DE647676C - Aufzugvorrichtung fuer das Schneidwerk von Maehmaschinen - Google Patents

Aufzugvorrichtung fuer das Schneidwerk von Maehmaschinen

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DE647676C
DE647676C DEI52630D DEI0052630D DE647676C DE 647676 C DE647676 C DE 647676C DE I52630 D DEI52630 D DE I52630D DE I0052630 D DEI0052630 D DE I0052630D DE 647676 C DE647676 C DE 647676C
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DE
Germany
Prior art keywords
cutting unit
clutch
coupling
lifting device
mowing machines
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Expired
Application number
DEI52630D
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Motors LLC
Original Assignee
International Harverster Corp
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Publication date
Application filed by International Harverster Corp filed Critical International Harverster Corp
Priority to DEI52630D priority Critical patent/DE647676C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE647676C publication Critical patent/DE647676C/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D34/00Mowers; Mowing apparatus of harvesters
    • A01D34/01Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus
    • A01D34/02Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having reciprocating cutters
    • A01D34/24Lifting devices for the cutter-bar

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

Da. das Anheben des Schneidwerks von Mähmaschinen einen erheblichen Kraftaufwand erfordert, wird die Kraft für das Anheben von den Laufrädern abgenommen. Die von den Laufrädern abgenommene Kraft wird dabei in einer schraubenförmigen Feder aufgespeichert, die zum Drehen einer Trommel dient, auf welcher ein mit dem Schneidwerk verbundenes Zugseil beim Anheben aufgewunden wird.
Es ist auch bekannt, zwecks Anhebens des Schneidwerks ein Zahnsegment zu verwenden, das mit einem von den Laufrädern in Umdrehung versetzten Zahnrad in Eingriff gebracht wird und durch ein Steuergestänge mit dem Schneidwerk verbunden ist. Ferner ist es bekannt, zum Anheben des Schneidwerkes einerseits eine von einem Hebel gesteuerte Klinke, die mit einem dauernd umlaufenden Klinkenrad in Eingriff gebracht wird, anderseits eine von den Laufrädern angetriebene Kupplung zu verwenden, die sich nach einer halben Umdrehung selbsttätig ausrückt.
Auf Aufzugvorrichtungen der zuletzt genannten Art bezieht sich die Erfindung. Diese besteht darin, daß die Kupplung an dem, wie üblich, abnehmbaren Deckel des die Antriebsräder für das Schneidwerk umgebenden Gehäuses angeordnet ist und das Schneidwerk zwangsläufig senkt. Durch die Erfindung wird der Vorteil erreicht, daß ein mit der Kupplung versehener Deckel gegen den bisherigen Deckel für das Getriebegehäuse ausgetauscht werden kann, so daß ohne sonstige Änderungen an der Maschine, insbesondere am Getriebe, auch bei fertigen Maschinen von der Erfindung Gebrauch gemacht werden kann. Die Schwierigkeiten und Umstände des nachträglichen Einbaus einer Kupplung, die mit Teilen des Getriebes in Verbindung gebracht werden muß, sind so in einfachster Weise behoben. Das zwischen der Kupplung und dem Schneidwerk eingeschaltete Gestänge kann ohne Schwierigkeit durch ein neues Gestänge ersetzt werden, das sich ohne kostspielige Änderungen am Rahmen oder an der Maschine leicht am Maschinenrahmen anbringen läßt.
Die bisher bekannten, von den Laufrädern angetriebenen Kupplungen dienen im übrigen nur zum Anheben des Schneidwerks,· das Senken erfolgte unter Ausnutzung der Schwerkraft des Schneidwerks. Demgegenüber dient die erfindungsgemäß am abnehmbaren Deckel des Getriebegehäuses angeordnete Kupplung auch dazu, das Schneidwerk, wenn es sich in angehobener Stellung befindet, zwangsläufig zu senken.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Abb. ι ist der Grundriß einer Mähmaschine,
in dem Teile, die nicht zur Erfindung gehören, nur schematisch angedeutet oder fortgelassen sind,
Abb. 2 ein senkrechter Schnitt nach der Linie IMI der Abb. ι mit Seitenansicht des. Aufzuggestänges bei gesenktem Schneidwerk, Abb. 3 eine Ansicht des Aufzuggestänges gemäß Abb. 2 bei gehobenem Schneidwerk und Abb. 4 ein senkrechter Schnitt nach der ίο Linie IV-IV der Abb. ι in etwas größerem Maßstab mit der Kupplung im Getriebegehäusedeckel.
Das übliche Fahrgestell der Mähmaschine besteht aus den Rädern i, die durch die Laufradachse 2 miteinander verbunden sind. Die Achse 2 durchdringt das Gehäuse 3, in dem das an sich bekannte, in einem Ölbad umlaufende Getriebe untergebracht ist, welches die Umlaufbewegung der Achse in eine hin und her gehende Bewegung der Schubstange 4 umsetzt. Das Schneidwerk 5 ist in üblicher Weise angeordnet und so eingerichtet, daß es gehoben und gesenkt bzw. auch in eine annähernd senkrechte Lage für die Straßenfahrt hochgeschwenkt werden kann.
