DE643839C - Schiefscheibengetriebe fuer Kolbenmaschinen, insbesondere Brennkraftmaschinen - Google Patents

Schiefscheibengetriebe fuer Kolbenmaschinen, insbesondere Brennkraftmaschinen

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DE643839C
DE643839C DEV29411D DEV0029411D DE643839C DE 643839 C DE643839 C DE 643839C DE V29411 D DEV29411 D DE V29411D DE V0029411 D DEV0029411 D DE V0029411D DE 643839 C DE643839 C DE 643839C
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DEV29411D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/26Engines with cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main-shaft axis; Engines with cylinder axes arranged substantially tangentially to a circle centred on main-shaft axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Schiefscheibengetriebe für Kolbenmaschinen, insbesondere Brennkraftmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf Schiefscheibengetrieb.e für Kolbenmaschinen, insbesondere Brennkraftmaschinen, bei welchen die Neigung der Schiefscheib.e und damit der Kolbenhub durch Schwenken um eine senkrecht zur Drehachse liegende Achse verstellt und durch Längsverschiebung der Schwenkachse auf der Drehachse das Verdichtungsverhältnis oder der schädliche Raum gleichzeitig dem Hub angepaßt wird und wobei sich durch: die Längsverschiebung der Schwenkachse zwangsläufig die Neigung der Schiefscheibe ändert.
  • Diese Verstellung wurde bisher durch eine Verschiebung der Schwenkachse dadurch erreicht, daß man einen Hebelarm der Schiefscheibe an einem Lenker angreifen ließ, dessen anderes Ende mit der Welle umlief. Man hat auch an Stelle des Lenkers einen Hebefarin der Schiefscheibe kraftschlüssig an einem auf der Drehachse sitzenden Kegelmantel abstützen lassen. Die erste Einrichtung hat den Nachteil, daß infolge der Kreisbewegung des Schief@cheibenhebelarmes die Neigungsänderung der Schiefscheibe nicht linear zu ihrer Verschiebung in Richtung der Drehachse erfolgt. Mit der zweiten Vorrichtung wird zwar die lineare Abhängigkeit der Neigungsänderung von der Verschiebung erreicht, jedoch fehlt infolge des Kraftschlusses der Einrichtung die Zwangsläufigkeit, die zu einem störungsfreien Arbeiten solcher Vorrichtungen notwendig ist. Diese Mängel werden durch die Erfindung beseitigt. Aus diesem Grunde sind beiderseits zur Schwenkachse und symmetrisch zu ihr auf der Welle Führungsbahnen angeordnet, in denen Steine oder Bolzen der Schiefscheibenarme gleiten können. Die axiale Verschiebung kann varteilhafterweise durch die Änderung des Drehmomentes der AbtriebsweIle hervorgerufen werden. Die hierfür erforderliche Bewegung kann durch eine Schraube hervorgerufen werden, die eine Mutter entgegen einer Federkraft bewegt. Hierbei kann die Feder auf dem umlaufenden Teil der Abtriebswelle angeordnet werden, oder sie kann im Gehäuse feststehend und mit einem übertragungsgestänge auf eine Ringnut des umlaufenden Teiles einwirken. Für den Fall, daß man das Verdichtungsverhältnis unabhängig von der Scheibenneigung zu verändern wünscht, kann man durch eine besondere Vorrichtung die zur Welle geneigten Führungsbahnen auf dieser verschiebbar anordnen.
  • Der Erfindungsgegenstand ist beispielsweise an einer Verbrennungskraftmaschine dargestellt, und zwar in Abb. i für kleinsten, in Abb. a für größten Kolbenhub. Abb..3 zeigt die Schiefscheibe mit Führung im Grundriß, Abb. q. im Querschnitt. In Abb. 5 ist die Schiefscheibe in ihren Grenzlagen mit Führung noch verdeutlicht.
  • Die Schiefscheibe i ist schwenkbar gelagert auf den Zapfen z, die am oberen Ende der Hohlwelle 3 sitzen und hier die zusammenstoßenden Hülsen 4 und 5 durchbrechen, welche am anderen Ende gelagert und axial gehalten sind. Die Schiefscheibe i umfaßt den am Mitdrehen verhinderten und dementsprechend im Gehäuse 6 an einer Stelle län s' geführten Taumelring 7, an welchem die'! Pleuelstangen S mit den Kolben 9 angreifen.'.' An den Hülsen 4 und 5 sitzen die geneigten Leisten i o, an 'welchen die Schiefscheibe i mittels der in ihr drehbar gelagerten und mit entsprechenden Schlitzen versehenen Bolzen i i geführt ist. An Stelle der Leisten können auch Taschen an den Hülsen 4 und 5 vorgesehen werden, in welchen an der Schiefscheibe drehbar gelagerte Steine gleiten.
