DE652342C - Schiessstock, der mit einem Schiessgestell fuer das Verfeuern von Gewehrgranaten schwenkbar verbunden ist - Google Patents

Schiessstock, der mit einem Schiessgestell fuer das Verfeuern von Gewehrgranaten schwenkbar verbunden ist

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DE652342C
DE652342C DEH147666D DEH0147666D DE652342C DE 652342 C DE652342 C DE 652342C DE H147666 D DEH147666 D DE H147666D DE H0147666 D DEH0147666 D DE H0147666D DE 652342 C DE652342 C DE 652342C
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41—WEAPONS
    • F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A23/00—Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

  • Schießstock, der mit einem Schießgestell für das Verfeuern von Gewehrgranaten schwenkbar verbunden ist Sowohl bei solchen Gewehrgranaten, die aus einem auf die Mündung des Gewehrlaufs aufgesetzten Schießbecher verschossen werden, wie auch bei anderen Arten von Gewehrgranaten macht die Lagerung des Gewehrs in dem Augenblick Schwierigkeiten, wo größere Wurfweiten bei mittleren Gewichten der Gewehrgranate erzielt werden sollen.
  • Wird das Gewehr in der üblichen Weise mit dem Kalben auf den Boden gestellt, so zersplittet der Schaft infolge des zu großen Rückstoßes. Deshalb ist eine Reihe von Konstruktionen vorgeschlagen worden, um das Gewehr unter Entlastung des Schaftes zu lagern. Bei allen Konstruktionen, die den Schaft mitfassen, z. B. durch Klammern über Schaft und Lauf, ist der Schaft immer noch gefährdet. Es sind auch Gestelle bekannt, bei denen die Waffe nur an einzelnen kräftigen Stellen gefußt wird. Diese entlasten zwar den Schaft, bedingen aber besondere starke und genaue Aufnahmen, die deshalb schwer verwendbar sind, weil die Gewehre in den Außenmaßen, die hier nur erfaßt werden können, mit teilweise wesentlichen Abweichungen hergestellt werden. Außerdem ist der Halt des Gewehrs im Gestell nur gering.
  • Die Erfindung beseitigt diese Übelstände völlig, indem der am lehrenhaltigsten gearbeitete Teil des Gewehrs zur Aufnahme verwendet wird. Hierdurch wird außerdem der zur Aufnahme nötige Teil des Gestells kurz und leicht.
  • An einem beliebig ausgebildeten Schießgestell, das z. B. mit Rücklauf, Federsporn, Gummipuffern o-. dgl. ausgebildet sein kann, wird ein Schießstock in bekannter Weise, zweckmäßig um 45° schwenkbar angebracht, der so ausgebildet ist wie das SchloB des Gewehrs, so daß er also mit Kammerwarzen und Auszieher versehen ist. Das eigentliche Schloß des Gewehrs wird daher aus dem zum Gewehrgranatenwurf zu verwendenden Gewehr herausgenommen, das Gewehr auf den Schießstock gesteckt und durch eine Drehung um 9o° der Schießstock mit der Kammer verriegelt. Der beim Abschuß entstehende Rückstoß wird dann völlig von den Kammerwarzen aufgenommen und über den Schießstock auf das Schießgestell übertragen, ohne den Schaft zu belasten.
  • Der Vorgang beim Laden, Entladen, Sichern usw. ist dann genau derselbe wie beim normalen Gewehr, nur daß das Schloß, in diesem Fall der Schießstock, stillsteht und das Gewehr bewegt wird.
  • Die Zeichnung stellt schematisch einen solchen Werfer dar. Fig. i zeigt das Gestell mit dem unter 45° gerichteten Schießstock, während Fig. a dasselbe in Verbindung mit einem Gewehr zeigt. Auf einer Grundplatte, Schiene o. dgl. r ist ein Drehpunkt 2 befestigt, in welchem das Rohr 4 schwenkbar gelagert ist. Streben 5 können durch Knebel 6, Spindel 7 und Bolzen 8 die Höhenrichtung des Rohrs 4 verändern. Ein abgesetztes Rohr 9 ist im Rohr 4 verschiebbar angeordnet und steht z. B. unter der Wirkung einer Feder, auf diese Weise ein elastisches Auffangen des Rückstoßes gewährleistend. Das Rohr 9 trägt fest verbunden das Schloß io, an dem in der Zeichnung eine hintere und zwei vordere Kammerwarzen ii zu erkennen sind. Der Ausziehei 1.2 ist in der üblichen Weise angebracht. Im Innern dieses Schlosses befindet sich ein Schlagbolzen, der unabhängig vom Gewehr durch einen Abzieher 14, z. B. durch Abschnappen einer Schlagbolzenkante von einer Nocke, zu betätigen ist. Das Gewehr 13 wird dann einfach, nachdem sein eigenes Schloß entfernt ist, auf das Schloß aufgesteckt und dadurch mit dem Gestell fest verbunden. Die Bewegung zum Laden der Infanteriepatrone besteht dann in einer Drehung des ganzen Gewehrs um seine Achse um 9o° und einer anschließenden Bewegung in Richtung seiner Achse nach vorn, dann wieder zurück, worauf das Schließen durch Drehung des Gewehrs um wieder 9o°, jedoch in entgegengesetzter Richtung erfolgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schießstock, der mit einem Schießgestell für das Verfeuern von Gewehrgranaten schwenkbar verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schießstock am vorderen Ende dem Gewehrschloß entsprechend ausgebildet ist, so daß das Gewehr über die Kammer aufsteckbar und durch Schwenken verriegelbar ist.
DEH147666D 1936-05-24 1936-05-24 Schiessstock, der mit einem Schiessgestell fuer das Verfeuern von Gewehrgranaten schwenkbar verbunden ist Expired DE652342C (de)

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