DE647792C - Verfahren zum Verbinden von Furnierstreifen - Google Patents

Verfahren zum Verbinden von Furnierstreifen

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DE647792C
DE647792C DEN37107D DEN0037107D DE647792C DE 647792 C DE647792 C DE 647792C DE N37107 D DEN37107 D DE N37107D DE N0037107 D DEN0037107 D DE N0037107D DE 647792 C DE647792 C DE 647792C
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Germany
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veneer
carriage
strips
lever
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DEN37107D
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Becker and Van Huellen GmbH and Co
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Becker and Van Huellen GmbH and Co
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27DWORKING VENEER OR PLYWOOD
    • B27D1/00Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring
    • B27D1/10Butting blanks of veneer; Joining same along edges; Preparatory processing of edges, e.g. cutting

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)

Description

  • Verfahren zum Verbinden von Furnierstreifen Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren und eine Maschine zum Verbinden von Furnier-, Leder-, Linoleum- o. dgl. Streifen quer zu ihrem Faserverlauf.
  • Das Herstellen von gleichmäßigen Furnierstreifen mit längs laufenden Fasern ist. bereits bekannt. Zu diesem Zwecke werden an den Querrändern angeschäftete , und zum Verleimen vorbereitete Furnierstreifen innerhalb von Preßvorrichtungen aneinandergelegt, darauf letztere geschlossen und zusammen mit den Furnierstreifen weitergeführt, bis der Leim abgebunden hat. Nachteilig ist hierbei, daß die Lage der Furnierstreifen schlecht überprüft werden kann, weil die Arbeitsstellen unübersichtlich sind.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß die an den Querrändern in bekannter Weise vorher angeschäfteten und zum Verleimen vorbereiteten Furnierstreifen auf einem Wagen oder Schlitten einer Presse außerhalb der Verleimungsstelle von Hand aneinandergelegt und festgespannt und darauf in die Presse eingefahren werden. Dadurch kann die Arbeit des Aneinanderlegens und Festspannens übersichtlicher als bisher ausgeführt werden.
  • An Hand der Zeichnung soll das Verfahren und geeignete Vorrichtungen zu seiner Ausübung näher erläutert werden. E$ zeigt Abb. i einen Längsschnitt, Abb.2 eine Aufsicht und Abb.3 eine Vorderansicht einer hydraulischen Schäftpresse, Abb. q. die Furnierspannvorrichtung in vergrößertem Maßstabe, Abb. 5 ein besonderes Einspannschema für die Furniere, Abb. 6 eine besondere Gestaltung der Einspannbalken.
  • In einem Zylinder a ist ein Kolben b geführt, welcher den Preßtisch e und die heizbare Preßplatte c trägt. Mit d ist eine ebenfalls heizbare Widerlage bezeichnet. Der Preßtisch e ist an Säulen f geführt. An denselben Säulen ist mittels der Lageraugen g ein Fahrgestell geführt, das im wesentlichen aus den beiden Schienen h besteht. Auf letzteren ist ein Wagen! verschiebbar. Gewichte k sorgen für die Gleichgewichtslage des Fahrgestelles.
  • Zu Beginn des Arbeitsganges wird ein vorher auf einer Spezialmaschine angeschäftetes Furnier nt so auf einen Balken ii gelegt, daß die Hirnfuge in der Mitte eines Tisches o zu liegen kommt. Durch eine halbe Umdrehung der Kurbel p wird der Exzenter q verdreht, so daß der bei Y drehbare Hebel s bei i nach unten schwingt, wobei der Spannbalken u durch die Feder v auf das Furnier tn gesenkt und dieses zwischen den Balken u, jt eingeklemmt wird. Darauf wird das nächste Furnier w vorgezogen und mittels des Gesichts-und Tastsinnes an das Furnier m gefügt. Die Stoßfuge wurde vorher mit Leim bestrichen oder durch Einlegen eines Leimfilmes zum Verleimen vorbereitet. Dann wird der Exzenter x verdreht, wobei unter Vermittlung des Hebels y und der Feder z der Balken i auf das Furnier n, und den Balken n' herabgesenkt wird. ,Jetzt wird der Wagen i Presse eingefahren, wobei die Rolle 2' d,es;;.: Hebels 3 gegen einen Anschlag 4 stößt. .Daf@=.,:? durch wird der Hebel 3 etwas verdreht unc die Sperrklinke 5 ausgelöst, so daß der bei '66 drehbar gelagerte Tisch o zusammen mit der Sperrklinke 5 und einem Hebel 7 nach unten kippt. Wenn die Klebstelle zwischen den Heizplatten c und d angelangt ist, wird die Presse geschlossen. Der Preßtisch e wird angehoben und stößt schließlich gegen die Lageraugen ä, so daß im weiteren Verlauf das ganze Fahrgestell mit dem Wagen i ebenfalls angehoben wird, bis die Furniere gegen die Widerlage d stoßen. Durch diese Einrichtung wird es ermöglicht, Furniere beliebiger Dicke ohne Verstellen irge ndwelchrr Maschinenteile zu verleimen. Während des Abbindens der Klebestelle und nach Aus- ' lösen des Sperrhakens S werden de Spannbalken u, i durch Verdrehen der Kurbeln >> gelöst und die bei 9 drehbaren Balken it, u um go horizontal ausgeschwenkt, worauf der Wagen i zurückgefahren und das nächste Furnier angefügt werden kann. Das Ausschwenken der Spannbalken n, u kann selbsttätig, z. B. durch Federn, erfolgen. Beim Zurückfahren des Wagens trifft die Rolle i o des Hebels ; auf die ortsfeste schräge Ebene i i, wodurch der Tisch o wieder in die Arbeitsstellung angehoben -%#@ird.
  • Der Tisch o ist nur zum Aneinanderfügen dünner Furniere erforderlich, da diese sich schon auf kurzen Strecken durchbiegen. Handelt es sich dagegen um stabilere Furniere, so kann der Arbeitstisch o evtl. fortfallen und auch der Wagen etwas anders gestaltet sein. Das Einspannschema für diesen Fall ist in Abb.5 dargestellt. Der Wagen ist über die Presse hinaus verlängert, so daß das Furnier in hinter der Presse durch die Balken it, n eingespannt werden kann. Das Furnier w wird mittels der Balken t, n' in der vorgeschriebenen Weise eingespannt. "Nach Lösen der Balken kann der Wagen bis in die Stellung der Abb. 5 zurückgeschoben 'werden, ohne daß die Balken it, tt ausgeschwenkt zu werden brauchen.
  • Es empfiehlt sich, die Arbeitsflächen der Spannbalken u, n und i, n' zum Tisch o hin zu neigen. Dadurch wird ein verstärkter Druck auf die angeschäfteten Kanten der Furniere erzielt, so daß sich auch wellige Furniere glatt an den Tisch legen.

