DE649955C - Empfaenger mit Krachbeseitigung - Google Patents

Empfaenger mit Krachbeseitigung

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DE649955C
DE649955C DER92483D DER0092483D DE649955C DE 649955 C DE649955 C DE 649955C DE R92483 D DER92483 D DE R92483D DE R0092483 D DER0092483 D DE R0092483D DE 649955 C DE649955 C DE 649955C
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DER92483D
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G3/00Gain control in amplifiers or frequency changers
    • H03G3/20Automatic control
    • H03G3/22Automatic control in amplifiers having discharge tubes
    • H03G3/26Muting amplifier when no signal is present

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  • Noise Elimination (AREA)

Description

  • Empfänger mit Krachbeseitigung Es ist bekannt, die Anoden von Zweipolröhrengleichrichtern negativ vorzuspannen, um bei Verwendung als Empfangsgleichrichter eine Unterdrückung kleiner Amplituden, also eine Krachbeseitigung, bei Verwendung als Regelgleichrichter für selbsttätige Schwundregelung einen verzögerten Einsatz der Regelwirkung zu erzielen.
  • Diese Vorspannung wirkt sich für den Regelgleichrichter so aus, daß von verhältnismäßig schwach einfallenden Hochfrequenzsignalen unter Umständen nur die Modu-. lationsspitzen gleichgerichtet werden.
  • Für den Empfangsgleichrichter bedeutet diese Vorspannung, daß Stationen, die sich etwas über den Geräuschpegel erheben, nur mit starker -Verzerrung und schwächer, als ihrer Intensität entspricht, empfangen werden können.
  • Erfindungsgemäß werden bei einem Empfänger mit Krachbeseitigung durch eine negative Vorspannung des Empfangsgleichrichters die Verzerrungen beim Empfang schwacher Hochfrequenzspannungen dadurch vermieden, daß ein im Hochfrequenzteil befindlicher Empfindlichkeitsregler mit einer Einrichtung zur Veränderung der negativen Vorspannung für den Empfangsgleichrichter so gekuppelt ist, daß bei Einstellung auf große Empfindlichkeit keine oder nur eine schwache negative Vorspannung gegeben wird.
  • Es ist bereits bekannt, die negative Vorspannung des Empfangsgleichrichters regelbar zu machen. Der Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß bei einer Einstellung des Empfängers auf hohe Empfindlichkeit des Hochfrequenzverstärkers, d. h. auf den Empfang sehr schwacher Stationen, die Vorspannung zwangsläufig gering gemacht wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt Abb. r.
  • Die von der Antenne 6 aufgenommenen Hochfrequenzschwingungen werden über einen abstimmbaren Kreis dem Hochfrequenzverstärker 5 und über einen weiteren abstimmbaren Kreis dem Steuergitter 27 der Mischröhre r2 zugeführt, die als Sechspolröhre ausgebildet ist. Das erste Steuergitter 2q. und das Schirmgitter 25 dienen als Oszillatorgitter und Oszillatoranode. Die entstandene Zwischenfrequenz wird über das fest abgestimmte Bandfilter 13 der Zwischenfrequenzverstärkerstufe 14 zugeführt, verstärkt und über einen weiteren Zwischenfrequenzkreis an den Empfangsgleichrichter gelegt. Dieser wird dargestellt durch die beiden miteinander verbundenen Anoden 35, 36 über der Kathode 37 der Verbundröhre 34. Die an den Belastungswiderständen 41 und 42 auftretende niederfrequente Wechselspannung wird durch den verschiebbaren Abgriff 5o, der als niederfrequenter Lautstärkeregler dienen kann, abgegriffen und dem Steuergitter 38 des Dreipolsystems der Verbundröhre zugeführt. Die Anode 39 ist an einen üblichen Niederfrequenzverstärker mit Lautsprecher angeschlossen.
  • Der Widerstand 48 wird vom Anodenstrom des Dreipolsystems durchflossen. Die an seinem unteren Ende auftretende negative Gleichspannung dient als negative Vorspannung der Anode des Zweipolsystems und bewirkt eine Unterdrückung aller Hochfrequenzsignale, deren Amplitude unter einer bestimmten Grenze liegt. Der Schalter 44 mit .den drei Kontaktstellen 45, 46, 4611 gestattet, statt des ganzen Widerstandes 48 nur einen Teil, der durch einen verschiebbaren Abgriff i passend eingestellt werden kann, einzuschalten oder ihn ganz aus dem Gleichrichterkreis auszuschalten. Die Wirkung der Verringerung der Vorspannung besteht einerseits in einer Verkleinerung des Schwellwertes der Krachbeseitigung, andererseits in einer Verringerung der Verzerrung schwach einfallenden Hochfrequenzsignale.