  • Bei axialer Verschiebung der Hohlwelle 3 mit den Zapfen 2 und der Schiefscheibe i wird durch die Führung an den Schrägleisten zwangsläufig auch die Neigung der Schiefscheibe i und damit der Kolbenhub verstellt. Die axiale Verschiebung der SchiefscheibenschwenkachSe 2 und die Neigung der Führungsbahnen i o können so zueinander abgestimmt werden, daß das Verdichtungsverhältnis, bei Pumpen das Verhältnis des schädlichen Raumes zum Hubvolumen, dasselbe bleibt oder sich mit dem Hub ebenfalls ändert. In Abb.2 ist beispielsweise eine Vergrößerung des Verdichtungsraumes 12 bei größtem Kolbenhub gegenüber Abb. i mit kleinstem Kolbenhub erkenntlich. Der Raum 12 kann jedoch als sog. schädlicher Raum bei Pumpen trotz Änderung des Hubvolumens auch gleichgehalten werden.
  • Die Führungsleisten i o sind zur axialen Mittellage des Schwenkzapfens 2 geneigt symmetrisch angeordnet, so daß die Summe der Winkel, welche die durch die Schwenkachse gehende Verbindende der Führungsaugen 13 mit den Führungsbahnen bildet, in jeder Stellung der Schwenkachse 2 und Schiefscheibe i gleichbleibt.
  • Wie aus Abb. 5 ersichtlich, ist cc -- a. in beiden Grenzlagen, also auch in den Zwischenlagen stets gleich. Es folgt weiter daraus, daß die Summe der an den Führungsbahnen in axialer Richtung wirkenden Stützkräfte nur von dem jeweiligen Kippmoment der Kolbenkräfte an der Schiefscheibe abhängig ist, was bei Selbsteinstellung des Schiefscheibengetriebes, die hier beispielsweise vorgesehen ist, vorteilhaft zur Geltung kommt. Die Selbsteinstellung ergibt sich hier durch Anordnung eines Steilgewindes zwischen der Hohhvelle 3 und der inneren axial gehaltenen Welle 14, die durch die Zahnräder 15 und 16 mit der Welle 17 für den Abtrieb verbunden ist.
  • Das von der Hohlwelle 3 auf die Innenwelle 1.1 mittels des Steilgewindes übertragene Drehmoment erzeugt an beiden Teilen je eine Axialkomponente, welche die Hohlwelle 3 verschieben und die Neigung der Schiefscheibe i und damit den Kolbenhub verändern s1a,°ild, während die Gegenkomponente an der gelle i T durch ein Axiallager aufgefangen @rird.
  • ' ' Das Gleichgewicht sämtlicher an der Hohlwelle ; wirkender Axialkräfte wird durch eine Feder i 9 hergestellt, die hier beispielsweise als Schraubenfeder in der Achsrichtung der zur Welle 1 4 geneigten Abtriebswelle 17 angeordnet ist. Die Schraubenfeder i <g stützt sich auf der einen Seite mit dem Federteller 2o gegen den Deckel 21. Auf der anderen Seite wird die Federspannung mittels der verschiebbaren Muffe 24 und Doppelhebel 22 auf den Stützring 23 und damit durch das Axiallager auf die Ilohlwelle 3 übertragen. Dabei wirkt die Summe der an den Führungsbahnen auftretenden Axialkräfte mit der Federspannung zusammen nach oben. Die Kolbenkräfte und die axiale Schraubkomponente sind entgegengesetzt, also nach unten, gerichtet.
  • Wächst der Widerstand an Welle 17 und 14 und damit auch das Antriebsdrehmoment und die axiale Schraubkomponente, so wird dadurch die Hohlwelle 3 mit dem Schwenkzapfen 2 nach unten geschoben, die Neigung der Schiefscheibe i und somit der Kolbenhub vergrößert, entweder bis zu einem Anschlag für untere Grenzlage und größten Hub oder bis zu einer Zwischenstellung, wo die Federspannung das Gleichgewicht hält. Bei Verringerung des Antriebswiderstandes und der axialen Schraubkomponente tritt das Umgekehrte ein. Die an der Hohlwelle 3 überwiegende Federspannung schiebt die Hohlwelle nach oben bis zu einem Anschlag für kleinsten Kolbenhub oder bis zu einer Gleichgewichtszwischenlage.
