DE647400C - Vorrichtung zur Herstellung allseitig oder fuenfseitig geschlossener Hohlkoerper auf Strangpressen - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung allseitig oder fuenfseitig geschlossener Hohlkoerper auf Strangpressen

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DE647400C
DE647400C DESCH97132D DESC097132D DE647400C DE 647400 C DE647400 C DE 647400C DE SCH97132 D DESCH97132 D DE SCH97132D DE SC097132 D DESC097132 D DE SC097132D DE 647400 C DE647400 C DE 647400C
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Germany
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hollow bodies
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B3/00—Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor
    • B28B3/20—Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein the material is extruded
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B28B3/26—Extrusion dies
    • B28B3/2627—Extrusion dies using means for making hollow objects with transverse walls, e.g. hollow objects closed on all sides

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)
  • Extrusion Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Herstellung allseitig oder fünfseitig geschlossener Hohlkörper auf Strangpressen Das Hauptpatent stellt eine Vorrichtung zur Herstellung allseitig oder fünfseitig geschlossener Hohlkörper auf Strangpressen mit in der Bewegungsrichtung des Stranges im Preßmundstück hin und her beweglichem Kern unter Schutz, bei der die Bewegung des Kernes bzw. der Kerne entgegen der Bewegungsrichtung des Stranges mit größerer Geschwindigkeit erfolgt als in der Bewegungsrichtung des Stranges. -Die Erzielung der verschiedenen Kerngeschwindigkeiten in den beiden Bewegungsrichtungen erfordert verhältnismäßig verwickelte und leicht zu Betriebsstörungen neigende Kupplungen, Umschaltgetriebe u. dgl. Außerdem ist eine Änderung des Verhältnisses der Geschwindigkeiten bei Vor- und Rückgang des Kernes nur durch bauliche Veränderung, Auswechslung von Zahnrädern u. dgl. möglich.
  • Die genannten Mängel werden durch die vorliegende Erfindung - dadurch vermieden, daß mit dem Kern oder dessen Antriebsvorrichtung eine hydraulische oder pneumatische Bremse verbunden ist. Zweckmäßig ist die Bremswirkung in beiden Bewegungsrichtungen durch Drosselvorrichtungen regelbar.
  • Durch die Erfindung ist weiterhin der Vorteil gegeben, daß die Kernbewegung in einfacher Weise in Abhängigkeit von der sich ständig ändernden Bewegungsgeschwindigkeit des Tonstranges gesetzt werden kann, so daß die erzeugten Hohlkörper unter sich völlig gleich sind. Die durch den Tonstrang, beispielsweise mittels einer Meßwalze ausgeübten Kräfte sind nur sehr gering, so daß es große Schwierigkeiten bereitet, die mechanische Antriebsvorrichtung selbst in dem Sinne zu beeinflussen, daß eine Übereinstimmung zwischen Strangbewegung und Kernbewegung erzielt wird. Die Drosselvorrichtungen der pneumatischen und hydraulischen Bremse nach der Erfindung lassen sich aber infolge der erforderlichen geringen Antriebskraft leicht mit dem Tonstrang bzw. der Meßwalze kuppeln, so daß eine Beeinflussung der Bremsvorrichtung für die Bewegung des Kernes zur Erzielung eines Gleichlaufes desselben mit der Strangbewegung erzielt wird.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise schematisch veranschaulicht, und nvar zeigt: Fig. r einen Längsschnitt durch eine Strangpresse mit doppelseitig beaufschlagter Kolbenbremse, Fig. z eine weitere Ausführungsform nach Fig. i, Fig.3 einen Schnitt nach einer der Linien A-B nach Fig. z in vergrößertem Maßstabe, Fig. 4 einen Längsschnitt durch eine Strangpresse mit einseitig beaufschlagter Kolbenbremse. In der Zeichnung ist i das Gehäuse der Strangpresse, in dem der Kern :2 durch eine mit einer beliebigen mechanischen Antriebs=' vorrichtung verbundene Antriebsstange hin. und her beweglich geführt ist. Die Führung-4@ des Kernes 2 ist nach hinten bis in die hohle Nabe der Förderschnecke 5 verlängert und bildet einen Zylinder 6, in dem sich ein auf der Stange 3 befestigter Kolben 7 bewegt.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. i sind die beiden Zylinderseiten durch Rohrleitungen 8 und 9 mit einem Drehkolben io verbunden, der einen kurzen weiten Durchgangskanal i i und einen langen engen Durchgangskanal 12 enthält. Bei der Rückbewegung des Kernes 2 aus dem Mundstück, die mit großer Geschwindigkeit erfolgen muß, befindet sich der Durchgang i i vor den Öffnungen der Rohrleitungen 8 und 9. Der Kern 2 kann daher durch die Antriebsvorrichtung infolge des geringen Widerstandes beim Überströmen der in dem Zvlinder 6 enthaltenen Luft oder eines sonstigen Druckmittels schnell zurückbewegt werden. Gelangt jedoch der Kanal 12 vor die Rohrleitungen 8 und 9, so tritt eine starke Drosselung des überströmenden Druckmittels ein. Infolgedessen bewegt die Antriebsvorrichtung den Kern .2 nur langsam vor. Der Drehkolben io kann zur Erzielung eines Gleichlaufes zwischen Kern 2 und Tonstrang mit der vor dem Preßmundstück liegenden Meßwalze 13 mittelbar oder unmittelbar gekuppelt werden.
