DE652230C - Brennstoffeinspritzventil - Google Patents

Brennstoffeinspritzventil

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DE652230C
DE652230C DES107937D DES0107937D DE652230C DE 652230 C DE652230 C DE 652230C DE S107937 D DES107937 D DE S107937D DE S0107937 D DES0107937 D DE S0107937D DE 652230 C DE652230 C DE 652230C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M63/00Other fuel-injection apparatus having pertinent characteristics not provided for in groups F02M39/00 - F02M57/00 or F02M67/00; Details, component parts, or accessories of fuel-injection apparatus, not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of groups F02M39/00 - F02M61/00 or F02M67/00; Combination of fuel pump with other devices, e.g. lubricating oil pump
    • F02M63/001Fuel-injection apparatus having injection valves held closed mechanically, e.g. by springs, and opened by a cyclically-operated mechanism for a time

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  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

  • Brennstoffeinspritzventil Die Erfindung betrifft ein Brennstoffeinspritzventil mit einem kraftschlüssig betätigten, gleitend in einem Ventilkörper angeordneten und zur Steuerung des -unter Hochdruck stehenden Brennstoffs dienenden Nadelventilschaft, wobei das Ventil von einer Schwinge-betätigt und der Brennstoffdruck an der Ventilspitze durch einen in entgegengesetzter Richtung auf den Ventilschaft wirkenden Brennstoffdruck ausgeglichen wird.
  • Es ist schon vorgeschlagen worden, bei Einspritzventilen . der behandelten Art eine Schwinge etwa in der Mitte des Ventilschaftes vorzusehen, wobei mit Hilfe eines Kreuzkopfes die Geradführung des Vgntilschaftes erreicht wurde. Bei dieser Anordnung war am Ende des Ventilschaftes ein Druckausgleich vorgesehen. Der Nachteil dieser Anordnung gegenüber dem Erfindungsgegenstand besteht einerseits in der durch die Verwendung eines Kreuzkopfes bedingten umständlichen Ausführung und anderseits darin, daß die Schmierung der aufeinandergleitenden Teile schwierig ist. Bei der Gleitbewegung des Kreuzkopfes auf dem Ventilschaft handelt es sich um Bewegungen kleiner Amplitude, bei denen es an sich schwierig ist, das 01 auf die aufeinandergleitenden Flächen zu bringen. Hierzu kommt, -daß stets eine gewisse Brennstoffmenge an dem Ventilschaft vorbei entweichen wird, die auf die gleitenden Flächen gelangt und eine Verdünnung des Oles und damit Verschlechterung der Schmierwirkung desselben herbeiführt.
  • Es ist ferner schon vorgeschlagen worden, die Schwinge am Ende des Ventilschaftes anzuordnen, doch war auch in diesem Fall eine Kreuzkopfführung zwischen der Schwinge und dem Ventilschaft erforderlich, so daß ebenfalls der Nachteil einer umständlichen Bauart vorhanden ist. Ein Druckausgleich war bei diesem Vorschlag nicht vorgesehen und würde auch schwer durchführbar sein, da der an dem Ventilschaft vorbeigelangende Brennstoff ebenfalls die Gleitflächen des Kreuzkopfes erreicht.
  • Die Erfindung beseitigt die obigen Nachteile. Sie besteht darin, daß die Schwinge ohne zusätzliche Führungen nur mit Hilfe von Befestigungsgliedern am Außenende des Ventilschaftes angeordnet ist und daß der Ventilschaft nach außen hin abgesetzt ist und so eine Schulter bildet, auf die der unter Hochdruck stehende Brennstoff zum Druckausgleich des Ventils wirken kann. Durch diese Anordnung wird einerseits erreicht, daß ein vollkommener Druckausgleich möglich ist, ohne daß eine Beeinträchtigung der Schmierung aufeinandergleitender Flächen erfolgt, während anderseits eine besonders einfache Ausbildung des Einspritzventils und eine möglichst gedrungene Bauart desselben er.-zielt wird.
  • Zur Verbindung der Schwinge mit dem Ventilschaft dient gemäß der Erfindung eine mit Außen- und Innengewinde verschiedener Ganghöhe versehene Mutter; die es ermöglicht, die Einstellung der Schwinge zu den Nockenscheiben in einfacher und sicherer Weise vorzunehmen. Eind derartige Mutter ist zwar für Einspritzventile schon vorgeschlagen worden, doch handelte es sich in diesem Fall um die Verstellung des Ventilschaftes gegenüber dem Ventilsitz und nicht um die Verstellung der Schwinge im Vtrhältnis zu den Nockenscheiben.
