DE644906C - Druckwalze, insbesondere zum Bedrucken von Tapeten, Linoleum u. dgl. - Google Patents
Druckwalze, insbesondere zum Bedrucken von Tapeten, Linoleum u. dgl.Info
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- DE644906C DE644906C DET43954D DET0043954D DE644906C DE 644906 C DE644906 C DE 644906C DE T43954 D DET43954 D DE T43954D DE T0043954 D DET0043954 D DE T0043954D DE 644906 C DE644906 C DE 644906C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F13/00—Common details of rotary presses or machines
- B41F13/08—Cylinders
- B41F13/10—Forme cylinders
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Paper (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Druckwalze, deren Musterbild aus in die Walze eingeschlagenen
Stiften oder Blechen besteht, insbesondere zum Bedrucken von Tapeten,
Linoleum u. dgl. Sie kennzeichnet sich dadurch, daß sie ganz oder ihr Belag· aus
Kunstholz besteht.
Beim Bedrucken bzw. beim Bemustern von
Tapeten, Linoleum usw. ist es bereits bekannt, Walzen aus Spezialhölzern zu verwenden, in
die die zu erzielenden Muster als Stifte und/Oder Bleche eingeschlagen sind. Solche
Naturhölzer bedingten eine jahrelange Ablagerung und führten trotzdem bei Temperaturschwankungen
oder bei Xässungen, z. B. beim Abwaschen der Walzen, zu einer Rißbildung
oder zu einem Verziehen, so daß sie unbrauchbar wurden oder neu geschliffen bzw.
abgedreht werden mußten, wobei sich naturgemäß auch das Muster selbst verzog.
Um dieses innere Arbeiten der mit Stiften und/oder Blechen beschlagenen Walzen aus
Naturhölzern zu vermeiden, ist man auch schon dazu übergegangen, die Walzen aus Kunststoffen herzustellen, und hat hierzu eine
Mischung aus entsäuertem Kork mit Zement verwendet. Aber auch diese Kunststoffe konnten
nicht zu einem befriedigenden Ergebnis führen, da einmal der in dem Kunststoff enthaltene
Zement ebenfalls Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben konnte, womit eine Rißbildung
unvermeidlich war, während zum andern dieser Stoff vollkommen tot war, so daß die einzuschlagenden Stifte und Bleche
keinen guten Halt besaßen. Da ferner die Stifte und Bleche durch Abdrehen oder Schleifen
zur Erzielung eines glatten Musters bearbeitet, also stark beansprucht werden
mußten, bröckelte das Material an den Einsatzstellen der Stifte und Bleche ab, womit
deren Halt noch schlechter wurde.
Diesen bekannten, mit Stiften und Blechen beschlagenen Walzen gegenüber wird nach
der Erfindung für solche Walzen oder als Belag für solche Walzen Kunstholz verwendet,
wodurch die Nachteile der bekannten Walzen vermieden werden. Die erfindungsi ■
gemäß aus Kunstholz bestehende Walze hat den Vorteil, daß sie neben der Benagelbarkeit ■
unempfindlich gegen Feuchtigkeit und Tem- 5«>
peraturschwankungen und säurefest ist, daß ferner die eingeschlagenen Stifte und Bleche
festhaften und der Formkörper an beschädigten Stellen z. B. nach Herausziehen eines
falsch eingeschlagenen Stiftes mit dem glei- *5
chen Material in kürzester Frist ausgebessert werden kann und daß schließlich sich infolge
der Unterbrechung der organischen Struktur des Holzes keine Risse bilden.
Kunstholz als solches für die Verwendung βο
in anderen technischen Gebieten ist ebenfalls bereits bekannt, auch unter dem Gesichtspunkt, daß es benagelbar und unempfindlich
bzw. widerstandsfähig gegen Nässe und Temperaturschwankungen ist. Die Anwendung dieses Stoffes auf mit Stiften und Blechen
beschlagene Walzen ist dagegen neu und eigenartig, wobei der Fortschritt der Erfindung
darin erblickt wird, daß nunmehr alle Nachteile der bekannten Walzen vermieden
werden und alle für solche Walzen erforderlichen Eigenschaften, die dem Kunstholz
nicht ohne weiteres zugeschrieben werden konnten, an Walzen aus Kunstholz festgestellt
wurden.
Wie die Zeichnung erkennen läßt, kann die Druckwalze gemäß der Erfindung (Fig. 1)
als voller Körper aus Kunstholz oder, wie Fig. 2 zeigt, auch nur der Walzenmantel aus
Kunstholz hergestellt sein. In beiden Fällen ·ο bietet die zentrisch verlaufende Achse b die
Möglichkeit, den Mantel a' bzw. die Walze« abzudrehen und danach die Muster aus Stiften
und Blechen in das Material einzuschlagen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Druckwalze mit aus aufgeschlagenen Stiften oder Blechen bestehendem Musterbild, insbesondere zum Bedrucken von Tapeten, Linoleum u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß sie ganz oder ihr Belag" aus Kunstholz besteht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET43954D DE644906C (de) | Druckwalze, insbesondere zum Bedrucken von Tapeten, Linoleum u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET43954D DE644906C (de) | Druckwalze, insbesondere zum Bedrucken von Tapeten, Linoleum u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE644906C true DE644906C (de) | 1937-05-15 |
Family
ID=7561630
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET43954D Expired DE644906C (de) | Druckwalze, insbesondere zum Bedrucken von Tapeten, Linoleum u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE644906C (de) |
-
0
- DE DET43954D patent/DE644906C/de not_active Expired
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