DE649788C - Geschirrwaschmaschine - Google Patents
GeschirrwaschmaschineInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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- Washing And Drying Of Tableware (AREA)
Description
In Geschirrwaschmaschinen ist es ausschlaggebend, wie die einzelnen Teile, und
zwar ein Behälter für eine Waschflüssigkeit, eine für den Umlauf der Flüssigkeit dienende
Pumpe, ein die Pumpe treibender Motor, ein Gestell für das Geschirr und eine Spritzvorrichtung
für das Geschirr, zueinander angeordnet sind. Dies ist von Bedeutung nicht nur aus rein baulichen Gründen, sondern auch
in Hinsicht auf Raumersparnis, Betriebssicherheit, Leistungsvermögen usw.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, das Gehäuse einer Geschirrwaschmaschine durch
Wände in drei Abteilungen zu unterteilen; aber bei dem Anbringen der einzelnen Vorrichtungen
der Maschine in diesen Abteilungen wurde den obigen Gesichtspunkten nur ungenügend Rechnung getragen.
Gemäß der Erfindung wird eine betriebsichere und wirksame Geschirrwaschmaschine,
die nur einen verhältnismäßig kleinen Raum beansprucht, dadurch geschaffen, $aß das in
bekannter Weise durch Wände in drei Abteilungen unterteilte Gehäuse eine untere, die
Waschflüssigkeit und eine für den Umlauf dieser Flüssigkeit dienende Pumpe enthaltende
Abteilung, eine obere, einen die Pumpe treibenden Motor enthaltende Abteilung und
eine mittlere, das Geschirr aufnehmende und eine durch die Pumpe gespeiste Spritzvorrichtung
für das Geschirr enthaltende Abteilung aufweist, wobei die obere Abteilung gegen die
mittlere Abteilung abgedichtet und die mittlere Abteilung von der unteren Abteilung
außer durch eine feste Wand noch durch einen Siebboden getrennt'ist.
Durch Anbringen des Motors in einer gegen die Waschflüssigkeit abgedichteten geschlossenen
Abteilung wird der Vorteil erreicht, daß der Motor sowie mit ihm verbundene Vorrichtungen, wie Schalter, Kontaktvorrichtungen
usw., nicht nur gegen die Spritzabteilung, sondern auch gegen den Raum, in welchem die Maschine aufgestellt
ist und der naturgemäß immer feucht ist, gut geschützt sind, so daß durch Feuchtigkeit
hervorgerufene Kurzschlüsse und andere Betriebsstörungen verhütet werden.
Das Anbringen des Motors in einer oberen Abteilung und der Pumpe in einer unteren
Abteilung bringt noch einen weiteren Vorteil mit sich, indem es dadurch möglich wird,
den Motor mit der Pumpe ohne jegliche Betriebsstörungen veranlassende Stopfbüchsen
o. dgl. zu verbinden..
Schließlich ermöglicht die erfindungsgemäße Aufteilung des Gehäuses in eine obere
Motorabteilung, eine untere Pumpen- und Flüssigkeitsabteilung und eine mittlere Spritzabteilung eine vorteilhafte zusammengedrängte
Bauart.
Der Gegenstand der Erfindung soll an Hand mehrerer in den Zeichnungen dargestellter
Ausführungsformen näher beschrieben
werden, wobei auch andere für sie kennzeichnende Merkmale angegeben werden sollen.
Es zeigen
Fig. ι eine schaubildliche Außenansicht einer Geschirrwaschmaschine gemäß einer
ersten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung,
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch die Maschine,
ίο Fig. 3 einen Schnitt durch die Maschine
ohne Elektromotor nach der Linie 3-3 in Fig. 2, ν
Fig. 4 eine Ansicht einer Strahlumstellvorrichtung zum Umkehren der Bewegung
der Spritzvorrichtung in vergrößertem Maßstab,
Fig. 5 eine Seitenansicht dieser Umstellvorrichtung,
Fig. 6 einen senkrechten Schnitt durch die Maschine nach einer zur Schnittebene von
Fig. 2 senkrechten Ebene,
Fig. 7 einen senkrechten Schnitt durch den Elektromotor und seine Lagerung in größerem
Maßstab,
Fig. 8 einen senkrechten Schnitt durch die Umlaufpumpe, die Spülpumpe und die zugehörigen
Teile in vergrößertem Maßstab,
Fig. 9 eine Ansicht eines Kupplungsteiles für die Spülflüssigkeitspumpe,
Fig. 10 eine Abänderung von Fig. 1,
Fig. 11 eine Abänderung eines Teiles der
Fig. 3.
Fig. 12 einen senkrechten Schnitt durch eine Geschirrwasch- und Spülmaschine gemaß
einer zweiten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung,
Fig. 13 eine Ansicht dieser Maschine, Fig. 14 und 15 Vorderansicht und Schnitt
einer Strahlumstellvorrichtung zum LTmkehren
der Bewegung der Spritzvorrichtung gemäß der zweiten Ausführungsform in vergrößertem
Maßstab,
Fig. 16 einen senkrechten Schnitt durch eine Vorrichtung zum Betätigen eines Ver-Schlusses
für die Öffnung in der Spritzkammer in Anwendung auf diese Ausführungsform.
Gemäß der in den Fig. 1 bis 8 dargestellten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung
besteht die Geschirrwaschmaschine aus einem Gehäuse, welches einen zweckmäßig aus Blech bestehenden Mantel von beispielsweise
quadratischem Querschnitt enthält, der senkrechte, zweckmäßig aus einem Stück bestehende Vorder-, Hinter- und Seitenwände
30 bildet. Der Mantel ist oben durch einen Deckel 31 abgeschlossen, welcher
an dem Mantel in geeigneter Weise befestigt ist, wie durch Löten, Schweißen o. dgl., z. B.
mittels eines die obere Kante des Mantels übergreifenden Randes ^2. Am Boden ist der
Mantel durch einen einen Behälter 33 bildenden Bodenteil abgeschlossen, der abnehmbar
mit dem Mantel verbunden ist, um das Reinigen der Maschine zu erleichtern. Gemäß
'- der Zeichnung ruht der Mantel 30 lose auf dem Boden des Behälters 33, so daß der
untere Teil des Mantels von senkrechten Wänden 34 des Behälters umfaßt wird. Eine
geeignete, z. B. aus einem Gummiband bestehende Dichtung 35 ist am oberen Rand des
Behälters 33 angeordnet und bewirkt einen dichten Abschluß der senkrechten Wände 30
nach außen. Der Behälter 33 kann mit Füßen 36 versehen sein, welche die Maschine tragen.
