DE648050C - Anordnung zur Messung des Roehrenstromes in Roentgenanlagen - Google Patents

Anordnung zur Messung des Roehrenstromes in Roentgenanlagen

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DE648050C
DE648050C DEK126195D DEK0126195D DE648050C DE 648050 C DE648050 C DE 648050C DE K126195 D DEK126195 D DE K126195D DE K0126195 D DEK0126195 D DE K0126195D DE 648050 C DE648050 C DE 648050C
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voltage
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DEK126195D
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English (en)
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Dr Kurt Leistner
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Koch and Sterzel AG
Original Assignee
Koch and Sterzel AG
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Publication date
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    • H—ELECTRICITY
    • H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05G—X-RAY TECHNIQUE
    • H05G1/00—X-ray apparatus involving X-ray tubes; Circuits therefor
    • H05G1/08—Electrical details
    • H05G1/26—Measuring, controlling or protecting
    • H05G1/265—Measurements of current, voltage or power

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)

Description

  • Anordnung zur Messung des Röhrenstromes in Röntgenanlagen Es ist bisher üblich gewesen, in Hochspannungsanlagen, in denen Gleichstrom als Verbraucherstrom fließt, den Strommesser in die Hochspannungsleitung unmittelbar vor .den Verbraucher zu schalten. In manchen Hochspannungsanlagen ergibt sich jedoch das Erfordernis, das Strommeßinstrument niederspannungsseitig unterzubringen, z. B. bei Röntgenanlagen auf dem Schalttisch der Anlage. , Im letzteren Falle fließen jedoch durch -das Strommeßinstrument nicht nur der Verbraucherstrom, sondern -auch noch zusätzliche Kapazitätsladeströme für die übrigen Teile der Anlage. Dadurch wird entweder die Angabe für die Stromstärke des Verbrauchers gefälscht, oder der Zeiger des Mel3instrumentes beginnt unter dem Einfluß des überlagerten Wechselstromes zu schwanken, so daß die Ablesung hierdurch erschwert und das Instrument auf die Dauer gefährdet ist.
  • Es ist nun schon bekanntgeworden, einen Kondensator parallel zum Meßinstrument anzuordnen. -Diese bekannte Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß der bekannte Kondensator nur einen Nebenschluß zum Meßinstrument darstellt, so daß ein Teil der fälschenden kapazitiven Ströme immer noch durch das Meßinstrument fließen kann.- Außerdem muß dieser Kondensator, wenn er nur einigermaßen wirksam sein soll, außerordentlich groß bemessen werden. Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, diese Nachteile der bekannten Anordnungen zu. vermeiden. Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Messung des Röhrenstromes in Röntgenanlagen mit einem Strommesser, dessen einer Anschlußpol an Erde angeschlossen ist und dessen anderer Anschlußpol mit der Transformatorwicklung in leitender Verbindung steht. Erfindungsgemäß Werden durch leitende Einlagen zwischen der Primär- und Sekundärwicklung des Hochspan nungs- undioder Heiztransformators gebildete Kapazitätsbeläge, gegebenenfalls bei Verwendung von Kabeln als Hochspannungsleitungen, in diesen durch erdnahe leitende Kabelumhüllungen gebildete Kapazitätsbeläge mit dem nicht geerdeten Pol des Meßinstramentes verbunden, um für den von der auf Hochspannungspotential befindlichen Trans-. formatorwicklung bzw. von der Kabelseele nach diesen Kapazitätsbelägen abfließenden, die Anzeige des Meßinstrumentes ' an sich fälschenden Kapazitätsstrom einen das Meßinstrument nicht einschließenden, geschlossenen Stromkreis herzustellen. Für das Meßinstrument kann in an sich bekannter Weise eine Gleichrichterschaltung verwendet werden. Gegenüber der obenerwähnten bekannten Einrichtung hat die Erfindung somit den Vorteil, daß ein besonderer Kondensator nicht angeordnet zu werden braucht. Bei der Erlindung liegt zwar auch eine Kapazität parallel zu dein Meßinstrument, nämlich die Kapazität z@vischen den eingefügten Belägen und Erde. Der durch diese Kapazität fließende Kapazitätsstrom ist jedoch außerordentlich gering, weil die Spannung an ihr sehr klein: ist, nämlich gleich der Meßinstrumentenspan= nung. Für den allergrößten Teil des die Meßiristruinentenanzeige fälschenden kapazitiven Stromes ist gemäß der Erfindung ein Stromkreis geschaffen, der das Meßinstrument nicht mehr enthält.
