DE642446C - Kupplung fuer Vorrichtungen zum Drehen von Maschinen - Google Patents

Kupplung fuer Vorrichtungen zum Drehen von Maschinen

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DE642446C
DE642446C DED70273D DED0070273D DE642446C DE 642446 C DE642446 C DE 642446C DE D70273 D DED70273 D DE D70273D DE D0070273 D DED0070273 D DE D0070273D DE 642446 C DE642446 C DE 642446C
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DE
Germany
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pistons
coupling
pressure
piston
machine
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DED70273D
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English (en)
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SCHIFF und MASCHB AKT GES DEUT
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SCHIFF und MASCHB AKT GES DEUT
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D25/00Fluid-actuated clutches
    • F16D25/06Fluid-actuated clutches in which the fluid actuates a piston incorporated in, i.e. rotating with the clutch
    • F16D25/062Fluid-actuated clutches in which the fluid actuates a piston incorporated in, i.e. rotating with the clutch the clutch having friction surfaces
    • F16D25/063Fluid-actuated clutches in which the fluid actuates a piston incorporated in, i.e. rotating with the clutch the clutch having friction surfaces with clutch members exclusively moving axially
    • F16D25/0635Fluid-actuated clutches in which the fluid actuates a piston incorporated in, i.e. rotating with the clutch the clutch having friction surfaces with clutch members exclusively moving axially with flat friction surfaces, e.g. discs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)
  • Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Kupplung, für Vorrichtungen zum Drehen von Maschinen, insbesondere Schiffsmaschinen, die mit Druckölschmierung ausgerüstet sind. Bekannt sind Kupplungen oder Bremsen dieser Art, bei denen die zu drehende Welle mit einer Reibscheibe verbunden ist, gegen die durch Flüssigkeitsdruck: die Reibflächen von zwei mit der D rehvorrichtung· verbundenen Kolben gepreßt werden, von denen der 'eine durch Federung in die Anfangslage zurückkehrt. Bei diesen Vorrichtungen ist nur der eine Kupplungsteil axial verschiebbar, während der andere feststeht oder unter Durchbiegung gegen ein Widerlager gepreßt wird. Von diesen bekannten Vorrichtungen, unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß zwei gegeneinander verschiebbare Kolben vorgesehen sind, die zwischen sich mit ihren annähernd vollen Flächen einen dichten Flüssigkeitsdruckraum bilden und beim Einführen von Flüssigkeit in diesen Raum mit ' ihren Reibflächen gleichzeitig von beiden Seiten gegen die mit der zu drehenden Welle verbundene Reibscheibe gepreßt werden. Dadurch ist es im Gegensatz zu den bekannten Kupplungen möglich, den zum Drehen großer Massen erforderlichen hohen Kupplungsdruck ohne schädliche Beanspruchungen der Kupp-
3P lungsteile zu erzeugen.
Die Erfindung ist weiter dahin ausgebildet, daß die Kolbenstange eines der beiden Kolben nach außen geführt und mit leiner Anzeigevorrichtung verbunden ist, die die Kolbenverschiebung anzeigt. 3S
Um !eine betriebssichere Fernbedienung der Kupplung zu ermöglichen, was insbesondere für Schiffsanlagen wichtig ist, ist ferner die zum Flüssigkeitsdruckraum der Kupplung führende Druckölleitung so mit der Drucköl-Schmierung und dem diese ,steuernden Bedienungshebel der Maschinenanlage verblockt, daß der Drückraum nur bei stillstehender Maschine Drucköl erhält, bei fahrender Maschine dagegen mit der Ölablaufleitung verbunden ist.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung im Längenschnitt, und zwar im ausgekupp el ten Zustande.
Die zu drehende Welle c ist mit einer Reibscheibe b fest verbunden, die sich zwischen den Reibflächen/ zweier verschiebbarer Kolben d und e befindet. Der eine Kolben ύί bildet gleichzeitig den Zylinder für den anderen Kolben« und ist mit seiner Stangek in einem Gehäuse m gelagert, das mit dem Tragrahmen« für den Antriebsmotor Ό baulich zusammenhängt. Durch die Kolbenstange k ist die Stange/t? des zweiten Kolbens^ hindurch nach außen geführt. Zwischen die beiden Kolbenstangen ist eine Fed&r g eingespannt, die auf die Stangen 'entgegengesetzt in der Weise wirkt, daß sie die Kolbenreibflächen/ von der Reibscheibe entfernt. Die Kolbenstange ρ ist hohl und mit radialen Öffnungen q, r versehen, von denen erstere an
