DE651990C - Drehkondensator - Google Patents

Drehkondensator

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DE651990C
DE651990C DEB161470D DEB0161470D DE651990C DE 651990 C DE651990 C DE 651990C DE B161470 D DEB161470 D DE B161470D DE B0161470 D DEB0161470 D DE B0161470D DE 651990 C DE651990 C DE 651990C
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Germany
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capacitor
bearing
variable capacitor
axis
strip
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Expired
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DEB161470D
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Robert Bosch GmbH
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Robert Bosch GmbH
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G5/00Capacitors in which the capacitance is varied by mechanical means, e.g. by turning a shaft; Processes of their manufacture
    • H01G5/04Capacitors in which the capacitance is varied by mechanical means, e.g. by turning a shaft; Processes of their manufacture using variation of effective area of electrode
    • H01G5/06Capacitors in which the capacitance is varied by mechanical means, e.g. by turning a shaft; Processes of their manufacture using variation of effective area of electrode due to rotation of flat or substantially flat electrodes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description

  • Drehkondensator Die bekannten Drehkondensatoren haben meist den Nachteil, daß es außerordentlich schwierig ist, feinste Verstellungen des Kondensators vorzunehmen. Entweder wird die Welle des Kondensators von dem Lager zu straff umfaßt, dann gibt es beim Weiterdrehen des Kondensators jedesmal einen kleinen Ruck, so daß sich die Welle des Kondensators mit den beweglichen Platten bereits zu weit verdreht. Gibt man andererseits dem Lager zu viel Spiel, dann bleibt der Kondensator in seiner eingestellten Lage nicht stehen, sondern dreht sich bei der geringsten Erschütterung von selbst weiter. Man darf daher das Lagerspiel nicht zu groß wählen. Die Folge davon war bei diesen Lagern immer der Nachteil, daß die zur Oberwindung der Reibung der Ruhe ausgeübte Kraft bei feinen Verstellungen den Kondensator jedesmal zu weit verdrehte.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kondensator zu schaffen, der bei genügend strammem Lagersitz trotzdem einen feinfühligen, sog. zügigen Gang besitzt, d. h. also auch feinste -'erstellbewegungen ermöglicht. Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß während des Stillstandes des Drehkondensators die Kondensatorachse den Ölfilm im Lager verdrängt und daß sich das Metall der Achse und das Lagermetall an einzelnen Punkten unmittelbär berühren. Hierdurch tritt eine sehr starke Reibung zwischen Achse und Lager ein, die bei jedem Verstellen eine große Kraft zu ihrer Überwindung erfordert. Infolge diesef großen erforderlichen Verstellkraft erhält der Rotor sofort eine solche Massenbeschleunigung, daß er sich selbst bei ganz kurzzeitiger Ausübung der Kraft um eine Strecke weiterbewegt, die für feinste Einstellungen bereits zu groß ist.
  • Dieser Nachteil ist gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß die Achse auf einem dünnen Streifen aus Faserstoff gelagert ist. Versuche haben gezeigt, daß bei Verwendung solcher Streifen die Reibung zwischen Achse und Lager genügend für die Ruhe und trotzdem nicht so groß ist, daß eine ruckartige Verstellung stattfindet, sondern daß sich der Kondensator zügig aus seiner Ruhelage herausbewegen läßt. Als Werkstoffe für diese Streifen haben sich mit C)1 oder Graphit getränkter Filz, mit Kunstharz getränktes Gewebe, Leder, Preßspan oder Fiber als sehr geeignet erwiesen. Die Verwendung derartiger dünner Streifen hat auch den Vorteil, daß man hinsichtlich der Reibungseigenschaften des Lagers völlig unabhängig ist von dem Baustoff der Grundplatte und sich eine etwaige Feuchtigkeitsaufnahme des dünnen Streifens nur in sehr geringem 11laße auswirkt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Abbildungen dargestellt. Es zeigen jeweils in Grund- und Aufriß die Abb. i und 2 die Gesamtanordnung der Lagerung eines Drehkondensators in Grundriß und Seitenansicht.
  • In Abb. 3 sind die einzelnen Teile der Lagerung perspektivisch auseinandergezogen dargestellt.
  • In sämtlichen Abbildungen sind für die gleichen Teile gleiche Bezeichnungen gewählt. Es bedeutet a die Wanne, in die der Drehkondensator eingebaut ist. b ist dieAchse des Kondensators, auf der die beweglichen Platten befestigt sind. Die Wanne besitzt einen Ausschnitt h, in den der Fiberstreifen c eingelegt ist. Der Fiberstreifen c besitzt zwei Ausschnitte d, mit denen er in die Wandung der Wanne a eingeschoben wird. Auf dem Streifen c liegt die Achse b auf. Ober der Achse befindet sich ein zweiter Fiberstreifen e, der die gleiche Form wie der Streifen c besitzt, jedoch nach oben ausgebogen ist.
  • Damit die Achse b eine eindeutige Lage erhält, ist die L agerfassung f vorgesehen, die mit zwei Schrauben an die Wanne 4 angeschraubt wird. In der Mitte der Lagerfassung f befindet sich eine Ausstanzung g. Der unterhalb der Ausstanzung liegende Teil h ist nach der einen Richtung und die beiden Lappen i sind.nach der anderen Richtung hin ausgebogen. Der Teil h dient als Anschlag für das Ende der Achse b, und die beiden Lappen i dienen dazu, um die Welle auf ihren Lagersitz niederzudrücken.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRLTCH Drehkondensator, dadurch gekennzeichnet, daß seine Achse auf einem dünnen Streifen aus Faserstoff gelagert ist.
DEB161470D Drehkondensator Expired DE651990C (de)

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DE651990C true DE651990C (de) 1937-10-23

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