DE647330C - Magnetische Nickel-Eisen-Legierung - Google Patents

Magnetische Nickel-Eisen-Legierung

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DE647330C
DE647330C DES105000D DES0105000D DE647330C DE 647330 C DE647330 C DE 647330C DE S105000 D DES105000 D DE S105000D DE S0105000 D DES0105000 D DE S0105000D DE 647330 C DE647330 C DE 647330C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C19/00Alloys based on nickel or cobalt
    • C22C19/03Alloys based on nickel or cobalt based on nickel

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Description

  • Magnetische Nickel-Eisen-Legierung Die Erfindung betrifft ferromagnetische Körper aus Legierungen auf der Nickel-Eisen-Basis, die eine möglichst hohe Konstanz der Anfangspermeabilität bei möglichst hohen Permeabilitätswerten haben sollen. Nach der Erfindung werden zur Herstellung solcher Körper Legierungen mit über 700,'o Nickel verwendet, denen Wolfram in größeren Mengen zugesetzt wird.
  • Es ist an und für sich bereits bekannt, magnetischen Legierungen Wolfram zuzusetzen, und dabei spielt dieser Zusatz im allgemeinen keine Rolle bezüglich der Konstanz der Anfangspermeabilität; beispielsweise hat man magnetischen Legierungen Wolfram in Mengen bis etwa 0,50,!o zugesetzt, um dadurch den spezifischen elektrischen Widerstand zu erhöhen. Ferner wurde vorgeschlagen, Legierungen mit Eisen und 3o bis 70N Nickel zur Erhöhung des elektrischen Widerstandes und der magnetischen Stabilität Wolfram in Mengen von i bis 2o % zuzusetzen. Eine dieser Legierungen, die sich besonders für magnetische Belastung von Telephonleitungen eignen sollen, setzt sich z. B. aus 65% Nickel, 29% Eisen und 60,o Wolfram zusammen. Die Anfangspermeabilität beträgt etwa 1855 und ist bis zu o,02¢ Oerst:ed konstant auf 2,46%. Es sind ferner Legierungen bekannt, die außer Eisen und Nickel Molybdän enthalten und hohe Absolutwerte der Permeabilität, jedoch ebenfalls eine für viele Zwecke ungenügende Konstanz der Anfangspermeabilität aufweisen.
  • Um eine weitergehende Konstanz der Anfangspermeabilität zu erzielen, war man bisher darauf angewiesen, der Legierung eine verhältnismäßig grofze Menge Kobalt (5 bis 8o ojo) zuzusetzen. In diesem Zusammenhang ist auch schon ein weiterer Zusatz von Wolfram verwendet worden, um den @elektrischen Widerstand der Legierung zu erhöhen; auch in diesem Fall handelt @es sich um eine Legierung mit einem ziemlich hohen Gehalt an dem verhältnismäßig teueren Kobalt.
  • Es ist nun überraschend festgestellt worden, daß man auch ohne Kobaltgehalt bzw. bei Verwendung einer wesentlich geringeren Kobaltm.enge zu Ergebnissen kommt, welche die bisher nur bei kobaltreichen Legierungen erzielten Ergebnisse bezüglich der Konstanz und Höhe der Anfangspermeabilität nicht nur erreichen, sondern noch darüber hinausgehen. Nach der Erfindung werden magnetische Körper, bei denen es auf eine möglichst weitgehende Konstanz der Anfangspermeabilität ankommt, aus einer Nickel-Eisen-Legierung mit über ; o 0'o Nickel hergestellt, die eine Menge von 0,5 bis io0;o Wolfram und außer dem aus Eisen bestehenden Restfremde Metalle höchstens als Verunreinigungen enthalten. Derartige Legierungen erzielen eine Konstanz .der Anfangspermeabilität, die bisher nur bei kobaltreichen Legierungen erreicht worden ist. Der bisher für diesen Zweck als notwendig angesehene Kobaltgehalt wird also bei einer gemäß der Erfindung zusammengesetzten Legierung vollständig durch den Wolframzusatz ersetzt. Jedoch sind auch solche Legierungen vorteilhaft verwendbar, bei denen für einen Teil des Wolframgehaltes Kobalt verwendet wird; in diesem Fall stellt jedoch der Kobaltgehalt einen geringeren Anteil an der Gesamtlegierung dar, als es bei den bekannten kobaltreichen Legierungen mit konstanter Anfangspermeabilität der Fall ist.
  • Die bei den bekannten ferromagnetischen Legierungen neben o,5(10 Wolfram in ähn't, lichen-großen Mengen vorhandenen Elemente. Kupfer, Aluminium, Silicium, Chrom, Titan u. dgl. sind bei den fertigen Körpern gemäß der Erfindung nur in Mengen vorhanden, die über Verunreinigungen nicht hinausgehen.
  • <-11s Beispiele für die gemäß der Erfindung zu verwendenden Legierunben wird nachstehend eine tabellarische Aufstellung von Legierungen gegeben, bei denen der Wolframgehalt 0 der Nickelgehalt über ; o bis So o''o beträgt und der Rest aus Eisen besteht.
    Legierung- Anfangs- Anstieg
    Beispiele
    permeabilität der Permeal)ilitfit
    J 7201 @ N1 etwa I
    bis o,i Oersted
    °'
    24 0 Fe
    @3 0,`@ J etwa 8 °o
    B 77 Ni 3400 bis 0,i Oersted
    20"i Fe
    Die magnetischen Werte dieser Tabelle lassen erkennen, daß der Anstieg der Anfangspermeabilitäten trotz deren hochliegender Werte in Grenzen, die um Zehnerpotenzen weiter sind als die bisher bei anderen Legierungen erreichten Grenzen, sehr kleine Werte aufweist.
  • Der spezifische Widerstand der Legierun-,@en:`:. gemäl.; der Erfindung ist infolge des 'lü-hen Wolframzusatzes gräßer als der von 'anderen magnetischen Legierungen, z. B. der bekannten Eisen-Nickel-Kobalt-Legierungen, bei denen der spezifische Widerstand sogar mit zunehmendem Kobaltgehalt etwas abnimmt. Die Walzbarkeit der erfindungsgemäß zu verwendenden Legierungen ist gut, so daß sich insbesondere Bleche für Übertragerkerrie, Meßwandler u. dgl. leicht daraus Herstellen lassen, zumal bei der bekannten Wärmebehandlung, bei der man das Material ini Ofen glüht und darin erkalten läßt.

Claims (3)

  1. PATI:\ T:1 \ SPRL cli.R i. Magnetische Legierung, gekennzeichnet durch nachstehende Zusammensetzung: mehr als 7o bis höchstens cgo (?,'o Nickel, o,5 bis i o o o Wolfram, Rest Eisen.
  2. 2. Legierung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch nachstehende Zusammensetzung über 70 bis So °,'o Nickel, Wolfram, Rest Eisen.
  3. 3. Legierung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des Wolframs, jedoch weniger als 5#'o der Gesamtlegierung, durch Kobalt ersetzt ist.
DES105000D 1932-06-12 1932-06-12 Magnetische Nickel-Eisen-Legierung Expired DE647330C (de)

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