DE646885C - Batteriegespeiste Kleinstablampe fuer Einhandbedienung mit in einem Isolierstoffgehaeuse zwecks Schaltung der Gluehlampe laengs bewegbarer Batterie - Google Patents

Batteriegespeiste Kleinstablampe fuer Einhandbedienung mit in einem Isolierstoffgehaeuse zwecks Schaltung der Gluehlampe laengs bewegbarer Batterie

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DE646885C
DE646885C DEB165011D DEB0165011D DE646885C DE 646885 C DE646885 C DE 646885C DE B165011 D DEB165011 D DE B165011D DE B0165011 D DEB0165011 D DE B0165011D DE 646885 C DE646885 C DE 646885C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21LLIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
    • F21L4/00Electric lighting devices with self-contained electric batteries or cells

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)

Description

Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer sehr kleinen und aus einer Mindestzahl ein-' fachster Teile aufgebauten, also sehr billigen, jedoch zuverlässigen Batteriestablampe, die sich besonders bequem mit nur einer Hand bedienen läßt.
Es sind Kleinstablampen bekanntgeworden, bei denen das Schalten durch eine Längsbewegung der Batterie oder durch Drehen eines Gehäuseteils, z.B. der Bodenkappe, oder eines dem Gehäuse besonders zugeordneten Teils, z. B. der Linsenkappe, oder durch Drehen der Glühlampenfassung, die bei unbeweglicher Batterie dabei auch eine Bewegung in der Achsrichtung ausführen kann, oder durch Drehen eines besonderen Schaltringes oder endlich durch Verschieben einer das Gehäuse teilweise umgebenden Schalthülse erfolgt. Derartig beschaffene Kleinstablampen vermögen nicht den neuzeitlichen Anforderungen an Einfachheit und zugleich Zuverlässigkeit zu genügen, insbesondere auch dann nicht, wenn der Hauptteil des Gehäuses in an sich bekannter Weise aus Isolierstoff
a5 besteht.
Nach Voraussetzung ist beim Erfindungsgegenstand auch ein Isolierstoffgehäuse vorhanden, weil dies erfahrungsgerfiäß zur Sicherstellung der Zuverlässigkeit wesentlich beiträgt. Ferner ist nach Voraussetzung die Batterie, an deren Stelle auch'ein einziges Element treten kann, zwecks Schaltung der Glühlampe längs beweglich im Isolierstoffgehäuse, und ein Pol liegt im Gebrauch ständig dem Fußkontakt der Glühlampe an.
Gegenstand der Erfindung ist ein als einteilige, beiderends offene und rohrförmige Hülse von wenigstens an beiden Enden gleicher lichter Weite ausgebildetes Isolierstoffgehäuse, welches die Außenelektroden auswechselbarer Batterieelemente sowie die Glühlampenfassung kraftschlüssig umfaßt und an dem weiterhin eine Kontaktfeder befestigt ist, die mit ihrem einen Ende ständig einer Batterieelektrode (Außenmantel) anliegt und mit ihrem anderen Ende mit der Glühlampenfassung als Schalter zusammenwirkt.
Auf diese Weise ist mit geringstem Aufwand eine einwandfreie Kontaktvermittlung sichergestellt, und außen am Isolierstoffgehäuse sind keine beweglichen Teile vorhanden. Bevorzugte Verkörperungen der Erfindung lassen sich aus vier Einheiten ohne Hilfe von Werkzeugen zusammenbauen, nämlieh aus einem einfachen Rohrstück, einer auf dieses geschobenen Kontaktfeder, der verschiebbaren Glühlampeneinheit und der einzuschiebenden Batterieeinheit. Der Erfindungsgegenstand hat für eine Batterie vorgegebener Gebrauchsdauer die kleinsten Abmessungen und das geringste Gewicht, trotzdem aber größte Betriebssicherheit.
