DE643890C - Elektrische Entladungsroehre, insbesondere Entladungslampe, mit mehrschichtigem Luminophorbelag - Google Patents

Elektrische Entladungsroehre, insbesondere Entladungslampe, mit mehrschichtigem Luminophorbelag

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Publication number
DE643890C
DE643890C DEP72394D DEP0072394D DE643890C DE 643890 C DE643890 C DE 643890C DE P72394 D DEP72394 D DE P72394D DE P0072394 D DEP0072394 D DE P0072394D DE 643890 C DE643890 C DE 643890C
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DE
Germany
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layer
luminophore
acid
tube
phosphoric acid
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Expired
Application number
DEP72394D
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Fritze
Dr Alfred Ruettenauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Osram GmbH
Original Assignee
Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH
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Publication date
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Classifications

    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09K—MATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K11/00—Luminescent materials, e.g. electroluminescent or chemiluminescent
    • C09K11/02—Use of particular materials as binders, particle coatings or suspension media therefor

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)
  • Luminescent Compositions (AREA)

Description

  • Elektrische Entladungsröhre, insbesondere Entladungslampe, mit mehrschichtigem Luminophorbelag Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Entladungsröhren und insbesondere Entladungslampen, bei denen auf der Röhrenwand oder auf einem der Röhre zugeordneten Glasschirm ein mehrschichtiger Luminophorbelag unter Benutzung. :einer Bindemittelschicht aufgebracht ist. Die Erfindung bezweckt, dem Luminophorbelag eine größere innere Festigkeit zu geben sowie gleichzeitig die Ausbeute an Fluoreszenzlicht und die Beständigkeit des Belages gegen die Einwirkung der Entladung zu erhöhen.
  • Zu diesem Zwecke finden erfindungsgemäß übereinanderliegende Luminophorschichten von nach der Glasunterlage hin abnehmender Korngröße Anwendung, von denen jede Schicht mit der darunterliegenden und die unterste mit der Röhren- oder Schirmwand mittels einer aus Phosphorsäure, Arsensäure oder Antimonsäure bestehenden Bindemittelschicht verbunden ist. Die auf der Glasunterlage liegende unterste Luminophorschicht aus feinen L uminophorkörnern begünstigt das Haften der darüberliegenden Luminophorschicht mit weniger feinen Körnern, da sie wie eine Aufrauhung der Glasoberfläche wirkt. Das Entsprechende gilt jeweils für jede weitere darüberliegende Schicht des Luminophorbelages. Dem Lichtauffall ist dabei die Schicht mit den größten Luminophorkörnern ausgesetzt, was wesentlich ist, da größere Körner der Wirkung .der Entladung besser als kleinere Körner widerstehen und da außerdem größere Körner in der Regel die auffallende Strahlung mit besserem Wirkungsgrad als kleinere Körner in Fluoreszenzlicht umsetzen. Jede der zwischengelagerten Schichten aus Phosphorsäure, Arsensäure Moder Antimonsäure erstarrt mit oder ohne Erwärmung unter chemischer Reaktion mit den Luminophorkörnern und der Glassubstanz der Unterlage zu einer durchsichtigen, starren Masse. Alle Luminophorschichten werden dadurch untereinander und auch mit der Glasunterlage fest verbunden. Der gesamte Belag kann durch den festen Zusammenhalt seiner einzelnen Schichten ohne Gefahr eines Abfallens der äußeren Körnereine zu einer weiteren Steigerung der Lichtausbeute führende, größtmögliche Schichtdicke erhalten. -Die Herstellung eines Belages nach der Erfindung kann etwa in folgender Weise erfolgen-Auf die Glasunterlage, z. B. die Innenwand einer Edelgas und Quecksilber enthaltenden Entladungslampe, wird vorerst eine dünne Schicht von in Aceton gelöster Phosphorsäure ausgebreitet, und zwar wird hierzu vorzugsweise eine 5 %ige Lösung von Phosphorsäure in Aceton verwendet. Auf diese Phosphorsäureschicht wird dann eine Zinksilicatschicht von t bis r o y, Kor ngrößendurchmesser aufgebracht. Nachdem die Phosphorsäureschicht zum Trocknen gekommen ist, gegebenenfalls unter zusätzlicher Anwendung von «lärme, wird auf die Zinksilicatschicht eine zweite Phosphorsäureschicht aufgebracht, zu deren Herstellung aber vorzugs«:eise i,kiir eine o, i- bis o.50 oige Lösung von Phosph'o" säure in Aceton verwendet wird. AC' die`s -zweite Phosphorsäureschicht wird dann eine zweite ZinksiIicatschicht aufgebracht, deren Körner einen Durchmesser von io bis 4ou haben. Da die zweite Phosphorsäureschicht nur hauchdünn ist, so daß die wellige Oberfläche der ersten Zinksilikatschicht erhaltenbleibt, so können die Körner der zweiten Zinksilicatschicht die Vertiefungen der ersten Zinksilicatschicht ausfüllen und an der ersten Zinksilicatschicht bzw. der auf dieser hauchdünn ausgebreiteten Phosphorsäureschicht einen guten Halt linden. Nach dem Eintrocknen der zweiten Phosphorsäureschicht kann in gleicher Weise eine dritte Zinksilicatschicht, deren Körner einen Durchmesser von 4.o bis So u besitzen, wiederum unter Zwischenfügung einer hauchdünnen Phosphorsäureschicht aufgebracht werden. Die Anzahl der übereinander anzubringenden Zinksilicatschichten und Phosphorsäureschichten richtet sich nach der Stärke und Art der auffallenden Strahlung. Durch den Aufbau des Belages aus Schichten verschiedener Korngröße wird ein lückenloseres Gesamtgefüge als bei wahlloser Korngrößenanordnung erreicht, was ebenfalls die Umsetzung der auffallenden Strahlung in Fluoreszenzlicht begünstigt.
  • An Stelle des erwähnten Zinksilicats kann auch ein beliebiger anderer Luminophor, z. B. Cadmiumsilicat, Zinkstill-ld, Cal ciumwolframat oder Magnesiumwolframat, und an Stelle von Phosphorsäure auch Arsensäure oder Antimonsäure verwendet werden.
  • Eine weitere Verbesserung der Farbe und unter Umständen auch der Lichtausbeute des Luminophorbelages wird erfindungsgemäß erreicht, wenn die Luminophorschichten verschiedener Korngröße auch aus verschieden fluoreszierenden Stoffen bestehen. Es kann z. B. ein grünfluoreszierendes oder gelbfluoreszierendes Zinksilicat für die eine Schicht und ein blaufluoreszierendes Calciumwolframat für die zweite Schicht angewendet werden, wobei natürlich wiederum eine Zwischenschicht aus Phosphorsäure, Arsensäure oder Antimonsäure vorgesehen werden muß. Es können auch mehrere Schichten von Zinksilicat verschiedener Korngröße mit einer oder mehreren Schichten Calciumwolframat unter Zwischenfügung von Schichten aus Phosphorsäure. Arsensäure oder Antimon- . säure übereinander aufgebaut werden oder sogar noch mehrere, z. B. drei, verschiedene Fluoreszenzstoffschichten übereinander angecht werden. Sind dabei die Luminophore @rch Strahlung verschiedener Wellenlänge h egbar, so muß der Aufbau so geschehen, ;ß der durch die kurzwelligere Strahlung anregbare Luminophor durch die Strahlung der Lichtquelle, etwa eine Quecksilberdampfentladung, zuerst getroffen wird.
  • Um den mehrschichtigen Belag sicher vor der Einwirkung der Entladung zu schützen, kann seine oberste Luminophorschicht mit einer Schutzschicht aus Phosphorsäure, Arsensäure oder Antimonsäure überzogen werden. Zur Verstärkung der Schutzwirkung kann auf die Schutzschicht auch noch eine Schicht aus Quarzpulver aufgebracht werden, die zufolge der Durchlässigkeit des Quarzpulvers für ultraviolette Strahlen die Lichtumsetzung im Luminophorbelag nicht herabsetzt.
  • In an sich bekannter Weise kann die Rohrwand oder eine die Röhre umschließende Hülle aus einem unerwünschte Strahlung absorbierenden, gefärbten Glase bestehen.

