DE643149C - Antriebsvorrichtung fuer Drehbuehnen - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer Drehbuehnen

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DE643149C
DE643149C DEM129342D DEM0129342D DE643149C DE 643149 C DE643149 C DE 643149C DE M129342 D DEM129342 D DE M129342D DE M0129342 D DEM0129342 D DE M0129342D DE 643149 C DE643149 C DE 643149C
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DE
Germany
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turntable
turntables
drive device
teeth
endless
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Expired
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DEM129342D
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MAN AG
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MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H3/00Buildings or groups of buildings for public or similar purposes; Institutions, e.g. infirmaries or prisons
    • E04H3/10Buildings or groups of buildings for public or similar purposes; Institutions, e.g. infirmaries or prisons for meetings, entertainments, or sports
    • E04H3/22Theatres; Concert halls; Studios for broadcasting, cinematography, television or similar purposes
    • E04H3/24Constructional features of stages
    • E04H3/26Revolving stages; Stages able to be lowered

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Antriebsvorrichtung für Drehbühnen Es ist bekannt, Drehscheiben mit Hilfe eines an der Drehscheibe angeordneten Zahnkrames und eines seitlich angeordneten endlosen Kraftübertragungsmittels anzutreiben, dessen dem Zahnkranz zugekehrter Teil mit einer Teilstrecke des Zahnkranzes in Eingriff steht.
  • Die bisher verwendete Kraftübertragung mittels einer endlosen Laschenzahnkette ist für den Antrieb von Drehbühnen in Theatern u. dgl. nicht geeignet, da der Antrieb der Drehbühnen ohne nennenswerte Geräuschbildung erfolgen muß und dies eine endlose Laschenkette nicht zuläßt. Die Bohrungen der Laschenkette weisen stets kleine Abweichungen auf, die sich auch bei sorgfältigster Bearbeitung nicht vermeiden lassen. Da nun bei den gewöhnlichen Laschenketten die Zahl der Gelenke sehr groß ist und sich die Abweichungen in den Bohrungen addieren, ist es praktisch nicht möglich, die Kettenglieder mit den unmittelbar nebeneinander stehenden Zähmen des Zahnkranzes so genau in Eingriff zu bringen, wie es für einen geräuschlosen Betrieb erforderlich ist. Es kommtnoch hinzu, d!aß die starken Längungen, die bei gewöhnlichen Laschenketten infolge des sich summierenden Verschleißes in den zahlreichen Gelenken auftreten,' die Geräuschbildung auf die Dauer noch erhöhen. Schließlich sind auch solche Laschenketten verhältnismäßig teuer.
  • Durch die Erfindung sollen die Nachteile dieses bekannten Antriebes dadurch vermieden werden, daß der Zahnkranz aus einzelnen, in großem Abstand voneinander angeordneten Zähnen zusammengesetzt -und das mit ihnen in Eingriff stehende Kraftübertragungsmittel als Lochband oder als endlose Gelenkzahnstange ausgebildet ist.
  • Hieraus ergeben sich folgende Vorteile: Zunächst wird die Zahl der Eingriffsstellen vermindert, da die auf den Umfang des Zahnkranzes verteilten Zähne in größerem Abstand voneinander angeordnet werden können. Durch die geringere Zahl der Eingriffsstellen wird die Geräuschbildung vermindert. Außerdem kann bei der Montage mit weit größerer Genauigkeit die Teilittg des Zahnkranzes mit dem Lochband in -Übereinstimmung gebracht werden als bei der gewöhnlichen Laschenkette, wodurch die Geräuschbildung beimAntrieb geringerwird. Endlichhat auch die Zahnstange leine größere Lebensdauer als eine gewöhnliche Laschenkette; denn die wenigen Gelenke der Gelenkzahnstange haben schon an sich einen geringeren Verschleiß. Die Gelenkzahnstange kann nämlich um die Führungsrollen in freier Schleife umgelenkt werden, und nur die Gelenke, deren Rollen jeweils mit den Zähnen der Umlenkrolle in Eingriff stehen, werden belastet. Infolgedessen wird der Gesamtverschleiß geringer, so daß er sich nicht mehr in ungünstigem Sinne wie bei den Laschenketten auswirken kann.
  • Ähnlich liegen die Verhältnisse bei dem endlosen Lochband. Hier sind überhaupt keine Gelenke vorhanden, so daß Längenänderungen nicht zu befürchten sind. Die Bandlücken können mit geräuschdämpfendem Werkstoff ausgefüttert werden oder gegelxnenfalls auch das ganze Band aus solchem. Werkstoff, z. B. aus Leder, bestehen. Die Anpassung des Bandes bzw. seiner Zahnlük ken an die wenig zahlreichen Zähne des Zahn-' kranzes ist dabei verhältnismäßig leicht.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Antriebsvorrichtung nach der Erfindung dargestellt, und zwar in Abb. i in lotrechtein Querschnitt und in Abb. 2 im Grundriß., Der Drchbühnenkörpera ist auf den Laufrädern b abgestützt. Der Antrieb der Drehbühne erfolgt durch das über die Antriebsscheibe e und die Umlenkrolle s geführte, als Lochband ausgebildete endlose Kraftübertragungsglied e, das sich zwischen der Antriebsscheibe e und der Umlenkrolle s mit dem der Drehbühne a zugekehrten Teil an deren Umfang anschmiegt. Am Umfang der Drehbühne a sind in verhältnismäßig großen Ab= ständen die Zähne d befestigt, welche mit den Löchern des Bandes e in Eingriff kommen. Beim Antrieb des Lochbandes c, bei dem stets mehrere Zähne d mit dein Lochband c in Eingriff kommen, wird die Drehbühne a, je nach der Drehrichtung der Antriebsscheibe e, in dem einen oder anderen Dreh-
    ^ n in Umlauf gesetzt.
    '.-enn statt eines Lochbandes eine Gelenk-
    MA.
    e nstanze verwendet wird, so wird die An
    -triebsscheibe e gegenüber der Drehbühne a angeordnet, so daß die Gelenkzahnstange zwischen der Antriebsscheibe e und der Drehbühne a durchgeht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Antriebsvorrichtung für Drehbühnen in Theatern u. dgl., bei welcher der dem Zahnrad zugekehrte Teil des seitlich der Drehscheibe angeordneten endlosen Kraftübertragungsmittels mit einer Teilstrecke des mit Zähnen versehenen, am Umfang der Drehbühne angeordneten Zahnkranzes in Eingriff steht, dadurch gekennzeichnet, daß der Zahnkranz aus einzelnen, in großem Abstand voneinander angeordneten Zähnen (d) zusammengesetzt und das mit ihnen in Eingriff stehende Kraftübertragungsmittel (c) als Lochband oder als endlose Gelenkzahnstange ausgebildet ist.
DEM129342D 1934-06-22 1934-06-22 Antriebsvorrichtung fuer Drehbuehnen Expired DE643149C (de)

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