Die Kontaktfeder kann außen am Gehäuse angeordnet, beispielsweise durch die Zwäng- 6g kraft ihres schellenartigen Mittelteils, am Ge-
häuse gehalten sein und mit ihren Endteilen durch Ausnehmungen des Gehäuses einwärts ragen, oder sie kann in einer Innenkeilnut des Gehäuses befestigt sein. Eine solche Innenkeilnut kann sich längs des ge.* samten Gehäuses erstrecken, so daß man dieses aus einem profilierten Rohr fertigen kann, oder sie kann einseitig oder auch zweiseitig ins Gehäuse verlaufen. ίο Nach der Erfindung kann man weiterhin die Anordnung so treffen, daß kein Innenteil im Durchmesser größer als der Innendurchmesser des Gehäuses ist, oder man kann die Glühlampenfassung oder einen ihr zugeordneten Teil, etwa die Fassung eines Deckglases, eine Linse o. dgl., so ausbilden, daß sie bzw. er durch einen Wulst den Verschiebungsweg der Glühlampenfassung einseitig begrenzt.
Man erreicht eine besonders leichte Handhabung des Erfindungsgegenstandes, wenn man die Länge des Isolierstoffgehäuses so bemißt, daß sie gerade um den Schaltweg kürzer als die Gesamtlänge der im Gehäuse längs verschieblichen Teile ist. Es zählt hierbei alles, was im Durchmesser größer als die lichte Weite des Gehäuses ist, bei der Bestimmung dieser Gesamtlänge nicht mit. Vorteilhaft ist die Anordnung, bei der in der Ausschaltstellung eine Außenelektrode der Batterie um die Länge des Schaltwegs über eine Stirnfläche des Gehäuses übersteht. In der Einschaltstellung ist dann diese Außenelektrode bündig mit jener Stirnfläche des Gehäuses. Den Übergang von der einen in die andere Schaltstellung kann man beispielsweise einfach dadurch bewirken, daß man den jeweils aus dem Gehäuseinnern ragenden Teil gegen ein Widerlager, etwa eine Unterlage, abstützt und hierbei das Gehäuse verschiebt. Es dient der Erleichterung des Aufbaues oder der Auswechslung verbrauchter Batterieelemente, wenn die Kontaktfeder symmetrisch zum Gehäuse so angeordnet ist, daß ihre Endteile gleich weit von den ihnen nächstgelegenen Stirnflächen des Gehäuses entfernt sind.
Der in der Einschaltstellung mit der Glühlampenfassung leitend verbundene Endteil der Kontaktfeder kann in der Ausschaltstellung entweder einem mit der Glühlampenfassung eine Baueinheit bildenden Isolierring anliegen oder frei im Raum zwischen der Gehäuseinnenwand und der Glühlampenfassung, beispielsweise in einem Ringinnenwulst dieser Fassung, liegen. An die Stelle eines Isolierrings kann ein zylindrischer Teil der Glühlampenhülle treten.
Die Zeichnung veranschaulicht einige Ausführungsbeispiele der Erfindung, und zwar ist Abb. ι die Ansicht einer Kleinstablampe mit einem zylindrischen Gehäuse und einer ihm aufgeklemmten Kontaktfeder in Einschaltstellung,
Abb. 2 ein Mittenschnitt durch die Lampe nach Abb. 1,
Abb. 3 ein Mittenschnitt entsprechend .Abb. 2 in Ausschaltstellung,
Abb. 4 ein Teil der Abb. 2 in größerem * Maßstab,
Abb. 5 ein Teilschnitt durch eine Kleinstablampe mit außen liegender Kontaktfeder und der Gehäusestirnfläche in der gezeichneten Ausschaltstellung aufliegender Deckglasfassung,
Abb. 6 ein Teilschnitt durch die Kleinstablampe nach Abb. 5 in Einschaltstellung,
Abb. 7 eine Abänderungsform der Kleinstablampe nach Abb. 5 und 6 mit längs geschnittenem Gehäuse in Einschaltstellung,
Abb. 8 ein Teilschnitt durch die Kleinstablampe nach Abb. 7 in Ausschaltstellung,
Abb. 9 ein Teilschnitt entsprechend Abb. 8 durch die Kleinstablampe nach Abb. 7 in Einschaltstellung,