Claims (1)

  1. PATENT AhsPizcCHr: i. Elektrische Entladungsröhre, insbesondere Entladungslampe, mit einem auf der Röhrenwand oder auf einem der Röhre zugeordneten Glasschirm unter Benutzung einer Bindemittelschicht aufgebrachten mehrschichtigen Luminophorbelag, dadurch gekennzeichnet, daß die übereinanderliegenden Luminophorschichten eine nach der Glasunterlage hin abnehmende Korngröße besitzen und daß jede Schicht mit der darunterlegenden und die unterste mit der Röhren- oder Schirmwand mittels einer aus Phosphorsäure, Arsensäure oder Antimonsäure bestehenden Bindemittelschicht, verbunden ist. ä. Elektrische Entladungsröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schichten verschiedener Korngröße aus verschiedenen Fluoreszenzstoffen bestehen. 3. Elektrische Entladungsröhre nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich auf dem Luminophorbelag eine Schutzschicht aus Phosphorsäure, Arsensäure oder Antimonsäure befindet, auf der gegebenenfalls noch eine weitere Schutzschicht aus Quarzpulver angebracht ist. q.. Elektrische Entladungsröhre nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhrenwand oder eine die Röhre umschließende Hülle aus gefärbtem Glase besteht.
DEP72394D 1935-12-29 1935-12-29 Elektrische Entladungsroehre, insbesondere Entladungslampe, mit mehrschichtigem Luminophorbelag Expired DE643890C (de)

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DE643890C true DE643890C (de) 1937-04-19

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1007431B (de) * 1951-12-08 1957-05-02 Nowak Karl Ing Gasentladungslampe fuer tageslichtartige Beleuchtung und Farberkennung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1007431B (de) * 1951-12-08 1957-05-02 Nowak Karl Ing Gasentladungslampe fuer tageslichtartige Beleuchtung und Farberkennung

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