DE651989C - UEber einen groesseren Frequenzbereich abstimmbarer Hochfrequenzverstaerker - Google Patents

UEber einen groesseren Frequenzbereich abstimmbarer Hochfrequenzverstaerker

Info

Publication number
DE651989C
DE651989C DER85145D DER0085145D DE651989C DE 651989 C DE651989 C DE 651989C DE R85145 D DER85145 D DE R85145D DE R0085145 D DER0085145 D DE R0085145D DE 651989 C DE651989 C DE 651989C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
line
larger
resistance
tuned over
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER85145D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RCA Corp
Original Assignee
RCA Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RCA Corp filed Critical RCA Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE651989C publication Critical patent/DE651989C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03J—TUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J3/00—Continuous tuning
    • H03J3/02—Details
    • H03J3/06—Arrangements for obtaining constant bandwidth or gain throughout tuning range or ranges

Landscapes

  • Microwave Amplifiers (AREA)

Description

  • Über einen größeren Frequenzbereich abstimmbarer Hochfrequenzverstärker Um den Verstärkungsfaktor eines Rundfunkempfängers bei verschiedenen Frequenzen gleichmäßig erhalten zu können, wird gemäß der vorliegenden Erfindung die abgestimmte Eingangsröhre mit der folgenden Röhre über eine aus Reiheninduktanzen und Parallelkapazitäten bestehende künstliche Leitung mit induktiver Ankopplung gekoppelt, deren elektrische Länge für die untere Grenzfrequenz des Übertragungsbereiches gleich einem ungeraden Vielfachen, für die obere Grenzfrequenz gleich einem geraden Vielfachen der Viertelwellenlängen dieser Grenzfrequenzen ist.
  • Auf der Zeichnung zeigt Abb. i einen bekannten Kettenleiter zur Energieübertragung, Abb. 2 eine Schaltung gemäß der Erfindung. Abb. i zeigt eine Hochfrequenzübertragungsleitung mit gleichförmig verteilter Reiheninduktanz und Parallelkapazität. Die Leitung besteht aus den parallelen Leitern i und 2, von denen i die gleichmäßig gewickelte Induktanz L enthält. Die gleichmäßig verteilten Nebenschlußkapazitäten werden durch die punktierten Kondensatoren C dargestellt. Naturgemäß brauchen nicht besondere Spulen in der Leitung i vorgesehen zu werden, da zwei parallele Leiter eine bestimmte Reiheninduktanz und Parallelkapazität besitzen. Die Eingangsklemmen der Übertragungsleitung sind an einen Spannungsgenerator e mit dem inneren Widerstand R1 angeschlossen, während R2 die Belastung am anderen Ende der Leitung darstellt.
  • Die Wirkungsweise einer solchen Übertragungsleitung ist bekannt, und es sollen nur diejenigen Merkmale beschrieben. werden, die für das Wesen der vorliegenden Erfindung in Frage kommen.
  • Diese Merkmale sind folgende.
  • i. Der Wellenwiderstand einer Übertragerleitung gemäß Abb. i oder 2 läßt sich durch den Ausdruck definieren, wo i der Betrag der Reiheninduktivität in der übertragerleitung in Henry pro Zentimeter Leitungslänge ist und c der Betrag der Parallelkapazität pro Zentimeter Leitungslänge in Farad.
  • 2. Will man einen Maximalbetrag von Energie auf einen Belastungswiderstand R2 (Abb. i) über eine beliebige Länge der Leitung übertragen, so muß man dm Ausgang der Leitung mit dieser Belastung über einen Transformator verbinden, um den Außen.-... widerstand Rs an -den Wellenwiderstand dWx Leitung anzupassen: dabei muß man außei#-dem die Eingangsklemmen der Leitung rrl.it' dem Generator e über einen Transformator verbinden, um auch eine Anpassung des Widerstandes R, an den Wellenwiderstand der Leitung zu erzielen. .
  • 3.. Der Ausgangstransformator kann weggelassen werden, wenn die Leitung ein ungerades Vielfaches einer Viertelwellenlänge der Betriebswelle lang ist und wenn der Wellenwiderstand der Leitung so gewählt wird, daß er beträgt. Auch in diesem Falle ist die Leitung angepaßt.
  • Ist die Übertragerleitung ein geradzahliges Vielfaches einer Viertelwellenlänge lang, so erscheint der Ausgangswiderstand R2 am Anfang der Leitung als Eingangswiderstand, unabhängig von dem Wellenwiderstand der Leitung.
  • Abb. 2 zeigt eine Schaltung, die von diesen Grundsätzen Gebrauch macht.
  • .Die Antenne A ist durch den Transformator NI mit dem Eingang 3, 4 der Röhre i' verbunden.