Abb. 10, teils geschnitten, der eine Endteil einer Kleinstablampe mit außen liegender Kontaktfeder und einer mit einer in der gezeichneten Ausschaltstellung der Stirnfläche des Gehäuses aufliegenden Linse vereinigten Glühlampe,
Abb. 11 der Endteil der in AbI). 10 dargestellten Kleinstablampe in Einschaltstellung, Abb. 12 ein Längsschnitt durch eine Kleinstablampe mit in einer beiderends verlaufenden Innenkeilnut des Gehäuses befestigter Kontaktfeder in Einschaltstellung,
Abb. 13 ein Schnitt nach der Linie XIII-XIII der Abb. 12,
Abb. 14 ein Längsschnitt durch eine Kleinstablampe mit in einer durchlaufenden Innenkeilnut des Gehäuses befestigter Kontaktfeder in Ausschaltstellung und
Abb. 15 ein Schnitt nach der Linie XV-XV der Abb. 14.
Das beiderends offene Rohr 31 aus Isolierstoff, etwa Kunstharz o.dgl., ist bei den Kleinstablampen nach Abb. 1 bis 11 glatt zylindrisch und hat bei der Kleinstablampe nach Abb. 12 eine beiderends ins Gehäuse verlaufende Innenkeilnut 50, bei der Kleinstablampe nach Abb. 14 eine durchlaufende Innenkeilnut 510. Im Innern des Gehäuses 31 liegen zwei Batterieelemente, deren Außenelektroden mit 32 bzw. 34 und deren Innenelektroden mit 33 bzw. 35 bezeichnet sind. Der Innenlektrode 35 liegt der Fußkontakt der Glühlampe 36 ständig an, deren Fassung mit 37 bezeichnet ist. Bei der Kleinstablampe nach Abb. 10 und 11 tritt an die Stelle dieser Fassung der Sockelring 370. Die bei den Klein- iao stablampen nach Abb. 1 bis 11 außen am ehäuse3i angeordnete Kontaktfeder ist mit
38 bezeichnet und tritt mit ihren kugeligen Endteilen 39 bzw. 41 bei den Kleinstablampen nach Abb. 1 bis 9 durch Löcher 40 bzw.42, bei der Kleinstablampe nach Abb. 10 und 11 durch Einschnitte 420 im Gehäuse 31. Die bei den Kleinstablampen nach Abb. 12 bis 14 in einer Innenkeilnut 50 bzw. 510 durch Nieten befestigte Kontaktfeder ist mit 380, ihre federnd nachgiebigen Endteile sind mit 390 bzw. ,410 bezeichnet. Die Kleinstablampen nach Abb. 1 bis 9 besitzen ein in der Fassung 43 gehaltenes linsenförmiges Deckglas 44. Bei den Lampen nach Abb. 1 bis 4 läßt sich dieses Deckglas mit seiner Fassung ganz ins Gehäuse 31 einschieben. Bei den Lampen nach Abb. 5 bis 9 liegt die Fassung 43 des Deckglases 44 in der Ausschaltstellung der oberen Stirnfläche des Gehäuses 31 auf. Bei den Kleinstablampen nach Abb. 10 bis 14 ist eine besondere Glühlampe verwendet, deren Glashülle eine Baueinheit mit der Abdecklinse 440 bildet, die in der Ausschaltstellung der oberen Stirnfläche des Gehäuses 31 aufliegt.
Bei den Kleinstablampen nach Abb. 1 bis 6 ist die Glühlampenfassung 37 von einem Isolierring 45 überfangen, dem in der Ausschaltstellung der Endteil 41 der Kontaktfeder 38 anliegt. Bei der Kleinstablampe nach Abb. 7 bis 9 ist statt eines Isolierringes ein Ringinnenwulst 46 in der Glühlampenfassung 37 angebracht, und in der Ausschaltstellung liegt der Endteil 41 der Kontaktfeder 38 frei im Raum zwischen der Innenwand des Gehäuses
31 und jenem Ringinnenwulst 46. Bei den Kleinstablampen nach Abb. 10 bis 15 tritt an die Stelle eines Isolierüberfangs der Glühlampenfassung der zylindrische Mantel 450 der Glühlampenhülle. Die Außenelektroden
32 und 34 der Batterieelemente der Kleinstablampen nach Abb. 1 bis 3 besitzen Ringinnenwulste 47, die mit dem kugeligen Endteil 39 der Kontaktfeder 38 als Rast zusammenzuwirken vermögen.