die Öleintrittsstelle s des Gehäuses m anschließen, während die Öffnungen r in den. Raum w zwischen den -beiden Kolbenflächen einmün: den. Damit sich der Kolben e mit dem Kok., ben^f drehen und zugleich axial verschieben'·. kann, ist er an dem Kolben^ durch eine Keilverbindung h axial geführt.
Der Motor 0, beispielsweise ein schnelllaufender Elektromotor, ist durch ein Getriebe t auf die im Gehäuse m gelagierte Schnecke u übersetzt, die mit dem Schneckenrad.« in Eingriff steht, das auf die Kolbenstange & aufgekeilt ist.
Tritt bei 5' Drucköl ein, das durch die Öffnungen r der Kolbenstange^ in den Raum w zwischen den beiden Kolben gelangt, so werden durch den Öldruck die beiden Kolbenflächen so weit voneinander entfernt, daß sich die Kolbenreibflächen/ beiderseitig fest auf die Scheibe & pressen. Bei eingeschalte-' tem Motor wird infolgedessen die Welle c gedreht. Durch die entgegengesetzte Verschiebung "der Kolben wird gleichzeitig die Feder g unter Druck gesetzt. Das Entkuppeln geschieht durch Wegnahme des Drucköles,. In diesem Falle werden die Kolben "durch die Entspannung der Feder g in die Entkupplungslage zurückgeführt, wodurch die Scheibe b wieder von den Kolbenreibflächen frei wird. Durch Anschlagflächen/ der Kolbenstangen wird die Rüc'kbewegung der Kolben begrenzt.
Die eine Kolbenstange/; ist mit einer nach außen ragenden Verlängerung λ: versehen, die beispielsweise nach Art einer Zahnstange in ein Zahnrad oder einen Zahnbogen y eingreift, das auf der Welle ζ einer Anzeigevorrichtung befestigt ist. Infolgedessen wird die Welle ζ nur dann gedreht, wenn sich die Kolbenstange ρ verschiebt. Diese Verschiebung wird von der Welle ζ aus irgendwie außen erkennbar gemacht.
Um den Ölzutritt zu den Reibflächen zu verhindern, sind vor diesen an den Kolben sowie an dem Körper der Reibscheibe b Spritzringe ^f, e', V angebracht, die das durch Undichtheiten heraustretende sowie das aus benachbarten Lagern abfließende Öl zu Vertiefungen oder Kammern ableiten, aus denen es nach außen abgeführt wird.
Bei Schiffsmaschinenanlagen geschieht das Ein- und Ausrücken der Drehvorrichtung; zweckmäßig von der Fahreinrichtung (Manö- ;vriereinrichtung) aus. Es wird dann Vorsorge .dafür getroffen, daß nur dann eingekuppelt .bzw. Drucköl zur Drehvorrichtung geleitet werden kann, wenn der Bedienungshebel der Fahreinrichtung auf Stopp steht. Umgekehrt kann der Bedienungshebel der Fahreinrichtung nur dann aus seiner Stoppstellung gebracht werden, wenn die Drehvorrichtung· ausgerückt bzw. mit der Ölablaufleitung verbunden ist.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 6s
    i. Kupplung für Vorrichtungen zum Drehen von Maschinen, insbesondere Schiffsmaschinen, bei der die zu drehende Welle mit einer Reibscheibe verbunden ist, gegen die durch Flüssigkeitsdruck die Reibflächen von zwei mit der Drehvorrichtung verbundenen Kolben gepreßt werden, von denen der eine durch Federung in die Anfangslage zurückkehrt, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben (d,e) zwischen sich mit ihren annähernd vollen Flächen einen dichten Flüssigkeitsdruckraum (w) bilden und ihre Reibflächen (/) so angeordnet sind, daß sie beim Einführen von Druckflüssigkeit in den Raum (w) gleichzeitig von beiden Seiten gegen die mit der zu drehenden Welle (c) verbundene Reibscheibe (b) gepreßt werden.
  2. 2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (p, x) eines der beiden Kolben nach außen geführt und mit einer Anzeigevorrichtung (y, z) verbunden ist, die die Kolbenverschiebung anzeigt.
  3. 3. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Druckraum (w) führende Druckölleitung so mit der Druckölschmierung und dem diese steuernden Bedienungshebel der Maschine verblockt ist, daß der Druckraum (w) nur bei stillstehender Maschine Drucköl erhält, bei fahrender Maschine dagegen mit der Ölablaufleitung verbunden ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
    tlERl.tN GEDRUCKT IN' 3ER
DED70273D 1935-05-07 1935-05-07 Kupplung fuer Vorrichtungen zum Drehen von Maschinen Expired DE642446C (de)

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