DE6415C - Bücherrundschnitt-Maschine - Google Patents

Bücherrundschnitt-Maschine

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DE6415C
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Germany
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cut machine
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round cut
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DENDAT6415D
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English (en)
Original Assignee
CH. PETRI, Fabrikant, in Stuttgart
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D7/06Arrangements for feeding or delivering work of other than sheet, web, or filamentary form
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D3/00Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor
    • B26D3/02Bevelling
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42CBOOKBINDING
    • B42C5/00Preparing the edges or backs of leaves or signatures for binding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

1878.
CHRISTIAN PETRI in STUTTGART. Biicherrundschnitt- Maschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. November 1878 ab.
Auf der Zeichnung ist genannte Maschine in einem Quer- und Längenschnitt, einer Vorder- und Seitenansicht, . sowie in einem Grundrifs dargestellt, und sind alle einzelnen Theile benannt und mit Buchstaben bezeichnet, wie folgt:
α ist ein länglich rechtwinkliges, mit vier angegossenen Füfsen versehenes GestelT. Dasselbe besitzt oberhalb an den beiden Langseiten je eine nach aufsen spitzwinklig auslaufende Leiste. Diese Leisten dienen zur Führung des Tisches b. Auf demselben ist zum Festhalten der zusammengezwängten Bücher eine Spannvorrichtung angebracht, welche aus zwei parallellaufenden, gleichmäfsigen und mit Abstufungen versehenen Gufsklötzen c besteht, wovon der eine auf dem Tische b festsitzt und der andere vermittelst der Schraube d vor- und zurückgestellt werden kann. Die Abstufungen an den Gufsklötzen sind dazu bestimmt, um den verschiedenartigen Höhen der Bücherzwängen e als Auflage zu dienen. Auf der linken Seite des Tisches b sitzt eine Leiste f. Dieselbe ist mit einem länglichen Schlitze versehen, welcher dem Bolzen g zum Stellen und Verschieben dient. Ferner sitzen auf dem Gestell α an den Enden der Langseite zwei Angüsse h, die einestheils als Lager der Hauptaxe i, anderentheils als Untersatz für den auf der rechten Seite stehenden Lagerständer k dienen. Die Hauptaxe i trägt auf einer Seite eine runde, mit einer Nase versehene Schaltscheibe /, auf der anderen Seite ein Schwungrädchen m, welches an einem der vier Arme einen länglichen Schlitz hat. Dieser Schlitz dient zum Verstellen des Bolzens n, welcher mit dem Bolzen g an der Tischleiste / durch eine Stange 0 verbunden ist.
Auf dem Gestell α sitzt ferner ein nach vorn neigender Gufsarm p, der an der Stirnseite ein mit vier Schrauben befestigtes Auge q trägt, das zur Führung der Messeraxe r dient. Letztere geht durch das Auge und den Gufsarm p durch und trägt an seinem Ende aufserhalb des Gufsständers ρ das Schneckenrad s. Das andere Ende der Messeraxe r hat einen länglichen Schlitz, in welchem ein gebogenes Messer t vermittelst der Stirnschraube # festgehalten wird.
Die Welle ν ist in einem angegossenen Lager am Gufsarm ρ und in dem Ständer k gelagert. Der eingeschnittene Gewindegang greift in das Schneckenrad i. Auf der rechten Seite der Welle ν steckt ein Schalträdchen w, neben welchem sich ein Schaltarm χ bewegt, der wiederum mit einer Sperrklinke y und einer um einen Bolzen beweglichen Stahlrolle ζ versehen ist. Letztere ruht auf der Schaltscheibe /.
Anwendung der Maschine.
Will man die Maschine in Thätigkeit setzen, so nimmt man die Buch erzwänge e, zwischen welcher drei Bücher und je eine Zwischenlage von Pappdeckel festgehalten ist, legt dieselbe auf die stufenartige Spannvorrichtung c und spannt sie mit der Schraube d fest. Hiernach schiebt man den Tisch b vor und zurück, so dafs er in einer Minute 60 mal hin- und herbewegt wird. Dadurch und vermittelst der Verbindungsstange 0, welche mit dem Schwungrädchen m in Zusammenhang steht, wird das Schwundrädchen in Umschwung erhalten, somit auch zu gleicher Zeit die auf derselben Axe i sitzende Schaltscheibe /, welche mit der hervorstehenden Nase die Stahlrolle ζ am Schaltarm χ bei jeder Umdrehung einmal emporhebt. Vermittelst der am Schaltarm befindlichen Klinke wird die Welle ν jedesmal um einen Zahn des Sperrrädchens gewendet. Da sie durch die Schraube und das Schneckenrad mit der Messetaxe r in Verbindung steht, so ersieht man, dafs die letztere bei jedem Hin- und Herschieben des Tisches b eine kleine Wendung und das an der Messeraxe befindliche Messer / jedesmal einen Schnitt macht.
Das Auge q und ein Stück der Messeraxe r mit eingesetztem Messer t sind auf der Zeichnung dargestellt und zeigen das Einschneiden in ein Buch.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Ein gufseiserner Tisch b mit der stufenartigen Spannvorrichtung c.
2. Ein gufseiserner Arm p mit Stahllager q.
3. Ein Schneidapparat r s t.
4. Ein Bewegungs- und Schaltmechanismus / ν ISj χ y und ζ- in ihrer Anwendung auf die beschriebene Bücherrundschnitt-Maschine.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT6415D Bücherrundschnitt-Maschine Active DE6415C (de)

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