DE650963C - Auf einem Boot eingebaute Beregnungsvorrichtung - Google Patents
Auf einem Boot eingebaute BeregnungsvorrichtungInfo
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- DE650963C DE650963C DEW90661D DEW0090661D DE650963C DE 650963 C DE650963 C DE 650963C DE W90661 D DEW90661 D DE W90661D DE W0090661 D DEW0090661 D DE W0090661D DE 650963 C DE650963 C DE 650963C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G25/00—Watering gardens, fields, sports grounds or the like
- A01G25/09—Watering arrangements making use of movable installations on wheels or the like
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Water Supply & Treatment (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Catching Or Destruction (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM
5. OKTOBER 1937
5. OKTOBER 1937
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45 f GRUPPE 23 os
'2)ipt.-3ng. Eugen Weiss in Budapest
Auf einem Boot eingebaute Beregnungsverrichtung
Auf einem Boot eingebaute Beregnungsverrichtung
Zusatz zum Patent 633 250
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Dezember 1932 ab
Das Hauptpatent hat angefangen am 26. Juli 1930.
Das Hauptpatent hat angefangen am 26. Juli 1930.
In dem Patent 633 250 ist eine ' Beregnungsvorrichtung
unter Schutz gestellt, bei der sich eine Motorpumpe auf einem in Wasserzuführungsgräben
schwimmenden Boot befindet und zwei schwenkbare Weitstrahlregner zu beiden Seiten der Längsmittelachse des
Bootes mit ihren Schwingachsen in der gleichen Querschnittsebene desselben angeordnet
sind. Bei der im Hauptpatent dargestellten Anordnung sind die beiden Weitstrahlregner
um je eine besondere lotrechte Achse schwingbar gelagert, so daß sie zur Vermeidung von
in der Querrichtung des Bootes wirkenden Rückstoßkräften miteinander derart zwangläufig
gekuppelt werden müssen, daß in einer jeden Stellung der Regner die Strahlrohre mit der Längsmittelebene des Bootes den gleichen
Winkel einschließen. Nun hat es sich herausgestellt, daß bei den in den Strahlrohren
auftretenden großen Rückstoßkräften und der äußerst geringen Fahrgeschwindigkeit
des Bootes der Winkel, den die waagerechte Projektion der Strahlrohre mit der zur
Fahrtrichtung des Bootes senkrechten Normalrichtung zwecks Erreichung der geringen
Fahrtgeschwindigkeit von etwa 20 m in der Minute bilden soll, nur wenige Grade betragen
muß, weshalb bereits bei einem geringen toten Gang in dem die beiden Strahlrohre
kuppelnden Gestänge unerwünschte Seitenkräfte oder Drehmomente auftreten können.
Außerdem bedeutet das Kupplungsgestänge oder Getriebe der Strahlrohre gewisse Nachteile.
Die Erfindung betrifft nun eine Anordnung der Strahlrohrpaare, welche eine starre Vereinigung
der beiden Strahlrohre zu einem einheitlichen Zwillingsrohr ermöglicht, so daß alle beweglichen Kupplungsteile fortfallen.
. '
Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die beiden in einer Ebene liegenden
Strahlrohre starr miteinander verbunden sind und um eine gemeinsame quer zur Längsachse des Bootes gerichtete waagerechte
Achse kippbar gelagert sind.
Abb. ι und 2 zeigen eine beispielsweise Ausführung des Weitstrahlrohrpaares in Vor-,
deransicht bzw. in waagerechtem Schnitt ge- " maß Linie 2-2 der Abb. 1.
Abb. 3, 4 und 5 ist ein Längsschnitt, Grundriß bzw. Querschnitt des Beregnungsbootes mit getrennten Fern- und Nahbereg-.
nungsstrahlrohren.
Abb. 6 und 7 zeigen weitere Ausführungsbeispiele des Weitstrahlrohrpaares in Vorderansicht.
Gemäß Abb. 1 sind A1 und A2 die Düsen
der beiden Weitstrahlrohre, die in der gleichen Ebene liegen und an ein gemeinsames
Gußstück c angeschlossen sind, welches zwei Wasserzuführungsstutzen Ci1 und d2 hat, deren
Mündungen voneinander abgekehrt in der gleichen waagerechten Achse x-x liegen, die
quer zur Längsachse des Bootes gerichtet ist; um diese Querachse ist das Gußstück c samt
den Düsen A1 und A2 mittels Stopfbüchsen ex
und e2 abgedichtet drehbar gelagert. Die
Drehachse x-x liegt entweder parallel zu der die Düsen A1, A2 enthaltenden Ebene oder,
wie dies die Zeichnung zeigt, in dieser Ebene selbst. Die Düsen schließen mit der
Drehachse x-x gleiche aber entgegengesetzte spitze Winkel von etwa 320 ein. Die Achse x^ir
ist quer zur Längsachse des Bootes gerichtet, so daß die beiden- Düsen symmetrisch zur
Längsmittelebene y des Bootes liegen. Mittels
eine^s an dem Stück c sitzenden Schneckenradsektors
f und der Schnecke g kann das Düsenpaar in jeder Lage sperrend um die
Achse x-x gedreht werden. Die Resultante R der Reäktionskräfte T1 und r2 der Düsen A1
und A2 liegt in der1 Ebene der Strahlrohre
und ist gegen die Drehungsachse gerichtet. Sie drückt das Boot lotrecht abwärts, wenn
die durch die Achsen der beiden Düsen und die Achse x-x gehende Ebene lotrecht gestellt
ist, so daß die Resultante R keine waagerechte Komponente aufweist. Wird aber mittels des
Schneckengetriebes g, f das Düsenpaar um die Achse x-x um einen Winkel s (Abb. 3) in
dem einen oder anderen Sinne gekippt, so daß die Resultante R in die Stellung R1 oder R2
gelangt, so entsteht eine in dem einen oder anderen Sinne in der Längsrichtung des
Bootes fallende waagerechte Komponente R\ bzw. R'2 die das Boot in dem einen oder
anderen Sinne fortbewegt. Da" die Reaktionskräfte der Weitstrahldüsen verhältnismäßig
groß sind, die erforderliche sehr geringe Geschwindigkeit des Bootes aber zur Fortbewegung verhältnismäßig kleine Kräfte
erheischt, so wird die Neigung der Strahlrohre um den kleinen Winkel 2 in der Längsrichtung
des Bootes die Größe des Neigungswinkels in der Querrichtung und damit die
Reichweite des Strahles nur unbedeutend beeinflussen.
