DE643601C - Einrichtung zum Verschwelen von stark oelhaltigen pflanzlichen Stoffen, insbesondere von Palmoelkernschalen - Google Patents

Einrichtung zum Verschwelen von stark oelhaltigen pflanzlichen Stoffen, insbesondere von Palmoelkernschalen

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DE643601C
DE643601C DEO21780D DEO0021780D DE643601C DE 643601 C DE643601 C DE 643601C DE O21780 D DEO21780 D DE O21780D DE O0021780 D DEO0021780 D DE O0021780D DE 643601 C DE643601 C DE 643601C
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DE
Germany
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smoldering
oil
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palm oil
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DEO21780D
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CNH Industrial Baumaschinen GmbH
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O&K Orenstein and Koppel GmbH
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B53/00Destructive distillation, specially adapted for particular solid raw materials or solid raw materials in special form
    • C10B53/02Destructive distillation, specially adapted for particular solid raw materials or solid raw materials in special form of cellulose-containing material
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
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Description

  • Einrichtun- zum Verschwelen von stark ölhaltigen pflanzlichen Stoffen, insbesondere von Palmölkernschalen Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Verschwelen von stark ölhaltigen pflanzlichen Stoffen, insbesondere von Palmölkernschalen, in einemoben geschlossenen Schachtofen mit innerer Luftzufuhr zwecks überführung dieser Stoffe in wertvollen Brenn-stoff.
  • Bei den bisher insbesondere in Gaserz,eugern vergasten pflanzlichen S - toffen handelte es sich zumeist um solche, die an sich schon gut verbrennbar waren und die auch einen ununterbrochenen Verbrennungsvorgang gewährleisten konnten. Derartige Brennstoffe waren z. B. Holzabfälle, Kakaoschalen, Reishülsen, Maisstengel usw. Nachteilig ist bei allen diesen Brennstoffen, daß sie bei ge- ringer Härte nur einen niedrigen Heinvert, bezogen auf die Voltuneneinheit, besitzen. Die Folge ist, daß für eine bestimmte geforderte Leistung eine Anlage von erheblicher Größe notwendig ist, die die Verwendbarkeit derselben auf ortsfeste Betriebe beschränkt.
  • Anders liegt der Fall bei Brennstoffen, die etwa infolge außer-ordentlich hohen öl-und Fettgehaltes jede gleichmäßig verlaufende Verbrennung verhindern würden. Zu dieser Art von Brennstoffen gehören z. B. dic Schalen von Pahnölkernen. Bei unmittelbarer Verfeuerung dieser stark #öl- und fetthaltigen Schalen beispielsweise in Dampfkesselfeuerungen würden die anfangs in sehr großen Mengen fentwickelten Dämpfe ein zeitweiliges Ersticken der Feu-erung bewirken, da die Entwicklung dieser Teerdämpfie usw. schneller und reichlicher erfolgt als di-e zur völliggen Verbrennung erforderliche Luftzufuhr, oder weil die Flamme vor der vollständigen Verbrennung unter die Entzündungstemperatur der schwer brennbaren Teerdämpfe abgekühlt wird. Erst wenn wieder höhere Temperaturen und damit eine Abspaltung vorzugsweise leicht brennbarer Destillationsgase erreicht wird, tritt eine um so stärkere Verbrennung ein. Diese nachteiligen Eig--nschaften solcher Brennstoffe verhindern ihr-c allgemeine Verwendbarkeit, trotzdem gerade sie geeignet erscheinen, einen Brennstoff von hohem Heizulert, bezogen auf die Volumeneinheit, zu liefern, der dann auch für bewegliche Gaserzeugeranlagen vorteilhaft wäre. Bei der Verwendung derartiger Schalen in Gaserzeugungsanlagen, treten große Schwierigk,eiten dadurch auf, daß ganz außerordentliche Mengen von Schweldämpfen erzeugt werden, die nicht genügend zers,--tzt werden können, so daß das Gas mit einfachen Mitteln nicht teerfr.-i gemacht werdenkann.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, diese Nachteile zu beseitigen, indem durch eine Vorbehandlung dieser schwer verbrennbaren, insbesondere pflanzlichen, stark öl- haltigen Stoffe ineiner geeigneten Anlage ein hoch-wertiger, allgemein verwendbarer Brennstoff erzeugt wird. Diese Vorbehandlung be- steht in einem einfachen Schwelvorgang, dem die pflanzlichen Stoffe, z. B. die rohen Palmölkernschalen, unterworfen -,verden. Dazu soll die Schwelung in der Glühzon#j cines Schachtofens erfolgen, in der das Schwelgut unter Luftzufuhr bei teilw,-iser Verbrennung auf' Temperaturen bis zu rund 5oo' erhitzt tinä: entschwelt wird. Als fester Rückstand hinterbleibt ein Schwelkoks, der sich bei Beschickung z. B. mit den obenerwähnten Palmölkürnschalen als ein Br,-nnstofi mit vorzüglichen Eigenschaften in bezug auf Konigröß--, Härte und -auf die Volumüneinheit bezog?nen Heizivert erweist und der infolge der vorangegangenen Schwclung schon so arm an dampfförmig abtreibbaren Bestandteil-en ist, daß auch ohne verwickülte Reinigungsanlagen ein Verschmieren der Gaslraftmasclünen, für die dieser Koks in Gaserzeugern zu Kraftgas vergast werden könnte.. nicht zu befürchten ist.
  • Die bei der Schwelung in großen Mengen anfallend-en Teerdämpfe werden auf kürzestem Wege aus dem Destillationsraum herausgeführt und können in eini2r Kondensationseinrichtung in flüssiger Form als Urteer abgeschieden werden, der dann in bekannter Weise hochwertig ausgebeutet werden kann. Selbstverständlich können diese Gas#2 und Dämpfe auch ins Freie geleitet und zwecks Vernichtung einfach zur Entzündung gebracht werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel, des Erfindungsgegenstandes ist in der beiliegenden Z#eichnung dargestellt.
  • Der mit d#eni Bodentrichter b versehene Vorratsbehältera der Anla-e wird durch die luftdicht verschließbare öffnungc mit dem Schwelgut gefüllt. An den Trichterb schließt sich unten ein R#ohr d mit Gasableitungsöffnungenp an. Unterhalb des Rohresd verengt sich der Schacht nach der Koksentnahmestellee hin bis auf den Qu#-rschnitt der Förderschneckei. Diese Schnecke/ kann etwa durch eine Handkurbel g betätigt werden und fördert den fertigen Koks durch die Rohrleitungh in einen Vorratsbiehälter. Eine hinter der Schnecke angeordnete öffnungl dient zur Probeentnahme des entschwelten Kokses. Ein Gebläsek drückt durch das in die Mitte des Bodentrichters b geführte Rohrm Luft in die im Trichter befindliche Glühzone. Die kegelförmige Erweiterung der Mündungn des Rohresin dient zur Böschung des nachrutscbenden Schm-Agutes. Die Zündung erfolgt mittels einer durch die öffnung o eingeführten brennenden Lunte, die durch den inittels Reglert geregelten Luftstrom des Ge-
    41bes vor die Rohrmündungn getrieben wird.
    entwickelten Schwelgase werden durch
    e,ii Luftstrom durch die öffnungen p in den
    ,das Rohr d umgebenden leeren Zylinder-
    raum q und von da durch den Rohrstutzenr ins Freie oder nach der Kondensationsanlage geleitet. Einc Beeinflussung des Schwelvorganges zwecks Erzi#elung eines einwandfreien Schwelerzeugnisses kann durch öffnen oder Schließen des Luftr-eglersl in der Leitung vom Gebläsck zum Oberteila insofern erfolgen, als beim Schließen der Reglervorrichtung weniger Luft in die Schweleinrichtung eingeführt und dadurch die Verbrennungstemperatur im Innern verringert wird. Eine andere R.eg#elbarkeit ergibt sich aus der Geschwindigkeit, mit der man die Schneckef fördern läßt. Die richtige Umdrehungszahl. der Kurbelwelle kann durch Beobachtung des Schweler7eugnisses an der öffnungi leicht festgestellt werden.

