DE640161C - Vorrichtung zum Befeuchten von auf nicht wandernde Formen aufgezogenem Textilgut, insbesondere Struempfen, durch Bespruehen - Google Patents
Vorrichtung zum Befeuchten von auf nicht wandernde Formen aufgezogenem Textilgut, insbesondere Struempfen, durch BespruehenInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
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Description
- Vorrichtung zum Befeuchten von auf nicht wandernde Formen aufgezogenem Textilgut, insbesondere Strümpfen, durch Besprühen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Befeuchten von auf nicht wandernde Formen aufgezogenem Textilgut, insbesondere Strümpfen, durch Besprühen. Es ist zum Befeuchten von textilen Einzelstükken, auch Strümpfen, auf wandernden Formen bekannt, eine Kammer zu benutzen, in der durch steilbare Seitenbleche der Strahl der Düsen ,auf die vorbeiwandernden Formen gerichtet werden kann.
- Es ist auch vorgeschlagen worden, zur Befeuchtung von Textilgut, insbesondere Strümpfen, auf senkrecht stehenden Formen die Düsen auf und ab beweglich anzuordnen. Hierbei sind aber besondere Wasserzuleitungsrohre und Schläuche notwendig, die bei der Arbeit störend wirken.
- Der Zweck vorliegender Erfindung ist, eine Vorrichtung zu schaffen, die in ihrem Aufbau einfach ist und die vor allen Dingen in leichter und einfacher Weise unter Benutzung vorhandener Formvorrichtungen für die Behandlung von Textilgut auf stehenden Formen zusammengestellt werden kann. Gemäß vorliegender Erfindung sind neben den Formen verschiebbare Wände vorgesehen, die während des Befeuchtens eine die Strumpfform in ihrer ganzen Länge umschließende Behandlungskammer .bilden, deren Kammerboden der Tisch ist.
- Es ist zwar z. B. bei Brause- und Badeeinrichtungen an sich bekannt, verschiebbare und biegsame Wände zu benutzen, um ein Benetzen der Umgebung mit Wasser zu verhindern. Die verschiebbaren Wände bei der Vorrichteng gemäß der ErfindLmg haben hingegen den Zweck, mit einem Tisch, auf dem sich die Formen befinden, eine Behandlungskammer für die Strümpfe u. dgl. zu bilden. Bekanntlich erfolgt die Befeuchtung des feinen kunstseidenen Gewirkes der Strümpfe durch vernebeltes, also tropfenfreies Wasser, das aus Düsen in den Behandlungsraum geblasen wird. Die verschiebbaren Wände tragen einerseits, wenn der Behandlungsraum gebildet ist, dazu bei, daß sich das vernebelte Wasser im Behandlungsraum verteilt und gleichmäßig sowie lange genug auf die Strümpfe einwirkt, andererseits legen .die Wände, zur Seite geschoben oder aufgerollt, die auf dem Tisch befindlichen Formen so weit frei, daß die Strümpfe unbehindert auf- und abgezogen ,verden können.
- Es kann z. B. für die Vorrichtung der übliche Behandlungstisch, auf welchem sich die meist beheizten Formen, befinden, einfach durch den Einbau verschiebbarer Wände so umgewandelt werden, daß dieser Tisch in der gleichen Weise wie die großen, selbsttätig arbeitenden Maschinen zur Behandlung und Formung von Strümpfen benutzt werden kann. Am besten sind Vorder- und Rückwand, welche mit dem Tisch die Behandlungskammer bilden, senkrecht verschiebbar; sie können jedoch auch waagerecht verschiebbar sein. Es kann auch eine Wand feststehen und nur die der Bedienungsstelle zugekehrte Wand verschiebbar sein. Diese Anordnung ist im besonderen dann zweckmäßig, wenn zwei oder mehrere Vorrichtungen der oben beschriehenen Art nebeneinandergestellt werden. F.311 je zwei Behandlungstische ist dann eine -&.,c-' meinsame ortsfeste Wand angeordnet. Dieverschiebbaren Wände bestehen vorteilhaft aus biegsamem Baustoff und sind nach Art von Rollvorhängen ausgebildet. -Die Erfindung ist auf der Zeichnung schematisch und als Beispiel dargestellt.
- Mit i ist das Tischgestell bezeichnet, auf welchem die Dampfzu- und -ableitungsrohre z angeordnet sind, um den nebeneinander= stehenden Formen 3 die notwendige 'Wärme zuzuführen. Die Erwärmung kann selbstverständlich aber auch auf andere Weise, z. B. elektrisch, erfolgen. Mit 4 ist das übliche, am Tischgestell befestigte Ablegebrett für die fertigte Ware bezeichnet. Unterhalb des Ablegebrettes 4, die Dampfzu- und -ableitungsrohre umgebend, befindet sich eine am besten aus Blech hergestellte Mulde 5 zum Auffangen und Ableiten der Flüssigkeit. Zu beiden Seiten der Dampfau- und -ableitungsrohre z innerhalb der Mulde 5 sind Rollen 6 gelagert. Auf diese Rollen sind aus Gummi oder Gummistoff bestehende verschiebbare Wände 7 aufgewickelt. Durch bekannte Federanordnungen werden diese Stoffwände im aufgerollten Zustande gehalten. Zum Hochziehen der Wände 7 sind zu beiden Seiten der oberen Enden der Formen noch besondere Führungsrollen 8 vorgesehen, über welche Spannseile g laufen, an denen Gegengewichte io befestigt sind. DieSeile können gleichzeitigzur Steuerung der Flüssigkeitszufuhr an den Brausen oder Düsen i i benutzt werden, indem z. B. verstellbare Anschläge mit ortsfesten schwenkbaren Anschlägen zusammenarbeiten.