Die starre Vereinigung der beiden Weitstrahlrohre gestattet es nicht, die Nahberegnung
durch Drehung der Strahlrohre um eine lotrechte Achse zu bewirken, weshalb in an
sich bekannter Weise besondere Nebenstrahlrohre zur Nahberegnung vorgesehen sind.
Während aber bei den bisher bekannten Weitstrahlregnern die zur Nahberegnung dienenden
Nebenstrahlrohre mit den Hauptstrahlrohren fest verbunden sind und sich mit
letzterem zwangsläufig zusammen bewegen müssen, außerdem aber auch eine mit dem Hauptstrahlrohr gemeinsame Absperrvorrichtung
besitzen, so konnten die Neben-Strahlrohre nicht von den Hauptstrahlrohren
unabhängig abgestellt bzw. in Betrieb gesetzt werden, was bei ortsfesten Drehstrahlregnern
überhaupt keinen Zweck gehabt hätte. Nun werden aber im Gegensatz hierzu die Nebenstrahlrohre
unabhängig von den Hauptrohren nach den Enden des Bootes zu paarweise gegenüberliegend
angeordnet, so daß die Neben-••strahlrohre außer 'der Nahberegnung auchzur
Sjfcuerung des Bootes benutzt werden können,
"iiemäß Abb. 3 bis 5 sind vier besondere Nebenstrahlrohre
a± bis a4 an den beiden Enden
des Bootkörpers b zu beiden Seiten der Längsachse desselben einander entgegengesetzt gerichtet
symmetrisch angeordnet. Zum Drehen des Bootes beim Einbiegen an den Kreuzungsstellen
der Wassergräben läßt man je nach der gewünschten Drehrichtung bloß die einander
diagonal gegenüberliegenden Nebenstrahlrohre U1 und a4 oder a2 und a3 arbeiten.
Gemäß dem in Abb. 1 und 2 dargestellten
Beispiel sind die Verbindungsstutzen Ci1 und d2
der Strahlrohre voneinander abgekehrt, so daß die zur gemeinsamen Pumpe p oder auch
zu zwei besonderen Pumpen führenden Dr-uckrohre H1, h2 an der äußeren Seite des
Strahlrohrpaares angeschlossen sind.
Die Anordnung kann aber auch derart erfolgen, daß die Stutzen Ci1 und d2 der Weitstrahlrohre
A1, A2 einander zugekehrt sind,
und zwar sowohl bei gekreuzten Strahlrohren (Abb. 6) als bei einander ausweichenden
Strahlrohren (Abb. 7), wobei die zur Pumpe führenden Druckrohre A1, h2 an der inneren
Seite des Strahlrohrpaares angeschlossen sind. Bei dem in Abb. 7 veranschaulichten Beispiel
sind die zum Kippen des Strahlrohrpaares dienenden Schraubenradsektoren fv f2 an den
Stutzen Ii1 und d2 vorgesehen und stehen mit
den an einer gemeinsamen Welle k sitzenden Schrauben ^1, d2 in Eingriff.
In Abb. 4 ist m der Motor, der die Pumpe
antreibt, die das Wasser aus dem Graben durch eine Bodenöffnung s des Bootes (Abb. 3)
ansaugt.
Claims (2)
1. Auf einem Boot eingebaute Beregnungsvorrichtung
nach Patent 633 250, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden in einer Ebene liegenden Strahlrohre starr
miteinander verbunden sind und um eine gemeinsame quer zur Längsachse des
Bootes gerightete waagerechte Achse kippbar gelagert sind.
2. Beregnungsvorrichtung nach An-Spruch ι mit besonderen Nebenstrahlrohren
zur Nahberegnung, dadurch gekennzeichnet, daß die Nebenstrahlrohre
unabhängig von den Hauptrohren nach den Enden des Bootes zu paarweise gegenüberl
iegend angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW90661D DE650963C (de) | 1930-07-26 | 1932-12-21 | Auf einem Boot eingebaute Beregnungsvorrichtung |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1930W0015830 DE633250C (de) | 1930-07-26 | 1930-07-26 | Beregnungsverfahren mittels Weitstrahlregner und Vorrichtung zu dessen Ausfuehrung |
| DEW90661D DE650963C (de) | 1930-07-26 | 1932-12-21 | Auf einem Boot eingebaute Beregnungsvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE650963C true DE650963C (de) | 1937-10-05 |
Family
ID=7613312
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW90661D Expired DE650963C (de) | 1930-07-26 | 1932-12-21 | Auf einem Boot eingebaute Beregnungsvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE650963C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3139060A (en) * | 1962-12-06 | 1964-06-30 | Carus Chemical Company Inc | Mobile spraying units |
-
1932
- 1932-12-21 DE DEW90661D patent/DE650963C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3139060A (en) * | 1962-12-06 | 1964-06-30 | Carus Chemical Company Inc | Mobile spraying units |
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