Claims (3)

  1. PATF NT ANS PRÜCIIE*. i. Einrichtung zum Verschwelen von stark ällialti.-en pflanzlichen Stoffen, insbesondere von Palmölkemschalen, in einem oben geschlossenen Schachtofen mit innerer Luftzufuhr, dadurch gekennzeichn-et, daß das Luftzuleitungsrohr (m) durch den Vorratsbehälter (a) hindurch bis in die Mitte des Ofens hineingeführt ist, dessen Schacht unterhalb der nach oben durch ein kegelförmiges Blech abgeschirmten Mündung (n) dieses Rohres (m) durch ein-en Bodentrichter (b) verengt wird, dessen Kegelfläche über die Wandung des anschließenden, unten durch eine regelbare Fördervorrichtung abgeschlossenen Halses (d) vorsteht und so die im oberen Teile dieses Halses vorgesehenen Schwelgasöffnungen (p) abschirmt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Entnahmestelle (e) des Schwelkokses mit einer öffnung (i) zur Beobachtung und Probeentnahme versehen ist. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Luftzuführungsöffnung (m) eine Zündöffnung (o) vorgeschcli ist.
  3. I I t#
DEO21780D 1935-04-16 1935-04-16 Einrichtung zum Verschwelen von stark oelhaltigen pflanzlichen Stoffen, insbesondere von Palmoelkernschalen Expired DE643601C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2622930A1 (de) * 1976-05-21 1977-12-01 Patra Patent Treuhand Verfahren und einrichtung zur unter gasbildung bewirkten behandlung auf vorrat gehaltenen brennstoffs

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2622930A1 (de) * 1976-05-21 1977-12-01 Patra Patent Treuhand Verfahren und einrichtung zur unter gasbildung bewirkten behandlung auf vorrat gehaltenen brennstoffs

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