Claims (4)

  1. PATsxTAX Si'RCCHL: t. Verfahren zum Verbinden von Furnier- o. dgl. Streifen quer zu ihrem Faserverlauf, dadurch gekennzeichnet, daß an den Querrändern in bekannter Weise vorher angeschäftete und zum Verleimen vorbereitete Furnierstreifen (in, iv) auf einem Wagen oder Schlitten der Presse außerhalb der Verleimungsstelle von Hand aneinandergelegt und festgespannt und darauf in die Presse eingefahren werden.
  2. 2. Presse zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Spannbalken (n, u und n1, i) ein drehbar gelagerter Arbeitstisch (o) angeordnet ist, der beim Einfahren des Wagens (i) in die Presse durch Auslösen eines Sperrhebels (5) nach unten gekippt wird.
  3. 3. Presse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem drehbaren Arbeitstisch (o) ein Hebel (7) verbunden ist, dessen Rolle (io) beim Ausfahren des Wagens auf einer schiefen Ebene (t t) ansteigt und dadurch den Tisch (o) in die Arbeitsstellung zurückführt.
  4. 4. Presse nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das die Fahrschienen (h) des Wagens (i) tragende Gestell auf den Säulen (f) der Presse gleitbar angeordnet ist.
DEN37107D 1934-08-27 1934-08-28 Verfahren zum Verbinden von Furnierstreifen Expired DE647792C (de)

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FR781674D FR781674A (fr) 1934-08-28 1934-11-22 Procédé et machine pour assembler les bandes de placage ou analogues
GB34111/34A GB434252A (en) 1934-08-27 1934-11-27 Method and machine for uniting strips of veneers or the like
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DE1934N0037473 DE694800C (de) 1934-08-27 1934-11-30 Maschine zum Verbinden von Furnier- o. dgl. Streifen

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