  • Um eine letzte Abfilterung etwaiger im Brennstoff noch vorhandener Verunreinigungen zu erzielen, ist gemäß der Erfindung am Eintrittsende des Filterspaltes -der Diisenkörper mit einer abwärtsgeneigten Schaberkante versehen, welche die Schmutzteilchen vom Ventilschaft entfernt und vom Filterspalt in einen Sammelkanal überführt, welcher außerhalb des Brennstoffflusses liegt. Die Brennstoffzuführung erfolgt durch mit der axialen Bohrung des Ventilschaftes in Verbindung stehenden seitlichen Bohrungen, die in eine Ringnut de§ Nadelschaftes. münden, wobei die Ringnut bei der Bewegung des Ventils an der Schaberkante des Filters vorbeigeht.
  • Es ist zwar schon vorgeschlagen worden, zwecks Filterung des Brennstoffes zwischen Ventilschaft und Gehäuse eine schmale Durchtrittsöffnung vorzusehen, welche die etwaigen Verunreinigungen zurückhält, doch stauen sich in diesem Fall die Verunreinigungen vor der Durchtrittgöffnung an, so daß all-' mählich eine Verstopfung derselben erfolgt. Dieser Nachteil tritt offenbar bei der Brennstoffzuführung nach der Erfindung nicht ein, da durch die Bewegung des Ventilschaftes eine Abstreichung der 'Verunreinigungen an der S.chaberkante erreicht wird und diese Verunreinigungen dann außer den Bereich des zufließenden Brennstoffes gebracht werden.
  • In den beiliegenden Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen senkrechten Schnitt durch den oberen Teil einer Verbrennungskraftmaschine und das erfindungsgemäß ausgebildete zugehörige Brennstoffventil, Abb. 2 einen Schnitt nach Linie 2-2 der Abb. i imd Abb.3 einen senkrechten schematischen Schnitt des in Abb. z .dargestellten Brennstoffeinspritzventils zur Veranschaulichung der Anordnung der verschiedenen Brennstoffkanäle im Ventil.
  • Nach Maßgabe der Zeichnung umfaßt das Ventil ein zylindrisches Gehäuse i, das in eine Ausnehmung 2 des Zylinderkopfes 3 der Kraftmaschine hineinreicht. Ein Absatz .f des Gehäuses i liegt gegen einen entsprechenden Ansatz 5 des Zylinderkopfes mit zwischengelegtem Dichtungsring 6 an. Der mittlere Teil des Gehäuses i ist mit einem Gewinde 7 versehen, das in eine Mutter 8 eingeschraubt werden kann, die ihrerseits auch ein Außengewinde trägt, um in die Ausnehmung 2 eingeschraubt werden zu können. Das Innengewinde der Mutter 8 hat entweder entgegengesetzten Gang oder andere Ganghöhe als das Außengewinde, so daß beim Herausschrauben der Mutter aus der genannten Ausnehmung das Brennstoffventilgehäuse selbsttätig von seinem Sitz im Zylinderkopf auch dann abgehoben, wird, wenn es infolge Kohleniederschlags festklebt. Umgekehrt wird beim Einschrauben- der Mutter in die Ausnehmung das Ventilgehäuse auf seinen Sitz gepreßt.
  • Das untere Ende des Gehäuses besitzt eine mit Innengewinde versehene Ausnehmung 9, in die ein Brennstoffdüsenelementio, versehen mit Mündungen ii, geschraubt wird, durch die hindurch der Brennstoff in den Maschinenzylinder gespritzt werden kann. Ein kegelförmiger Sitz 12, ist auf dem Element io ausgebildet und nimmt normalerweise das untere kegelförmige Ende 13 eines hohlen Nadelveniilschaftes 14 auf, das den Zutritt des Brennstoffs zu den Mündungen i i verhindert. Der Ventilschaft 14 kann in der zylindrischen Bohrung im Gehäuse i hin und her gehen, die dem Schaft als Führung dient. Sowohl der Ventilschaft als auch die Bohrung haben zwei verschiedene Durchmesser, von denen der größere des Ventilschafts bei 15 erkennbar ist. Der Ventilschaft ist über dem Teil 15 verjüngt, um einen Absatz 16 zu bilden, der eine Ringfläche zum Druckausgleich für den Ventilschaft in der noch zu beschreibenden Weise darstellt. Eine Anschlaghülse 17 ist in das Gehäuse i um den oberen Teil des Ventilschafts eingeschraubt und mit einer Ringnut 18 gegenüber @ einer Ringnut r9 im Ventilschaft zu einem noch anzugebenden Zwecke versehen.
