DE644864C - Auswertegeraet mit stereoskopischem Betrachtungssystem - Google Patents

Auswertegeraet mit stereoskopischem Betrachtungssystem

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DE644864C
DE644864C DEW93693D DEW0093693D DE644864C DE 644864 C DE644864 C DE 644864C DE W93693 D DEW93693 D DE W93693D DE W0093693 D DEW0093693 D DE W0093693D DE 644864 C DE644864 C DE 644864C
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Description

Es sind Auswertegeräte bekanntgeworden, bei denen die Richtung der räumlichen Lenker nicht mit Hilfe des Koppeschen Systems, sondern durch Bildraumlenker mit in der BiIdebene sich bewegendem Ende bestimmt wird. Bei einer Auswertung mit diesen Geräten werden von den Bildraumlenkern die auszuwertenden Bilder in ihrer eigenen Ebene innerhalb des feststehenden Bildträgers bewegt und
ίο vor dem feststehenden Betrachtungssystem vorübergeführt. Dieser Bauart wird der Vorteil zugeschrieben, daß sie die einfachste Form der optischen Einrichtung ergibt, was auch sicher der Fall ist, solange es sich um Aus-Wertungen im Normalfall handelt. Sobald aber Auswertungen mit beliebig gerichteten Achsen dazukommen, so treten auch hier wesentliche Komplikationen in der optischen Einrichtung auf, und dazukommt der grundsätzliche, diesem System anhaftende Mangel, der darin besteht, daß die relativ großen Bilder Bewegungen ausführen müssen, die ihrer eigenen Größe entsprechen, wobei ihre Orientierung (Kantung) so genau erhalten bleiben muß, wie es die Meßgenauigkeit verlangt. Diese Bauart ergibt somit sehr erhebliche Dimensionen und würde zu großen Schwierigkeiten führen, wenn das Gerät für die Auswertung von Aufnahmen aus
■ Mehrfachkammern weiter ausgebildet werden sollte.
Ferner hat man bei Auswertegeräten mit räumlichen Lenkern zum Ausgleich der Abstandsunterschiede vorgeschlagen, dem Bildkammerpaar eine Tiefen- und Höhenbewegung zu geben, wobei zur Erhaltung der Scharfabbildung der Lenker durch eine Kurve so gesteuert werden soll, daß beim Ändern des Abstandes eine entsprechende Verstellung der Sammellinse im Linsensystem erfolgt.
Man hat ferner auch bereits die Ausbildung der Bildträger zu Mehrfachbildträgern vorgesehen, um bei einer mittels einer Mehrfachkammer aufgenommenen Bildplattengruppe die Justierung beim Anschluß der Bildplatte zu vereinfachen.
Die Erfindung betrifft eine Auswertegerät mit stereoskopischem Betrachtungssystem mit Dingraumlenkern und Bildraumlenkern und allseitig einstellbaren, aber während einer Auswertung unbeweglich bleibenden Bildträgem.
Von dem Bekannten unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand darin, daß jede Hälfte des stereoskopischen Betrachtungssystems einen beweglichen Arm mit veränderlichem Abbildungssystem enthält, dessen eines Ende mit dem Ende des Bildraumlenkers gelenkig verbunden ist und sich in einer Ebene bewegt, die in bezug auf den Pol des Bildraumlenkers der Bildebene entspricht und dessen anderes Ende am Bildträger gelagert ist. Dabei ist im beweglichen Arm ein veränderliches Ab-, bildungssystem derart angeordnet, daß von jeder durch den Bildraumlenker eingestellten
Stelle des auszuwertenden Bildes ein reelles Bild bei der im unbeweglichen Teil des Betrachtungssystems angeordneten Marke erzeugt wird, wobei in bekannter Weise die Abstandsunterschiede zwischen den verschieder nen Stellen des auszuwertenden Bildes und de'f festen Marke durch das veränderliche Ab-" bildungssystem aufgenommen und jede innerhalb des beweglichen Armes etwa auftretende »° Bilddrehung durch entgegengesetzt wirkende Mittel vor der Marke aufgehoben wird.
Beim Erfindungsgegenstand ist der Vorteil
vorhanden, daß das Bild unbeweglich bleibt und das Betrachtungssystem auf die Bildstelle eingestellt wird. Durch das im beweglichen Arm angeordnete, in sich selbst veränderliche Abbildungssystem wird dabei von jeder durch denBildraumlenker eingestellten Bildstelle bei der im unbeweglichen Teil des Betrachtungssystems angeordneten Marke ein scharfes reelles Bild erzeugt.
