DE642276C - Schmiergefaess - Google Patents

Schmiergefaess

Info

Publication number
DE642276C
DE642276C DESCH97928D DESC097928D DE642276C DE 642276 C DE642276 C DE 642276C DE SCH97928 D DESCH97928 D DE SCH97928D DE SC097928 D DESC097928 D DE SC097928D DE 642276 C DE642276 C DE 642276C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
braking
vessel
lubricating
parts
wedge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH97928D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DESCH97928D priority Critical patent/DE642276C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE642276C publication Critical patent/DE642276C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16N—LUBRICATING
    • F16N19/00—Lubricant containers for use in lubricators or lubrication systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Schmiergefäß Die Erfindung bezieht sich auf Schmiergefäße, die aus zwei°teleskopartig übereinandergeschobenen und in Reibungseingriff miteinander stehenden Teilen bestehen, wobei diese beiden topfartigen Teile durch Federwirkung zusammengehalten werden. Bei derartigen Schmiergefäßen ist, wenn die Büchse gefüllt ist !und die beiden telesköpartigen Teile auseinandergegangen sind, die Federkraft tarn -stärksten. Gehen die Teile wieder zusammen, so vermindert sich allmählich die Federkraft. _ Es entsteht damit ein ungleichmäßiger Auspreßdruck für,das Schmiermittel. Die Erfindung beschäftigt sich mit der Lösung der Aufgabe, beim selbständigen Entleerungsvorgang der Büchse einen möglichst konstanten Auspreßdruck zu erreichen.
  • Die Aufgabe war bekannt. Man hat bei Schmierbüchsen, bei denen. ein in dem Gehäuse der Schmierbüchse unter Federwirkung stehender Kolben auf und nieder gleitet, bereits vorgeschlagen, eine Bremseinrichtung vorzusehen, deren Bremswirkung entsprechend der Federspannung geändert wird. Zu diesem Zwecke ist an dem Kolben ein besonde= res Glied in Formeiner sich stetig ändernden Schraube angebracht worden.
  • Demgegenüber sind die Lösungen neu, die darin bestellen, daß zwischen den, Wandungen von ineinander verschiebbaren Gefäßteilen eine durch den Schmiermitteldruck angepreßte Bremsfläche keilförmig ist oder eine zusätzliche Druckvorrichtung angeordnet ist, die .bei gleichbleibender Bremsfläche zwischen den Gefäßwandungen .den Anpreßdruck verändert. Auf diese Weise ergeben sich einfache und der Bauart der Schmiergefäße mit ineinander verschiebbaren topfartigen Gefäßteilen angepaßte Lösungen.
  • Die Zeichnungen veranschaulichen in Fig. -i bis 9 in- Ansicht, teilweise im Schnitt, peinige Ausführungsbeispiele der Schmiervorrichtung gemäß der Erfindung.
  • In allen D.arstellung@en besteht die Schmiervorrichtung aus dem 'unteren Gefäßkörper i und dem über diesen mit ihm in Reibungseingriff stehenden und verschiebbar übergestülpten Oberteil 2. Unterteil i ist mit dem zum Lager führenden Anschlußstutzen 3 und dem Oberteil 2 mit dem Einfüllstutzen q. zum Anschluß an eine Schmiermitteldruckpresse versehen. Die beiden teleskopartig ineinandergleitenden Gefäßteile i und 2 sind durch eine Feder 5 miteinander verbunden.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. i ist die die Fensteröffnung des Gefäßkörpers i abdeckende elastische Platte 6 keilförmig ausgebildet und stelzt unter dem Einfluß des aus hartem Material hergestellten Keiles 7,- welcher im oberen Gefäßkörper 2 zweckmäßig durch eine Schraube 8 verstellbar befestigt ist. Je nach der gegenseitigen Stellung der Gefäßkörper i und 2 zueinander, also auch entsprechend dem jeweiligen Maße .der Spannung der Feder 5, wird. die Wirkung der Keile 6 ,und 7 aufeinander und damit auch der Anpreßdruck der elastischen . Platte 6 an die Innenseite des Gefäßkörpers 2 eine veränderliche und die erzielte Bremswirkung eine größere oder kleinere sein. In Fig.2 ist die Schmiervorrichtung in gefülltem Zustande unter höchster Federspannung dargestellt.. Zugleich ist der Keil 7 durch die Schraube.8-_ für die Darstellung in die höchste Stellung gebracht, so daß er nur mit einem Teil sein" wirksamen Keilfläche im Eingriff steht. Der Keil kann durch die Schraube 8 auch so weit gegen den Gefäßteil 2 verschoben werden, daß er auch im Zustande der ganz auseinandergeschobenen Gefäßteile i und 2 mit seiner ganzen Keilfläche auf den Bewegungswiderstand 6 wirkt. Die wirksame Reibungsfläche des Teiles 6 kann sowohl nach dem Gefäßkörper 2 hin wie nach der Fläche des Keiles 7 hin aufgerauht sein, damit nicht nur ,der Bremsdruck, sondern auch die wirksame Bremsfläche veränderlich wird.
  • Bei den Ausführungsbeispielen gemäß den Fig.3 bis 7 wird ein Teil der aufeinandergleitenden Flächen der Gefäßkörper i und 2 zwecks Vergrößerung der gleitenden Reibung aufgerauht. Die auf dem inneren Gefäßkörpur i befindliche aufgerauhte Reibungsfläche 6 ist keilförmig und die auf der Innenseite des Gefäßkörpers 2 angeordnete Reibungsfläche rechteckig ausgebildet. Die Fig.7 zeigt diese gegeneinander verschiedenen Größen der Flächen 6 und 7. Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 5 und 6 ist der als Bewegungswiderstand wirkende Bremsklotz 7 unter dem Einfluß einer Druckschraube 8 wirksam, so daß der Reibungsdruck und damit die zu erzielende Wirkung geändert werden kann.
  • Die Fig. 8 und 9 zeigen die Schmiervorrichtung in gefülltem und ungef ülltem Zustand bei entlasteter bzw. gespannter Druckfeder, Bei diesem weiteren Ausführungsbeispiel steht der Bremsklotz 7 unter dem Einfluß der selbsttätig verstellten Schraube B. Diese Verstellung erfolgt derart, daß im Maße der zunehmenden Federspannung auch der durch die Schraube 8 bewirkte Bremsdruck zunimmt bzw. umgekehrt abnimmt. Diese Beeinflussung erfolgt beispielsweise mittels des mit der Schraube 8 fest verbundenen Schlitzhebels 9, in welchen ein Zapfen io des am Gefäßkörper i bei 12 schwingbar befestigter Hebel i i "täügreift. Das Maß der Beeinflussung der A-ruckschraube kann durch Verstellung des JM, .'Schlitzhebel 9 sich bewegenden Schwing-:hebelz.apfens i o geregelt werden.
  • Die zusammen«,irkenden Bremsflächen können auch noch aufgerauht sein, um damit den Widerstand zu erhöhen.

