DE647534C - Verfahren zum Anlassen von mit gittergesteuerten Gas- oder Dampfentladungsstrecken arbeitenden Wechselrichtern - Google Patents

Verfahren zum Anlassen von mit gittergesteuerten Gas- oder Dampfentladungsstrecken arbeitenden Wechselrichtern

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Publication number
DE647534C
DE647534C DES110057D DES0110057D DE647534C DE 647534 C DE647534 C DE 647534C DE S110057 D DES110057 D DE S110057D DE S0110057 D DES0110057 D DE S0110057D DE 647534 C DE647534 C DE 647534C
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DE
Germany
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grid
discharge paths
vapor discharge
starting
controlled gas
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Expired
Application number
DES110057D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Hans Klemperer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • H—ELECTRICITY
    • H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02M—APPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M7/00—Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output
    • H02M7/42—Conversion of DC power input into AC power output without possibility of reversal
    • H02M7/44—Conversion of DC power input into AC power output without possibility of reversal by static converters
    • H02M7/445—Conversion of DC power input into AC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes
    • H—ELECTRICITY
    • H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02H—EMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H7/00—Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions
    • H02H7/10—Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers
    • H02H7/12—Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers for static converters or rectifiers
    • H02H7/1209—Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers for static converters or rectifiers for converters using only discharge tubes

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Description

  • Verfahren zum Anlassen von mit gittergesteuerten Gas- oder Dampfentladungsstrecken arbeitenden Wechselrichtern Die Erfindung bezieht sich auf Anord= nungen zur Umformung von Gleichstrom in Wechselstrom unter. Verwendung von gittergesteuerten Gas- oder Dampfentladungs,strekken und. ist von besonderer Bedeutung für den sogenannten Parallelwechselrichter. Die wesentlichen Bestandteile eines Wechselrichters in Parallelanordnung sind bei einphasigem Betrieb zwei Entladungsstrecken,.deren miteinander verbundene Kathoden an den negativen Pol der Gleichstromquelle angeschlossen sind, während die Anoden mit den Klemmen eines Transformators verbunden sind, dessen Nullpunkt an dem positiven Pol der Gleichstromquelle liegt. Zwischen. den Anoden liegt ein für die Kommutierung des Wechselrichters bestimmter Kondensator.
  • Beim Betrieb von Wechselrichtern, insbesondere von solchen in Parallelanordnung, hat es sich gezeigt, daß der Wechselrichter vielfach nach dem Einschalten nicht in ordnungsmäßigen Schwingungszustand versetzt wird, daß vielmehr beide Entladungsstrecken gleichzeitig zünden und so für den Gleichstrom einen Kurzschluß darstellen. Abgesehen davon, daß die gewünschte Erzeugung des Wechselstromes dann nicht .eintritt, bedeutet der Kurzschlußstrom für die Entladungsgefäße eine gefährliche Belastung. Gemäß der Erfindung «=erden diese Schwierigkeiten dadurch vermieden, daß der Entladungsvorgang in den Entladungsstrekken wiederholt eingeleitet und wieder unterbrochen wird, wenn nach der Einleitung des Entladungsvorganges kein ordnungsgemäßer Schwingungszustand eingetreten ist.
  • Die Meß- und Prüfeinrichtungen, welche zur Überwachung des Betriebszustandes des Wechselrichters nach dem Einschaltren und damit zur Auslösung des wiederholten Schaltens verwendet werden, können von verschiedenen Betriebsgrößen des Wechselrichters abhängig ,gemacht werden. Zweclanäßig verwendet man Relais, durch die die Spannung oder die Frequenz ,auf der Wechselstromseite gemessen wird, oder Stromrelais, durch die die Größe des im Arbeitsstromkreis des Wechselrichters fließenden Stromes gemessen wird.
  • Wenn nach dem Einschalten Spannung und Frequenz im Wechselstromkreis nicht den erforderlichen Betriebswert annehmen oder der Arbeitsstrom seinen Nennwert uni ein bestimmtes RTaß übersteigt, wird der Hauptsehalter des Wechselrichters wieder ausgeschaltet und danach zum zweitenmal eingeschaltet. Tritt auch dann der ordnungsmäßige Betriebszustand des Wechselrichters noch nicht ein, so wiederholt sich derselbe Schaltvorgang von neuem, bis beim Einschalten eine der beiden Entladungsstrecken früher zündet als die andere und danach der normale Wechselrichterbetrieb beginnt.
  • Um zu verhindern, daß der Wechselrichter unzulässig oft ein- und ausgeschaltet wird, wenn Störungen anderer Art in seinem Steuer- oder Arbeitsstromkreis vorliegen, wird die Wiedereinschaltvorrichtung zweckmäßig mit einer zusätzlichen überwachungseinrichtung verbunden, die die Zahl der Wiedereinschaltungen begrenzt. Man kann ,dazu für andere Sicherheitsschaltungen vielfach angewendete, temperaturabhängige, beispielsweise nach Art von Bimetallauslösern konstruierte Schalteinrichtungen verwenden. Die Wiedereinschaltvorrichtung wird zweckmäßig so eingestellt, daß sie nicht nur anspricht, wenn Wechselspannung und Wechselfrequenz wegbleiben, sondern auch bei Änderung dieser Größen über ein bestimmtes Mindestmaß hinausgeht.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren ---zum _A_ nl_assen _ von __ mit gittergesteuerten Gas- oder Dampfentladungsstrecken arbeitenden Wechselrichtern, dadurch gekennzeichnet, daß der Entladungsvorgang in den Entladungsstrecken wiederholt eingeleitet und wieder unterbrochen wird, wenn nach der Einleitung,des Entladungsvorganges kein ordnungsgemäßer Schwingungszustand .eingetreten ist.
  2. 2. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Steuerung der Wiedereinleitung des Entladungsvorganges dienenden Überwachungseinrichtungen von der Spannung oder der Frequenz im Wechselstromkreis oder vom Strom des Arbeitsstromkreises abhängig sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine zusätzliche, zeitabhängige Überwachungseinrichtung, durch die die Zahlder Schaltungen begrenzt wird.
DES110057D 1933-07-07 1933-07-07 Verfahren zum Anlassen von mit gittergesteuerten Gas- oder Dampfentladungsstrecken arbeitenden Wechselrichtern Expired DE647534C (de)

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