  • Ändern sich auch noch die Kolbenkräfte und deren Kippmomente an der Schiefscheibe bei verschiedenen Neigungen, so schwankt dementsprechznd auch die Summe der aß den Führungsbahnen erzeugten axialen Stützkomponenten, was die Feder dann ebenfalls auszugleichen hat. Eine weitere Beeinflussung ist ausgeschlossen durch die symmetrische Anordnung der Führungsbahnen, derart, daß die Summe der Winkel, welche eine angenommene Achse der Schiefscheibe mit den Führungsbahnen bildet, bei jeder Neigung der Schiefscheibe gleich groß ist.
  • Die Verstellfeder i 9 kann auch an einer anderen passenden Stelle des Gehäuses als Biegungs- oder Verdrehungsfeder beliebiger Bauart oder Ausbildung untergebracht sein. Die Verstellzapfen können starr mit der Drehachse oder, wie beschrieben, mit einer Verstellhülse verbunden, auf der Drehachse gelagert sein. Im ersteren Falle würde dann das Verstellgewinde der Welle 14 .in einem in der Bohrung des Zahnrades 15 vorgesehenen gleichen Gewinde in Achsrichtung verschiebbar sein. Dann würde die Welle 1 ¢ mit dem an ihr starr sitzenden Zapfen a bei-. Verschiebung in Achsrichtung die Hubeili-. Stellung der Schiefscheibe bewirken.- Auch bei dieser Anordnung wird die Verstellfeder i9 je nach der Größe des zu übertragenden Drehmomentes die Neigung der Schiefscheibe einstellen.
  • Für besondere Zwecke kann der Kolbenhub bis auf o verringert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schiefscheibengetriebe für Kolbenmaschinen, insbesondere Brennkraftmaschinen, mit zur Drehachse einstellbarer Neigung der Scheibe durch Schwenkung um eine senkrecht zur Drehachse liegende Verstellachse bei gleichzeitiger Längsverschiebung der Verstellachse auf der Drehachse, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkung der Schiefscheibe und die Relativverschiebung ihrer Versteilachse mittels axial gehaltenen und zur Drehachse geneigten Führungsbahnen erfolgt. z. Schiefscheibengetriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahnen beiderseits der Verstellachse symmetrisch zu deren Mittellage angeordnet sind, derart, daß die Summe ,der Winkel, welche eine angenommene Achse der Schiefscheibe mit den Führungsbahnen bildet, bei jeder Scheibenneigung gleich groß ist. 3. Schiefscheibengetriebe nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß in oder an den Führungsbahnen, Steine oder Bolzen gleiten, die an der Scheibe drehbar gelagert sind und so die Verstellung auf die Schiefscheibe übertragen. q.. Schiefscheibengetriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiefscheibe mit dem An- oder Abtrieb elastisch durch eine Verstellfeder derart gekuppelt ist, daß diese in Zusammenwirkung mit einem auf der Drehachse angeordneten Verstellgewinde je nach der Größe des zu übertragenden Drehmomenbes selbständig die Neigung der Schiefscheib:e einstellt. 5. Schiefscheibengetriebe nach Anspruch i und ¢, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellfeder nicht mit der Drehachse umläuft, sondern feststehend im Maschinengehäuse durch ein Gestänge mit der umlaufenden Verstellachse gekuppelt ist. 6. Schiefscheibengetriebe nach Anspruch 1, q. und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellfeder auf einer zur Scheibendrehachse geneigten An- oder Abtriebswelle angeordnet ist und von hier mittels Federmuffe und Doppelhebel auf eine Hohlwelle mit der Verstellachse einwirkt. 7. Schiefscheibengetriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für die Führungsbahnen eine Bewegungsvorrichtung angeordnet ist, die eine zusätzliche Verschiebung der Führungsbahnen in Richtung der Drehachse zuläßt.
DEV29411D 1933-04-13 1933-04-13 Schiefscheibengetriebe fuer Kolbenmaschinen, insbesondere Brennkraftmaschinen Expired DE643839C (de)

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