DE647122C - Turbogetriebe, deren umlaufende Teile von einem stillstehenden, der Lagerung des Getriebes dienenden Gehaeuse umgeben sind - Google Patents

Turbogetriebe, deren umlaufende Teile von einem stillstehenden, der Lagerung des Getriebes dienenden Gehaeuse umgeben sind

Info

Publication number
DE647122C
DE647122C DEV29713D DEV0029713D DE647122C DE 647122 C DE647122 C DE 647122C DE V29713 D DEV29713 D DE V29713D DE V0029713 D DEV0029713 D DE V0029713D DE 647122 C DE647122 C DE 647122C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear
shaft
surrounded
transmission
support
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEV29713D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JM Voith GmbH
Original Assignee
JM Voith GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JM Voith GmbH filed Critical JM Voith GmbH
Priority to DEV29713D priority Critical patent/DE647122C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE647122C publication Critical patent/DE647122C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H45/00Combinations of fluid gearings for conveying rotary motion with couplings or clutches 

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hydraulic Motors (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Turbogetriebe mit mindestens zwei Kreisläufen, deren umlaufende Teile von einem still-, stehenden Gehäuse umgeben sind, das dem Getriebe gleichzeitig zur Lagerung dient. Ein solches Getriebe. kann beispielsweise so aufgebaut sein, daß. auf der Primärwielle ein Pumpenrad aufgesetzt ist, welches mit dem Turbinenrad, das an der als Hohlwelle ausgebildeten Sekundärwelle befestigt ist, den ersten Strömungskreis bildet. Der zweite Strömungskreis besteht aus einem Pumpenrad, welches auf der Primärwelle. sitzt, aus zwei hintereinandergeschalteten Turbinenrädern, welche mit der Sekundärzelle verbunden sind, und aus einem dazwischengeschalteten, mit dem Gehäuse fest verbundenen Leitrad. Diese Getriebe bieten in Verbindung mit Verbrennungskraftmaschinen hinsichtlich der Lagerung gewisse Schwierigkeiten.
Es sind Getriebeanordnungen bekannt, bei denen zum Ausgleich der unvermeidlichen Bearbeitungstoleranzen als Verbindung von zwei Wellen Steckkupplung^ verwendet werden.
Die Anordnung ist dabei jedoch immer so getroffen, daß die getriebene Welle des Getriebes mit der die Energie weiterleitenden Arbeitswelle durch eine Steckkupplung verbunden ist. Überdies sind solche Kupplungen nur in Verbindung mit einem Strömungskreislauf eines hydraulischen Getriebes gebaut worden. Sobald ein derartiges hydraulisches Getriebe aus mehreren Strömungskreisläufen besteht, muß die mit dem Motor zu verbindende Getriebewelle innerhalb des Getriebes mindestens zwei Lager erhalten, und es muß an der Verbindungsstelle von Motor und Getriebewelle eine der viel bekannten nachgiebigen Kupplungen angewendet werden.
Die Erfindung bezweckt nun eine mögliehst einfache und betriebssichere Anordnung der Lagerung der rotierenden Getriebeteile und eine einfache Verbindung zwischen Motor und Getriebe. Dies wird dadurch erreicht, daß die Primärwelle am motorseitigen Ende ohne ein besonderes Lager lediglich mit der Welle der Antriebsmaschine oder deren Schwungrad durch eine Kupplung verbunden ist, die ohne weitere Maßnahmen durch Einstecken beider Teile ineinander wirksam wird, . und daß die Primärwelle außerdem nur durch ein einziges Lager unterstützt ist, welches in der Nähe-ihnes anderen Endes, d. h. möglichst weit entfernt von der Kupplung im Sekundärteil ausgebildet ist.
Eine derartige Verbindung nimmt die sonst in einem Lager zu tragende Radiallast auf und überträgt sie an die Motorwelle, so daß sie vom nächstgelegenen Motorlager aufgenommen wird. Das einzige Lager der erwähnten Getriebewelle innerhalb des Getriebes wird zweckmäßig als Pendellager ausgebildet, um den erwähnten Winkelabweichungen widerstandslos -zu folgen. Die in der Umgebung
der mit der genannten Welle verbundenen Laufräder in Erscheinung tretenden Zentrierungsungenauigkeiten werden mühelos durch geeignete Ausbildung der Laufradspalte aufgenommen. Für die Verbindung von mecKs-V nischen, z.B. Zahnradgetrieben mit eineöi Motor ist dieser Weg nicht gangbar, da die erforderliche Genauigkeit des Zahneingriffes eine Doppellagerung der Getriebewelle verlangt, die Winkelbewegungen nicht zuläßt.