• Die Abstandsunterschiede zwischen den verschiedenen Stellen des auszuwertenden Bildes und der festen Marke können vom veränderliehen Abbildungssystem in verschiedener Weise aufgenommen werden, so z. B. dadurch, daß man den beweglichen Arm als optischen Doppelgelenkarm ausbildet, dessen eines Ende mit dem Ende des Bildraumlenkers gelenkig jo verbunden ist, wobei der ganze Arm um eine am Bildträger außerhalb der Bildfläche angeordnete und senkrecht zur Bildebene gerichtete Achse schwingt.
In anderer Weise kann der bewegliche Arm so eingerichtet werden, daß das veränderliche Abbildungssystem ein Doppelobjektiv erhält, zwischen dessen beiden Bestandteilen paralleler Strahlengang vorhanden ist, der dazu bestimmt ist, die Abstandsunterschiede aufzunehmen.
In beiden Fällen können die Bilddrehungen z. B. dadurch aufgehoben werden, daß die spiegelnden Teile nach dem Prinzip des rhombischen Prismas angeordnet werden. Außer diesen Ausführungsformen des beweglichen Armes sind auch noch andere möglich, insbesondere auch solche, bei denen der bewegliche Arm nicht um eine Achse schwingt (polare Ausführung), sondern bei dem die Abstandsunterschiede durch ein orthogonales, veränderliches Spiegelsystem aufgenommen werden. Auch kann z. B. der parallele Strahlengang dadurch ersetzt werden, daß man ein um 180 ° ablenkendes Prisma einschaltet, das mit halber Geschwindigkeit sich bewegt und so die Abstandsunterschiede ausgleicht.
In allen diesen Fällen ist es für bestimmte Aufgaben zweckmäßig, im Strahlengang umschaltbare Linsen vorzusehen, die bei der festen Marke verschieden große Bilder geben. Für den während einer Auswertung unbeweglich bleibenden Teil des stereoskopischen Betrachtungssystems ergibt sich eine besonders vorteilhafte Bauart dadurch, daß man den ' Strahlengang in die Achsen verlegt und ins-.-besondere im Pol des Bildraumlenkers einen spiegel anordnet, wobei der Bildraumlenker 'um diesen Spiegel herumgeführt wird.
Die durch die vorliegende Erfindung ermöglichte Bauart eines Auswertegerätes ist be- 7c sonders geeignet zur Erweiterung als Auswertegerät für Mehrfachkammern. Zu diesem Zweck wird bei Ausbildung der Bildträger als Mehrfachbildträger gemäß der Erfindung für ' jedes Bild ein besonders beweglicher Arm vorgesehen, der wahlweise mit dem gemeinsamen Bildraumlenker gekuppelt werden kann, wobei die Strahlengänge aller Abbildungssysteme eines Mehrfachbildträgers so beeinflußt werden, daß sie auf einen im Pol des 8b Bildraumlenkers angeordneten Spiegel treffen. Eine Weiterbildung des Auswertegerätes, besonders hinsichtlich desFolgebildanschlusses, wird dadurch erreicht, daß man den Achsen, um welche man die Bildträger kippt, kantet und in Konvergenz stellt, eine besondere Anordnung gibt in der Weise, daß jede der zwei Kantungsachsen sich in einer Ebene befindet, die senkrecht zur gemeinsamen Kippachse gerichtet ist. Hierbei enthält jeder Kantungsbügel auf der Höhe der Kippachse zwei Lager für die Konvergenzachse, um die der Bildträger in Konvergenz eingestellt werden kann, und die Kantungsachse und Konvergenzachse schneiden sich in einem Punkte, der auf der gemeinsamen Kippachse liegt und in dem der Ablenkspiegel sich befindet. Bei dieser Anordnung ist es möglich, alle Einstellungen, die auf der einen Seite ermittelt wurden (und auch für das Folgebild gelten), auf der andern »00 Seite ohne Rechnung (für das Folgebild) wiedereinzustellen.
Zur Erleichterung der Einpassung des Raummodells auf die Koordinatenebenen des Hauptgestells kann die gemeinsame Kippachse »°5 in einem gabelförmigen Lager drehbar angeordnet werden, das seinerseits wieder um eine am Hauptgestell befestigte Hauptachse eingestellt werden kann.
