DE650052C - Schreibmaschinenkoffer - Google Patents

Schreibmaschinenkoffer

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DE650052C
DE650052C DEE46959D DEE0046959D DE650052C DE 650052 C DE650052 C DE 650052C DE E46959 D DEE46959 D DE E46959D DE E0046959 D DEE0046959 D DE E0046959D DE 650052 C DE650052 C DE 650052C
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DE
Germany
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case
machine
paper
lid
roller
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DEE46959D
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Olympia Bueromaschinenwerke AG
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Olympia Bueromaschinenwerke AG
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J29/00Details of, or accessories for, typewriters or selective printing mechanisms not otherwise provided for
    • B41J29/12Guards, shields or dust excluders
    • B41J29/13Cases or covers

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  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description

  • Schreibmaschinenkoffer Es sind, insbesondere für Kleinschreibmaschinen, an der Maschine befindliche zusätzliche Vorrichtungen bekannt, die für den Nichtgebrauch bzw. für den Versand den Papierschlitten außer Bereich seiner empfindlichen Schaltanschläge für die Höhenschaltung sowie für die Buchstabenschrittschaltung feststellen lassen. Diese Vorrichtungen müssen auf irgendeine Weisse vor dem Schließen des Koffers von Hand bedient werden. Es kann deshalb vorkommen, daß infolge mangelnder Aufmerksamkeit, bei. eiligem Gebrauch der Maschine etwa außerhalb geschützter Räume, das Sichern der Maschine vergessen wird und so der gedachte Vorteil ausbleibt, d. h. die Maschine bei anschließender Beförderung Schaden erleidet.
  • Bei anderen bekannten Ausführungen wiederum, bei der die Maschine vor dem Verpacken oder vor dem Verschließen in einen Koffer auf eine kleinere Höhe zusammengelegt werden muß, wird der Bedienungshandgriff dazu benutzt, gleichzeitig mit dem Zusammenlegen der Maschine u. a. den Papierschlitten in seiner normalen Schreiblage zu verriegeln. Abgesehen davon, daß das Verriegeln des Anschlages in einer Arbeitsstellung keinen Schutz gegen Beschädigen desselben durch Schlag oder Stoß bei einer Beförderung bietet, entstehen bei dem Verschließen des Kofferdeckels Störungen und Zeitversäumnisse,- wenn vordem das Verriegeln vergessen sein sollte.
  • Den aufgezeigten Mängeln wird erfindungsgemäß dadurch abgeholfen, daß eine bei dem Schließen des Koffers den Papierschlitten selbsttätig von seinen Schaltanschlägen abhebende und in dieser Lage festhaltende Vorrichtung in dem Koffer der Maschine angeordnet ist. Diese Vorrichtung ist im einzelner. so ausgebildet, daß sie die in dem Koffer sorgsam eingebettete Maschine nicht in der Bedienung beeinträchtigt, die Maschine also zum Gebrauch nicht erst dem Koffer entnommen werden muß, vielmehr sofort nach Öffnen des Kofferdeckels arbeitsbereit zur Verfügung steht. Die Maschine bleibt also, im Gegensatz zu den bekannten Ausführungen, während des Gebrauchs durch Kofferwände geschützt.
  • Man hat noch Koffereinrichtungen, bei denen die für den Nichtgebrauch in ihren Anschlägen gesicherte Maschine im Augenblick des Einlegens in den Koffer gewissermaßen selbsttätig entsichert wird, um an Raum in der Höhe zu sparen, mit dem Nebenzweck, die Maschine dem Koffer arbeitsbereit entnehmen zu können. Dabei bleiben jedoch die Anschläge gerade unter den gefährdetsten Umständen ungeschützt, unid der durch die Erfindung beabsichtigte Zweck wird nicht erreicht. Auf die Kofferhöhe kommt es bei der Erfindung nicht an, vielmehr wird die Maschine durch das Schließen des Kofferdeckels selbsttätig gesichert, in gleicher Weise, wie sie durch das Öffnen wieder selbsttätig entsichert wird, um gebrauchsfähig zur Hand zu sein.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise in Verbindung mit einer Schreibmaschine üblicher Art dargestellt. Abb. i zeigt den Koffer in geschlossenem, Abb.2 in halbgeöffnetem Zustande. Die Schreibmaschine i steht auf Gummifüßen 2 in dem Kofferunterteil 3, das nicht, wie bisher üblich, nur aus dem Bodenbrett besteht, sondern die Maschine durch angeschlossene Kofferwände schützt und mittels eines Scharnieres 4a mit dem Kofferdeckel 4 verbunden ist. An der Maschine erkennt man den Papierschlitten 5, den Druckknopf 6 für die Papierwalze und die Auslösetaste 7 für die Buchstabenschrittschaltung. Auch der Zeilenschalthebel 8 ist der Vollständigkeit halber mitangedeutet.
