DE640129C - Verfahren zur Herstellung von Zahnputzmitteln und Mundwaessern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Zahnputzmitteln und Mundwaessern

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DE640129C DESCH104707D DESC104707D DE640129C DE 640129 C DE640129 C DE 640129C DE SCH104707 D DESCH104707 D DE SCH104707D DE SC104707 D DESC104707 D DE SC104707D DE 640129 C DE640129 C DE 640129C
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    • AHUMAN NECESSITIES
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Description

Es. konnte festgestellt werden, daß bei Personen, die als starke Raucher zu bezeichnen sind, der Tahakgenuß an den Zähnen einen dunklen Ansatz zurückläßt, der sehr schwer und dann auch nur durch längeres und mechanisches Reiben beseitigt werden kann. Die im Handel befindlichen Zahnputzmittel in Form von Pulver oder Paste haben nur bei solchen Personen vollen Erfolg, die durch
ίο öfteres und intensives Reinigen der Zähne dies auf Kosten des Zahnschmelzes besorgen und damit wohl für kürzere Zeit den gewünschten Reinheitsgrad erhalten, aber den Zähnen die für die Erhaltung ihrer Gesundheit notwendige Schutzschicht, den Schmelz, allmählich entfernen.
vorliegender Erfindung liegt ein Stoff zugrunde, der als ein vollkommen natürlicher insofern anzusprechen ist, weil er in verschiedenen eßbaren Früchten vorkommt und seine reinigende Wirkung beim Genuß derselben, namentlich von Birnen, erkannt wurde. Es ist der in den Birnen am meisten vorkommende, diesen Früchten das Aroma gebende Essigsäureisoamylester.
Auf Grund der Beobachtung, daß nach kurzem Genuß von reifen Birnen der erwähnte, namentlich bei Rauchern auftretende dunkle Ansatz verschwand und die Zähne ihre natürliehe helle Farbe annahmen, ist dem Erfinder die Anregung gekommen, daß hier ein von der Natur gegebenes Zahnreinigungsmittel vorhanden ist, welches ohne große Mühe und vor allen Dingen ohne starke mechanische Bearbeitung den Zähnen die gewünschte Reinheit gibt.
Der Nachweis, daß es sich bei dem wirksamen Stoff Essigsäureisoamylester um einen natürlichen, in der Pflanzenwelt vorkommenden Stoff handelt, wird erbracht durch die Literaturstelle: Landwirtschaftliche Jahrbücher 1909, XXXVIII. Band, Ergänzungsband V, S. 323. Hier schreibt F. Ehrlich ab Zeile 27:
Zunächst sei auf die große Verbreitung der Alkohole in den Samen, Früchten und Blüten der grünen Pflanzen hingewiesen. Man findet die Alkohole zumeist in Form ihrer Ester, und zwar nicht allein solche mit gerader Kohlenstoffkette, sondern auch mit verzweigter, ferner Alkohole mit hydroaromatischem und aromatischem Kern, ζ. B. die Terpenallkohole, die zu den wichtigsten Vertretern der Riechstoffe gehören. Besonders bemerkenswert erscheint, daß unter den Aikoholen der Fettreihe in den chlorophyllhaltigen Pflanzen sehr viele vorkommen, die auch als Bestandteile des Fuselöls nachgewiesen sind. So ist bekannt, daß das spezifische Aroma vieler Obstarten, wie Birnen, Himbeeren, Ananas usw., gerade bedingt wird durch ein Gemisch von Estern, unter denen die Äthyl- und Isoamylester der Essigsäure, Buttersäure, Isovaleriansäure und anderer überwiegen.
Zur Herstellung einer guten Zahnpaste benötigt man beispielsweise 250 g feinstpulverisierte Schlämmkreide, 300 g Wasser, in dem
■ 2 ο/ο Tragant gelöst ist, und loog Glycerin. Diese Stoffe werden zu einer Paste durchgearbeitet, und zum Schluß gibt man auf ι oo Teile Paste etwa 3 Teile Essigsäureiso;= amylester. Nachdem auch der Ester in -der Paste gut verteilt ist, kann die Paste Tai Tuben abgefüllt werden und ist gebrauchs·'., fertig. Eine nach dieser Vorschrift angefertigte Zahnpaste hat den Vorzug, keinerlei den Zähnen schädliche Bestandteile, wie Sauerstoff, zu !enthalten, auch ist sie völlig neutral, da sich der Zusatz von Stoffen, die unter der Wirkung des Speichels sich zersetzen, erübrigt.
Die außerordentlich große reinigende Wirkung des Essigsäureisoamylesters macht ihn auch zur Herstellung von Mundwässern geeignet. Zu diesem Zwecke werden zu einer der gebräuchlichen Lösungen eines Antiseptikums in Alkohol ebenfalls 3 o/o Essigsäure-Jisoarnylester gegeben. Ein so bereitetes Mund-Γ wasser hat neben der antiseptischen Wirkung . i;ugleich den Vorzug, die Reinigung der Zähne '-"'mit zu besorgen, sofern man die zum Gebrauch hergestellte in Wasser verdünnte Losung des Mundwassers mit der Zahnbürste gut an die Zähne heranbringt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Zahnputzmitteln und Mundwässern, dadurch gekennzeichnet, daß man den üblichen Bestandteilen als wirksames Reinigungsmittel Essigsäureisoamylester zusetzt.
DESCH104707D 1934-07-18 1934-07-18 Verfahren zur Herstellung von Zahnputzmitteln und Mundwaessern Expired DE640129C (de)

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