  • Das obere Ende des Ventilschafts trägt bei 2o ein Gewinde, auf das eine runde Mutter 21 geschraubt wird, die auch bei 2.2 mit einem Außengewinde versehen ist und, damit in ein kugelförmiges Element 23 geschraubt werden kann. Dieses kugelförmige.Element 23 sitzt in einer Fassung 24 eines zweiarmigen Schwinghebels 25, dessen Arme nach beiden Seiten oberhalb des Ventilschafts reichen, wobei das Element 23 in der Fassung 24 mittels einer Ringmutter 26, gehalten wird, die in die Fassung eingeschrabt und/oder eingelötet sein kann. Eine Drehung des Schwinghebels 25 um das Element 23 um eine senkrechte Achse wird mittels des bei 25a angedeuteten Stifts verhindert, der vom Schwinghebel getragen wird und in `einen in senkrechter Richtung etwas länger ausgebildeten Schlitz 25b des genannten Elementes reicht, der nur eine Schwingung des Schwinghebels um die waagerechte Achse des kugelförmigen Elements z3 parallel zur Längsrichtung des Schwinghebels gestattet. Zwecks größerer Klarheit sind die Teile 25a und 25b in der Zeichnung nicht im Schnitt, sondern in Ansicht dargestellt. Das obere Ende der Mutter 21 ist wie bei einer Kronenmutter ausgebildet, während das äußerste obere Ende des Ventilschafts zur Aufnahme eines Vorstekkers 27 (Abb. 2) zwecks Sicherung der Mutter auf dem Ventilschaft in der gewünschten Lage geschlitzt ist. Eine Ventilfeder 29 drückt auf das obere Ende des Ventilschafts und liegt herbei gegen einen Steg 29 an, der am Zylinderkopf in beliebiger geeigneter Weise angeordnet sein kann. Jeder Arm des Schwinghebels 25 ist mit einer gebogenen Fläche 30 versehen, die konzentrisch zu der Achse einer von zwei Nockenwellen 31 ausgebildet ist. Eine schwingende Nockenscheibe 32 auf jeder der beiden Nockenwellen hebt im Zusammenwirken mit der anderen Nockenscheibe den Schwinghebel und Ventilschaft gegen den Druck der Feder 28 unter Vermittlung einer verhältnismäßig kleinen Rolle 33 an, die zwischen der jeweiligen gebogenen Fläche 30 und der' benachbarten Nockenscheibe 32 angeordnet ist. Die richtige Einstellung der gebogenen Fläche 3o auf ihrer Rolle 32 in seitlicher Richtung wird durch den in senkrechter Richtung--etwas . länger ausgebildeten Schlitz 25b ermöglicht. Das Nockengetriebe zur Betätigung des Ventils bildet nicht den Gegenstand der Erfindung und soll daher hier nicht ausführlich beschrieben werden. Es genügt die Angabe, daß beide Nockenscheiben in der wirksamen Stellung in bezug auf die Rolle 33 sein müssen, damit das Ende 13 der Ventilstange von seinem Sitz 12 abgehoben wird. Abb. z und 3 zeigen den Ventilschaft in seiner angehobenen Stellung. Wenn eine der Nockenscheiben sich außer wirksamem Eingriff mit der zugehörigen Rolle 33 bewegt, kehrt der Ventilschaft in seine Aufsitzstellung zurück, wobei der Schwinghebel 25 eine leicht um den Stift 25a geneigte Stellung einnimmt.
  • Der Brennstoff wird aus der vorgeschalteten Hochdruckleitung durch ein Bohr 34 (Abb. 3) zum Ringraum 16,1 über denn Ansatz 15 des Ventilschafts und dann durch einen seitlichen-Kanal 3,5 im Ventilschaft zu einem senk- . rechten Kanal 36 in letzterem geführt, der bis dicht an das untere Ende des Ventilschafts führt. Das untere Ende des Kanals 36 steht mit dem oberen Ende der Ausnehmung 9 mittels der kleinen seitlichen Kanäle 37 in Verbindung,.mit denen der Ventilschaft versehen ist; der zylindrische Teil des letzteren, der in die Bohrung der Düse io hineinreicht, hat einen etwas geringeren Durchmesser als diese Bohrung, beispielsweise um o,o75 mm geringer, so daß der in das obere Ende der Ausnehmung 9- fließende Brennstoff zwischen den Ventilschaft und die Wand der Ausnehmung in der Düse gelangt und das kegelförmige-Ende 13 des- Ventilschafts umgibt. Die Mündungen i i haben einen etwas größeren Durchmesser als das Spiel zwischen dem Ventilschaft und der Ausnehmung in der Düse io, beispielsweise im angegebenen Beispiel etwa 0,125 mm Durchmesser. Die obere Fläche ioa des Düsenkörpers io ist als schräge gegen den Ventilschaft gerichtete Abstreifkante, wie in der Zeichnung ersichtlich, ausgebildet.