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Anordnung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι einen Achsschnitt durch das Getriebe und dessen Lagerung,
Abb. 2 eine zweite Ausführung der Kupplung.
Der Motor treibt über eine Klauenkupplung die Primärwelle B1 des Getriebes folgendermaßen an. Auf der Motorwelle A1 ist eine mit Klauen versehene Muffel2 und auf der angetriebenen primären Getriebewelle B1 ein entsprechendes Gegenstück aufgesetzt. Abb. 2 zeigt eine solche Kupplung in veränderter Ausführung als Steckwelle. Die primäre Getriebewelle B1 ist in der Lagerung/)1 in der als Hohlwelle ausgebildeten Sekundärwelle C1 des Getriebes gelagert, die ihrerseits im Gehäuse E1 in den Lagern E2 und E3 doppelt gelagert ist. Um den obenerwähnten Winkelabweichungen widerstandslos folgen zu können, ist die Primärwelle B1 des Getriebes erfindungsgemäß nur einmal in der Sekundärwelle gelagert. Das hydraulische Getriebe wird nun erfindungsgemäß unmittelbar am Motorgehäuse angeflanscht und bildet so mit dem Motorgehäuse eine geschlossene Einheit, die durch die Wellenverbindung von Motor und Getriebe in Form einer oben beschriebenen Steckwelle bedingt ist und durch diese Anordnung erst möglich wird.
In der Lagerung D1 der primären Getriebewelle B1 in der sekundären Getriebewelle C1 werden die in diesen Getrieben auftretenden entgegengesetzt gerichteten Achsschübe in treibender und getriebener Welle ausgeglichen, soweit die hydraulischen Verhältnisse es zulassen, so daß die beiden Achsschübe gleich groß sind. Ist dies nicht der Fall, so wird nur noch die Differenz dieser Achsschübe auf das Gehäuse übertragen.
Die Axialkraft der Primärwelle wird durch
ein im sekundären Teil eingebautes Axiallager • mit erheblich geringerer Relativgeschwindig-'·-Jßeit aufgenommen als durch ein im stillstehen-
ß g
i-Jieri Gehäuse eingebautes Längslager. Macht '%■■&· die Primärwelle eines hydraulischen Ge-■friebes 2000 Umdrehungen in der Minute und greift an ihr eine Axialkraft von 1000 kg an und macht die getriebene Welle normal 1000 Umdrehungen in der Minute, so wird die Axialkraft der treibenden Welle nach der Erfindung von einem Lager aufgenommen, das relativ nur 1000 Umdrehungen in der Minute auszuhalten hat, während es bei Lagerung im Gehäuse 2000 Umdrehungen in der Minute auszuhalten hätte.
Wenn die Axialkräfte der treibenden und der getriebenen Wellen gegeneinandergerichtet sind, heben sie sich teilweise auf, so daß das Axiallager, welches die getriebene Welle gegen das Gehäuse festlegt, nur einen stark verminderten Achsschub auszuhalten hat. Hat man bei den angeführten Beispielen an der getriebenen Welle eine gesamte Axialkraft von 1500 kg aufzunehmen und sind erfindungsgemäß die Verhältnisse so gewählt, daß die Axialkräfte der treibenden und der getriebenen Welle gegeneinandergerichtet sind, so braucht das Axiallager für die getriebene Welle nur eine Belastung von 1500—1000 = 500 kg auszuhalten.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Turbogetriebe mit mindestens zwei Kreisläufen, deren umlaufende Teile von einem stillstehenden, der Lagerung des Getriebes dienenden Gehäuse umgeben sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Primärwelle (B1) am motorseitigen Ende ohne ein besonderes Lager lediglich mit der Welle (^1) der Antriebsmaschine oder deren Schwungrad durch eine Kupplung (A2) verbunden ist, die ohne weitere Maßnahmen durch Einstecken beider Teile ineinander wirksam wird, und daß die Primärwelle (B1) außerdem nur durch ein einziges Lager (D1) unterstützt ist, welches in der Nähe ihres anderen Endes, ioo d. h. möglichst weit entfernt von der Kupplung (A2) im Sekundärteil ausgebildet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEV29713D 1933-07-11 1933-07-11 Turbogetriebe, deren umlaufende Teile von einem stillstehenden, der Lagerung des Getriebes dienenden Gehaeuse umgeben sind Expired DE647122C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEV29713D DE647122C (de) 1933-07-11 1933-07-11 Turbogetriebe, deren umlaufende Teile von einem stillstehenden, der Lagerung des Getriebes dienenden Gehaeuse umgeben sind