  • Die Antriebsvorrichtung besteht bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. i in einem um den Drehzapfen 13 schwingend gelagerten Hebel 14., dessen eines Ende an die Kolbenstange 3 angreift und dessen anderes Ende mit einer Schubtange 15 verbunden ist, die ihren Antrieb durch einen Elektromotor 16 über die Zahnräder 17 und 18 erhält.
  • Die gleichförmige Drehung des Motors wird durch die Wirkung der hydraulischen Bremse im Sinne der gewünschten Bewegungsverhältnisse des Kernes 2 beeinflußt, gewünschtenfalls kann auch in das Antriebssystem, beispielsweise zwischen das Zahnrad 17 und die Antriebswelle des Elektromotors 16 eine Rutschkupplung eingeschaltet sein, um Überbeanspruchungen der Teile zu vermeiden.
  • An Stelle der dargestellten Anordnung, bei der das Druckmittel über ein Steuerorgan von der einen Zvlinderseite in die andereZvlinderseite strömt, können auch, insbesondere zur Vermeidung einer Erwärmung des Druckmittels, beide Zylinderseiten voneinander getrennt in die Außenluft oder in einen Bremsmittelbehälter münden und dementsprechend :.;getrennt durch Drosselorgane geregelt werden. '. .Eine solche Ausführungsform zeigt Fig. 2 ,-ixltter Fortlassung der im vorliegenden Zusammenhange unwesentiichenTeile der Presse, bei der die an die beiden Zvlinderseiten angeschlossenen Kanäle 8 und 9 über je ein gesondertes Steuerorgan 18 und i9 in die freie Außenluft oder in einen Bremsmittelbehälter münden. Die beiden unter sich gleichen Steuerorgane 18 und i9 erhalten ihren Antrieb durch eine gemeinsame Welle 20.
  • Fig. 4. zeigt eine Ausführungsform, bei der an Stelle des doppelseitig beaufschlagten Kolbens nach Fig. i und 2 ein einseitig beaufschlagter Kolben 7 verwendet wird. Die Zurückziehung des Kernes aus dem Preßmundstück erfolgt durch eine Feder 21, während die Vorbewegung des Kernes durch eine ständig umlaufende Nockenscheibe 22 über den an die Kolbenstange 3 angreifenden Schwinghebel 23 stattfindet. Der Antrieb ist also hier im Gegensatz zu der Ausführungsform nach Fig. i nicht zwangsläufig, sondern kraftschlüssig. Bei der Vorbewegung des Kernes :2 steuert der Drehkolben io durch Drosselung des Bremsmittels die Geschwindigkeit der Vorbewegung des Kernes 2, während bei der Rückbewegung des Kernes die Rückströmung des Bremsmittels durch das Drehventil durch Drosselwirkung geregelt wird.
  • Als Bremsmittel wird zweckmäßig Luft verwendet. Naturgemäß kann aber auch Wasser, 01, Dampf o. dgl. Anwendung finden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Herstellung allseitig oder fünfseitig geschlossener Hohlkörper auf Strangpressen mit in der Bewegungsrichtung des Stranges hin und her beweglichem Kern nach Patent 595 923, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Kern oder dessen Antriebsvorrichtung eine pneulnatische oder hydraulische Bremse verbunden ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelung der Bewegungsgeschwindigkeit des Kernes durch Drosselung des Bremsmittels erfolgt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselvorrichtungen durch den Tonstrang, z. B. über eine Meßwalze, gesteuert werden.
DESCH97132D 1931-11-11 1932-03-10 Vorrichtung zur Herstellung allseitig oder fuenfseitig geschlossener Hohlkoerper auf Strangpressen Expired DE647400C (de)

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DESCH95959D DE595923C (de) 1931-11-11 1931-11-11 Verfahren zum Herstellen allseitig oder fuenfseitig geschlossener Hohlkoerper auf Strangpressen
DESCH97132D DE647400C (de) 1931-11-11 1932-03-10 Vorrichtung zur Herstellung allseitig oder fuenfseitig geschlossener Hohlkoerper auf Strangpressen

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DE929112C (de) * 1952-05-29 1955-06-20 Arie De Vrij Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Anzuchttoepfen aus Pflanzenerde oder aehnlichem Material
AT363669B (de) * 1976-09-07 1981-08-25 Oesterr Schiffswerften Spritzkopf zur herstellung von rohren aus kunststoff
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