Gibt man den Dingraumlenkern eine solche »» Lage, daß sie in der Normalstellung von oben nach unten gerichtet sind, so kann man ^orteilhafterweise die Hauptachse als lotrechte Hängeachse an einer bügeiförmigen Brücke anordnen, die quer zur Einblicksrichtung verläuft und am Hauptgestell befestigt ist.
Die Kippungshebel, d. h. diejenigen Teile, welche um die Kippachse gedreht werden können und die Kantungsachsen enthalten, bildet man zweckmäßig so aus, daß sie kreuz- iao weise übereinandergreifend auf dem gemeinsamen Kippachsenkörper gelagert sind und
mit je zwei Lagern für die zugehörige Kantungsachse ausgerüstet sind, zwischen denen die noch in Konvergenz einstellbaren Bildträger angeordnet sind. Je eines der Lager für die Kantungsachsen befindet sich hierbei in der Nähe des Spiegels im Pol des Bildraumlenkers.
Der Erfindungsgegenstand ist in den Abb. ι bis 5 beispielsweise dargestellt. Abb. ι zeigt ίο einen Schnitt durch einen Doppelbildträger mit Kantungs- und Konvergenzachse; die Abb. 2 und 3 sind eine schematische Darstellung für eine andere Ausführung des beweglichen Arms des Betrachtungssystems; Abb. 4 ist -ein Schnitt durch die Kippachse und Abb. 5 zeigt eine Gesamtansicht des Gerätes von der Seite.
In Abb. ι sind b1 und b2 die beiden auszuwertenden Bilder des Doppelbildträgers, dargestellt als Glasplatten, α ist der Doppelbildträgerrahmen, der in dem am Kantungsbügel i befestigten Konvergenzachsen - Lagerstück c drehbar ist. Dieses Lagerstück c trägt in der Mitte die Kantungsachsen-Lagerbüchse d, die ihrerseits wieder die Spiegelachse e enthält. Der Spiegel s kann mit dem Knopf am oberen Ende gedreht werden. Für den Fall, daß der Spiegel.? aus der hohlen Konvergenzachse Ko in die hohle Kippachse Ki ablenken soll, kann die Lagerbuchse d durch Parallelogramm o. dgl. mit den beiden Achsen verbunden werden, so daß die Lagerbüchse d der Kantung mit halbem Winkel folgt. Wird dann die untere Scheibe dieser Lagerbüchse mit zwei Anschlägen in einem Winkel von 90 ° versehen, so zeigt der Spiegel, wenn er auf die beiden Anschläge eingestellt wird, wahlweise auf die eine oder die andere Hälfte der hohlen Konvergenzachse Ko. Der Doppelbildträgerrahmen α ist auf beiden Seiten mit zwei Lagern für die Achsen f1 und f2 der beweglichen Arme g1 und g2 ausgerüstet. Diese beweglichen Arme g1 und g2 des Betrachtungssystems enthalten jeder in an sich bekannter Weise ein veränderliches Abbildungssystem, das aus den Prismen h1, hs, h3 (bzw./t4, h5, he) und den Linsen Z1 und I2 (bzw. Z3 und Z4) besteht. Die Linse Z1 (Z3) ist mit dem Prisma h1 (A4) durch ein Rohr fest verbunden. An diesem Rohr ist das Gelenklager m1 (ni") befestigt, und zwar in der Weise, daß es senkrecht zur Bildebene b1 (b2) um kleine Strecken verschoben werden kann (Brennweitenabstimmung) . In diese Gelenklager m1 und m2 kann wahlweise der Gelenkzapfen η eingesteckt und mit der Mutter n1 gesichert werden. Der Gelenkzapfen η ist mit dem Ende des im Bildraumlenker p1 gleitenden Zapfens 0 gelenkig verbunden. Der Bildraumlenker p1 ist mit dem Dingraumlenker p2 fest verbunden. Dreht sich das Lenkerlager q1, in dem das zweite Lenker-
lager q2 (Abb. 4) enthalten ist, so wird der bewegliche Arrrr g1 (g-) mit dem Lagerzapfen f1 (f2) gedreht. Dreht sich der Lenker selbst' in seinem Lager q2, so wird das Prisma A1 (A2) zusammen mit der Linse/1 (Is) im beweglichen Arm verschoben. Da zwischen den Linsen Z1 und Ψ (Z3 und Z4) paralleler Strahlengang vorhanden ist, so ändert sich für die Linse I2 (Is) die Gegenstandsweite nicht und sie kann bei der Marke M1 (M2) von der eingestellten Stelle des Bildes b1 2) ein scharfes Bild erzeugen. Soll dieses Bild eine andere Vergrößerung erhalten, so wird die Fassung der Linse I2 hochgeschoben, und es kommt die Ersatzlinse Z5 (Z6) in den Strahlengang, wie in der rechten Hälfte von Abb. 1 angedeutet. Zur besseren Veraiischauliclriuig des Strahlenganges sind auf der rechten Seite von Abb. 1 zum Teil die Fassungskörper weggelassen. In Abb. ι sind noch durch gestrichelte Linien die Einstellbereiche angegeben; ferner ist über den Bildern b1 und b2 die Beleuchtung angedeutet. Im Konvergenzachsen-Lager c ist auf jeder Seite eine Lagerbüchse eingesteckt. um die sich einerseits der Bildträger α und andererseits das Lenkerlager q1 dreht. In diesen Lagerbüchsen können die Träger der Marken M1 und M2, die als Sammellinsen ausgebildet sind, drehbar gelagert werden. 9"
Der um die Kantungsachse Ka drehbare Kantungsbügel i, an dem das Konvergenzachsen-Lagerstück c befestigt ist, hat seine beiden Drehlager im Kippungshebel k, wobei das eine dieser Drehlager zugleich für den Spiegel .? dient.