  • Bei dieser Anordnung wird jedes Schmutzteilchen, das durch den Kanal 37 im Ventilschaft geht, durch die Abstreifkante ioa der Düse abgekratzt und am, oberen Ende der Ausnehmung 9 zurückgehalten, wenn aber andererseits die Schmutzteilchen; so klein sind, daß sie durch den Filterungsraüm zwischen dem unteren Ende des Ventilschafts und -der Bohrung der Düse io durchgehen können, -so sind sie auch so klein, daß sie keine Verstopfung der Mündungen i i bewirken können; hiermit ist ein mechanisch wirkender Filter für den Brennstoff in unmittelbarer Nähe der Brennstoffdüse vorhanden.-Es ist zu erkennen, daß wegen des hohen Drucks des Brennstoffs in der Hochdruckleitung eine verhältnismäßig große Kraft auf -das untere Ende des Ventilschafts ausgeübt wird, die den Ventilschaft nach oben zu drängen sucht, die aber durch den Druck des Brennstoffs aufgehoben wird, der auf die Ringfläche 16a des Absatzes 16 des Ventilschafts nach unten: wirkt; womit sich die Anwendung einer verhältnismäßig starken Ventilfeder 28 erübrigt.
  • Der Ventilschaft. ist mit einer Anzahl als Labyrinth wirkenden Umfangsrillen 38 versehen, die dazu beitragen, das Durchkriechen des Brennstoffs .zwischen dem Ventilschaft: und dem Gehäuse i zu verhindern, damit aber die Notwendigkeit besonders feiner Passungen des Ventilschafts und der Bohrung des Gehäuses i beseitigt wird, beispielsweise in der anfangs genannten Größenordnung, muß dafür.. gesorgt werden, daß der etwa doch am Ventilschaft vorbei durchgetriebene Brennstoff gesammelt wird. Daher sammelt sich der nach oben am Schaft vorbei durchgetriebene Brennstoff aus dem Ringraum 16a in den Rillen 1.8, ig, aus denen er durch die Kanäle 39, 40, 41 in die Ausnehmung 2 und von da durch einen Kanal 42 zurück in den Brennstoffbehälter oder einen anderen Behälter fließt. Der Brennstoff, der nach oben am Ventilschaft entlang aus der Ausnehmung g oder nach unten aus dem Ringraum 16a entweicht, wird in einem Ringraum 43 des Gehäuses i unter dem stärkerenTeil 15 des Ventilschafts .gesammelt und durch den vorgenannten Kanal 41 in die Ausnehmung 2 geleitet. - .
  • Bekanntlich ist die Schaffung eines vollkommen genauen Sitzes für ein Brennstoffnadelventil am Boden der Bohrung des Ventilgehäuses eine außergewöhnlich schwierige Aufgabe; erfindungsgemäß wird aber diese Schwierigkeit dadurch beseitigt, daß dieses Sitz im Element io getrennt vom Gehäuse i ausgebildet wird und das Gewinde an der Düse io gegenüber dem Gewinde der Ausnehmung g ein vorbestimmtes Spiel. aufweist und daß ferner die Gewinde verzinnt werden, damit beim Einschrauben der Düse in die Ausnehmung g und beim Pressen des Ventils oder eines Blindkegels gegen den Sitz unter gleichzeitiger Erhitzung der Düse oder des Gehäuses i oder beider zugleich die Verzinnung am Gewinde schmilzt und die Düse sich so verschieben kann, daß der Sitz 12 sich einwandfrei in bezug auf den Kegel 13 des Ventilschafts ausrichtet und nach Erstarrung der Verzinnung die Düse in dieser genau ausgerichteten Stellung verbleibt, weil die Verzinnung den freien Raum zwischen dem Düsengewinde und demjenigen des Gehäuses des Einspritzventils ausfüllt.