Claims (6)

  1. Patentansprüche:
    i. Batteriegespeiste Kleinstablampe für Einhandbedienung mit in einem Isolierstoffgehäuse zwecks Schaltung der Glühlampe - längs bewegbarer Batterie, deren einer Pol· im Gebrauch ständig dem Fußkontakt der Glühlampe anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß an dem als einteilige, beiderends offene und rohrförmige Hülse von wenigstens an beiden Enden gleicher lichter Weite ausgebildeten Gehäuse, das die Außenelektroden auswechselbarer Batterieelemente sowie die Glühlampenfassung kraftschlüssig umfaßt, eine Kontaktfeder befestigt ist, deren eines Ende ständig einer Batterieelektrode (Außenmantel) anliegt und deren anderes Ende als mit der Glühlampenfassung zusammenwirkendes Schaltglied ausgebildet ist.
  2. 2. Kleinstablampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktfeder in einer Innenkeilnut des Gehäuses befestigt ist.
  3. 3. Kleinstablampe nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschiebungsweg der Glühlampenfassung einseitig begrenzt ist, zweckmäßig durch einen Wulst der Glühlampenfassung, eines Deckglases oder einer Linse.
  4. 4. Kleinstablampe nach einem der Anspräche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Gehäuses um den Schaltweg kürzer als die Gesamtlänge der im Gehäuse längs verschieblichen Teile ist.
  5. 5. Kleinstablampe nach einem der An-Sprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der in der Einschaltstellung mit der Glühlampenfassung leitend verbundene Endteil der Kontaktfeder in der Ausschaltstellung entweder einem mit der Glühlampenfassung eine Baueinheit bildenden Isolierring anliegt oder frei im Raum zwischen der Gehäuseinnenwand und der Glühlampenfassung, beispielsweise in einem Ringinnenwulst der Glühlampenfassung, liegt.
  6. 6. Kleinstablampe nach den Ansprüchen ι bis S, dadurch gekennzeichnet, daß der in der Einschaltstellung mit der Glühlampenfassung leitend verbundene Endteil der Kontaktfeder in der Ausschaltstellung einem zylindrischen Teil der Glühlampenhülle anliegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB165011D 1934-04-08 1934-04-08 Batteriegespeiste Kleinstablampe fuer Einhandbedienung mit in einem Isolierstoffgehaeuse zwecks Schaltung der Gluehlampe laengs bewegbarer Batterie Expired DE646885C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3373737A (en) * 1965-09-28 1968-03-19 Welch Allyn Inc Light control for diagnostic instruments
US3953722A (en) * 1974-02-14 1976-04-27 Danny R. Stick Flashlight support means
DE102007046592B4 (de) * 2007-09-27 2010-04-15 Richard Cermak Stiftförmige Taschenleuchte

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3373737A (en) * 1965-09-28 1968-03-19 Welch Allyn Inc Light control for diagnostic instruments
US3953722A (en) * 1974-02-14 1976-04-27 Danny R. Stick Flashlight support means
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