  • In den Abbildungen sind Ausführungsbeispiele einer Anordnung gemäß der Erfindung dargestellt.
  • In Abb. i stellt i i die Röntgenröhre dar, die gegebenenfalls über ein Ventil 12 von 'einem Transformator mit den beiden Hochspannungswicklungen 13, 14. gespeist wird. Die Mitte i 5 der Transformatorwicklung ist #an Erde gelegt. Zwischen der Niederspannungswicklung 16 und der Hochspannungswicklung 1d. ist die Isolation 17 angeordnet, in der in an sich bekannter Weise ein leitender Belag 18 eingebettet ist, der seinerseits geerdet wird. In die Isolation ig zwischen der Primärwicklung 2o und der Hochspannungswicklung 13 ist ein leitender Belag :.,i eingelegt, der aber nunmehr nicht, wie es sonst an sich bekannt ist, an Erde gelegt ist, sondern mit dem nicht geerdeten Anschlußpol des Strommessers 23 verbunden ist. Er stellt also eine Kapazität gegen die Hochspannungswicklung 13 dar. Diese Kapazität ist mit gestrichelten Linien als Kondensator 22 angedeutet. Setzt man die Anlage unter Spannung, so fließt ein Kapazitätsladestrom über den Kondensator 22, den leitenden Belag 2i und die Transformatorwicklung 13, ohne daß dieser Strom durch das Meßinstrument 23 fließt. Auf diese Weise hält man die Kapazitätsladeströme von dem Meßinstrunient 23 fern. Die übrigen: Kapazitätsladeströme, die durch die sonstige Hochspannungsleitung nach Erde fließen, sind gering und beeinflussen das Meßinstrument -23 in unbedeutender Weise. Werden die Hochspannungsleitungen 2q., 25 durch Kabel gebildet, die eine Kapazität gegen Erde besitzen und in der Zeichnung durch Kondensatoren 26, 27 angedeutet sind, so werden die nach Erde abfließenden Ströme dadurch von dem Strommeßinstrument fern-`'gehalten, daß das Kabel eine erdnahe, leitende Kabelumhüllung 28 erhält, die über die Leitung 29 mit dem nicht geerdeten Anschluß des Meßinstrumentes 23 verbunden ist. Die erdnahe leitende Kabelumhüllung 28 bildet mit dem geerdeten Kabelmantel noch eine weitere Kapazität 3o, die im Ersatzschema angedeutet ist.
  • In der Abb.2 wird der hochgespannte Wechselstrom in an sich bekannter Gleichrichterschaltung gleichgerichtet. Infolgedessen ist es auch notwendig, bei Zwischenschaltung des Strommeßinstrumentes 23 zwicken die Hochspannungswicklungen 13 und 1q. eine Gleichrichterschaltung 36 vorzusehen. Die Anordnung ist sonst die gleiche wie die nach Abb. i. Es ist jedoch noch eine weitere leitende Einlage 37 zwischen den beiden Wicklungen des Heizwandlers 38 vorgesehen, die mit der leitenden Einlage 21 zwischen den Wicklungen 2o und 13 verbunden ist.

Claims (2)

  1. PATEVTANSI'RÜCHE: i. Anordnung zur Messung des Röhrenstromes in Röntgenanlagen mit einem Strommesser, dessen einer Anschlußpol an Erde angeschlossen ist und dessen anderer Anschlußpol mit der Transformatorwicklung in leitender Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß durch leitende Einlagen zwischen der Primär- und Stkundärwicklung des Hochspannungs- und/ oder Heiztransformators gebildete Kapazitätsbeläge gegebenenfalls bei Verwendung von Kabeln als Hochspannungsleitungen in diesen durch erdnahe leitende Kabelumhüllungen gebildete Kapazitätsbeläge mit dem nicht geerdeten Pol des Meßinstrumentes verbunden sind.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Gleichrichterschaltung für den Strommesser.
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