Der Deckel 31 ist mit einem nach oben gepreßten Teil 40 und der Behälter 33 mit einem
nach unten gepreßten Teil 41 versehen, wobei diese Teile sich von einem in einer bestimmten
Entfernung von der Vorderwand des Behälters 30 gelegenen Punkt nach rückwärts bis zur Hinterwand erstrecken; die übrigen
Teile des Deckels und des Behälters sind von diesem nach oben bzw. nach unten gepreßten
Teil gegen die äußeren Ränder geneigt. Der Deckel 31 mit seinem nach oben gepreßten
Teil 40 und der Behälter 33 mit seinem nach unten gepreßten Teil 41 haben im wesentlichen
die gleiche Form, so daß sie mit dem gleichen Werkzeug hergestellt werden können,
was eine Massenanfertigung der Maschine erleichtert.
In dem nach oben gepreßten Teil 40 des Deckels 31 ist eine öffnung 42 (s. insbesondere
Fig. 7) vorgesehen, in die ein Gehäuse
43 eingesetzt ist, welches mit einer Schulter
44 auf dem Teil 40 ruht und durch einen Deckel 45 abgeschlossen ist. Das Gehäuse 43
dient als Schutzgehäuse für einen Elektromotor 46.
Nahe dem unteren Ende des Mantels 30 ist eine Querwand 50 an dem Mantel in geeigneter
Weise, wie durch Löten, Schweißen o. dgl., befestigt, die auch zum seitlichen Stützen der
Wände 30 dient. Durch das Gehäuse 43 und die Wand 50 ist das Maschinengehäuse in
drei Abteilungen unterteilt, nämlich in die Motorkammer 37, die Spritzkammer 38 und
die Waschflüssigkeitskammer 39. Die Wand 50 kann offenbar mit dem Maschinengehäuse
auch beweglich verbunden seinj in welchem Falle der Behälter 33 mit ihr fest verbunden
sein kann, doch ist die dargestellte Ausführung vorzuziehen.
Die Trennwand 50 besitzt eine Vorzugsweise mittlere Öffnung 51 und ist von ihren
Kanten aus gegen diese Öffnung etwas geneigt. Um die öffnung 51 ist ein versenkter Randteil
52 angeordnet, in welchem eine mit einem Handgriff 54 versehene Siebplatte 53 ruht. »20
Der Handgriff dient zum Entfernen der Siebplatte für Reinigungszwecke. Die Wand 50
besitzt ferner eine Öffnung 55, die gerade unter der Öffnung 42 des Deckels 31 gelegen
ist und zum Aufnehmen einer Pumpe 56 oder ihrer Antriebswelle dient. Die Pumpe 56 hat
einen Einlaß 57, der in den nach unten gepreßten Teil 41 und die darin enthaltene
Waschflüssigkeit hinabreicht.
Der nach oben gepreßte Teil 40 des Dekkels 31 ermöglicht es, den Motor 46 in verhältnismäßig
großer Höhe anzuordnen, und der nach unten gepreßte Teil 41 des Behälters
33 ergibt die Möglichkeit, die Pumpe und die dazugehörigen Teile in verhältnismäßig tiefer
Lage anzuordnen, und verursacht ein rasches Abfließen der Waschflüssigkeit zum Einlaß
57 der Pumpe 56.
Der Behälter 33 ist an seinem untersten Teil mit einem Auslaß 58 versehen (s. insbesondere
Fig. 2 und 3). Ein Überlauf rohr 59
ao setzt den Behälter 33 mit dem Auslaß 58 in
Verbindung," es wird zusammen mit dem Auslaß von einem Dreiweghahn 60 geregelt, der entweder das Auslaßrohr 58 oder das
Überlauf rohr 59 mit einem Ablauf rohr 61 verbindet.
Nahe den gegenüberliegenden Seitenwänden des Mantels 30 erstrecken sich zwei Träger
64 (s. insbesondere Fig. 2, 3 und 6), die an die Trennwand 50 geschraubte Füße besitzen
und zum Halten eines zum Aufnehmen des Geschirrs vorgesehenen Korbes 6j o. dgl.
dienen.
In der Vorderwand 30 ist eine Öffnung 70 (s. insbesondere Fig. 2 und 3) vorgesehen,
die zweckmäßig rechteckige Form besitzt und zum Einführen bzw. Entfernen des Korbes 6y
oder des Geschirrs- oder beider dient. Die Höhe dieser Öffnung ist vorzugsweise größer
als der senkrechte Abstand zwischen ihrem oberen Rand und dem oberen Rand der Vorderwand
und ebenfalls größer als der senkrechte Abstand zwischen dem unteren Rand der Öffnung und dem unteren Gehäuserand.
Während des Betriebes ist diese Öffnung 70 in geeigneter Weise verschlossen, z. B. durch
eine Verschlußscheibe 71 aus biegsamem Werkstoff, wie Zellstoff, dünnem Blech o. dgl.
Die Verschlußscheibe kann auch die Form einer Jalousie haben.
An Stelle einer Jalousie zum Schließen der Öffnung 70 kann, wie in Fig. 10 dargestellt
ist, ein Klappdeckel 78 verwendet werden, der durch Handgriffe 79 o. dgl. in geschlossener
Lage gehalten wird.
Gemäß der vorliegenden Ausfuhrungsform
wird die Spritzvorrichtung der Waschmaschine aus einem Steigrohr 80 und damit in Verbindung stehenden Strahlrohren 81 und
82 gebildet, von denen das eine, 81, oberhalb
'und das andere, 82, unterhalb des zum Aufnehmen des Geschirrs dienenden Korbes 67
angeordnet ist. Die Strahlrohre 81 und 82 sind mit düsenartigen Öffnungen 83 versehen,
und zwar sind die Düsen des Rohres 81 nach unten und diejenigen des Rohres 82 nach
oben gerichtet, um das Geschirr von zwei Seiten bespritzen zu können.