Claims (4)

  1. PATE,'; TANSPRLicIiR: i. Schmiergefäß, bestehend aus zwei teleskopartig übereinandergeschobenen und in Reibungseingriff miteinander stehenden, durch Federwirkung zusammengehaltenen topfartigen Teilen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Gefäßwandungen eine durch den Schmiermitteldruck angepreßte keilförmige Bremsfläche mit kurzer rechteckiger Gegenfläche oder eine Druckvorrichtung angeordnet ist, die bei gleichbleibender Bremsfläche zwischen den Gefäßwandungen den Anpreßdruck in der Weise verändert, daß der Bremswiderstand sich in gleichem Sinne wie die Federkraft ändert.
  2. 2. Schmiergerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremswirkung des bremsend wirkenden Widerstandes unter der Wirkung eines von der Bewegung der Gefäßteile gesteuerten Keiltriebes, Schraubentriebes oder Hebeltriebes steht.
  3. 3. Schmiergerät nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremswirkung des Bewegungs-,viderstandes in ihrer Wirkung unabhängig von der Stellung der beiden Gefäßteile von außen be- sonders einstellbar ist.
  4. 4. Schmiergerät nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammenwirkenden Bremsflächen aufgerauht sind.
DESCH97928D 1930-09-16 1930-09-16 Schmiergefaess Expired DE642276C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH97928D DE642276C (de) 1930-09-16 1930-09-16 Schmiergefaess

