DE642777C - Verfahren zur Beheizung von Roehrentrocknern Schulzscher Bauart - Google Patents
Verfahren zur Beheizung von Roehrentrocknern Schulzscher BauartInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
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- F26B11/02—Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles
- F26B11/04—Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles rotating about a horizontal or slightly-inclined axis
- F26B11/0404—Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles rotating about a horizontal or slightly-inclined axis with internal subdivision of the drum, e.g. for subdividing or recycling the material to be dried
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Description
Beim Betriebe von. Röhrentrocknern, wie sie beispielsweise zur Trocknung von Braunkohle
Verwendung finden, wurde neuerdings beobachtet, daß die in der Nähe des Standrohres
gelegenen Trockemohre ein stärker getrocknetes Endgut liefern als die am äußeren
Umfang des Röbrentrockners vorhandenen Trockenrohre. Dies schien den bisher an den, Röhrentrodknem vorgenommenen Untersuchungen
zu widersprechen. Bisher glaubte man, 'die Ungleichmäßigkeit der Trocknung
bei Röhrentrocknem lediglich auf Unterschiede in der Füllung der einzelnen Rohre
zurückführ.en zu müssen. Neue Beobachtungen lehrten jedoch, daß eine ungleichmäßige
Trocknung auch, durch eine sich, im Innern
des RiohnentT'Ockners einstellende !ungleich- '
mäßige Temperaturverteilung verursacht werden kann.
Bei Riöhrentrocknem wird der Dampf durch den Eintritfszapfen in das Standrohr und von
hier durch Öffnungen in das Innere des Trockners geleitet. Die in unmittelbarer
Nachbarschaft des Standrohres angeordneten Trockenrohre kommen aus diesem Grunde
mit dem in den Röhrentrockner eintretenden Dampf zuerst in Berührung. Da der Heizdampf
zumeist eine Überhitzung aufweist, so werden die innenliegienden Trockenrohre mit
einer höheren Temperatur beheizt als die übrigen Rohre des Trockners. Ganz besonders
deutlich macht sich diese Erscheinung bei Anwendung hoch überhitzten Dampfes von 2oo° C und mehr bemerkbar. Ferner ist
es auch bei Röhrentrocknern mit sehr großen Außenabmessungen und großen Heizflächen
ungünstig, den Frischdampf radial von innen nach außen strömen zu lassen. Gerade dort,
wo die größte Meteranzahl Heizfläche vorhanden ist, nämlich am äußersten Umfang des Röhrentrockners, ist der 'zur Beheizung
dienende Dampf bereits in seiner Heizwirkung stark abgeschwächt. Er bat auf dem Wege
bis zu den äußeren Rohrreihen nicht mur seinie Überhitzungswärme, sondern auch seine
Verdampfungswärme verloren.
Es sind aus diesem Grunde bereits besondere Riohreinbauten für das Innere des
Röhrentrockners in Vorschlag gebracht worden, durch die der Heizdampf rasch zu den
äußersten Rohrreihen geleitet werden soll. Solche Einbauten benötigen aber Raum, der
im Innern des Röhrentrockners nicht ohne Verzicht auf eine größere Anzahl von Quadratmietern
Heizfläche verfügbar ist.
Es ist auch vorgeschlagen worden, Röhrentrockner durch Zusatzdampfleitungen vom
Antriebszapfen aus so zu beheizen, 'daß die äußeren Zonen der Trockner unmittelbar
Frischdampf erhalten. Bei diesen Röhrentrocknern muß in dem Zapfen der Eondensataustrittsseite
gleichzeitig eine Dampfzuleitung
untergebracht werden. Es werden hierzu zwei ineinanderliegende Stopfbüchsen notwendig.
Ganz abgesehen davon, daß die betriebliche Instandhaltung einer solchen Einrichtung
Schwierigkeiten stößt, tritt durch diese weise der Nachteil auf, daß das den Röhrentrockner verlassende Kondensat eine Be·'
heizung durch den dem Trockner zuströmenden Frischdampf erfährt. Wenn auch die ίο Länge der Dampfleitung, auf der der Wärmeübergang
zum Kondensat stattfinden kann, nur gering ist, so wird doch durch die günstigen Wärme üb er tragungs verhältnis se zwischen
Wasser und der Rohroberfläche eine starke Wärmeabgabe an das Kondensat erfolgen.
Die Erfindung bringt ein neues Verfahren zur Beheizung von Röhrentrocknern in Vorschlag,
bei dem ebenfalls der Heizdampf in bekannter Weise am äußeren Umfang der Trockentrommel in den Innenraum des
Trockners eintreten und sodann radial nach innen strömen soll. Das neue Verfahren vermeidet
aber dabei die geschilderten Nachteile der bekannten Einrichtung.
Die Erfindung schlägt vor, den Heizdampf vom Eintrittszapfen durch das Standrohr zum
Austrittszapfen und von hier durch radial nach außen führende Rohrstutzen zu Rohrleitungen
zu leiten, die an beliebiger Stelle in das Innere des Röhrentrockners einmünden.
Vorzugsweise ist an eine Zuleitung des Dampfes am ätißeren Umfang des Trockners
gedacht, wobei die Zuleitungsrohre entweder außerhalb oder innerhalb des Trocknermantels
liegen und bis unmittelbar hinter die Einfallstirnwand reichen. Zusätzlich zu dieser
Dampfführung kann auch teilweise in der bisher bekannten Art Dampf radial nach außen vom Standrohr her in das Innere des
Röhrentrockners eintreten.
Das im Innern des Trockners liegende Standrohr wird gemäß der Erfindung von
außen und innen mit Dampf umspült. -Es besitzt hierbei selbst keine Verlustfiäche, sofern
der Röhrentrockner vorgewärmt ist und unter Dampf steht. Im Betrieb wird daher
der zur Beheizung der äußeren Zone am hinteren Tragzapfen austretende Dampf nur wenig von diesem Eintrittszustand abweichen.
Da heute im allgemeinen der Heizdampf für Röhrentrockner in Überhitzung zur Verwendung
kommt, so ist nicht zu befürchten, daß der gemäß der Erfindung durch das Standrohr
zum Atistrittszapfen geleitete Dampf auf dem Wege dieser Umleitung seine Heizkraft
verliert. Wenn ein Teil dieser Überhitzung verlorengeht, so kann dies nur als vorteilhaft
angesehen werden, da bei Abgabe dieses überhitzten Dampfes unmittelbar an die Trocknerrohre ungleiche Temperaturfelder im
Innern der Röhrentrockner erzeugt würden. Dies'ist aber erfahrungsgemäß hinderlich für
die Erlangung eines gleichmäßig getrockneten
. ι zeigt einen Röhrentrockner gemäß ■Jfp? Erfindung im Längsschnitt. Der Dampf
tritt bei A in den Eintrittszapfen B, durchströmt das Dampfrohr C und kommt zum
Austrittszapfen D. Von hier führen Rohrstutzen/?
den Heizdampf den LängsrohrenE zu, die entweder außerhalb oder innerhalb
des Trocknermantels liegen. Die Rohre E münden unmittelbar in den Innenraum des
Trockners. Sie können an beliebiger Stelle enden. Es ist jedoch vorzugsweise daran gedacht,
die Rohre E bis in die Nähe der Stirnwand/7 an der Eintrittsseite des Trockners zu
führen.
In Abb. 2 ist als Ausführungsbeispiel ein Röhrentrockner gezeigt, bei dem die Rohre E
außerhalb des Mantels des Trockners liegen. Diese Rohre sind zweckmäßigerweise mit
einem Wärmeschutz zu überziehen, damit sich der Heizdampf auf seinem Wege bis zum
Eintritt in das Innere des Trockners nicht zu stark abkühlt. Ein sich in den Rohrreihen
R und E bildender Niederschlag kann durch Öffnungen G, die am Ende des Standrohres
vorgesehen sind, in das Innere des Trockners entweichen. Eine Ringwand H hindert im Standrohr C ' entstehendes Kondensat
am Eintritt in die Rohre/?. In Abb. 2 sind ferner Rohre J1, /2 und J3 dargestellt, die
ebenfalls Dampf in das Innere des Röhrentrockners führen, aber an beliebiger Stelle
des Innenraumes münden. Sie sind geeignet, an jeder Stelle im Innenraum des Trockners
Dampf zuzuführen.
Abb. 3 zeigt die hintere Stirnwand eines Röhrentrockners gemäß der Erfindung. Es
sind drei Rohrstutzen/? vorgesehen, die in axial verlaufende Rohre münden, welche
innerhalb oder außerhalb des Mantels des Trockners liegen. Die Abbildung zeigt ferner
die Anordnung der Wassersäcke und Kondensatableitungen, die in bestimmter Weise ■ am Ende des Röhrentrockners vorgesehen
sind und von den Rohren R nicht gestört werden.
Es ist im Bereich der Erfindung vorzugsweise daran gedacht, eine Dampfführung im
Innern des Röhrentrockners vom Mantel radial nach innen einzurichten. Ferner soll
aber auch gemäß der Erfindung mit unter ng Schutz stehen, daß gleichzeitig ein Dampfteilstrom
vom Standrohr radial nach außen in den Röhrentrocknerraum geleitet wird. In Abb. ι ist ein solcher zusätzlicher Dampfstrom
eingezeichnet. An der Stelle" K. sind
im Standrohr Löcher vorgesehen, die Dampf dem Innenraum zuleiten.
Claims (1)
- Patentanspruch:
Verfahren zur Beheizung von Röhrentrocknern Schulzschier Bauart, bei dem der Heizdampf an beliebig verteilten. Stellen in das Innere des Trockners eintritt, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des Heizdampfes vom Eintrittszapfen durch das Standrohr zum Austrittszapfen und von hier in radial verlaufende Rohrstutzen in bekannter Weise zu Rohrleitungen geführt wird., die innerhalb oder· außerhalb des Trocknermantels liegen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ22435D DE642777C (de) | 1935-04-27 | 1935-04-27 | Verfahren zur Beheizung von Roehrentrocknern Schulzscher Bauart |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ22435D DE642777C (de) | 1935-04-27 | 1935-04-27 | Verfahren zur Beheizung von Roehrentrocknern Schulzscher Bauart |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE642777C true DE642777C (de) | 1937-03-15 |
Family
ID=7625637
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEZ22435D Expired DE642777C (de) | 1935-04-27 | 1935-04-27 | Verfahren zur Beheizung von Roehrentrocknern Schulzscher Bauart |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE642777C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN110836585A (zh) * | 2019-11-27 | 2020-02-25 | 衡阳县蒸湛农业发展有限公司 | 一种饲料颗粒烘料桶 |
-
1935
- 1935-04-27 DE DEZ22435D patent/DE642777C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN110836585A (zh) * | 2019-11-27 | 2020-02-25 | 衡阳县蒸湛农业发展有限公司 | 一种饲料颗粒烘料桶 |
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