An dem Getriebegehäuse 3 ist in der Nähe des vorderen Endes, und zwar nach der Halmseite zu, ein Augenlager 6 für eine Welle 7 vorgesehen, die parallel zur Laufradwelle 2 angeordnet ist und nach der Halmseite zu etwa in der Nähe des Deichselgehäuses S in einem zweiten Lager 9 ruht. Auf dem freien Ende der Welle 7 sitzt ein Hebel 10, der bei gesenktem Schneidwerk (Abb. 2) etwa waagerecht nach vorn gerichtet ist und durch eine Stange 11 gelenkig mit dem zum Hochschwenken des Schneidwerks dienenden Winkelhebel in Verbindung steht. An dem Hebel 10 kann eine Feder 12 angreifen, die am Maschinenrahmen befestigt ist und dazu dient, das Gewicht des Schneidwerks auszugleichen. Die gelenkige Verbindung zwischen dem Hebel 10 und der Zugstange 11 hat zweckmäßig etwas Spiel, damit geringe Bewegungen des Schneidwerks ohne Beeinflussung des Hebels 10 erfolgen können.
In der Nähe des Lagers 6 des Getriebegehäuses ist auf der Welle 7 ein Arm 13 befestigt, der bei gesenktem Schneidwerk nach vorn und aufwärts gerichtet ist (Abb. 2). Ein Drehen dieses Armes 13 bewirkt ein Drehen der Welle 7 und damit ein Heben oder Senken des Schneidwerks mittels der Zugstangen (Abb. 2 und 3).
In dem Deckel des Getriebegehäuses 3, der die in Abb. 4 dargestellte Form haben kann, ist eine Kupplung gelagert, die mit den Getrieberädern des Schneidwerkgetriebes in Verbindung steht, eine halbe Umdrehung ausführt, wenn sie eingerückt wird, und sich dann selbsttätig wieder ausrückt. Derartige Kupplungen sind an sich bekannt, und bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine bei ,anderen Landmaschinen schon bekannte Kupplang verwendet.
'Diese Kupplung besteht aus einem Zahnkranz 14, der dauernd mit einem der Getrieberäder, z.B. dem Zahnradio, der mittleren Übersetzungsstufe in Eingriff steht. Der Zahnkranz 14 trägt einen Ring 15 mit einer Sperrklinke 17, welche bestrebt ist, den gewöhnlich stillstehenden Kupplungsteil 18 mit dem Ring 15 zu kuppeln. Eine außerhalb der Kupplung auf einer Achse 20 gelagerte Klinke 19 ist jedoch bestrebt, die Kupplungsteile außer Eingriff zu halten. Wenn die Klinke 19 geschwenkt wird, kommen die Kupplungsteile miteinander in Eingriff, und der sonst feststehende Kupplungsteil 18 dreht sich mit dem beweglichen Kupplungsteil. Hat die Kupplung eine halbe Umdrehung ausgeführt, so kommt die Klinke 19, die während des Umlaufs etwa mit einer Rolle 21 auf dem Umfang des Ringes 15 läuft, wieder zum Eingriff mit den Kupplungsteilen, so daß der eine Kupplungsteil wieder festgehalten, d. h. die Kupplung ausgerückt wird. Sobald die Kupplung sich um i8o° gedreht hat, kommt sie wieder zum Stillstand. Mit der Kupplung dreht sich ein außerhalb des Gehäuses auf der Welle 22 der Kupplung gelagerter Kurbelarm 23, um i8o°, d.h. also etwa aus der^Stellung gemäß Abb. 2 in die Stellung gemäß Abb. 3 oder aus der Stellung gemäß Abb. 3 in die Stellung gemäß Abb. 2. Das Ende des Kurbelarmes 23 ist durch einen Lenker 24 mit dem auf der Welle 7 befestigten Arm 13 verbunden, infolgedessen wird bei jeder Drehung der Kupplung der Arm 13 geschwenkt, und zwar einmal so, daß das Schneidwerk hochgeschwenkt wird, und das nächste Mal so, daß das Schneidwerk gesenkt wird. Das Auslösen der Kupplung erfolgt mit Hilfe eines Kurbelarmes 25, der außen an die Lagerwelle 20 der Klinke 19 angeschlossen ist und durch eine Zugstange 26 mit einem an der Deichsel vorgesehenen Hebel 27 verbunden ist. Am äußeren Ende des Hebels 27 ist ein Seil 28 befestigt, welches bis zum Fahrersitz geführt sein kann, so daß der Fahrer durch Zug an dem Seil die Klinke 19 ausschwenken und dadurch die Kupplung für eine halbe Umdrehung in Tätigkeit setzen kann.
Da die Kupplung erfindungsgemäß in dem Deckel des Getriebegehäuses 3 untergebracht ist, wird beim Abnehmen des Deckels die Kupplung aus dem Getriebe entfernt.
Der Hebel 10 am halmseitigen Ende der Welle 7 kann mit einem nach hinten ragenden Arm 29 versehen sein, an den ein Hand-
hebel 30 angeschlossen werden kann, der es gestattet, das Schneidwerk auch bei stillstehender Maschine nach oben zu schwenken.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Aufzugvorrichtung für das Schneidwerk von Mähmaschinen mit einer von den Antriebsrädern der Maschine angetriebenen, sich nach einer halben Umdrehung selbsttätig ausrückenden Kupplung, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung an dem, wie üblich, abnehmbaren Deckel des die Antriebsräder für das Schneidwerk umgebenden Gehäuses angeordnet ist und nach dem Anheben des Schneidwerks dieses zwangsläufig senkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEI52630D 1935-06-26 1935-06-26 Aufzugvorrichtung fuer das Schneidwerk von Maehmaschinen Expired DE647676C (de)

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DE (1) DE647676C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1030608B (de) * 1952-03-04 1958-05-22 Fahr Ag Maschf Aufzugvorrichtung an Landmaschinen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1030608B (de) * 1952-03-04 1958-05-22 Fahr Ag Maschf Aufzugvorrichtung an Landmaschinen

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