  • Die Anode der Röhre i' ist mit deren Kathode durch den Leiter i der Abb. i, die Primärwicklung L1, den Leiter 2 der Abb. i und eine Spannungsquelle B verbunden. Zwischen der Anode von i' und der unteren Seite des Drehkondensators 4 ist ein Neutrokondensator 5 angeordnet. Die negative Gittervorspannung wird von einer Batterie 6 geliefert, deren positiver Pol mit der Kathode und deren negativer Pol über einen Widerstand von 300 Ohm mit dem Mittelpunkt der Spule 3 verbunden ist.
  • Die zweite Hochfrequenzverstärkerstufe enthält die Röhre 2', deren Eingangsspule L2 mit der Spule L1 gekoppelt ist und mit einem Drehkondensator q' verbunden ist, der mit dem Kondensator 4 durch das Gestänge 8 gekuppelt ist. 6' ist die Gitterbatterie, B' die Anodenbatterie. -In einem Verstärker, bei dem die frequenzabhängige Leitung i, 2 fehlt, ist die von der ersten auf die zweite Röhre übertragene Leistung abhängig von dem Kopplungsgrad des Transformators L1, L2. Bei loser Kopplung kann keine große Verstärkung erreicht werden. Anders liegen die Verhältnisse bei Einfügen der Leitung i, 2. Wird die Leitung so gewählt, daß sie eine elektrische Länge von 9.%4 oder einen ungeraden Vielfachen von A,/4 der zu übertragenden Welle besitzt und wenn weiterhin der Wellenwiderstand dieser Leitung gleich der Quadratwurzel aus dem Produkt des Eingangswiderstandes und des Abschlußwiderstandes ist, so wird die betreffende Frequenz mit maximaler Ver-_e.tärkung übertragen, unabhängig von -dem Kopplungsgrad der Spulen L1, L2. Der Abkhlußwiderstand wird zwischen den Klemnien a und b von L1 gemessen, wobei der Sekundärkreis L24' auf Resonanz abgestimmt wird.
  • Für die doppelte Frequenz der im obigen Beispiel betrachteten Welle beträgt die Länge der Leitung i, 2 aber ein Vielfaches der halben Wellenlänge, so daß, wie oben unter 4. gezeigt, die Leitung keine Rolle mehr spielt und der Abschlußwiderstand der Leitung als Eingangswiderstand erscheint, unabhängig von dem Wellenwiderstand der Leitung. Die doppelte Frequenz wird daher mit einer von dem Kopplungsgrad des Transformators L, L2 abhängigen Verstärkung übertragen.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung ermöglicht es, bei einem festgelegten Verstärkungsgrad der Hohen Frequenzen, die niederen Frequenzen anzuheben. und mit größerer Verstärkung zu übertragen. Da in normalen Verstärkern die hohen Frequenzen meistens bevorzugt werden, während die tiefen abfallen, gibt die Erfindung ein Mittel an die Hand, .die Verstärkung im wesentlichem frequenzunabhängig zu gestalten.
  • Es werde z. B. verlangt, daß der Verstärkungsgrad bei 6oo kHz und bei 12oo kHz gleich sei. Der Transformator Li, L2 sei so gewählt, daß die Verstärkung bei 12oo kHz maximal ist. Ohne die erfindungsgemäße Leitung würde dann die Frequenz von 6oo kHz stark abfallen. Wird nun zwischen die Punkte d, e und a, b eine Leitung eingeschaltet, die ein ungerades Vielfaches von A,/4 der 6oo kHz Welle lang ist und deren Wellenwiderstand gleich dem geometrischen Mittel zwischen dem Innenwiderstand der Röhre i' und dem Transformatoreingangswiderstand, gemessen bei 6oo kHz, ist; so wird auch die Frequenz von 6oo kHz maximal verstärkt.
  • Da die Leitung für die 12oo kHz-Welle keine Rolle spielt, ist hiermit erreicht, daß der Verstärkungsgrad frequenzunabhängig ist.
  • In der vorstehenden Beschreibung wurde angenommen, daß die Leitung i, 2 verlustlos sei. Bei einer gedrängten baulichen Ausführung sind aber Verluste nicht zu vermeiden, so daß die Abgleichung der Leitung mit Vorteil nicht durch Berechnung, sondern durch Versuche vorgenommen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCIi Über einen größeren Frequenzbereich abstimmbarer Hochfrequenzverstärker, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung einer frequenzkonstanten Verstärkung der Ausgang einer Verstärkerstufe mit denn Eingangskreis der nächstfolgenden Stufe über eine Wellenleitung mit induktiver Ankopplung gekoppelt ist, deren elektrische Länge für die untere Grenzfrequenz des Übertragungsbereiches gleich einem ungeraden Vielfachen, für die obere Grenzfrequenz gleich einem geraden Vielfachen der Viertelwellenlängen dieser Grenzfrequenzen ist.
DER85145D 1931-06-12 1932-06-14 UEber einen groesseren Frequenzbereich abstimmbarer Hochfrequenzverstaerker Expired DE651989C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US651989XA 1931-06-12 1931-06-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE651989C true DE651989C (de) 1937-10-22

