sowie auf die Zeit, die erforderlich ist, um die Durchschnittstemperatur der Oberfläche des Quecksilberteiches auf den erforderlichen Wert zu erhöhen, bei dem eine größere Menge Quecksilberdampf für den Lichtbogenweg entwickelt wird. Mit anderen Worten, in der dargestellten Ausführung kann der mittlere Dampfstrom unter Umständen nicht groß genug sein, um eine ausreichendeAnzahl von entionisiertenQuecksilbermolekülen in die Gegend unter den Anodenschutzrohren 17 zu führen, so daß dort nicht eine genügende Anzahl von Gasteilchen vorhanden ist, um den erhöhten Belastungsstrom ohne übermäßigen Lichtbogenabfall zu führen.
  • Es gibt nun zwei Möglichkeiten, diese Schwierigkeiten zu beseitigen. Eine Mög,-lichkeit besteht darin, daß eine Hilfsquelle für Quecksilberdarhpf für die entionisierte Flamme, wie in Abb..2 dargestellt, verwendet wird. In diesem Falle wird der rohrförmige Ablenkkörper43 aus Quarz zwischen dem mittleren Kühler 12 und dein mittleren Teil des Quecksilberteiches vorgesehen, welcher von dem Kathodenkühler io, wie bei 44 angegeben, wärmeisoliert ist. Eine Heizung45 ist in diesem mittleren Quecksilberteich vorgesehen, mittels deren das Quecksilber in beliebiger Menge verdampft werden kann. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung werden in'dem äußeren, wirksamen, ringförmigen Teil des Ouecksilberteiches 47 eine oder mehrere Zündanoden 46 vorgesehen.
  • Abb. 2 zeigt ferner eine hängend angeordnete rohrförmige Ablenkfläche 49, die von dem Deckel ii in der Umgebung der kranzartig angeordneten Anoden 16 herabhängt und dazu dient, den Dampfstroni nach unten an den Mündungen der Schutzrohre 17 vorbeizuleiten.
  • Ein anderes Verfahren, um einen größeren mittleren Dampfstrom zu erhalten, die für die in Abb. i dargestellte Ausführung besonders vorteilhaft ist, ist in Abb. 3 gezeigt, in welcher die Mündung des mittleren Kühlers 12a in Form eines erweiterten Trichters, wie bei 51 angegeben ist, ausgeführt ist, so daß sie sich über die ganze Oberfläche des Quecksilberteiches ausbreitet. Auf diese Weise ist es möglich, daß eine größere Menge von Ouecksilberdampf durch den mittleren Kühi-er 12a hindurchgeht, ohne daß es erforderlich ist, darauf zu warten, daß die ganze Fläche des Quecksilbers bei plötzlicher Belastungserhöhung die Temperatur der Kathodenflecke annimmt.
  • Die neue Gleichrichteranordnung ist be-_ sonders vorteilhaft für Gleichrichteraggregate sehr hoher Leistung, bei denen an Stelle eines einzigen hoch leistungsfähigen Gleichrichters eine Anzahl einzelner Teilgleichrichter, die gegebenenfalls übereinander angeordnet sind, verwendet werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE -. i. Metalldampfgleichrichter, insbesondere Quecksilberdampfgroßgleichrichter, mit mehreren am Deckel des Gleichrichtergefäßes befestigten, konzentrisch um die Gefäßachse mit Abstand voneinander angeordneten Kühlzylindern, und mit in dem Ringraum zwischen dem innersten und dem nächstgrößeren Kühlzylinder kranzförmig angeordneten, in Schutzrohren befindlichen Anoden, dadurch gekennzeichnet, daß der innerste Kühlzylinder an seinem nach der Kathode zu liegenden Ende in einen in der Mitte entsprechend der unteren Weite des von dem innersten Kühlzylinder gebildeten Kühlschachtes durchbrochenen Doppelkonus auslä#uft, der in den vor den Anodenschutzrohröffnungen liegenden Teil des Lichtbogenweges, die Schutzrohröffnungen nach unten hin nahezu vollständig abdeckend, hineinragt.
  2. 2. Metalldampfgleichrichter nach An-'spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sich an das untere Ende des innersten Kühlzylinders, der oben im Gegensatz zu der äußeren Begrenzung des die Anoden enthaltenden, von den Kühlzylindern ge- bildeten Ringraumes einen ringförmigen Spalt mit dem Gefäßdecke ' 1 für den Dampfdurchtritt freiläßt, ein aus Isoliermaterial bestehender Zylinder anschließt, der bis in das Kathodentnetall hinabreicht und so einen äußeren, ringförmigen, den Lichtbogenansatz a:ufweisenden Teil des Kathodenmetalls von einem inneren, durch besondere Mittel bis zur Verdampfung beheizten Teil abgrenzt. 3. Metalldampfgleichrichter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der innerste Kühlzylinder nach der Kathode zu eine konische Erweiterung aufweist, an die sich der Doppelkonus anschließt.
DES108032D 1932-01-28 1933-01-24 Metalldampfgleichrichter, insbesondere Quecksilberdampfgrossgleichrichter, mit mehreren am Deckel des Gleichrichtergefaesses befestigten Kuehlzylindern Expired DE640111C (de)

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DES108032D Expired DE640111C (de) 1932-01-28 1933-01-24 Metalldampfgleichrichter, insbesondere Quecksilberdampfgrossgleichrichter, mit mehreren am Deckel des Gleichrichtergefaesses befestigten Kuehlzylindern

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