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEV29713D DE647122C (de) 1933-07-11 1933-07-11 Turbogetriebe, deren umlaufende Teile von einem stillstehenden, der Lagerung des Getriebes dienenden Gehaeuse umgeben sind

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE647122C true DE647122C (de) 1937-06-28

Family

ID=7585087

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEV29713D Expired DE647122C (de) 1933-07-11 1933-07-11 Turbogetriebe, deren umlaufende Teile von einem stillstehenden, der Lagerung des Getriebes dienenden Gehaeuse umgeben sind

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE647122C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102011118376B4 (de) Doppelantriebspumpensystem mit Einwegkupplungen
WO2008095642A1 (de) Antriebsstrang mit einer fluid- oder dampfgetriebenen expansionsmaschine
DE102009038772A1 (de) Abgasnutzturbine für ein Turbo-Compound-System
DE2645988A1 (de) Drehmomentwandler mit planetenradsatz
DE3046679C2 (de) Abzweiggetriebe für einen Schiffsantrieb
DE102012218910A1 (de) Getriebe mit einem Grundgetriebe und einem Nebenantrieb für einen Schiffsantrieb
DE2106366A1 (de) Durch einen Motor mit rotierendem Kolben angetriebenes Kraftfahrzeug
DE3422043A1 (de) Planetengetriebe
DE102012000731B4 (de) Startvorrichtung mit einer Drosselplatte
DE647122C (de) Turbogetriebe, deren umlaufende Teile von einem stillstehenden, der Lagerung des Getriebes dienenden Gehaeuse umgeben sind
DE60107599T2 (de) Einfassung für ölgeschmierte drehglieder
DE102012208065A1 (de) Schiffsantriebssystem
DE577667C (de) Gehaeuse fuer Zahnraederwechselgetriebe, insbesondere von Kraftfahrzeugen
DE102008005351A1 (de) Drehmomentübertragungsvorrichtung für ein Schiff
DE2131953B2 (de) Drehmomentwandler für Kraftfahrzeuge
DE102014208157A1 (de) Hydrodynamisches Anfahrelement mit einem gegenüber einem Gehäuse verdrehbaren Pumpenrad
DE102012218912B4 (de) Getriebe mit einem Grundgetriebe und schaltbarem Nebenabtrieb für einen Schiffsantrieb
DE2547934C2 (de) Mehrgängiges Zahnräderwechselgetriebe
DE102018202214B4 (de) Getriebesystem sowie ein Verfahren zum Betrieb eines Getriebesystems
AT143185B (de) Turbogetriebe.
DE630425C (de) In dem Gehaeuse einer Fluessigkeitskupplung untergebrachtes und mit dieser verbundenes Umlaufraederwechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE2040474A1 (de) Hilfsaggregatgetriebe fuer eine Gasturbine
DE102006002572B4 (de) Schiffsantriebsvorrichtung
AT119851B (de) Elektromotor mit Fliehkraftkupplung.
DE2505583C3 (de) Hydrodynamisch-mechanisches Verbundgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge