DE64220C - Anziehhelfer für Pferdebahnwagen - Google Patents
Anziehhelfer für PferdebahnwagenInfo
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- DE64220C DE64220C DENDAT64220D DE64220DA DE64220C DE 64220 C DE64220 C DE 64220C DE NDAT64220 D DENDAT64220 D DE NDAT64220D DE 64220D A DE64220D A DE 64220DA DE 64220 C DE64220 C DE 64220C
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- DE
- Germany
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- frame
- wheels
- movement
- horse
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61C—LOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
- B61C15/00—Maintaining or augmenting the starting or braking power by auxiliary devices and measures; Preventing wheel slippage; Controlling distribution of tractive effort between driving wheels
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Handcart (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.^
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Unter dem Fufsboden a des Wagenkastens lagert zwischen den Rädern b ein Rahmen c
von rechteckiger Grundgestalt, welcher beim Anziehen der Pferde deren Zugkraft in der
einen oder anderen Richtung mittels an den Stirnseiten des Rahmens angreifender Stangen d
unmittelbar auf den Rahmen c übertragen wird, in der Bewegungsrichtung der Pferde gegen
den Fufsboden des Wagenkastens verschoben wird. Der Verschiebung wirkt eine Feder e
entgegen, deren für jede Fahrrichtung eine angeordnet ist und zur Wirkung gelangt, indem
sie sich gegen die Stirnseite des Rahmens und ein mit dem Wagenkasten fest verbundenes
Widerlager stützt. Bei der erwähnten, unter Zusammendrückung der Feder e erfolgenden
Bewegung des Rahmens greifen ein Paar an diesen angelenkter Schaltklinken f in mit den
Radachsen g fest verbundene Schalträder h ein, die geradlinige Bewegung des Rahmens in
eine Drehbewegung der Schalträder oder der Achse umsetzend.
Die dem Rahmen übermittelte Zugkraft greift jetzt an der Peripherie der Schalträder h an.
Damit während der Fahrt, bei welcher der Rahmen c die durch Verschiebung erhaltene
Lage schon unter ausgeübter Zugkraft beibehalten wird, die Klinken nicht dauernd über
die Zähne der mit den Radachsen umlaufenden Schalträder h hingleiten müssen und dadurch
störendes Geräusch erzeugen, wird der letzte Theil der Verschiebung des Rahmens c
zum Ausheben der Klinken f aus den Zähnen der Schalträder nutzbar gemacht. Zu diesem
Zwecke sind am Wagenkasten eine den Klinken entsprechende Anzahl Keilbahnen i so angebracht,
dafs während des letzten Stückes der Bewegung des Rahmens, d. h. nachdem eine genügende Schaltbewegung erzeugt wurde, seitlich
aus den Klinken hervorstehende Stifte k auf diese Keilbahnen i auflaufen und die Schaltklinken
f von den Schalträdern h abheben.
Da ferner der Rahmen c, welcher während der Fahrt unter Wirkung einer sich ändernden
Zugkraft und einer der Federn e steht, hin- und hergleiten würde, was namentlich in Bezug
auf die Schaltvorrichtung Störungen verursachte, so wird der Rahmen durch eine selbstthätig
in Wirkung tretende Sperrvorrichtung in seiner vorgeschobenen Stellung, d. h. nach Ingangsetzung
des Wagens festgestellt. Diese Sperrvorrichtung besteht aus an den Stirnseiten des
Rahmens befestigten, je in eine Sperrnase / endigenden kräftigen Bandfedern m, deren
Nasen I bei vorgezogenem Rahmen c hinter am Fufsboden des Wagens befestigte Vorsprünge
oder Absätze η schnellen und dadurch den Rückgang des Rahmens hindern.
Hält der Wagen an, so wird die Sperrvorrichtung durch einen durch den Fufs zu bethätigenden
Stempel 0 durch Abwärtsdrücken von Sperrabsatz η freigemacht, so dafs der
Rahmen c unter Wirkung der sich wiederum ausdehnenden Feder e in diejenige Stellung
zurückkehrt, aus welcher er zur Erleichterung des Anziehens in Wirkung treten kann.
Anstatt für beide Fahrrichtungen dieselben verschiebbaren Rahmen zu benutzen, kann man
denselben auch in zwei Rahmen zerlegen, deren jeder nur für eine Fahrrichtung in Wirkung
kommt; es hat dies den Vortheil, dafs die Zugstange d auf der jedesmaligen Rückseite des
Wagens in Ruhe bleibt.
Fig. 4 zeigt einen solchen nur für eine Fahrrichtung in Wirkung tretenden Rahmen; an
demselben ist noch eine Abänderung durch zwei Federn e e1 getroffen. Zur Anbringung
der zweiten Feder e1 wurde die die Zugkraft
aufnehmende Stange d über die Stirnseite des Rahmens hinaus, um das zum Aufstecken und
Rückstützen der Zusatzfeder e1 nöthige Stück
verlängert.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Anziehhelfer für Pferdebahnwagen, bei welcher ein zwischen den Wagenrädern (b) eingeführter Rahmen (c) beim Anziehen in waagrechter Ebene verschoben wird und beim ersten Theil seiner Bewegung mittels Schaltklinken ff) mit den Wagenrädern verbundene Schalträder (h) in Drehung versetzt,, beim letzten Theil seiner Bewegung aber die Schaltklinken ff) auf am Wagen festliegende Keilbahnen (i) auflaufen läfst, welche die Schaltklinken ff) von den Schalträdern fhj abheben und während der Fahrt abgehoben erhalten.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE64220C true DE64220C (de) |
Family
ID=338107
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT64220D Expired - Lifetime DE64220C (de) | Anziehhelfer für Pferdebahnwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE64220C (de) |
-
0
- DE DENDAT64220D patent/DE64220C/de not_active Expired - Lifetime
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