DE641496C - Vorrichtung zum Einbringen und Halten einer Mehrzahl von stabfoermigen Gegenstaendenin einem Tauchrahmen - Google Patents

Vorrichtung zum Einbringen und Halten einer Mehrzahl von stabfoermigen Gegenstaendenin einem Tauchrahmen

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DE641496C
DE641496C DEW92616D DEW0092616D DE641496C DE 641496 C DE641496 C DE 641496C DE W92616 D DEW92616 D DE W92616D DE W0092616 D DEW0092616 D DE W0092616D DE 641496 C DE641496 C DE 641496C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C3/00Apparatus in which the work is brought into contact with a bulk quantity of liquid or other fluent material
    • B05C3/20Apparatus in which the work is brought into contact with a bulk quantity of liquid or other fluent material for applying liquid or other fluent material only at particular parts of the work

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  • Coating Apparatus (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einbringen und Halten einer Mehrzahl von stabförmigen Gegenständen in einem Rahmen, dessen Abstand gegenüber einem S Behälter zur Vornahme eines Tauchvorganges veränderlich ist. Die Vorrichtung soll besonders dazu, bestimmt sein, Korsettstäbe zu halten, um diese auf beiden Enden mit einem Überzug zu versehen.
Es ist bereits bekannt, Streichhölzer auf Platten, Förderstäben ©. dgl. anzuordnen, die · zum Festhalten der Streichhölzer Nuten oder Löcher besitzen.
Demgegenüber besteht die Haltevorrichlung nach der Erfindung darin, daß auf einem Rahmen eine Mehrzahl von rechteckig gebogenen Federn befestigt ist, deren lange Seiten ■einander parallel sind. Die von einem Stapel kommenden Werkstücke werden mittels leines Stößels zwischen je zwei benachbarte Federn 'eingeführt und zwischen den Federn festgehalten. Um beide Enden der Werkstücke zu tauchen, wird die ganze Vorrichtung gewendet, wobei durch das Fesithalten der Werkstücke zwischen den Federn ein Herattsgleiten der Stäbe nicht eintreten kann.
Ein wesentlicher Vorteil gegenüber den bekannten Haltevorrichtungen für Streichhölzer ist bei der neuen Einrichtung darin zu sehen, daß mehrere Reihen von Werkstücken durch die gleichen Federn gehalten werden können.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung veranschaulicht. Es zeigen Fig. ι die Haltevorrichtung schaubildlich, Fig. 2 die Beschickungsvorrichtung,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Tauchvorrichtung.
Die Stäbe ι (Fig. 1) werden zwischen Fedem 3 gehalten, die auf einer Grundplatte 4 befestigt sind. Die Federn 3 bestehen aus dünnen Blättern zweckmäßig aus Stahl, die zu einem Rechteck gebogen sind. Die oberen Enden sind übereinandergelegt und miteinander etwa durch Niete verbunden. Die langen Seiten der Rechtecke liegen einander parallel und stoßen so dicht aneinander, daß hei Einsetzen der Werkstücke r diese festgeklemmt werden.
Das Einführen erfolgt durch die in Fig. 2 gezeigte Beschickungsvorrichtung. Die Werkstücke ι sind hier zwischen zwei Führuingswänden 6 und 7 gestapelt, von denen die letztere nach Lösen der Schraube 8 einstellbar ist. Der so gebildete Vorratsbehälter befindet sich auf einem Gestell 13, das über ■ einer Rollbahn liegt, auf der sich der Rah-
men ig mittels der Räder 15 bewegen kann. Der Rahmen 19 ruht mit Zapfen 18 drehbar in Lagern 17 und trägt auf seinen Längsstreben die oben beschriebene Haltevorrichtung, und zwar sind nach oben und unten die ein·; zehren Federn 3 und 3« vorgesehen. De^ Rahmen wird durch einen Riegel 20, der in' Löcher 21 der Längsträger greift, in einer bestimmten Stellung festgehalten. Unterhalb des Vorratsbehälters befindet sich eine schräge Bahn 22, die · dicht über den Haltefedern 3 endet. Das Ausstoßen der Werkstücke aus dem Vorratsbehälter geschieht durch zwei Stößel 23, die durch Nokkenscheiben 24 angetrieben werden.
