DE64448C - Conditionir-Apparat für Wolle - Google Patents
Conditionir-Apparat für WolleInfo
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- DE64448C DE64448C DENDAT64448D DE64448DA DE64448C DE 64448 C DE64448 C DE 64448C DE NDAT64448 D DENDAT64448 D DE NDAT64448D DE 64448D A DE64448D A DE 64448DA DE 64448 C DE64448 C DE 64448C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
- D01G99/00—Subject matter not provided for in other groups of this subclass
- D01G99/005—Conditioning of textile fibre during treatment before spinning
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Polysaccharides And Polysaccharide Derivatives (AREA)
- Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 29: Gespinnstfasern.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Juli 1891 ab.
Der Apparat besteht aus zwei Behältern A und B; jeder derselben besitzt einen doppelten
Boden C C, unter welchem eine Gasheizvorrichtung D und ein verschliefsbares Abflufsrohr
E vorgesehen ist. Ueber und zwischen beiden Behältern sind die Walzen F und G
gelagert, welche nach rechts und links gedreht werden können. An der einen Seitenwand ist
der Träger H für eine Waage angebracht, so dafs die eine Schale J derselben, welche aus
Drahtgewebe gefertigt ist, in den einen Behälter A mit Spielraum hineingehängt werden
kann, während die Gewichtsschale Jl aufserhalb
des Behälters hängt. Endlich besitzen die Behälterwände Auflager für aus Drahtgewebe hergestellte
Trockenplatten K.
In diesem Apparat wird die entklettete Wolle zunächst gründlich gewaschen, indem man sie
abwechselnd zwischen den Walzen F G hindurch durch Drehen der letzteren aus dem
einen in den anderen Behälter überführt und je nach Bedarf die Seifen- und Sodabäder,
welche durch die Heizvorrichtung D erwärmt werden, durch E abfliefsen läfst und durch
frische Bäder ersetzt. Diese Auswechslung der Bäder wird zweckmäfsig mit dem einen Behälter
während der Ueberführung der Wolle in den anderen Behälter vorgenommen. Wenn
die Wolle genügend gewaschen ist, wird der' Apparat durch Auflegen der Platten K in einen
Trockenapparat umgewandelt. Auf diesen Platten wird die Wolle einer mäfsigen Wärme
ausgesetzt und an der Luft getrocknet.
Die so erhaltene Wolle wägt man nunmehr genau, entnimmt alsdann eine kleinere Probe
von z. B. 200 g, legt dieselbe auf die Waagschale J, trocknet hier langsam, unter Benutzung
der Heizvorrichtung D, vollständig aus und wägt sie alsdann nochmals. Die
Differenz zeigt den Feuchtigkeitsgehalt an. Aus den nunmehr bekannten Gewichten der rohen
und der gereinigten Probe, sowie aus dem Feuchtigkeitsverhältnifs läfst sich der wirkliche
Wollgehalt genau berechnen.
Hierzu sei folgendes Beispiel angeführt. Das Gewicht der den Ballen entnommenen Probe
sei 4940 g. Nach dem Entkletten, Waschen und Trocknen an der Luft sei das Gewicht
1868 g. Hiervon wird ein kleiner Theil von
200 g entnommen, welcher nach vollständiger Austrocknung 166,50 g wiegen möge. Der
Feuchtigkeitsgehalt betrug also (200—166,50) = 33,50 g oder 16,75 pCt., d.s. 312,89g auf
1868 g. Folglich ergiebt die anfänglich entnommene Probe von 4940 g nach dem Entkletten,
Waschen und völligen Austrocknen
/ oro \ j !555J11 - I0°
(1868 — 312,89) = 1555,11 g oder —üii
4940
= 31,48 ρ Ct. Wollgehalt.
Vor Anwendung des neuen Apparates wird die entnommene Wollprobe gewogen und alsdann
einer Maschine übergeben, welche sie von allen vegetabilischen, animalischen und mineralischen
Bestandteilen befreit. Hierzu benutzt der Erfinder das ihm unter No. 21582 patentirte
Verfahren und die Maschine zum Entkletten roher oder gewaschener Wolle. Nach demselben, wird die Wolle über mit Nadeln
Claims (1)
- besetzte Walzen geleitet und durch einen von oben niedergehenden Wasserstrahl beim Auflaufen auf jede Walze in die Nadeln hineingedrückt, beim Ablaufen von der Walze ebenso wieder aus den Nadeln ausgelöst. Aus dieser Maschine kommt die entklettete Wolle in den beschriebenen Wasch-, Trocken- und Wägeapparat.Patenτ-Anspruch:Gonditionirapparat für Wolle, gekennzeichnet durch zwei mit gelochten Bodenplatten (C CJ,; gelochten Deckplatten (K K) und Heizvorrichtung (D D) versehene Behälter (A und B) und ein zum Transport der Wolle von dem einen nach dem anderen Behälter dienendes Walzenpaar.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE64448C true DE64448C (de) |
Family
ID=338318
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT64448D Expired - Lifetime DE64448C (de) | Conditionir-Apparat für Wolle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE64448C (de) |
-
0
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