  • Außerdem bietet die Herstellung der Düse, getrennt von derjenigen des Gehäuses i, des Einspritzventils den Vorteil, daß bei der etwaigen Härtung der, verschiedenen Teile durch Stickstoff dieser Härtungsvorgang sich vereinfacht, weil er, vorgenommen an den Wänden der Düsenmündungen mit 0,1.25 mm Durchmesser auf eine Tiefe von 0,10o mm, etwa 6 Stunden beansprucht, wenn der Stickstoff unter geringem Druck durch die Löcher während der Härtung getrieben wird, während die Schaffung eitler Härteschicht gleicher Tiefe auf dem .Gehäuse des Einspritzventils etwa 40 Stunden an Behandlungsdauer erfordert. Es versteht sich aber, daß die Härtung der verschiedenenTeile auch in einer beliebigen anderen Weise erfolgen kann.
  • Damit die Einstellung des zweiarmigen-Schwinghebels 25 mit dem erforderlichen Spiel zwischen diesem und den Rollen 33 auf äußerst einfachem Wege bewirkt werden kann, hat das Innengewinde und das Außengewinde der Mutter, 21 eine um ein geringes verschiedene Ganghöhe, so daß bei der Stellung der Nockenscheiben 32 und der Rollen 33 nach Abb. i die gewölbten Flächen 3o.des Schwinghebelarms zum festen Anliegen gegen die Rollen 33 auf den Nockenscheiben 32 durch Drehung der Mutter 21, beispielsweise im Sinne des Uhrzeigers, gebracht werden können. Wenn dann die Mutter um ein bestimmtes Maß im entgegengesetzten Sinn gedreht wird, beispielsweise um eine volle Umdrehung, so wird das erforderliche, früher angegebene Spiel, beispielsweise o; i mm, selbsttätig erzielt, wonach die.Mutter in bezug auf den Schwinghebel und den Ventilschaft -mittels des erwähnten Vorsteckers 27 gesichert wird. .
  • Die vorstehend beschriebene Ausbildung des Brennstoffeinspritzventils macht die Einstellung und Entfernung desselben außerordentlich bequem und gewährt alle vorstehend gekennzeichneten Vorteile.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Brennstoffeinspritzventil mit einem kraftschlüssig betätigten, gleitend in einem Ventilkörper angeordneten und zur Steuerung des unter Hochdruck stehenden Brennstoffs dienenden Nadelventilschaft, wobei das Ventil von einer Schwinge betätigt und der Brennstoffdruck an der Ventilspitze durch einen in entgegengesetzter Richtung auf den Ventilschaft wirkenden Brennstoffdruck ausgeglichen wird, dadurch gekennzeichnet, däß die Schwinge (25) ohne zusätzliche Führungen nur mit Hilfe von Befestigungsgliedern am Außenende des Ventilschaftes (14) angeordnet ist und daß der Ventilschaft nach außen hin abgesetzt und so eine Schütter bildet, auf die der unter Hochdruck stehende Brennstoff ium Druckausgleich des Ventils wirken kann. z. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch i, bei welchem eine zweiarmige Schwinge mit dem oberen Ende des Ventilschafts beweglich durch einen Bolzen verbunden ist, der- quer zur Länge der Sch-,vinge und . zur Achse des Ventilischafts liegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwinge (25) mit dem Ventilschaft (14) durch eine an sich bekannte, außen und innen mit Gewinde verschiedener Ganghöhe versehene Mutter (21) verbunden ist. 3. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 1 oder 2, bei welchem ein Zwischenraum zwischen dem Ventilschaft und der Wand der Ventilführung als Filter für den Brennstoff unmittelbar vor Durchgang des letzteren durch die Einspritzöffnungen dient, dadurch gekennzeichnet, daß am Eintrittsende des Filterspaltes der Düsenkörper (io) mit einer abwärts geneigten Schaberkante (iod) versehen ist, welche die Schmutzteilchen vom Ventilschaft entfernt und voin Filterspalt in einen Sammelkanal (9) überführt, welcher außerhalb des Brennstoffflusses liegt. q.. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 3, bei welchem der Brennstoff durch eine axiale Bohrung des Ventilschafts und dann durch seitliche Bohrungen desselben geleitet Wird, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Bohrungen (37) in eine Ringnut des Nadelschafts münden, die bei der Bewegung des Ventils an der Schaberkante (ioQ) des- Filters vorbeigeht. .
DES107937D 1932-01-18 1933-01-19 Brennstoffeinspritzventil Expired DE652230C (de)

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