Family

ID=22060998

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER85145D Expired DE651989C (de) 1931-06-12 1932-06-14 UEber einen groesseren Frequenzbereich abstimmbarer Hochfrequenzverstaerker

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE651989C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1116282B (de) * 1958-12-02 1961-11-02 Philips Nv Transistor-Verstaerkerkaskade

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1116282B (de) * 1958-12-02 1961-11-02 Philips Nv Transistor-Verstaerkerkaskade

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1541483B2 (de) Hochfrequenz kopplungsnetzwerk
DE757339C (de) Verstaerker zur UEbertragung eines breiten Frequenzbandes einschliesslich Gleichstrom
DE1085620B (de) Durchstimmbares Mikrowellen-Bandpassfilter
DE1015488B (de) Zweidrahtverstaerker mit negativen Widerstaenden und Verstaerkungsregelung
DE890070C (de) Schaltung zum UEbergang von einer erdsymmetrischen Hochfrequenz-anordnung auf eine erdunsymmetrische Hochfrequenzanordnung, oder umgekehrt
DE2733888A1 (de) Schaltung zum aufteilen oder zusammenfuehren von hochfrequenzleistung
DE836535C (de) Netzwerk zum UEbertragen elektrischer Schwingungen
DE507825C (de) Siebkette
DE756014C (de) Zwischen zwei Verstaerkerroehren angeordnetes Filter
DE648722C (de) UEber einen Frequenzbereich abstimmbares elektrisches Koppelsystem
DE621205C (de) Roehrenschaltung mit mehrstufigem Hoch- oder Zwischenfrequenzverstaerker
AT113266B (de) Schaltungsanordnung für Zwischenverstärker in Zweidrahtleitungen.
DE1766076B2 (de) Mehrstufiger gegengekoppelter breitband transistorver staerker
DE680436C (de) Wellenfilter, insbesondere von erdunsymmetrischer Form, mit einem im Durchlass- und Sperrbereich konstanten und reellen Wellenwiderstand
DE510461C (de) Schaltungsanordnung fuer Zwischenverstaerker in Zweidrahtleitungen
AT152971B (de) Einrichtung zur Aufnahme von Hochfrequenzsignalen.
DE662506C (de) Anordnung zum Empfang und zur Verstaerkung mit einem Kopplungstransformator und mit einer Schalteinrichtung zum UEbergang von einem Wellenbereich zu einem anderen
DE621697C (de) Verstaerkeranordnung
AT157792B (de) Schaltung zur Kopplung zweier elektrischer Stromkreise.
DE706187C (de) Fremdgesteuerter Verstaerker fuer ultrakurze Wellen
DE652919C (de) Aus zwei Kreisen bestehendes elektrisches Koppelsystem
DE571956C (de) Empfangsanordnung fuer drahtlose Telegraphie und Telephonie
DE874921C (de) Zwischen zwei Verstaerkerroehren angeordnetes Filter
DE1541723C (de) Hochleistungs-Mikrowellenschalter mit hohem Schaltverhältnis
DE924326C (de) Anpassungsschaltung zur Ankopplung eines Verbrauchers an einen fuer Wellenwechsel eingerichteten Hochfrequenz-Roehrensender