Die Abb. 2 und 3, die eine zweite Ausführungsform des beweglichen Arms g darstellen, sind mit den eingeschriebenen Bezeichnungen wohl ohne nähere Erläuterung verständlich. In Abb. 3 ist der bewegliche Arm g in Geradstreckung gezeichnet.
In Abb. 4 sind i1, i2 die Kantungsbügel, k1, k2 die Kippungshebel, r mit r1 und r2 der Kippachsenkörper mit seinen Endlager stücken. Am oberen Lager der Kantungsbügel ist die Einstellvorrichtung für die Konvergenz angedeutet. Der Kippachsenkörper r ist in der Gabel der Hängeachsenbüchse t2 gelagert, die sich um die an der Brücke 11 befestigte Achse tl dreht. Die bügeiförmige Brücke 11 mit den Seitenstreben u1 und Ji2 ist am Hauptgestell w befestigt. Der Strahlengang führt von den Marken M1 (Ma) über den Spiegel ί in die hohle Kippachse Ki und von dieser in das Okularrohr v. In der hohlen Kippachse Ki kann z. B. auch noch eine Vorrichtung zur Aufhebung der Bilddrehung vorgesehen werden.
Für alle vorgesehenen Bewegungen sind Einstellvorrichtungen anzuordnen, die in den Zeichnungen weggelassen sind.

Claims (12)

  1. Patentansprüche:
    ι. Auswertegerät mit stereoskopischem Betrachtungssystem, mit Dingraumlenkern und Bildraumlenkern und allseitig einstellbaren, aber während einer Auswertung unbeweglich bleibenden Bildträgern, dadurch gekennzeichnet, daß jede Hälfte des stereoskopischen Betrachtungssystems einen beweglichen Arm (gl, 3) mit veränderlichem Abbildungssystem (Λ1 bis h3, Ji4 bis //·) enthält, dessen eines Ende mit dem Ende des Bildraumlenkers (pl) gelenkig verbunden ist und sich in einer Ebene bewegt, die in bezug auf den Pol des Bildraumlenkers der Bildebene entspricht, und dessen anderes Ende am Bildträger (α) gelagert ist.
  2. 2. Auswertegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Arm (g1, g'2) ein veränderliches Abbildungssystem enthält, das von jeder durch den Bildraumlenker (p1) eingestellten Stelle des auszuwertenden Bildes ein reelles Bild bei der im unbeweglichen Teil des Betrachtungssystems angeordneten Marke erzeugt, wobei in bekannter Weise die Abstandsunterschiede zwischen den verschiedenen Stellen des auszuwertenden Bildes und der festen Marke (J/1 b/w. /Vi2) durch das veränderliche Abbildungssystem aufgenommen weiden und jede innerhalb des beweglichen Arms (g1, g-) etwa auftretende Bilddrehung durch entgegengesetzt wirkende Mittel vor der Marke 1 Al1 bzw. ΛΓ-) aufgehoben wird.
  3. 3. Auswertegerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Ann (g1, g'2) des Betrachtungssystems aus zwei Teilen besteht, von denen der erste um eine zur zugehörigen Bildebene senkrechte Achse des Bildträgers schwingt und eine zweite, zur ersten parallele Achse enthält, um die der zweite Arm («11, w!2) schwingt, dessen Ende mit dem Ende (o) des Bildraumlenkers (/>') gelenkig verbunden ist.
