DE643745C - Anordnung fuer Schalter, bei denen zur Herstellung eines sicheren Kontaktes ein Gleichstrom unter Vorschaltung von Hochohmwiderstaenden ueber die Kontaktstelle bzw. Kontaktstellen geleitet wird (fritten) - Google Patents

Anordnung fuer Schalter, bei denen zur Herstellung eines sicheren Kontaktes ein Gleichstrom unter Vorschaltung von Hochohmwiderstaenden ueber die Kontaktstelle bzw. Kontaktstellen geleitet wird (fritten)

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DE643745C
DE643745C DEW89211D DEW0089211D DE643745C DE 643745 C DE643745 C DE 643745C DE W89211 D DEW89211 D DE W89211D DE W0089211 D DEW0089211 D DE W0089211D DE 643745 C DE643745 C DE 643745C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H1/00Contacts
    • H01H1/60Auxiliary means structurally associated with the switch for cleaning or lubricating contact-making surfaces
    • H01H1/605Cleaning of contact-making surfaces by relatively high voltage pulses

Landscapes

  • Electronic Switches (AREA)

Description

Bibliofheek
Bur, Ind. Eigendom
15 MBI 1937
AUSGEGEBEN AM 16. APRIL 1937
geleitet wird (fritten)
Zu den häufigsten und auch unangenehmsten Funktionsstörungen bei Rundfunkgeräten geben die Wellenschalter Anlaß, da kein "Schalter eine absolute Gewähr für eine jederzeit einwandfreie Kontaktgiebung" infolge Lahmwerdens der Federn oder Oxydieren der Kontakte usw. gibt.
Um diese Störquellen möglichst zu beseitigen, hat man bisher versucht, entweder Platinkontakte oder Quiecksilberschaltröhren für solche Wellenschalter zu verwenden. Aber abgesehen von der dadurch erfolgten Verteuerung bzw. bei Anwendung von Quecksilberröhren bedingten voluminösen Ausdehnung derartiger Schalter ist dennoch keine absolute Gewähr für eine sichere Kontaktgebung zu erreichen gewesen.
Es ist nun bekannt, daß man diesem allgemeinen Mangel der Schalter in der automatischen Telephonie dadurch begegnet, daß man Schaltkontakte, mit denen schwache Wechselströme geschaltet werden, mittels eines Gleichstromes zusammenfrittet oder vorhandene Stromquellen höherer Spannung zum Fritten benutzt.
Erfindungsgemäß benutzt man nun auch bei Rundfunkempfangsschaltungen eine Fritterspannung für die Hochfrequenz führenden Leitungen, die der Schaltstelle über Hochohmwiderstände zugeführt wird (Größenordnung der Widerstände o, 1 bis 3 Megohm).
Als Fritterspannung wird zweckmäßigerweise die Anodenspannung benutzt, oder man zweigt einen Teil dieser Anodenspannung ab.
Abb. ι zeigt die erfindungsgemäße Schaltanordnung für einen Schwingungskreis, in dem der Wellenbereich sowohl durch Kondensator- als auch durch Spulenschaltung geändert werden kann. Beide Schaltanordnungen sind hierbei gleich ausgebildet. Die Fritterspannung wird von α geliefert und den Schaltern über die Widerstände b zugeführt. Jeder Schalter ist mit jeweils zwei Unterbrechungsstellen ausgerüstet, und zwar handelt es sich hierbei um einen eigentlichen Schaltkontakt und um einen zusätzlichen Hilfskontakt. Der über dem Widerstand b angeschlossene Hilfskontakt wird mittels des . Kondensators e auch für Wechselstrom wirksam gemacht, d.h. wäre der Kondensatore nicht vorhanden, dann würde über den Hilfskontakt wegen des mit ihm in Reihe geschalteten Hochohmwiderstandes b kein nennenswerter Wechselstrom fließen. Das ist also die Bedeutung des Kondensators bei Wechselstrom.
Der Kondensator 5 kann aber auch noch anderweitig ausgenutzt werden; man macht nämlich den Kondensator e zweckmäßigerweise so groß, daß er im Schaltmoment eine nennenswerte Energie abzugeben vermag. Hierdurch wird das Zusammenfrittern der
Kontakte mit Sicherheit auch bei sehr hohen Widerständen b erzielt.