  • Der Empfangsgleichrichter dient gleichzeitig zur Erzeugung der Schwundregelspannung. Von dem zwischen den Belastungswiderständen 4i und 42 liegenden Punkt 58 wird die Regelspannung für die beiden ersten Röhren des Empfängers, von dem einstellbaren Abgriff 611 die Regelspannung für die Zwischenfrequenzverstärkerröhre 14 abgenommen. Das Steuergitter der letzteren erhält eine feste Anfangsvorspannung gegenüber der zugehörigen Kathode durch den in der Kathodenleitung liegenden Widerstand 65. Für die beiden ersten Röhren 5 und 12 ist ein gemeinsamer, veränderbarer V orspannungswiderstand vorgesehen, der als handbetätigter Lautstärkeregler dient. Er besteht aus den Widerständen 70 und 29, von denen der letztere durch den Schleifkontakt 31 geändert werden kann. 'Dieser Schleifkontakt ist mit dem Schalter 44 gekuppelt, wie die gestrichelte Linie andeutet; beide werden durch den gemeinsamen Drehknopf 73 verstellt.
  • In der unteren Stellung des Schleifkontaktes, die größtem Widerstand, also größter Anfangsvorspannung und geringster Empfindlichkeit des Verstärkers entspricht, ist der Schalter 44 mit dem .Bontakt 45 verbunden, wodurch die höchste Vorspannung an die Empfangszweipolstrecke gelegt ist. Bei Erhöhung der Empfindlichkeit wird auf den Kontakt 4b11, also auf geringere Vorspannung 'umgeschaltet, bis in der Nähe des Anschlags 69 die Empfindlichkeit des Verstärkers am größten geworden ist und gleichzeitig die Vorspannung der Empfangsgleichrichter abgeschaltet ist. Die erstgenannte Schaltstellung empfiehlt sich bei Empfang starker Hochfrequenzsignale und hohem Störpegel, während die letztgenannten Schaltstellungen beim Empfang schwächerer Hochfrequenzsignale, der natürlich nur bei kleinerem Störpegel möglich ist, zweckmäßig sind. Die Krachbeseitigung ist zwar in diesem Fall geringer, man hat aber den Vorteil einer hohen Empfindlichkeit des Verstärkers und eines verzerrungsfreien Arbeitens des Empfangsgleichrichters.
  • Die maximale Vorspannung der Empfangszweipolstrecke kann verhältnismäßig klein sein, da sie ja nur in Verbindung mit den einfallenden Amplituden entsprechender Empfindlichkeit des Verstärkers benutzt wird.
  • In der vorliegenden Ausführung ist auch der Einsatz der Schwundregelwirkung verzögert und das Maß dieser Verzögerung von der Stellung des Schalters 4,4 abhängig. Eine abgeänderte Schaltung, bei der die Erzeugung der für die Schwundregelung dienenden Gleichspannung in einem von der veränderlichen negativen Vorspannung nicht beeinflußten Gleichrichter geschieht, zeigt Abb. z. Die Zweipolstrecke 35 der Verbundröhre 34 dient hier lediglich als Empfangsgleichrichter. Der Gleichrichterkreis entspricht genau dem in Abb. i dargestellten. Zur Erzeugung der Schwundregelspannung ist die Zweipolstrecke 36 mit den Belastungswiderständen 81, 82 und 83, zusätzlich zum Kathodenwiderstand 48, vorgesehen, zwischen denen die verschiedenen Schwundregelspannungen abgegriffen und über die üblichen Filterkreise den Gittern der zu regelnden Röhren zugeführt werden. Die negative Vorspannung der Schwundregelzweipolstrecke und damit die Verzögerung liegt hierbei fest.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Empfänger mit Krachbeseitigung durch eine negative Vorspannung des Empfangsgleichrichters, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vermeidung einer Verzerrung beim Empfang schwacher Hochfrequenzspannungen der im Hochfrequenzteil befindliche Empfindlichkeitsregler (29) mit einer Einrichtung zur Veränderung der negativen Vorspannung (48) für den Empfangsgleichrichter (35) so gekuppelt ist, daß bei Einstellung auf große Empfindlichkeit keine oder nur eine schwache negative Vorspannung gegeben wird. a. Empfänger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Erzeugung der für die Schwundregelung dienenden Gleichspannung in einem von der veränderlichen negativen Vorspannung nicht 'beeinflußten Gleichrichter geschieht.
DER92483D 1934-01-30 1935-01-31 Empfaenger mit Krachbeseitigung Expired DE649955C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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ID=22059630

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DER92483D Expired DE649955C (de) 1934-01-30 1935-01-31 Empfaenger mit Krachbeseitigung

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