DE646067C - Ausgleichgetriebe fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Ausgleichgetriebe fuer Kraftfahrzeuge

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DE646067C
DE646067C DEM129931D DEM0129931D DE646067C DE 646067 C DE646067 C DE 646067C DE M129931 D DEM129931 D DE M129931D DE M0129931 D DEM0129931 D DE M0129931D DE 646067 C DE646067 C DE 646067C
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Germany
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Expired
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DEM129931D
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JOHANN MOHRS
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JOHANN MOHRS
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H48/00Differential gearings
    • F16H48/20Arrangements for suppressing or influencing the differential action, e.g. locking devices
    • F16H48/28Arrangements for suppressing or influencing the differential action, e.g. locking devices using self-locking gears or self-braking gears
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
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    • F16H48/06Differential gearings with gears having orbital motion
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
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    • F16H48/38Constructional details
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf Ausgleichgetriebe für Kraftfahrzeuge niit Selbsthemmung in Abhängigkeit von der Umdrehzahl der Umlaufräder.
Bei den bisher bekannten Ausgleichgetrieben mit Selbsthemmung verbindet je eine Reibkupplung den Motor mit den Wagenräderachsen. Die Kraftübertragung über diese Reibkupplungen, welche durch zwischengeschaltete Getriebe mit Schrägflächen in Abhängigkeit von dem übertragenen Drehmoment in Eingriff gebracht werde», kann insbesondere bei Verschleiß des Reibbelages aussetzen, weil die völlige Zwangsläufigkeit der Verbindung zwischen Motor und Rad fehlt.
Die vorliegende Erfindung besteht aus einem durchaus normalen Ausgleichgetriebe mit Kugeltriebstockverzahnung und hat zwischen Motor und Wagenrädern eine zwangsao läufige Verbindung, welche so ausgebildet ist, daß die übliche Hemmung an den Umlaufrädern bei Überschreitung einer Höchstumdrehungsgeschwindigkeit erfolgt.
Die Zeichnung zeigt in Abb. 1 bis 4 Schnitte durch das i\usgleichgetriebe mit Kugeltriebstockverzahnung und der besonderen Ausbildung der zwangsläufigen Verbindung, in Abb. 5 einen Schnitt durch eine Ausführung für Schwingachsen, in Abb. 6 die Triebstock verzahnung, in Abb. 7 das Ende einer Halbwelle in Ansicht.
Die beiden Halbwellen 1 und 2 haben an den Enden Zähne mit pfannenförmigen Zahnlücken (vgl. Abb. 7). Im Gehäuses sind als Umlaufräder dienende Scheiben 4 mittels der Zapfen 5 gelagert. In den Umlaufräderscheiben 4 liegen in halbkugeligen Pfannen die Kugeln 6, die somit einen oberen und einen unteren Kugelkranz bilden. Auf den zapfenförmigen Enden der Halbwellen 1 und 2 ist drehbar um Achse 12 ein Ring 7 angebracht, welcher außen Trägheitsmassen 8 trägt und vier Nuten 9 für den Durchgang der Kugeln 6 besitzt. Jede dieser Nuten 9 hat einen Nokken ι ο bzw. 1 o'. Die Trägheitsmassen 8 und damit auch der Ring 7 können durch Federn 11 so bemessen und geregelt werden, daß sie einer Drehung um Achse 12 mehr oder weniger Widerstand entgegensetzen. Der Vorgang bei der selbsttätigen Hemmung des Ausgleichgetriebes ist folgender:
Bei einer Kurvenfahrt oder dem Schnellerlaufen eines Rades aus sonstigen Gründen drücken die Umlauf räder 4 mit ihren Kugeln 6 gegen die Nocken des Ringes 7. Infolge der Gegenläufigkeit der beiden Umlaufräder bewegen sich die Kugeln und die dazwischen vorhandenen Lücken der beiden Räder aneinander vorbei. Dadurch wird der eine Nocken ι ο des Ringes 7 beispielsweise durch die Kugel des oberen Umlaufrades 4 in die Lücke zwischen zwei Kugeln des gegenüberliegenden unteren Umlaufrades gedrückt, und im nächsten Augenblick kehrt sich dieser Vorgang um, indem die Kugeln des unteren Umlaufrades 4 den Nocken des Ringes 7 in die Lücke zwischen zwei Kugeln des oberen Umlaufrades 4 drücken, d. h. bei einer Drehung der beiden Umlaufräder 4 wird der Ring 7 in schwingende Bewegung ähnlich derjenigen eines Pendels gebracht. Durch die Verbindung dieses Ringes mit den Massen 8 und den Federn 11 wird seine Bewegung gehemmt, und zwar in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit, mit der sich die Umlaufräder 4 drehen.
In Abb. 5 sind die Halbwellen nicht im Gehäuse 3 gelagert, sondern können durch die eingelegten Linsen 13 etwas ausschwingen. Hierfür sind die Zahnlücken der Achsschenkel ι und 2 etwas tiefer eingefräst und der Ring 7, welcher hier als Scheibe ausgebildet ist, mit genügend Spielraum versehen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Ausgleichgetriebe für Kraftfahrzeuge mit von der Umdrehzahl der Umlaufräder abhängiger Hemmung, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den mit Kugelverzahnung (6) versehenen Umlauf rädern (4) ein Ring (7) mit daran befestigten Trägheitsmassen (8) angeordnet ist, der zwischen federnd nachgiebigen Widerlagern (11) schwingbar gelagert und mit gegenüberliegenden Nocken (10 bzw. 10') ausgerüstet ist, welche in die Bewegungsbahn der Kugelzähne (6) der Umlaufräder (4) hineinragen, derart, daß bei einer Drehung der Umlaufräder (4) der Ring (7) mit den Trägheitsmassen (8) in schwingende Bewegung gesetzt wird.
  2. 2. Ausgleichgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnlücken der Achsschenkel tiefer gefräst sind, so daß eine Bewegung der Achsschenkel möglich ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM129931D Ausgleichgetriebe fuer Kraftfahrzeuge Expired DE646067C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1162657B (de) * 1961-01-17 1964-02-06 Anciens Etablissements Panhard Differentialgetriebe mit axial verschiebbaren Kugeln

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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