Der Kondensators ist in. Abb. ι einerseits über den Hochohmwiderstand b, anderseits über die Leitung tn an die Fritterstromquelle angeschlossen. Dadurch wird der Kondensator bei geöffnetem Schalter auf die volle Spannung der Fritterstromquelle aufgeladen. Im Augenblick des Einschaltens entlädt sich ίο der Kondensator über die Schaltstrecken bzw. über die Schaltstrecke und den Spulenteil c. Bei einem kurzzuschließenden. Spulenteil kann die Rolle des einen Kontaktes von diesem Spulenteil c selbst übernommen werden, d.h. d kann in Wegfall kommen, weil der kurzzuschließende Spulenteil den Ableitweg des Fritterstromes bildet. Die Schaltung entspricht dann Abb. ι links, wobei d wegfällt und der Hochfrequenzkurzschluß, durch / und e übernommen wird, dementsprechend ist z. B. in Abb. 2 die Anordnung für die Spule C getroffen.
Schaltet man dagegen in die Leitung / einen Kondensator ein, so werden beide Kontakte durch den Gleichstrom gefüttert, was zur Erhöhung der Schaltsicherheit wesentlich beiträgt.
Bei den für Kondensatoren vorgesehenen Schaltern kann der Überbrückungskondensator^ auch in Wegfall kommen.
Abb. 2 zeigt eine Rückkopplungsaudionschaltung, die der erfindungsgemäßen Anordnung entspricht. Durch Verwendung der zuverlässigen Schaltkontakte wird es möglich, auch den Kondensator zu unterteilen und in einzelnen Stufen umzuschalten. Dabei können die einzelnen Stufen variabel oder unveränderlich sein.
In Abb. 2 zeigen die Spulensätze A, B und C die drei oben beschriebenen Variationen der erfindungsgemäßen Schaltanordnung, während bei den Kondensatorelementen im rechten Teil von Abb. 2 — im Gegensatz zu Abb. ι — die Überbrückungskondensatoren^ weggelassen werden.
In Abb. 3 ist dargestellt, wie die erfindungsgemäße Schaltung an solchen Stellen durchgeführt wird, die Gleichspannung führen. Der Hochohmwiderstand b muß dabei groß gegenüber den in der Anodenzuleitung -\-A vorhandenen Widerständen sein, so daß kein nennenswerter Spannungsverlust auftreten kann, sobald der Schalter in Tätigkeit tritt.
Abb. 4 stellt das Prinzip einer Schalterausführung für die erfindungsgemäße Schalteranordnung dar. g ist ein Nocken, der die Feder Λ an die Fahne/ und diese wieder an den Kontakt k andrückt. Der Kontakt k kann durch / an einem Ausweichen gehindert sein. Falls es sich um eine Schaltung von Kondensatoren handelt, kann / direkt mit einem Beleg der Kondensatoren verbunden sein oder einen Teil des Beleges eines Kondensators darstellen, um jede unnötige Zusatzkapazität zu vermeiden.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Anordnung für Schalter, bei denen zur Herstellung eines sicheren Kontaktes ein Gleichstrom unter Vorschaltung von Hochohmwiderständen über die Kontaktstelle bzw. Kontaktstellen geleitet wird (fritten), gekennzeichnet durch ihre Verwendung in Hochfrequenz führenden Leitungen von Rundfunkempfängern.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein zusätzlicher Hilfskontakt zur Zuführung des Gleichstromes vorgesehen ist.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur Reihenschaltung aus Hochohmwiderstand und Gleichstromquelle ein Kondensator gelegt ist,* der über den Hilfskontakt einen Nebenschlußweg zur Kontaktstelle bildet.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Stromquelle die Anodenstromquelle benutzt ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEW89211D 1932-06-11 1932-06-11 Anordnung fuer Schalter, bei denen zur Herstellung eines sicheren Kontaktes ein Gleichstrom unter Vorschaltung von Hochohmwiderstaenden ueber die Kontaktstelle bzw. Kontaktstellen geleitet wird (fritten) Expired DE643745C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2950320A1 (de) * 2014-05-27 2015-12-02 Hamilton Sundstrand Corporation Fernschalterkontaktqualitätswartung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2950320A1 (de) * 2014-05-27 2015-12-02 Hamilton Sundstrand Corporation Fernschalterkontaktqualitätswartung
US9466444B2 (en) 2014-05-27 2016-10-11 Hamilton Sundstrand Corporation Remote switch contact quality maintenance

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