Außer mit den Spritzvorrichtungen 81, 82,
83 kann die Geschirrwaschmaschine mit einer Vorrichtung zum Spülen des Geschirrs nach
erfolgtem Waschen versehen sein. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel enthält die
Spülvorrichtung ein Rohr 85, welches unter der Trennwand 50 angeordnet und U-förmig
gebogen ist, so daß es das in der Trennwand 50 befindliche Sieb 53 z. B. an drei Seiten
umgibt. Das Spülrohr 85 ist mit Düsen 86 versehen, die sich durch die Trennwand erstrecken,
und wird von irgendeiner Quelle, z.-'B. von "einem Zufuhrrohr 84, mit Spülflüssigkeit
versehen. Im dargestellten Ausführungsbeispiel kann ein Rohr 69 mit einer gewöhnlichen Druckwasserleitung, z. B. für
warmes Wasser, verbunden werden. Ein Dreiweghahn 89 verbindet das genannte Rohr 69 entweder mit der Leitung 84 oder mit
einer Zulauf leitung 109 zum Füllen der Maschine mit warmem Wasser beim Beginn des
Waschvorganges. Falls der Druck in der Leitung 69 nicht genügend hoch ist, kann eine
Pumpe 88 in der später zu beschreibenden Weise in der Leitung 84 angeordnet werden.
Der in Fig. 7 dargestellte Elektromotor 46 ist in seinem Schutzgehäuse 43 in folgender
Weise nachgiebig gelagert. Das Gehäuse 43 ist an seinem unteren Ende zu einer Hülse 90
mit einem nach innen gebogenen Flansch 91 ausgebildet, der als Stütze für einen zweckmäßig
aus weichem, nachgiebigem Werkstoff bestehenden Dichtungsring 92 dient. Gegen
die obere Fläche dieses Dichtungsringes g2 stützt sich eine Führungshülse 93, die als
Mutter ausgebildet und auf eine Lagerhülse 94 geschraubt ist, welche sich durch die von
dem Flansch 91 gebildete Öffnung erstreckt. Der Motor 46 ruht auf dem oberen Ende der
Führungshülse 93. Ein Führungszapfen 95, der am Motorgehäuse vorgesehen ist, greift
in eine mittlere Öffnung der -Führungshülse ein, um ein Zentrieren des Motors sicherzustellen.
Wie schon erwähnt ist, ruht das Schutzgehäuse 43 mit seiner Schulter 44 auf dem
Deckel 31 oder dem daraus gepreßten Teil 40, wobei der Gehäusedeckel 45 an dem Deckel
der Maschine mittels Schraubengo befestigt
ist, die in einen Verstärkungsring 97 an der Innenseite des Randes der Öffnung 42 eingeschraubt
sind. Auf der Innenseite des Deckels 45 ist eine Schale 98 angeordnet. Eine Feder, z. B. eine Schraubenfeder 100, an
welcher der Motor aufgehängt ist, ist an der
Schale 98 und in einer Ausnehmung 99 am oberen Ende -des Motors befestigt. Um die
Kühlluft durch den Motor zu leiten, ist im oberen Teil des Gehäuses 43 eine Hülse 101
vorgesehen, die auf einer Schulter 102 des Motorgehäuses ruht und eine obere, sich an
den Deckel 45 legende Querwand 103 besitzt. Kühlluft tritt durch Öffnungen 104 im Deckel
und durch Öffnungen 105 in der Querwand 103 ein, fließt durch die üblichen oberen und
unteren Lüftungskanäle 106 und 107 im Motorgehäuse, bespült darauf das Gehäuse
von außen und tritt schließlich durch andere Öffnungen 108 im Deckel 45 aus.
Mittels der Feder 100 und des nachgiebigen Dichtungsringes 92 ist der Motor nachgiebig
im Schutzgehäuse 43 gelagert, wodurch das Übertragen von Schwingungen auf das Maschinengehäuse
verhindert wird. Infolge dieser Anordnung arbeitet der Motor fast geräuschlos, weil im Maschinengehäuse keine
Resonanz erfolgt, was bei starrer Anordnung des Motors im Gehäuse der Fall wäre.
Wie oben erwähnt, dient die Öffnung 55 in der Wand 50 zum Aufnehmen der Umlaufpumpe
56 für die Waschflüssigkeit, wobei die Pumpe in der Öffnung 55 mit etwas Spiel angeordnet ist. Die Pumpe (Fig. 8) ist eine
selbstansaugende Umlaufpumpe und besitzt ein Schaufelrad 110, welches in einem Pumpengehäuse
drehbar gelagert ist, das mit dem gleichen Bezugszeichen 5<p versehen ist, mit
dem oben die Pumpe als Ganzes bezeichnet wurde. Das Schaufelrad 110 ist im rohrförmigen
Einlaß 57 angeordnet, der sich in die im Behälter 33 enthaltene Waschflüssigkeit
erstreckt. Das Schaufelrad ist am unteren Ende einer Pumpenwelle 111 angeordnet, diesich
nach oben erstreckt und mit der Motorwelle 112 verbunden ist. Wegen der oben
beschriebenen nachgiebigen Lagerung des Motors im -Gehäuse 43 muß eine gewisse
relative Bewegung zwischen den Wellen in und 112 zugelassen werden. Aus diesem
Grunde sind die Wellen miteinander mittels einer biegsamen Kupplung (s. Fig. 7) verbunden,
die aus einer Kupplungsmuffe 113 besteht, welche zwei gegenüberliegende Ausnehmungen
116 von eckigem Querschnitt besitzt. Entsprechend geformte Endteile 114 bzw. 115
der Motorwelle 112 und der Pumpenwelle in
greifen in diese Ausnehmungen ein, und zwar zweckmäßig mit einem gewissen Spiel, um
die zwecks Zentrierens der Motorwelle 112 erforderliche relative Bewegung der Wellen
zu ermöglichen. Die Kupplungshülse 113 kann auch aus irgendeinem nachgiebigen
Werkstoff bestehen, das eine solche Bewegung zuläßt.
Das Pumpengehäuse 56 ist an einem Rohr 120 aufgehängt, welches die Pumpenwelle in
umgibt und an ihrem oberen Ende eine Lagerhülse 121 (s. Fig. 7) trägt, welche mit einem
oberen, nach außen gerichteten Endflansch 122 versehen ist, der zusammen mit einem
nach innen gerichteten Endflansch 123 der Lagerhülse 94 als Lauffläche für ein Kugellager
124 dient. Um das Eindringen von Wassertropfen in das Kugellager 124 zu verhindern,
kann ein Dichtungsring 125 aus weichem Werkstoff zwischen dem Lager und
einer Unterlagscheibe 126, die durch einen Ring 127 an der Hülse 94 in ihrer Lage gehalten
wird, vorgesehen sein. Zwecks Zentrierens der Welle in im Rohr 120 kann in
der Hülse 121 ein Kugellager 128 vorgesehen
sein.
Das Schutzrohr 120 ist an seinem unteren Ende (s. Fig. 8) mittels einer Mutter 130
starr mit einer Hülse 131 verbunden, die ihrerseits mittels Schrauben 132 mit einer am
Pumpengehäuse 56 angeordneten Hülse 133 verbunden ist. Die Hülsen 131, 133 bilden
zusammen einen Träger für ein Kugellager 134, in welchem die Pumpenwelle gelagert
ist. Zwischen der Nabe 136 des Schaufelrades 110 und der Hülse 133 ist eine Dichtung 135
angeordnet. Waschflüssigkeit, die etwa durch den kleinen Spalt 137 zwischen dem Schaufelrad
110 und dem Pumpengehäuse 56, insbesondere auf der Druckseite der Pumpe, eintreten
kann, wird durch kleine Ablauflöcher 138 im Rad abgelassen. Um die Dichtung
!35 γοη Überdruck zu entlasten und ein Eindringen
von.Waschflüssigkeit in das Lager zu verhindern, ist ein Rohr 139 vorgesehen,
welches die Dichtung mit dem Innern des Maschinengehäuses verbindet.
Die Steigleitung 80 der Spritzvorrichtung ist an die Druckseite der Pumpe 56 angeschlossen,
um die Strahlrohre 81, 82 mit Waschflüssigkeit zu versehen, welche durch
die Düsen 83 austritt und das Geschirr im Korb 67 bespritzt sowie im Behälter 33 gesammelt,
durch die Pumpe 56 angesaugt und darauf von neuem den Strahlrohren zugeführt wird usw. Um ein wirkungsvolles Bespritzen
sicherzustellen, sind die Strahlrohre 81,82 so angeordnet, daß sie im Verhältnis zu dem
Geschirr hin und her schwingen können, wobei die schwingende Bewegung auf irgendeine
der später zu beschreibenden Arten hervorgerufen wird. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Steigrohr 80 starr mit dem
Pumpengehäuse 56 verbunden, so daß das Pumpengehäuse an der genannten schwingenden
Bewegung teilnimmt, was dadurch ermöglicht wird, daß das das Pumpengehäuse tragende Rohr 120 in der oben beschriebenen
Weise im Kugellager 124 beweglich gelagert ist. Dadurch, daß das Pumpengehäuse 56 an
der schwingenden Bewegung der Spritzvor-
richtung teilnimmt, werden alle Dichtungen überflüssig. Um das Pumpengehäuse 56 in
dieser schwingenden Bewegung zu führen, kann ein Kragen 145 an der Unterseite des
Gehäuses vorgesehen sein, der in einem bügeiförmigen Rahmen 146 gelagert ist, der,
wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, mit der Wand 50 verbunden ist.
Wie oben erwähnt ist, ist eine ,Pumpe 88 in der Zufuhrleitung 85 für die Spülflüssigkeit
angeordnet. Im vorliegenden ' Ausführungsbeispiel (s. Fig. 8) ist diese Pumpe eine
selbstsaugende Pumpe mit einem umlaufenden Kolben 150, der exzentrisch in einem
Pumpengehäuse gelagert ist, welches mit demselben Bezugszeichen 88 bezeichnet ist,
das oben zur Bezeichnung der Pumpe als Ganzes verwendet wurde. Das Pumpengehäuse
88 wird von einem bügeiförmigen, an dem Rahmen 146 befestigten Rahmen 152 getragen
(s. Fig. 6). Da diese Pumpe für die Spülflüssigkeit abwechselnd mit der Pumpe 56 für die umlaufende Waschflüssigkeit arbeiten
soll, sind Mittel vorgesehen, um die Pumpe 88 für die Spülflüssigkeit selbsttätig
in Betrieb zu setzen, wenn die Pumpe 56 für die Waschflüssigkeit stillgesetzt wird. Zu
diesem Zwecke besitzt die Welle 153 der Pumpe 88 eine Verlängerung 154 von eckigern,
z. B. quadratischem Querschnitt, auf welcher, in senkrechter Richtung verschiebbar,
aber nicht drehbar, ein Kupplungsteil 155
von solchen Abmessungen angeordnet ist, daß er das Zulaufrohr 57 der Umlaufpumpe 56
abschließen kann. Wenn die Umlaufpumpe 56 in Tätigkeit ist, hat der Kupplungsteil 155
das Bestreben, sich unter der Saugwirkung im Rohr 57 nach oben zu verschieben und in
Berührung mit dem Rande dieses Rohres zu kommen, und zwar entweder durch Reibung
allein oder durch Vorsprünge 156, weichein entsprechende Ausnehmungen im Zulaufrohr
eingreifen, wodurch der Drehkolben 150 der Pumpe 88 mit der Pumpenwelle 111 gekuppelt
wird, während gleichzeitig die Zufuhr von Waschflüssigkeit zur Umlaufpumpe 56 unterbrochen ist. Während dieser Aufwärtsbewegung
des Kupplungsteils 155 wird der Kolben 150 nach und nach in Drehung
versetzt, weil die Vorsprünge 156 als Schraubenflügel wirken, die von der umlaufenden
Wassersäule im Einlaß 57 in Drehung versetzt werden und so die Kupplung des Kupplungsteiles
mit dem Einlaß erleichtern.
Um ein Betätigen des Kupplungsteiles 155 zu verhindern, wenn ein Spülen nicht -stattfinden
soll, sind Mittel zum Sperren des Kupplungsteiles in seiner unteren Lage· vorgesehen.
Ein Arm 160 (s. Fig. 3 und 6) übergreift den genannten Kupplungsteil 155 und
ist an einer senkrechten Spindel 161 befestigt, welche z. B. im Rahmen 152 und in der Wand
30 des Maschinengehäuses drehbar gelagert ist. Am oberen Ende der Spindel 161 ist ein
Arm 162 vorgesehen, der zwei Anschläge 163 trägt (s. auch Fig. 7). Eine in der Vorder-
und Hinterwand des Maschinengehäuses gelagerte Spindel 164 ist mit einem kurbeiförmigen
Teil 165 versehen, der mit einem der Anschläge 163 in Berührung gebracht werden
kann. Auf dem Ende der durch die Vorderwand des Maschinengehäuses sich erstrekkenden
.Spindel 164 ist ein Steuerteil, z. B. ein Handrad 166 o. dgl. (s. auch Fig. 1), angeordnet,
das von außen betätigt werden kann, um den Arm 160 in und außer Eingriff
mit dem Kupplungsteil 155- zu bringen.
Wenn die Zufuhrleitung 85 für die Spülflüssigkeit an eine Quelle angeschlossen ist,
welche die Flüssigkeit unter Druck liefert, wie z. B. an eine gewöhnliche Wasserleitung,
kann die Pumpe 88 entbehrt werden. Der Kupplungsteil 155 wird in diesem Falle durch
ein Ventil in der Leitung 85 ersetzt, das in der gleichen Weise wie der Kupplungsteil
betätigt wird, und zwar durch die Saugwirkung im Zulaufrohr. :
Im beschriebenen"Ausführungsbeispiel sind
die Strahlrohre 81, 82 in besonderer Weise ausgebildet, um die größtmögliche Waschwirkung
sicherzustellen. Gemäß den Fig. 3 bis 5 besteht das Strahlrohr 81 aus zwei
Zweigrohren 811 und 812, die vom Steigrohr
80 ausgehen und in ein und derselben waagerechten Ebene liegen, wobei sie zuerst auseinanderlaufen
und dann wieder zusammentreffen und eine Fläche von mehr oder weniger rhomboidaler Form einschließen. Das
untere Strahlrohr 82 ist zweckmäßig in ähnlicher Weise geformt. Durch Ausbilden der »00
Strahlrohre in der erwähnten Weise ist es möglich, nahezu den ganzen Korb 67 mit dem
Geschirr darin zu bespritzen, während nur eine verhältnismäßig begrenzte Ouerschnittsfläche
des Maschinengehäuses frei bleibt. Wie in Fig. 3 dargestellt ist, bleibt nur die Fläche
zwischen dem auseinanderlaufenden Teil des Zweigrohres 812 in der einen Endlage des
Strahlrohres und der entsprechende Teil des Zweigrohres 811 in der anderen Endlage frei no
von unmittelbarer Wirkung der Waschflüssigkeit. Durch Ändern der Form der Strahlrohre und Anpassen dieser Form an die Lage
der Schwingachse, in diesem Falle der Achse des Rohres 120, kann diese Fläche auf ein H5
Mindestmaß verkleinert oder ganz vermieden werden. In Fig. 11 ist eine Abänderung dargestellt,
bei welcher die Achse des Rohres 120 und der Steigleitung 80 im Verhältnis
zueinander so angeordnet sind, daß die Strahlen des Strahlrohres 41 den ganzen Korb 67
bespritzen.
Im folgenden wird unter Hinweis auf die Fig. 3 bis 5 die besondere Art des Hervor
rufens des Schwingens der Spritzvorrichtung für die beschriebene x\usführungsform erläutert.
Die Z\veigrolire8i1 und Si2 sind an
ihren freien Enden z. B. durch Schweißen vereinigt und münden in ein gemeinsames
Auslaßrohr 170, das in einer Düse 171 endet.
An der Verbindungsstelle der Zweigrohre ist ίο ein kleines Rohr 172 vorgesehen, welches als
Lager für eine IHörmige Umschaltvorrichtung 173 dient, welche mit kleinen, in das
genannte Rohr eingreifenden Zapfen 174 sowie mit einer nach innen gebogenen V-förmigen
Platte 176 versehen ist, die an der Grundfläche der U~förmigen Vorrichtung befestigt
ist. Auf dem Rohr 170 angeordnete Anschläge 175 dienen zum Begrenzen der
Schwingungsbewegung des Teiles 173.
Im Betriebe wird der Strahl der Düse 171 durch die Platte 176 seitlich abgelenkt, wodurch eine Rückstellkraft erzeugt wird, unter deren Wirkung die Spritzvorrichtung in einer zur Richtung des abgelenkten Strahles entgegengesetzten Richtung bewegt wird fs. Pfeil 177 in Fig. 4j. Sobald die Umschaltvorrichtung 173 an der Seite des Maschinengehäuses anstößt, wird es durch einen am Gehäuse vorgesehenen Anschlag umgestellt, wodurch der Strahl in entgegengesetzter Richtung abgelenkt wird, was eine Umkehr der Bewegungsrichtung der Spritzvorrichtung veranlaßt. Die Anschläge oder Puffer sind zweckmäßig so ausgebildet, daß die Umschaltvorrichtung 173 sanft dagegen anstößt, was dadurch erreicht wird, daß die Anschläge oder Puffer z. B. mit einem Kopf 191 versehen sind, der auf dem äußeren Ende einer Feder 179 angeordnet ist, die von einem am Maschinengehäuse vorgesehenen Zapfen 178 geführt wird (s. insbesondere Fig. 3).
Im Betriebe wird der Strahl der Düse 171 durch die Platte 176 seitlich abgelenkt, wodurch eine Rückstellkraft erzeugt wird, unter deren Wirkung die Spritzvorrichtung in einer zur Richtung des abgelenkten Strahles entgegengesetzten Richtung bewegt wird fs. Pfeil 177 in Fig. 4j. Sobald die Umschaltvorrichtung 173 an der Seite des Maschinengehäuses anstößt, wird es durch einen am Gehäuse vorgesehenen Anschlag umgestellt, wodurch der Strahl in entgegengesetzter Richtung abgelenkt wird, was eine Umkehr der Bewegungsrichtung der Spritzvorrichtung veranlaßt. Die Anschläge oder Puffer sind zweckmäßig so ausgebildet, daß die Umschaltvorrichtung 173 sanft dagegen anstößt, was dadurch erreicht wird, daß die Anschläge oder Puffer z. B. mit einem Kopf 191 versehen sind, der auf dem äußeren Ende einer Feder 179 angeordnet ist, die von einem am Maschinengehäuse vorgesehenen Zapfen 178 geführt wird (s. insbesondere Fig. 3).
Die elektrische Schaltanordnung des Motors 46 ist nur schematisch dargestellt. 180
fs. Fig. 7 j bezeichnet eine gewöhnliche Klemme zum Verbinden des Motors 46 mit einer geeigneten
elektrischen Stromquelle und 181 einen Schalter (s. auch Fig. 6) zum Schließen
und Öffnen des elektrischen Stromes. Dieser Schalter ist vorzugsweise so ausgebildet, daß
er von außen aus betätigt werden kann. Zu diesem Zwecke ist ein doppelarmiger Hebel
182 drehbar auf einem Zapfen 183 gelagert, der z. B. in einem Auge 184 des Verstärkungsringes
97 angeordnet ist. Am oberen Arm des Hebels 182 ist eine Ausnehmung
185 vorgesehen, welche den Regelarm 186 des Schalters 1S1 unifaßt. An dem freien
Ende des unteren Armes des Hebels 182 ist das eine Ende einer Stange 187 angelenkt, die
mit ihrem anderen Ende an eine Kurbel 188 angeschlossen ist, die ihrerseits mit einer
Spindel 189 verbunden ist, welche in der Vorder- und Hinterwand des Maschinengehäuses
gelagert ist (s. auch Fig. 3). Die Spindel 189 trägt an ihrem aus der Vorderwand
des Gehäuses tretenden Ende ein Steuerglied, z. B. ein Handrad 190. Durch Drehen
der Spindel 189 in der einen oder anderen Richtung wird somit der Stromkreis des
Motors geschlossen oder geöffnet. Um die Regelvorrichtungen der Maschine an ein und
derselben Stelle anzuordnen, kann die Einstellvorrichtung für den Schalter 181 so angeordnet
werden, daß das Handrad 190 in der Nähe des Handrades 166 für die Regelung
der Spülpumpe 88 angeordnet wird. Die beiden Handräder 166 und 190 können jedoch
auch an einer anderen Stelle oder an verschiedenen Stellen angeordnet werden, wenn
entsprechende Änderungen in der Bewegungsübertragung vorgenommen werden.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Ausführungsform dürfte aus der obigen Beschreibung
hervorgehen, und es soll daher hier nur eine kurze Übersicht gegeben werden.
In der Ruhestellung der Maschine nimmt das Handrad 190 diejenige Stellung ein,
welche dem Ausschalten des Schalters 181 entspricht. Das Handrad 166 hat eine Stellung,
welche der Sperrstellung des Armes 160 entspricht. Das Ventil 89 ist geschlossen, und
das Ventil 60 nimmt die Lage ein, in welcher das Überlaufrohr 59 mit dem Ablauf 61 in
Verbindung steht. Das Ventil 89 wird geöffnet, um das Zulaufrohr 84 mit dem Einlaßrohr
109 zwecks Füllens des Behälters 33 mit warmem Wasser, z. B. bis zur Höhe ν
des Überlaufrohres 59 (s. Fig. 8), zu verbinden. Irgendein geeignetes Waschmittel,
wie z. B. Seife, kann natürlich dem Wasser zugesetzt werden. Das zu \vaschende Geschirr
wird in den Korb 67 gelegt und die Jalousie 71 geschlossen. Dann wird das Handrad 190
in der Richtung gedreht, in welcher es den Schalter 181 schließt und den Motor einschaltet.
Dadurch wird die Pumpe 56 in Tätigkeit gesetzt und ein Umlauf der Waschflüssigkeit
vom Behälter 33 durch das Steigrohr 80, die Strahlrohre 81, 82, die Düsen 83
und nach erfolgtem Bespritzen des Geschirres zurück zum Behälter 33 veranlaßt. Dadurch,
daß der aus der Düse 171 austretende Strahl der Waschflüssigkeit durch die Umschaltvorrichtung
abgelenkt wird, werden die Spritzvorrichtung 80, 81, 82 und das Pumpengehäuse
56 in eine schwingende Bewegung um die Achse des Rohres 120 in der erläuterten
Weise versetzt, d. h. um eine Achse, die parallel zur Pumpenwelle 111 liegt und mit dieer
annähernd zusammenfällt. Das Drehmoment der Pumpenwelle neigt dazu, die Welle seitlich zu verschieben; zum Ausgleich
dieser Bewegung kann ein Gewicht, eine Feder, ein in geeigneter Weise gerichteter
Flüssigkeitsstrahl o. dgl.' verwendet werden. Wenn der Waschvorgang beendet ist, wird
das Ventil 89 für die Spülflüssigkeit (gewöhnlich reines Wasser) geöffnet und das Ventil
60 derart eingestellt, daß das Auslaßrohr 58 mit dem Ablauf rohr 61 in Verbindung kommt.
Dann wird das Handrad 166 in die Lage gedreht, in welcher der Arm 160 den Kupplungsteil
155 freigibt, der darauf durch die Saugwirkung im Einlaßrohr 57 nach oben
bewegt und mit dem genannten Rohre in Verbindung gebracht wird, wodurch die ,Spül-
'5 flüssigkeitspumpe 88 in Tätigkeit gesetzt und gleichzeitig die Zufuhr von Waschflüssigkeit
zur Umlaufpumpe 56 unterbrochen wird. Die Wasch- und Spülflüssigkeiten laufen durch
das Ablauf rohr 61 ab. Wenn das Geschirr
genügend gespült ist, wird der Motor 46 durch Drehen des Handrades 190 in die Lage,
in welcher der Schalter 181 geöffnet ist, zum Stillstand gebracht. Der Korb 67 mit dem
Geschirr wird aus der Maschine herausgenommen, die dann, nachdem das Handrad
■ 176 und die Ventile 60 und 89 in die Ausgangslage gebracht wurden, für einen neuen
Waschvorgang bereit ist.
Bei der in den Fig. 12 und 13 dargestellten
Ausführungsform enthält das im wesentlichen quadratischen Querschnitt aufweisende Maschinengehäuse
ein Rahmenwerk aus Ecksäulen 200, die zweckmäßig aus winkelförmig gebogenem Blech bestehen und an welchen
die Wände des Gehäuses z. B. mittels Schrauben befestigt sind. Die Säulen 200 können
Füße für die Maschine bilden, welche ein-. stellbar sein können, indem z. B. Schraubenbolzen
202 in Augen 203 der Füße geschraubt sind.
Innerhalb des Maschinengehäuses sind eine obere Trennwand 204 und eine untere Trennwand
205 angeordnet,. die das Gehäuse in drei Kammern unterteilen, nämlich in eine obere
Kammer 206 für einen Elektromotor 207, eine Zwischenkammer 208, die als Spritzkammer
für das Geschirr dient, und eine untere Kammer 209, die einen Behälter für die Waschflüssigkeit bildet. Es wird also
auch bei dieser Ausführungsform eine Unterteilung des Gehäuses in gleicher Weise vorgenommen
wie bei der ersten Ausführungsform. Die obere Trennwand 204 ist zweckmäßig ungelocht, um den Motor gegen das
Eindringen von Wassertropfen aus der Kammer 208 zu schützen.
Nahe dem Boden des Behälters 209 ist eine Pumpe 211 für die Waschflüssigkeit angeordnet.
Sie wird von dem Elektromotor 207 mittels einer sich senkrecht durch das Gehäuse
erstreckenden Welle 212 angetrieben.
An ein Gehäuse 213 für die Pumpe ist ein Steigrohr 214 fest angeschlossen, von welchem
zwei sich waagerecht erstreckende Strahlrohre 215, 216 abzweigen, die im oberen
bzw. unteren Teil der Kammer 208- angeordnet sind. Die Strahlrohre 215, 216 sind mit
Düsen 217 für das Bespritzen des Geschirrs versehen, das in einem Korb 219 o. dgl. eingelegt
ist, der durch ein mit dem Gehäuserahmen verbundenes Gestell 218 getragen
wird.
Die untere Kammer 209 enthält eine ungelochte Wand 223 und einen gelochten Teil
224, der eine Siebkammer von z. B. halbkreisförmigem Querschnitt bildet (s. Fig. 13).
Der nicht gelochte Teil 223 ist gegen die genannte Siebkammer geneigt, um ein rasches
Abfließen der Waschflüssigkeit in sie zu ermöglichen. In der Siebkammer 224, die mit
dem nicht gelochten Teil 223 der Wand 205 aus einem Stück bestehen oder mit ihm verbunden
sein kann, ist eine bewegliche Siebkammer 225 angeordnet, die durch einen nach oben gepreßten Teil 226 des Bodens der
festen Siebkammer in einem gewissen Abstand von diesem Boden gehalten wird. Der nicht gelochte Teil 223 der Wand 205 ist mit
einem verlängerten Teil 227 versehen, der die Waschflüssigkeit in die Siebkammer 225
führt. Die durch die Pumpe 211 vom Behälter 209 durch das Steigrohr 214 und die /
Strahlrohre 215, 216 geförderte Flüssigkeit kehrt in den genannten Behälter durch die
Siebkammern 224, 225 zurück, nachdem sie 95-zuerst durch die bewegliche Siebkammer 225
und dann durch das feste Sieb 224 geströmt ist. Durch Entfernen der Siebkammer 224
kann auch während des Betriebes der Maschine darin angesammelter Abfall entfernt
werden. Während des Entfernens des Siebes 225 dient das feste Sieb 224 als Filter.
Die Maschine ist auch mit einer Vorrichtung zum Zuführen von Spülflüssigkeit, gewöhnlich
von reinem Wasser, versehen, und zwar besteht diese aus einer Zufuhrleitung
230, die mit einem Ventil 231 versehen ist und mit Spülrohren 232,233 oberhalb und
unterhalb des Korbe's 219 in Verbindung steht. Die Rohre 232, 233 sind mit Düsen 239
versehen.
Die Waschflüssigkeit kann vom Behälter 209 durch ein in· seinem Boden vorgesehenes
Loch 234 entfernt werden, das gewöhnlich durch einen Ventilkörper 235 geschlossen ist,
der ein als Überlauf für die Flüssigkeit im Behälter 209 dienendes Rohr 236 enthält. Die
Auslaßöffnung 234 kann durch Umlegen des Ventilkörpers 235 geöffnet werden, z.B. durch
Ziehen an einer mit dem Ventilkörper verbundenen und von außen zugänglichen Stange
237, die mit einer Kerbe 238 o. dgl, zwecks
Sperrens des Ventilkörpers 235 in geöffneter Lage versehen ist.
Auch bei dieser Ausführungsform führen die Strahlrohre 215, 216 während des Betriebes
eine hin und her gehende Bewegung aus. Die Mittel zum Hervorrufen dieser Bewegung
weichen etwas von den mit Bezug auf die vorhergehende Ausführungsform beschriebenen
ab, obwohl sie nach den gleichen Grundsätzen arbeiten. Wie insbesondere aus den Fig. 14 und 15 ersichtlich ist, ist eine Achse
241 in geeigneten Stützen 240 gelagert und mit einem kurbelartig ausgebildeten Endteil
242 versehen. Die Stützen 240 sind an einem »5 der Strahlrohre zu beiden Seiten einer Düse,
z.B. zu beiden Seiten der äußersten Düse 217, des oberen Strahlrohres 215 angeordnet. Zwischen
diesen Stützen 240 ist auf der Achse 241 ein Flügel 243 angeordnet und zwischen
ao Anschlagzapfen 244 bewegbar, die auf den Stützen angeordnet sind und ein Bewegen
des Flügels von einer Lage, in welcher der Flügel einen Neigungswinkel mit der senkrechten
Linie durch die Düse 217 auf einer Seite dieser Linie bildet, bis zu einer Lage,
in welcher der Flügel auf der entgegengesetzten Seite der genannten senkrechten Linie
geneigt ist, erlauben. Der aus der Düse 217 austretende Strahl wird offensichtlich von der
Scheibe 243 so abgelenkt, daß die Spritzvorrichtung durch die dabei erzeugte Rückstoßkraft
in einer Richtung bewegt wird, die der Richtung des abgelenkten Strahles entgegengesetzt
ist. Am Maschinengehäuse vorgesehene Anschläge 246 verursachen die Umstellung
der Scheibe 243, sobald die Kurbel 242 gegen sie anschlägt, wodurch die Bewegung
der Strahlrohre umgekehrt wird.
Die Spritzkammer 208 kann durch eine ' 40 Scheibe, Wand o. dgl. abgeschlossen werden,
die so angeordnet sein kann, daß sie von einer Antriebsvorrichtung, die durch geeignete
Regelglieder in Betrieb gesetzt werden kann, geöffnet und geschlossen wird. Das Verstellen
einer derartigen Wand o. dgl. kann mechanisch von irgendeinem beweglichen Teil der Maschine aus, z. B. vom Antriebsmotor
207 oder von der Pumpenwelle 212, oder hydraulisch oder auch pneumatisch erfolgen.
Ein Beispiel einer solchen Vorrichtung zum Öffnen und Schließen einer Wand 250 für die
Spritzkammer 208,ist in gestrichelten Linien in Fig. 13 dargestellt. Eine Einzelheit dieser
Vorrichtung ist in vergrößertem Maßstab in Fig. 16 dargestellt. Die Wand 250 ist in geeigneten,
an entsprechenden Säulen 200 des Gehäuses angeordneten Führungen 251 nach
oben bzw. nach unten verschiebbar. An der Wand 250 ist ein Ende eines Drahtes 252
o. dgl. befestigt, der über Führungsrollen 253 läuft und an seinem anderen Ende mit einer
Stange 254 eines in einem Zylinder 256 bewegbaren Kolbens 255 verbunden ist.
Eine Leitung 257 verbindet den Zylinderraum oberhalb des Kolbens 255 mit einem
Ventil, z. B. einem Dreiweghahn 258, welcher diese Leitung 257 entweder mit einer Zufuhrleitung
260 für Druckflüssigkeit, z. B. einer gewöhnlichen Wasserleitung, oder mit einer
Ablaufleitung 261 verbindet. Wenn die Wand 250 geöffnet werden soll, wird der Zylinderraum
oberhalb des Kolbens 255 mit der Druckleitung 260 verbunden, wodurch der Kolben nach unten gedrückt und die Wand
in die Öffnungsstellung gehoben wird. Um die Wand zu schließen, wird das Ventil 258
so eingestellt, daß es den Zylinderraum in Verbindung mit der Ablauf leitung 261 setzt,
wodurch die Wand infolge ihres eigenen Gewichtes nach unten gleitet und den Kolben
255 in seine Ausgangslage zurückführt sowie gleichzeitig die Druckflüssigkeit aus dem
Zylinder drückt, was ein Dämpfen der Bewegung zur Folge hat.
Das Einstellen des Ventils 258 kann durch. einen Handgriff o. dgl., z. B. durch zwei
Drackknöpfe 262, erfolgen, die zusammen mit
anderen Schaltteilen, z. B. einem Schalter 263 für den Elektromotor usw., auf einer der
Ecksäulen 200 des Maschinengehäuses, zweckmäßig auf einem gemeinsamen Schaltbrett
264, angeordnet sind. Die Knöpfe 262 betätigen einen Arm 265 eines auf einem Zapfen
267 des Maschinengehäuses gelagerten dreiarmigen Hebels, dessen dritter Arm 268 an
dem oberen Ende einer Zugstange 270 angelenkt ist, die ihrerseits mit einem starr mit
der Spindel des Ventils 258 verbundenen Arm 271 verbunden ist. Durch Drücken auf einen
der Knöpfe 262 wird das Ventil 258 umgeschaltet, so daß es den Zylinderraum oberhalb
des Kolbens 255 entweder mit der Druckleitung 260 oder mit der Ablauf leitung 261
verbindet.
Die oben beschriebenen und in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsformen sind
nur Beispiele des Gegenstandes der Erfindung und können in vieler Hinsicht abgeändert
werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu \~erlassen.
Claims (6)
- Patentansprüche:i. Geschirrwaschmaschine mit einem durch Wände in drei Abteilungen unterteilten Gehäuse, gekennzeichnet durch eine untere, die Waschflüssigkeit und eine für den Umlauf dieser Flüssigkeit dienende Pumpe (56) enthaltende Abteilung (39), eine obere, einen die Pumpe (56) treibenden Motor (46) enthaltende Abteilung (37) und eine mittlere, das Geschirr aufnehmende und eine durch die Pumpe (56) ge^speiste Spritzvorrichtung (80, Si, 82) für das Geschirr enthaltende Abteilung (38), wobei die obere Abteilung (37) gegen die mittlere Abteilung (38) abgedichtet und die mittlere Abteilung von der unteren Abteilung (39) außer durch eine feste Wand (50) noch durch einen Siebboden (53) getrennt ist.
- 2. Geschirrwaschmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Siebboden als eine feste Siebkammer (224) ausgebildet ist, in welcher eine bewegbare Siebschublade (225) angeordnet ist, die derart ausgebildet ist, daß sie den abgesonderten Abfall aufnehmen kann.
- 3. Geschirrwaschmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Abteilung (37) des Maschinengehäuses als eine gegen Eindringen von Flüssigkeit gut abdichtende Haube für den Motor ausgebildet ist.
- 4. Geschirrwaschmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (46) in der Haube (43) durch federnde, sein Gewicht aufnehmende Teile (92, 100) derart getragen wird, daß die Motorwelle (112, 114) sich im Verhältnis zu der Pumpenwelle (in, 115) mittels einer zwischen beiden Wellen angeordneten nachgiebigen Kupplung (113) einstellen kann.
- 5. Geschirrwaschmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die ■ Haube (43) in eine in der oberen Wand (40) des Maschinengehäuses angeordnete Öffnung (42) eingesetzt und durch einen abnehmbaren Deckel (45) geschlossen ist.
- 6. Geschirrwaschmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Abteilung (39) aus einem mit dem Maschinengehäuse (30) lösbar verbundenen Behälter (33) besteht.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE780379X | 1933-10-24 | ||
| SE437252X | 1934-05-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE649788C true DE649788C (de) | 1937-09-06 |
Family
ID=34914636
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB167318D Expired DE649788C (de) | 1933-10-24 | 1934-10-25 | Geschirrwaschmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE649788C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE880398C (de) * | 1950-05-23 | 1953-06-22 | Hans Hecker | Spuelmaschine zum Spuelen von Koch- und Essgeschirr (Spuelschrank-Automat) |
| DE1133515B (de) * | 1957-09-06 | 1962-07-19 | Siemens Elektrogeraete Ag | Geschirrspuelmaschine |
| DE1181872B (de) * | 1959-06-17 | 1964-11-19 | Mubir A G Fuer Maschinen Und A | Geschirrspuelmaschine mit einer motor-getriebenen Pumpe |
| DE1252859B (de) * | 1962-05-12 | 1967-10-26 | Giuseppe Brollo | Antrieb fuer die Spritzeinrichtung bei Geschirrspuelmaschinen |
-
1934
- 1934-10-25 DE DEB167318D patent/DE649788C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE880398C (de) * | 1950-05-23 | 1953-06-22 | Hans Hecker | Spuelmaschine zum Spuelen von Koch- und Essgeschirr (Spuelschrank-Automat) |
| DE1133515B (de) * | 1957-09-06 | 1962-07-19 | Siemens Elektrogeraete Ag | Geschirrspuelmaschine |
| DE1181872B (de) * | 1959-06-17 | 1964-11-19 | Mubir A G Fuer Maschinen Und A | Geschirrspuelmaschine mit einer motor-getriebenen Pumpe |
| DE1252859B (de) * | 1962-05-12 | 1967-10-26 | Giuseppe Brollo | Antrieb fuer die Spritzeinrichtung bei Geschirrspuelmaschinen |
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