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH97928D DE642276C (de) 1930-09-16 1930-09-16 Schmiergefaess

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE642276C true DE642276C (de) 1937-02-27

Family

ID=7446254

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH97928D Expired DE642276C (de) 1930-09-16 1930-09-16 Schmiergefaess

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE642276C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4375246A (en) * 1979-12-12 1983-03-01 Tm Industries, Inc. Grease lubricating assembly

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4375246A (en) * 1979-12-12 1983-03-01 Tm Industries, Inc. Grease lubricating assembly

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2346828A1 (de) Nachstellvorrichtung fuer bremsen
DE1812109C3 (de) Hydraulische Schere
DE922952C (de) Puffer fuer Eisenbahn- und Strassenbahnwagen oder aehnliche Fahrzeuge
DE875487C (de) Vorrichtung zum Bohren von Sprengloechern, insbesondere fuer den Bergbau
DE1246794B (de) Selbsttaetige Schmiervorrichtung fuer intermittierenden Betrieb
DE683601C (de) Innenbackenbremse
DE1625803B1 (de) Selbsttaetig und stufenlos wirkende mechanische Nachstellvorrichtung fuer eine Teilbelagscheibenbremse
CH668015A5 (de) Verfahren und vorrichtung zur daempfung der am ende der formfuellphase auftretenden druckspitze bei druckgiessmaschinen.
DE746311C (de) Antriebsvorrichtung fuer selbsttaetige doppeltwirkende Bremsgestaengesteller
DE592043C (de) Gewichtsausgleichsvorrichtung fuer Schiebefenster o. dgl.
DE691789C (de) Einrichtung zum selbsttaetigen Zurueckschwenken eines Flugzeugspornes in seine Mittellage
DE882714C (de) Lastwechselvorrichtung an Fahrzeugbremsen, insbesondere Eisenbahnwagenbremsen
DE609108C (de) Ortsfeste Schienenschmiervorrichtung
DE334594C (de) Selbstschliessendes Tuerband mit Bremse und mit Sicherheitsvorrichtung
DE551195C (de) Daempfungsvorrichtung fuer Hubwagen
DE556511C (de) Fluessigkeitsstossdaempfer
DE1927385C (de) Vorrichtung zum Bremsen der Fordergeschwindigkeit einer Rollenbahn
DE975361C (de) Im Bremszylinder einer hydraulischen Bremse, insbesondere einer Zweibackenbremse fuer Kraftfahrzeuge angeordnete, selbsttaetig und stufenlos wirkende Nachstellvorrichtung
DE1625803C (de) Selbsttätig und stufenlos wirkende mechanische Nachstellvorrichtung fur eine Teilbelagscheibenbremse
DE632291C (de) Federstrebe fuer Flugzeugfahrwerke
AT239613B (de) Umschaltvorrichtung
DE466714C (de) Hydraulische Kippvorrichtung fuer Wagenkasten, insbesondere von Kraftfahrzeugen
EP1719730A1 (de) Bremsfanvorrichtung für fördermittel insbesondere Aufzugskabinen
DE900541C (de) Verstelleinrichtung fuer den Arbeitsdruck eines Laeppkolbens
DE1950694C3 (de) Selbstpumpendes hydraulisches Federbein mit innerer Niveauregelung für Fahrzeuge