  4. 4. Auswertegerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Arm (g1, g2) des Betrachtungssystems um eine zur zugehörigen Bildebene senkrechte Achse (/') des Bildträgers schwingt und sein Abbildungssystem (h1 bis h3 bzw. /i4 bis /<■') auf einer zur Bildebene parallelen, entsprechend der Bildgröße veränderlichen Strecke parallelen Strahlengang aufweist, der dazu bestimmt ist, die Abstandsunterschiede zwischen den verschiedenen Stellen des auszuwertenden Bildes und der festen Marke (M1 bzw. AP) aufzunehmen.
  5. 5. Auswertegerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Abbildungssystem des beweglichen Arms (g1 bzw. g2) umschaltbare Linsen (I2, /5, /6) vorgesehen sind, die bei der feststehenden Marke Bilder verschiedener Vergrößerung erzeugen.
  6. 6. Auswertegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im unbeweglichen Teil des Betrachtungssystems der Strahlengang durch Spiegelung so beeinflußt wird, daß er auf einen im Pol des Bildraumlenkers (p1) angeordneten Spiegel fs) trifft, der während einer Auswertung unbeweglich bleibt.
  7. 7. Auswertegerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Spiegel (s) im Pol des Bildraumlenkers (/>*) den Strahlengang in die hohle Kippachse (r) ablenkt, von der aus er zum Okular ge- βο führt wird.
  8. 8. Auswertegerät nach Anspruch 1, bei dem die Bildträger als Mehrfachbildträger ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß für jedes Bild ein besonderer beweg- *5 licher Arm (g1 bzw. g2) vorgesehen ist, der wahlweise mit dem gemeinsamen Bildraumlenker (0) gekuppelt werden kann, wobei die Strahlengänge hinter den entsprechenden Marken (M1 bzw. M2) durch Spiegelung so beeinflußt werden, daß sie auf einem im Pol des gemeinsamen Bildraumlenkers (0) angeordneten Spiegel (s) treffen, der während einer Auswertung .unbeweglich bleibt, aber auf die verschiedenen Einzelbilder eingestellt werden kann.
  9. 9. Auswertegerät nach Anspruch 6 und 7 mit gemeinsamer Kippachse, dadurch gekennzeichnet, daß die Kantungs- »00 achsen (Ka1 bzw. Ka2) der Bildträger (α) in zur gemeinsamen Kippachse (Ki) senkrecht gerichteten Ebenen angeordnet sind und jeder Kantungsbügel (t1 bzw. t2) die Lager für eine zur Kantungsachse (Kax »<>5 bzw. Ka'1) senkrecht gerichtete Konvergenzachse (Ko1 bzw. Ko2) enthält, um welche der entsprechende Bildträger in Konvergenz eingestellt werden kann, wobei Kantungsachsen und Konvergenzachse sich in »0 einem Punkt schneiden, der auf der gemeinsamen Kippachse liegt und in dem der Ablenkspiegel (s) sich befindet.
  10. 10. Auswertegerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Kippachse (Ki) um zwei zueinander senkrecht gerichtete Achsen einstellbar ist, von denen die Hauptachse (i1) mit dem Hauptgestell (u) in fester Verbindung steht.
  11. 11. Auswertegerät nach Anspruch 10, iao dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptachse (Z1) an einer quer zur Einblicks-
    richtung angeordneten bügeiförmigen Brücke (u) als Hängeachse angeordnet ist.
  12. 12. Auswertegerät nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch eine solche Form und Anordnung der Kippungshebel (k1 bzw,' k"1), daß dieselben kreuzweise übereilt andergreifend auf den gemeinsamen Kippachsenkörper (r, r1, f1) gelagert sind und jeder Kippungshebel zwei Lager für die zugehörige Kantungsachse (Ka1 bzw. Ka2) aufweist, zwischen denen die Bild träger (α) angeordnet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEW93693D 1934-02-18 1934-02-18 Auswertegeraet mit stereoskopischem Betrachtungssystem Expired DE644864C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746035C (de) * 1938-11-30 1944-06-02 Photogrammetrie G M B H Bildmessvorrichtung fuer photogrammetrische Auswertegeraete

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746035C (de) * 1938-11-30 1944-06-02 Photogrammetrie G M B H Bildmessvorrichtung fuer photogrammetrische Auswertegeraete

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