- Unterhalb der Düsen oder Brausen i i sind schwenkbare Fangschalen 14 vorgesehen, die die Form von Rinnen haben. Diese Rinnen können bei der Bewegung der Wände durch geeignete Anschläge bewegt werden, ähnlich wie die Steuerung der Flüssigkeitszufuhr erfolgt.
- Die Befeuchtung der Strümpfe von oben her wird nur beispielsweise angegeben und ist kein Merkmal vorliegender Erfindung. Ein Besprühen des Textilgutes kann auch von der Seite her oder in anderer Weise vorgenommen werden. _ Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende Angenommen, die beiden verschieb- oder rollbaren Wände 7 sind auf die Rollen 6 aufgewickelt, so daß die Formen freistehend vom Arbeitsplatz A aus mit Strümpfen bezogen werden können. Während dieses Vorganges -ist die Flüssigkeitszufuhr zu den Brausen i i Agestellt, und die Fangrinne 14 nimmt die in -@- Zeichnung in gestrichelten Linien veranschaulichte Lage ein. Sobald sämtliche Formen eines zusammenhängenden Tisches mit Strümpfen bezogen sind, werden die beiden Wände 7 in Richtung des Pfeiles P nach oben bewegt und in geeigneter Weise in der obersten Stellung gesperrt. Die Formen 3 befinden sich nun innerhalb einer Kammer, die aus dem Trog 5 und den beiden Wänden 7 gebildet wird. Während des letzten Teiles des Bewegungshubes der Wände 7 wird die Fangrinne 14 ausgeschwenkt, so daß sie in die in ausgezogenen Linien veranschaulichte Lage kommt, und dann die Flüssigkeitszufuhr zu den Brausen i r eine Zeitlang geöffnet. Nach erfolgter Befeuchtung der Strümpfe legt sich die Fangrinne 14 wieder unter die Brausen, um eine Fleckenbildung durch Tropfflüssigkeit der nun der Trocknung unterworfenen Ware zu verhindern. Die Verriegelung der beiden Wände wird dann gelöst, und die Wände rollen wieder auf die beiden Walzen 6 auf, so daß die Formen 3 frei stehen. Die Ware kann nun auf den beheizten Formen trocknen, da die Luft von allen Seiten frei die Formen umspült. Nach dem Trocknen werden die Strümpfe von .den Formen abgezogen, und der Arbeitsvorgang beginnt von neuem.
Claims (1)
- PATE NTANSPRLI CHE i. Vorrichtung zum Befeuchten von auf nicht wandernde Formen aufgezogenem Textilgut, insbesondere Strümpfen, durch Besprühen, dadurch gekennzeichnet, daß neben den Formen verschiebbare Wände vorgesehen sind, die während des Befeuchtens .eine die Strumpfform in ihrer ganzen Länge umschließende Behandlungskammer bilden, deren Kammerboden der Tisch ist. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorder-und die Rückwand senkrecht verschiebbar sind. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nur die der Bedienungsstelle zugekehrte Vorderwand verschiebbar ist. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände aus biegsamem Baustoff bestehen und nach Art von Rollvorhängen ausgebildet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH104720D DE640161C (de) | 1934-07-19 | 1934-07-19 | Vorrichtung zum Befeuchten von auf nicht wandernde Formen aufgezogenem Textilgut, insbesondere Struempfen, durch Bespruehen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH104720D DE640161C (de) | 1934-07-19 | 1934-07-19 | Vorrichtung zum Befeuchten von auf nicht wandernde Formen aufgezogenem Textilgut, insbesondere Struempfen, durch Bespruehen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE640161C true DE640161C (de) | 1936-12-23 |
Family
ID=7447768
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH104720D Expired DE640161C (de) | 1934-07-19 | 1934-07-19 | Vorrichtung zum Befeuchten von auf nicht wandernde Formen aufgezogenem Textilgut, insbesondere Struempfen, durch Bespruehen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE640161C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3023598A (en) * | 1958-03-26 | 1962-03-06 | Eugen Bellmann G M B H Maschf | Spraying devices for the treatment of textiles |
-
1934
- 1934-07-19 DE DESCH104720D patent/DE640161C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US3023598A (en) * | 1958-03-26 | 1962-03-06 | Eugen Bellmann G M B H Maschf | Spraying devices for the treatment of textiles |
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