DE647143C - Windsichtvorrichtung - Google Patents

Windsichtvorrichtung

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DE647143C
DE647143C DEK127058D DEK0127058D DE647143C DE 647143 C DE647143 C DE 647143C DE K127058 D DEK127058 D DE K127058D DE K0127058 D DEK0127058 D DE K0127058D DE 647143 C DE647143 C DE 647143C
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DE
Germany
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chamber
nozzle
powder
wind
particles
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DEK127058D
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ERWIN KRAMER DR ING
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ERWIN KRAMER DR ING
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B7/00Selective separation of solid materials carried by, or dispersed in, gas currents
    • B07B7/04Selective separation of solid materials carried by, or dispersed in, gas currents by impingement against baffle separators

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  • Cyclones (AREA)

Description

  • Windsichtvorrichtung Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Einrichtung zur Absicl7tung sehr feiner Pulver, deren Teilchengröße etwa ein- bis zweitausendstelMillimeter und darunter beträgt, mit Hilfe von Wind.
  • Es ist bekannt, daß sebst metallische Teilchen von beträchtlich größeren Abmessungen sehr erhebliche Zeit in Gas oder Luft zu schweben vermögen, ohne daß sie ausfallen. Die Schwierigkeiten, Teilchen der angegebenenGrößenordnung in Behältern von verhältnismäßig kleinen Abmessungen abzusichten, sind erheblich.
  • Auch die Trennung der feinen Teilchen von den gröberen kann nur mit besonderen Mitteln erreicht werden, weil die kleineren eine große Neigung besitzen, sich an die größeren anzulagern.
  • Zur Lösung der Aufgabe benutzt die vorliegende Erfindung folgende Mittel, nämlich: r. eine Düse, durch die das Gut von einem Luftstrom in einen geschlossenen Raum eingeführtwird, in dem die feinen Teilchen von den gröberen durch Auseinanderstäuben getrennt werden und die gröberen Teilchen zu Boden fallen, -2. eine derDüse zugeneigte, bis über ihre Höhe hinausreichende Wand und 3. einen dahinterliegenden zweiten Sichtraum, in welchen die feinen Teilchen mit Hilfe von Gas- oder Luftströmungen aus dem Raum, in welchem die Auseinanderstäubung stattgefunden hat, übergeführt werden, der mit einem Abzugsrohr nach oben versehen ist, und in dem sich die Strömungen derart beruhigen, daß die feinen Teilchen hinreichende Zeit zur Zusammenballung `finden und die zusammengeballten Teilchen herabfallen können.
  • Der Vorgang bei diesem Verfahren ist folgender: Das zu sichtende Pulver wird in der ersten Kammer auseinandergestäubt. Der Sichtwind trägt die hinreichend feinen Teilchen in die zweite Kammer, während die gröberenTeilchen in der ersten Kammer zu Boden sinken. In der zweiten Kammer ballen sich die feinen Teilchen infolge gegenseitiger Anziehung zusammen und bilden auf diese Weise gewissermaßen größere Körper, welche nicht die Schwebekraft der Einzelteilchen besitzen und deshalb nunmehr ebenfalls zu Boden fallen. Eine Vermischung zwischen den ausgeschiedenen feinen Teilchen und den gröberen kann nicht mehr stattfinden, weil die- feinen Teilchen sich nunmehr in der zweiten Kammer befinden. Der langsam aus der zweiten Kammer entweichende Sichtwind verläßt diese von den feinen Teilchen befreit.
  • Um das Verfahren praktisch auszuüben, benutzt man eine Düse, aus welcher man das zu scheidende Pulver herausbläst. Die Düse und der zum Ausblasen benutzte Wind müssen jedoch derartig aufeinander abgestimmt sein, daß eine hinreichende Streuwirkung eintritt und dadurch die feinen und die groben Pulverteilchen unter dem Einfluß des expandierenden Windes auseinandergerissen werden, so daß eine Aufstäubung eintritt. Die Stärke des Windes, die Größe der Kammer und die Belastung der Luft mit Staub müssen so aufeinander abgestimmt sein, daß die schwereren Teilchen'in der ersten Kammer zu Boden sinken und der Wind der Düse gleichzeitig dazu benutzt werden kann--, um die feinen Teilchen in die zweite Kanirac?e; überzuführen.
  • Um die auseinanderstäubende Wirkung zii@ verstärken, wird der Düsenstrahl in einiger Entfernung von der Düse gegen eine feste Prallflache gelenkt, die gleichzeitig die Trennwand zwischen den beiden Kammern bildet.
  • Die Abbildung zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Einrichtung zur Ausübung des neuen Verfahrens.
  • Das zu sichtende Pulver rieselt aus dem Behälter i über eine Transportschleuse 2, eine Schnecke o. dgl. durch das senkrechte Rohr 3 in das waagerechte Rohr 4. hinein, das am vorderen Ende die Düse 5 trägt. Durch das Rohr q. wird in Richtung des Pfeiles 6 ein Windstrom geblasen. Diescr reißt das Pulver mit sich und schleudert es in die Kammer 7 hinein. Dort expandiert der mit Pulver beladene Windstrom und stäubt das Pulver auseinander. Der Wind trägt das feine Pulver in die Kammer 8, wo dasselbe nach dem Zusammenballen zu Boden fällt und in dem Transportgefäß 9 aufgefangen wird. Das in der Kammer 7 herabfallende gröbere Pulver wird in einem Gefäß io aufgefangen. DeTWind entweicht durch einen Abzug ii nach oben, welcher gegebenenfalls, um die letzten Spuren feinen Pulvers zurückzuhalten, durch einen Filtersack abgeschlossen werden kann.
  • Gegenüber der Düse 5 ist die schräg gestellte Wand 12 angeordnet, deren Neigungswinkel vorteilhaft durch Verstellung um das Gelen'c 13 verändert werden kann zwecks Herbeiführung der günstigsten Stellung. Durch das Auf-#treffen des Düsenstrahles gegen die Wand 12 d das Auseinanderstäuben desselben noch %ünstigt. Die Wand 12 bildet gleichzeitig die Scheidewand zwischen den Kammern 7 und B. Die Kammer 8 besitzt etwa in der Höhe der oberen Kante der Klappe 12 ihren größten Querschnitt. Sie verengt sich nach oben zweckmäßig, um die noch nicht zusammengeballten Pulverteilchen näher zusammenzudrängen. Zu diesem Zweck kann man auch in dem Abzugsrohr ii einen dachförmigen Körper 1q. anordnen, welcher vorübergehend den Wind zwingt, durch einen besonders engen Querschnitt zu fließen. In besonderen Fällen kann man auch noch zusätzlichen Wind in die Kammer 7 einblasen, beispielsweise durch eine verschließbare Öffnung 15.

Claims (2)

  1. PATENTANSpnti cI-IE: r. Windsichtvorrichtung für feinste Pulverteilchen, gekennzeichnet durch eine stark streuende Düse, durch die das Pulver in eine Kammer eingeführt wird, die so groß bemessen ist, daß das Gut darin auseinanderstäubt, durch eine der Düse zugeneigte, bis über die Höhe hinaufreichende Wand und einen dahinterliegenden zweiten Sichtraum, in dem ein Abzugsrohr für die Luft nach oben geht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennungswand zwichen dem ersten und dem zweiten Sichtraum bezüglich ihrer Neigung verstellbar angeordnet ist.
DEK127058D 1932-09-20 1932-09-20 Windsichtvorrichtung Expired DE647143C (de)

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