DE643096C - Keilverbindung zwischen einem gegabelten Glied und einem zwischen die Gabelschenkel einzufuehrenden zweiten Glied - Google Patents

Keilverbindung zwischen einem gegabelten Glied und einem zwischen die Gabelschenkel einzufuehrenden zweiten Glied

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DE643096C
DE643096C DEF80363D DEF0080363D DE643096C DE 643096 C DE643096 C DE 643096C DE F80363 D DEF80363 D DE F80363D DE F0080363 D DEF0080363 D DE F0080363D DE 643096 C DE643096 C DE 643096C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C3/00Wings
    • B64C3/38Adjustment of complete wings or parts thereof
    • B64C3/56Folding or collapsing to reduce overall dimensions of aircraft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Keilverbindung zwischen einem gegabelten Glied und einem zwischen die Gabelschenkel einzuführenden zweiten Glied. Die Keilachse verläuft hierbei senkrecht oder annähernd senkrecht zur Zusammenstoß richtung der beiden Glieder. Bei den bekannten Keilverbindungen ist ein Ausgleich von Toleranzen zwischen den beiden zu verbindenden Teilen nicht möglich.
Erfindungsgemäß wird ein Ausgleich von Toleranzen zwischen den zu verbindenden Gliedern durch Anordnung von eigenbeweglichen Zwischenstücken erreicht. Das eine dieser Zwischenstücke ist zwischen dem einen der zu verbindenden Glieder und dem Keil und das andere zwischen den beiden Gliedern selbst angeordnet.
Besonderen Vorteil bietet die Erfindung bei ihrer Anwendung zur Befestigung austauschbarer Teile, die an mehreren Verbindungsstellen aneinandergeschlossen werden. Bei derartigen Verbindungen, z. B. von Tragflächen und Triebwerksgerüst am Flugzeugrumpf, ist die Gefahr, daß sich beim Zusammenbau durch die Toleranzen an den Verbindungsstellen (Holzschwindung o. dgl.) Schwierigkeiten ergeben, besonders groß. Durch die Erfindung werden diese Schwierigkeiten in einfachster Weise beseitigt. Vorteilhaft werden die Keile der verschiedenen Anschlußstellen zwischen den beiden zu verbindenden Körpern mit einer gemeinsamen Betätigungsvorrichtung zum Einschieben in die entsprechenden Bohrungen versehen. Im Zusammenhang mit den sich selbst einstellenden Zwischenstücken ermöglicht diese Maßnahme einen besonders schnellen Zusammenbau der zu verbindenden Körper. Beispielsweise kann auf diese Art die Tragfläche eines Flugzeuges mit wenigen Handgriffen am Rumpf befestigt oder ausgetauscht werden. Sämtliche Verbindungskeile werden von einer Stelle aus mit einer gemeinsamen Betätigungsvorrichtung in ihre Wirklage gebracht.
Der Keil besitzt zweckmäßig einen zylindrischen Schaft, an dem die Keilfläche durch eine zylindrische Fläche gebildet wird, deren Achse mit der Schaftachse einen spitzen Winkel einschließt. Der Keil läßt sich damit einfach und billig herstellen durch zweimaliges Abdrehen auf der Drehbank.
Das eine der eigenbeweglichen Zwischenstücke, das beispielsweise zwischen dem zwischen die Gabelschenkel einzuführenden Glied und dem Keil eingeschaltet ist, kann aus einem nach allen Richtungen drehbar gelagerten Kugelring bestehen, der eine exzentrische Bohrung mit einem mit dem Keil- ·6ο zylinderradius übereinstimmenden Radius besitzt. Das andere eigenbewegliche Glied, das zwischen die beiden zu verbindenden Glieder eingeschaltet wird, ist zweckmäßig
als einseitig ballige Scheibe ausgebildet, die in einer kugligen Pfanne des gegabelten Gliedes verschiebbar gelagert und mit einer Planfläche versehen ist, auf die das zwischen die Gabelschenkel einzuführende Glied mit einer planen Gegenfläche auftrifft.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
ίο Abb. ι einen Querschnitt durch die Keilverbindung,
Abb. 2 eine Draufsicht auf dieselbe.
Abb. 3 eine Seitenansicht derselben, Abb. 4 bis y Einzelteile aus Abb. i, Abb. 8 einen Flugzeugtragflügel mit der Keilverbindung,
Abb. 9 eine erläuternde Skizze. Die in den Abb. ι bis 3 dargestellte Keilverbindung besteht im wesentlichen aus einer ao Gabel 1 und einer dazwischenliegenden Zunge 2, durch deren gemeinsame Bohrung 3 bis 4 ein Keil 5 gesteckt ist. Der Keil 5 besteht aus einem Stab, dessen Oberfläche aus zwei in einem spitzen Winkel <x zueinander verlaufenden Zylinderflächen 6 bis 7 gebildet wird. Das Ende der Bohrung ist mit einem Schlitz 8 und einer Bohrung 9 versehen, woran der Bewegungsmechanismus befestigt wird, der den Keil 5 in die Bohrung 3 bis 4 einschiebt, festhält und gegen Drehung sichert. In der kuglig ausgearbeiteten Zungenbohrung 4 ist ein Kugel ring 10 gelagert, der mit einer exzentrisch angeordneten Bohrung 11 versehen ist. Der Radius dieser Bohrung stimmt mit dem Radius der Zylinderfläche 7 des Keiles 5 überein. Beim Eintreiben des Keiles 5 stellt sich der Kugelring 10 nach der Steigung der Keilfläche ein, so daß sich der Keildruck gleichmäßig auf die Anlagefläche der Ringbohrung verteilt.
Der exzentrische Kugelring 10 ist auf einer Seite am ganzen Umfang mit Kerben 12 versehen, in die ein an der Zunge befestigtes Fixierstück 13 eingreift. Der Kugelring 10 wird dadurch gegen Verdrehung um die Keilachse gesichert, ohne an der Schwenkbewegung verhindert zu sein. Die Breite des Kugel ringes 10 ist so bemessen, daß zwischen ihm und der Gabelöffnung genügend Spiel bleibt, um eine durch Längentoleranzen erforderlich werdende Verschiebung der Zunge 2 in der Gabel 1 zu ermöglichen.
Die Zunge 2 besitzt am vorderen Ende eine Fläche 14, mit der sie sich gegen eine Druckscheibe 15 der Gabel ι legt. Die Druckscheibe 15 ist auf einer Seite mit einer balligen Kuppe versehen und ruht in einer in der Gabel 1 ausgearbeiteten Vertiefung 16 mit kugligem Boden. Der Durchmesser der Vertiefung 16 ist größer als der Durchmesser der Druckscheibe 15, damit sich die letztere nach allen Seiten verschieben und dadurch an die Fläche 14 der Zunge 2 anpassen kann. Die Druckscheibe 15 hat eine Ouerbohrung 17, durch die die Druckscheibe 15 mittels Stift 18 gegen Herausfallen aus der Gabel 1 gesichert ist. Die Bohrung 17 ist so groß gehalten, daß das Verschieben der Druckscheibe 15 in der Pfanne 16 durch den Stift 18 nicht behindert wird. Die Befestigung kann auch mittels Springring ο. dgl. erfolgen, der in einer Nut der Gabelvertiefung befestigt ist und in eine Nut am Umfang der Druckscheibe 15 eingreift.
Die Gabelbohrung 3, die den Keil 5 aufnimmt, hat denselben Radius wie die Zylinderfläche 6 des Keils, wodurch auch hier eine gute Druckverteilung erreicht wird.
Der in Abb. 4 und 5 dargestellte Keil 5 besteht aus einem zylindrischen Bolzen, der unter dem Steigungswinkel α eingespannt wird, so daß bei dem nunmehrigen Überdrehen das Material zwischen der in der Zeichnung gezeigten strichpunktierten Linie und der Mantellinie abgedreht wird.
Die in Abb. 6 und 7 dargestellte Zunge 2 hat eine Bohrung 4 mit zwei von außen nach dem größten Kugelbohrungsdurchmesser hin verlaufenden Aussparungen 18, durch die der Kugel ring 10 eingeschoben und nach Erreichung der Mittellage um rd. 900 geschwenkt wird. Nach der Schwenkung ist ein Herausfallen des Kügelringes 10 unmöglich.
Der in Abb. 8 und 9 gezeigte Tragflügelanschluß besitzt vier Keilverbindungen 19-20-21-22, deren Keile durch eine einzige Verschlußschraube 22, über ein Hebelsystem 24 gleichzeitig eingetrieben werden. Die Toleranzen in den Abständen 19-20 und 21-22 werden ausgeglichen durch Verschiebung der Zunge 2 in den Gabeln 1. Um die Toleranzen in den Abständen 19-21 und 20-22 auszugleichen, dreht man die exzentrisch gebohrten Kugel ringe 10 so lange, bis χ = X1 und y = yx ist und sichert dieselben mit dem Fixierstück 13. Die Quereinstellung in Richtung 19-21 und 20-22 bleibt bestehen und wird nur verändert, wenn ein anderer Tragflügel angeschlossen werden soll.
Bei Anschlüssen, die Schnelligkeit beim Auswechseln nicht erfordern, kann der Keil 5 am Ende mit Gewinde versehen werden, so daß er durch Aufschrauben einer Mutter o. dgl. angezogen und gesichert werden kann.

Claims (9)

  1. Patentansprüche:
    i. Keilverbindung zwischen einem gegabelten Glied und einem zwischen die iao Gabelschenkel einzuführenden zweiten Glied, wobei die Keilachse senkrecht oder
    annähernd senkrecht zur Zusammenstoßrichtung der beiden Glieder verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem einen der zu verbindenden Glieder und dem Keil ein eigenbewegliches Zwischenstück und zwischen den beiden Gliedern selbst gleichfalls ein eigeubewegliches Zwischenstück zum Ausgleich von in beliebiger Richtung auftretenden Toleranzen in den Anschlußmaßen eingeschaltet ist.
  2. 2. Keilverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anwendung von zwei oder mehreren Anschlußstellen zwischen zwei zu verbindenden Körpern die Keile der einzelnen Stellen mit einer gemeinsamen Betätigungsvorrichtung zum Einschieben in die entsprechenden Bohrungen versehen sind.
  3. 3. Keilverbindung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil einen zylindrischen Schaft (6) besitzt, an dem die Keilfläche durch eine zylindrische Fläche (7) gebildet wird, deren Achse mit der Schaftachse einen spitzen Winkel («) einschließt.
  4. 4. Keilverbindung nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem zwischen die Gabelschenkel einzuführenden Glied (2) und dem Keil (S) als eigenbewegliches Zwischenstück ein nach allen Richtungen drehbar gelagerter Kugelring (10) angeordnet ist, der eine exzentrische Bohrung (11) mit einem mit dem Keilzylinderradius übereinstimmenden Radius besitzt.
  5. 5. Keilverbindung nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kugelring (10) mit Kerben (12) für ein an dem zwischen die Gabelschenkel einzuführenden Glied (2) befestigtes Sicherungsglied (13) versehen ist.
  6. 6. Keilverbindung nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Planflächen des Kugelringes (10) und den Schenkeln des gegabelten Gliedes (1) ein Zwischenraum zum Ausgleich von Toleranzen vorgesehen ist.
  7. 7. Keilverbindung nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen (3) des gegabelten Gliedes (i) den gleichen Durchmesser besitzen wie der zylindrische Keilschaft (6).
  8. 8. Keilverbindung nach Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das zwischen den beiden Gliedern (1 und 2) eingeschaltete eigenbewegliche Zwischenstück als einseitig ballige Scheibe (15) ausgebildet ist, die in einer kugligen Pfanne des gegabelten Gliedes (1) verschiebbar gelagert und mit einer Planfläche versehen ist, auf die das zwischen die Gabelschenkel einzuführende Glied (2) mit einer planen Gegenfläche (14) auf- 6g trifft.
  9. 9. Keilverbindung nach Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die ballige Scheibe (15) mit Spiel in radialer und axialer Richtung auf einem an dem gegabelten Glied (1) befestigten Sicherungsstift (18) sitzt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEF80363D 1935-12-08 1935-12-08 Keilverbindung zwischen einem gegabelten Glied und einem zwischen die Gabelschenkel einzufuehrenden zweiten Glied Expired DE643096C (de)

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DE643096C true DE643096C (de) 1937-03-31

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