DE646839C - Verfahren zur Herstellung von Oxydschichten auf Aluminiumlegierungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Oxydschichten auf Aluminiumlegierungen

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DE646839C
DE646839C DEV32340D DEV0032340D DE646839C DE 646839 C DE646839 C DE 646839C DE V32340 D DEV32340 D DE V32340D DE V0032340 D DEV0032340 D DE V0032340D DE 646839 C DE646839 C DE 646839C
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DE
Germany
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aluminum alloys
oxide layers
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alloys
magnesium
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Expired
Application number
DEV32340D
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English (en)
Inventor
Wilhelm Roehrig
Hans Schmitt
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Vereinigte Aluminium Werke AG
Original Assignee
Vereinigte Aluminium Werke AG
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D11/00Electrolytic coating by surface reaction, i.e. forming conversion layers
    • C25D11/02Anodisation
    • C25D11/04Anodisation of aluminium or alloys based thereon

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Compounds Of Heavy Metals (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Oxydschichten auf Aluminiumlegierungen Die auf Aluminium elektrisch bzw. elektrolytisch erzeugten Oxydschichten haben bekanntlich eine ausgesprochene Eigenfärbung, was für viele Anwendungsgehieteeinen erheblichen Nachteil darstellt. Diese Eigenfärbung ist darauf zurückzuführen, daß bei der Oxydation geringe Mengen des Elektrolyten mit in die Oxydschicht aufgenommen werden. Sie können bei Aluminiumlegierungen auch dadurch hervorgerufen sein, daß sich die Legierungsbestandteile zwischen die Oxydkristalle einlagern, nicht mit oxydiert werden und in der Oxydschicht bestehen bleiben. So weisen z. B. Aluminiumlegierungen mit Si-Gehalt dunkelgraue und solche mit Mg-Gehalt gelbliche bis braune Eigenfärbungen auf, während zinkhaltige Aluminiumlegierungen gelblichgraue Eigenfarben haben.
  • Um nun das Auftreten solcher Eigenfarben zu unterdrücken, war man bisher gezwungen, bei der Führung des Oxydationsverfahrens besondere Maßnahmen zu treffen. Auch wenn es durch Anwendung solcher, zum Teil umständlicher Maßnahmen gelang, diesen Mangel zu beheben, traten häufig vom Kristallgefüge herrührende Zeichnungen in der oxydierten Oberfläche hervor, die die Gleichmäßigkeit des Aussehens in unzulässiger Weise unterbrachen.
  • Bei diesbezüglichen Untersuchungen hat es sich nun überraschenderweise gezeigt, daß dieser große IZ achteil der Eigenfärbung und Gefügeabzeichnung dann restlos vermieden werden kann, wenn man Aluminiumlegierungen verwendet, die gleichzeitig Mg und Zn enthalten, und zwar vorzugsweise solche, bei denen diese beiden Legierungsbildner etwa im Verhältnis der Verbindung Mg Zn2 vorhanden sind, wobei es nicht darauf ankommt, daß diese Verbindung restlos im Grundmetall fest gelöst ist.
  • Besonders wertvoll sind die Legierungen der erwähnten Art noch deshalb, weil, wenn dies erwünscht ist, auch messing- und bronzefarbene Oxydschichten auf ihnen erzeugt werden können, die sich ebenfalls dadurch auszeichnen, daß in *ihnen keine störenden Zeichnungen und Musterungen auftreten.
  • Die aus diesen Legierungen hergestellten Gegenstände sind - nicht zuletzt, weil die Legierungen auch eine gute und haltbare Politur annehmen - nach Aufbringung der Oxydschichten vor anderen Legierungen zur Verwendung insbesondere für dekorative Zwecke geeignet, also für solche Fälle, wo jede das ästhetische Empfinden verletzende Ungleichmäßigkeit in der Oberfläche vermieden werden muß.
  • Aluminiumlegierungen, die Mg Zn2 enthalten, sind an sich bekannt. Die Erfindung besteht darin, daß man solche Legierungen zur elektrischen Oxydation verwendet, wenn es sich darum .handelt, farblose oder gelblich getönte, fleckenlose Oxydschichten zu erzeugen. Der für die vorliegenden Zwecke geeignete Gehalt der Aluminiumlegierung an Mg Zn. bewegt sich zwischen 3 und i 5 o,'o@r: Als besonders geeignet haben sich Legierungen erwiesen, die weniger als 80/6 Mg Zn2. enthalten, wobei die Anwesenheit des Magnesiums und des Zinks nicht an die gegebene Formel gebunden ist und die beiden Elemente im Unter- oder Überschufa gegenüber der durch die Formel gegebenen Zusammensetzung anwesend sein können. Durch Zusatz kleiner Mengen anderer Metalle, wie z. B. Titan, Nickel, Mangan oder Cer, kann eine weitere Verbesserung erzielt werden insofern, als bestimmte Modifikationen z. B. im Aussehen und in der Tönung der Oxydschicht erreicht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Die Anwendung von Aluminiumlegiesungen mit einem Magnesium- und Zinkgehalt, der vorzugsweise in einem Mengenverhältnis des Magnesiums zum Zink entsprechend der Verbinduilg Mg Zn2 in Mengen bis zu 150,o vorliegt, für die Herstellung von Gegenständen mit insbesondere für dekorative Zwecke bestimmtem, elektrolytisch erzeugtem, farblosem oder gelblich getöntem, fleckenlosem Oxydüberzug.
DEV32340D 1935-11-28 1935-11-29 Verfahren zur Herstellung von Oxydschichten auf Aluminiumlegierungen Expired DE646839C (de)

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