  • In jeder Seitenwand des Kofferdeckels q. ist schwenkbar um den Zapfen io ein Hebel 9 gelagert, der, von einer Feder i z gezogen, in Ruhestellung mit, dem Rücken ga an dem ebenfalls in der Kofferseitenwandbefindlichen Stift 12 anliegt. Der Hebel 9 läuft an seinen Enden in eine parallel zur Schreibwalze gerichtete Fläche gb aus, die eine Schicht weichen, nachgiebigen Werkstoffes 13, z. B. Filz, trägt. Als Gegenstück, zur Zusammenarbeit mit diesem Hebel 9 bestimmt, sitzt ortsfest an. jeder Seitenwand des Kofferunterteils 3 ein Lagerbock 14, inadem eine parallel zur Papierwalze drehbare Rolle 15 gelagert ist. Die Abbildungen zeigen den Koffer mit aufgeschnittener vorderer Seitenwand, jedoch sind die unmittelbar dahinterliegenden bzw. daran befestigten Teile, so der Lagerbock 14 mit der Rolle 15 und der Hebel 9, der Deutlichkeit halber als noch vor der Maschine befindlich gedacht.
  • Der Kofferdeckel 4 besitzt noch mehrere ortsfeste, an dem als Stützfläche benutzten Ende mit weichem Werkstoff verkleidete Auflager. Zwei Auflager 16 sitzen ungefähr. oberhalb des Walzendrehknopfes 6, ein Auflager 17 ist oberhalb der Auslösetaste 7 angebracht, und je zwei weitere Auflagerpaaare 18 und 1g sind an der vorderen und hinteren Deckelwand befestigt.
  • Bei dem Zuklappen des Koffers wird nun der Deckel 4 und mit ihm der Hebel 9 um das Scharnier 4a geschwenkt. Die Fläche 13 schwenkt dabei seitlich um den Walzendrehknopf 6 herum bis zum Auftreffen des kurvenförmig gebogenen Hebelrückens ga auf die Rolle 15. Der Hebel 9 gleitet an dieser Rolle entlang und wird von ihr entgegen der Federwirkung i i von seinem Anschlag 12 abgedrängt. Die Fläche 13 schlägt im Laufe dieser Bewegung an die Unterseite des Walzenknopfes 6 und hebt mit diesem die Papierwalze bzw. den Papierschlitten 5 von seinem unteren Höhenanschlag, der nicht besonders gezeichnet ist, ab. Da sich inzwischen der Kofferdeckel 4 W weit gesenkt hat, daß das Gegenauflager 16 mit seiner Druckfläche von der anderen Seite an den Walzenknopf schlägt, drückt der Hebel 9 den Walzenknopf schließlich fest an den Anschlag 16. Das geschieht in dem Zeitpunkt, in dem der Koffer völlig geschlossen wird.
  • Die Höhenlage der Fläche 16 ist so gewählt, daß der anliegende- Walzenknopf 6 den Papierschlitten in ungefährer Mittellage zwischen den beiden Höhenanschlägen des Schlittens festhält.
  • Die Auflagerpaare 18 und 1g drücken bei geschlossenem Koffer an den Stellen ia, IL auf den Maschinenkörper und gewährleisten so das sichere Festhalten der sonst noch durch seitliche Packungen 22, 23 sorgsam eingebetteten Maschine gegen Stöße in senkrechter Richtung. Außerdem ist es empfehlenswert, die Maschine in üblicher Weise, z. B. an den Stellen der Gummifußauflage, mit dein Kofferboden durch verschrauben usw. fest zu verbinden.
  • Das beispielsweise angeführte Scharnier q.R könnte auch durch andere Führungen oder Vorrichtungen ersetzt werden, der Deckel also auch aufgelegt werden, ohne damit an dem Wesen der Erfindung etwas zu ändern.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Koffer für Schreibmaschinen; insbesondere für Reiseschreibmaschinen, gekennzeichnet durch eine in dem Koffervorgesehene Einrichtung, durch die bei dem Schließen des Koffers der Papierschlitten der Maschine aus dem Bereich seiner Schaltanschläge selbsttätig entfernt und in dieser Stellung festgehalten wird.
  2. 2.. Koffer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in dem einen Teil des Koffers, vorzugsweise dem Deckel, ein Druckglied, z. B. ein schwenkbarer Hebel (9), gelagert ist, da!s mit einem im anderen Teil des Koffers, vorzugsweise dem Unterteil, befestigten Anschlag (15) zusammenwirkt, derart, daß das bei dem Schließen des Koffers anfänglich an 'dem Walzenknopf (6) vorbeigeführte Druckglied (9) im letzten Teil der Schließbewegung den Walzenknopf (6) und damit den Papierschlitten (5) bis zur Höhe des ungefähr halben Umschaltweges anhebt und gegen ein im Deckel vorgesehenes festes Auflager (16) drückt.
  3. 3. Koffer nach Anspruch r, gekennzeichnet durch einen in dem Deckel des Koffers angeordneten festen Anschlag, der bei dem Schließen des Deckels das Auslösegestänge (7) für die Wagenschrittschaltung so beeinflußt, daß das Schaltschloß im geschlossenen Zustande des Koffers außer Eingriff mit dem Papierschlitten steht. q.. Koffer nach Anspruch r und z, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Andruckhebel (9) vorgesehen sind, die die Schreibwalze an beiden Walzenknöpfen festklemmen.
DEE46959D 1935-05-14 1935-05-14 Schreibmaschinenkoffer Expired DE650052C (de)

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DEE46959D DE650052C (de) 1935-05-14 1935-05-14 Schreibmaschinenkoffer

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEE46959D DE650052C (de) 1935-05-14 1935-05-14 Schreibmaschinenkoffer
GB3393636A GB486867A (en) 1936-12-10 1936-12-10 Typewriter case

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE650052C true DE650052C (de) 1937-09-11

Family

ID=25973621

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEE46959D Expired DE650052C (de) 1935-05-14 1935-05-14 Schreibmaschinenkoffer

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DE (1) DE650052C (de)

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