Das Einführen der Werkstücke zwischen die Haltefedern 3 erfolgt durch den Stößel 25, der in einer Führung entgegen der Wirkung 'einer Feder 26 senkrecht nach unten bewegbar ist. Der Antrieb erfolgt durch einen Schwenkhebel 27, der 'seinerseits durch einen dreiteiligen Nocken 28 bewegt wird. Die Höhe der Einzelnocken ist verschieden, derart, daß der Schwenkhebel 27 und damit der Stößel nacheinander drei verschieden große Hübe ausführt. Auf der zu dem dreiteiligen Nocken 28 gehörigen Scheibe 29 befindet sich noch ein Nocken 31, der durch die Rolle 33 einen Hebel 3 5 und einen zweiten daneben liegenden Hebel 34 steuert.
Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende: Die mittels der Stößel 23 über die schräge Bahn 22 beförderten. Werkstücke 1 werden von dem Stößel 25 erfaßt und nach unten zwischen die Federn 3 gedruckt. Hierbei ist die Schaltung so getroffen, daß der Stößel 25 zuerst seinen größten Hub ausführt, so· daß das erste Werkstück 1 bis ganz unten zwischen die Federn 3 gelangt. Die nächsten beiden Werkstücke werden dann weniger tief eingestoßen, wie dies in Fig. 1 veranschaulicht ist. Sobald drei Werkstücke eingeführt sind, stößt der Nocken 31 gegen die Rolle 23, wobei durch die beiden Hebel 34, 35 einerseits der Riegel 20 ausgeklinkt und anderseits der Rahmen 19 durch einen nicht näher dargestellten Hebelantrieb auf seiner Bahn um eine Strecke vorgeschoben wird, die der Breite einer Haltefeder 3 entspricht. Es wird also bei dem nächsten Herabgehen des Stößels 25 das jetzt folgende Werkstück 1 zwischen die nächsten beiden Federn 3 eingeführt.
Ist die obere Hälfte der Haltevorrichtung
vollständig mit Werkstücken beladen, so wird der Rahmen 19 in seinen Lagern 17 um i8o° - gedreht und die andere Seite wird in der glei-■.-chen Weise beschickt.
aid beide Seiten gefüllt sind, wird der Rahmen ig auf seiner Rollbahn aus'
Bereich der Beschickungsvorrichtung herausgeschoben. Er gelangt über die in Fig. 3 dargestellte Tauchvorrichtung. Diese besteht im wesentlichen aus einer Wanne 36, die die Überzugsmasse 0. dgl. enthält. Die Wanne ruht auf einer Platte 37, deren Stütze durch einen um Zapfen3g drehbaren Hebel38 senk-· recht auf und ab bewegbar ist. Zu diesem Zweck sitzt an der Führungsstange des Tisches eine Rolle 41, auf die ein Winkelstück des Hebels 38 einwirkt. Der Hebel 38 kann in bekannter Weise mittels einer Rast 40 in einer beliebigen Lage festgestellt werden. Die Wirkungsweise ist nach der vorstehenden Beschreibung leicht ersichtlich. Nachdem der Rahmen 19 über die Wanne 36 geschoben ist, wird der Rahmen um 900 verschwenkt, so daß die einen Enden der Werkstücke ι nach unten ragen. Jetzt wird der Hebel 38 in Richtung des Pfeiles F verschwenkt, wodurch die Wanne 36 angehoben wird und die Enden der Werkstücke 1 eintauchen. Das Tauchen kann mehrmals hintereinander vorgenommen werden, um eine genügende Schicht entstehen zu lassen. Sind die einen Enden genügend überzogen, wird der Rahmen 19 um i8o° gedreht, und es erfolgt nunmehr in gleicher Weise das Überziehen der anderen Enden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zum Einbringen und Halten einer Mehrzahl von stabförmigen Gegenständen in einem Tauchrahmen, dessen Abstand gegenüber einem Behälter zur Vornahme des Tauchens veränderlich ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Rahmen (19) eine Mehrzahl von rechteckig gebogenen sehr dünnen Federn (3) befestigt ist, deren langen Seiten (3) einander parallel sind, und die von einem Stapel kommenden Werkstücke (1) mittels eines Stößels (25) in einer Mehrzahl zwischen je zwei benachbarte Federn (3) eingeführt und zwischen den Federn festgehalten werden, so daß beim Wenden der Vorrichtung ein Herausgleiten von Stäben nicht eintreten kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEW92616D 1932-09-16 1933-09-06 Vorrichtung zum Einbringen und Halten einer Mehrzahl von stabfoermigen Gegenstaendenin einem Tauchrahmen Expired DE641496C (de)

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DEW92616D Expired DE641496C (de) 1932-09-16 1933-09-06 Vorrichtung zum Einbringen und Halten einer Mehrzahl von stabfoermigen Gegenstaendenin einem Tauchrahmen

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FR742900A (de) 1933-03-18
GB409567A (en) 1934-05-03

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