DE648759C - Auswerfervorrichtung fuer Schnitte - Google Patents
Auswerfervorrichtung fuer SchnitteInfo
- Publication number
- DE648759C DE648759C DEM131980D DEM0131980D DE648759C DE 648759 C DE648759 C DE 648759C DE M131980 D DEM131980 D DE M131980D DE M0131980 D DEM0131980 D DE M0131980D DE 648759 C DE648759 C DE 648759C
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- Germany
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- ejector
- cuts
- cutting plate
- arm
- horizontal position
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- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D45/00—Ejecting or stripping-off devices arranged in machines or tools dealt with in this subclass
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Neuerung für Stanzwerkzeuge und dabei insbesondere für
Blockschnitte.
Beim Ausstanzen von Lochscheiben oder mk Durchbrächen versehenen Blechtedlen mit
Hilfe von Blockschnitten ist es bekannt, daß das Werkzeug die Stanzteile, nachdem sie
geschnitten sind, wieder in den Stanzstreifen zuirückdrückt und diese dann aus diesem entweder
mechanisch oder von Hand entfernt werden müssen.
Die Praxis hat gezeigt, daß die Stanzteile nicht immer in den Stanzstreifen zuirückgedrückt
werden, sondern auf der Matrize liegenbleiben, wodurch Hemmungen und Beschädigungen
des Schniittwerkzeuges eintreten. Auch das Abgleitenlassen der Stanzteile durch
Schrägstellen der Presse ist nicht unbedingt zuverlässig, weil die Teile oft klebenbleiben.
Die Beseitigung der Stanzteile durch Preßluft bedingt aber eine kostspielige Anlage.
Gemäß der Erfindung ist dafür Sorge getragen, daß Stanzteile und Putzen sofort nach dem Stanzvorgang zuverlässig aus dem
Bereich des Stempels und der Matrize · gebracht werden, so daß die Garantie dafür gegeben
ist, daß beim weiteren Stanzvorgang weder ein Stanzteil noch ein Putzen auf der
Schnittplatte liegen kann.
Das Ausscheiden der Putzen geschieht dabei in bekannter Weise durch im Stempel
ausgebildete Kanäle mit seitlich offenen Kam-.mern, von dienen aus die Putzen in eine Fangoder
Leitrinne fallen.
Die Stanzteile, beispielsweise Scheiben für Farbbandspulen, werden mittels einer Auswerfervorrichtung
nach einer zweiten Leitrinne gebracht.
Auswerfervorrichtungen sind bereits bekanntgeworden, bei denen durch das auf dem
Lochstempel sitzende Werkstück ein unter Federwirkung stehender Winkelarm gespannt
wird, der das Werkstück nach Abziehen des Lochstempels wegschleudert.
Diese Vorrichtung läßt sich aber nur bei Schnitten anbringen, bei denen das Werkstück
mit dem Lochstempel hochgenommen und durch einen Abstreifer vom Lochstempel abgezogen
wird.
Durch den einseitigen Druck auf das Werkstück während des Spannens des Auswerfers
ergibt sich die Gefahr/ einer Schräglage und vorzeitigen Abfallens der Werkstücke
innerhalb des Stempels. - ^-
Für die Bearbeitung von dünnen Blechen muß deshalb diese Auswerfervorricbtung ausscheiden.
Anders verhält es sich mit der Auswerfervorrichtung gemäß der Erfindung.
Diese läßt sich für alle Arten von Schnitten und auch für Werkstücke aus starkem
sowie dünnem Blech verwenden.
Sie* besteht aus einem gefederten, am Werkzeugoberteil sitzenden Arm, der sich
beim Niedergehen am Rand des Werkzeug-Unterteils spannt und beim Hochgehen zurückschnellt,
wobei eine am Arm unten ansitzende Klinke in Horizontallage gebracht
wird und auf einen Auswerferschieber schlagartig auftrifft.
In der Zeichnung ist die Erfindung bei1 spielsweise veranschaulicht.
Abb. ι zeigt eine Vorderansicht, teilweise
aufgerissen und geschnitten. "::
Abb. 2 zeigt eine Seitenansicht, teilweise geschnitten.
Seitlich am Stempel ι sitzt ein Winkel-ίο
stück 2, an dem gelenkig ein Klinkarm 3 mit Auflaufkurve 4 anschließt, in dem ein Kippzahn
5 gelenkig lagert, der aber in der Waagerechten sich auf einem Anschlag aufsetzt.
Der Arm 3 liegt mit seiner Nase 6 zufolge des Druckes der Blattfeder 7 an, die bei
Heruntergehen des Stempels und Auflaufen der Kurve verdrückt und stärker gespannt
wird. Dabei gleitet der Kippzahn 5 leer über den gefederten, in der Zwischenleiste S gelagerten
Auswerferschieber 9.
Beim Niedergehen wird der Arm 3 noch mehr gespannt und erhält die größte Spannung,
wenn sich der Stempel wieder aufwärts bewegt, da der Kippzahn 5 sich beim Passieren einer Kerbe 10, in welche er einrastet,
horizontal stellt und in dieser Lage bis zum Verlassen der Schnittplatte ι 1 bleibt,·
um dann unter höchster Spannung abzugleiten und auf den Auswerferschieber zu schnellen.
Letzterer trifft den ausgestanzten Gegenstand, der frei liegt, weil inzwischen der
Stanzstreifen angehoben wurde, und schleudert denselben heraus.
Claims (1)
- Patentanspruch:Auswerfervorrichtung mit durch eine gespannte, beim Auswerfvorgang plötzlich sich entspannende Feder betätigtem Auswerfer für Blockschnitte, Führungsund Freischnitte sowie Locher und Stanzen, gekennzeichnet durch einen am Werkzeugoberteil (ι) schwenkbar befestigten, durch eine an ihm vorgesehene Anlauffläche (4) an der Schnittplattenkante (11) auswärts geschwenkten und die ihn einwärts drückende Spannfeder (7) dabei anspannenden Arm (3) mit einer von, der Horizontallage bis hinter die Anlauffläche (4) in dem Arm (3) drehbaren Klinke (5), die beim Aufwärtshub in eine Kerbe (10) am oberen Rande des Umfanges der Schnittplatte (11) eingreift und dadurch die Horizontallage erreicht, um beim Verlassen der Schnittplattenkante schlagartig auf einen Auswerfschieber (9) auf zutreffen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM131980D DE648759C (de) | 1935-08-28 | 1935-08-28 | Auswerfervorrichtung fuer Schnitte |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM131980D DE648759C (de) | 1935-08-28 | 1935-08-28 | Auswerfervorrichtung fuer Schnitte |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE648759C true DE648759C (de) | 1937-08-28 |
Family
ID=7332385
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM131980D Expired DE648759C (de) | 1935-08-28 | 1935-08-28 | Auswerfervorrichtung fuer Schnitte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE648759C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1178817B (de) * | 1955-01-24 | 1964-10-01 | Budd Co | Vorrichtung zum Auswerfen eines Werkstueckes aus einer Biegepresse zum Hochkantbiegen von Blechen oder Platten |
-
1935
- 1935-08-28 DE DEM131980D patent/DE648759C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1178817B (de) * | 1955-01-24 | 1964-10-01 | Budd Co | Vorrichtung zum Auswerfen eines Werkstueckes aus einer Biegepresse zum Hochkantbiegen von Blechen oder Platten |
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