DE652447C - Verfahren und Schmelzbruecke zum Betrieb von Flammoefen - Google Patents

Verfahren und Schmelzbruecke zum Betrieb von Flammoefen

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DE652447C
DE652447C DED71813D DED0071813D DE652447C DE 652447 C DE652447 C DE 652447C DE D71813 D DED71813 D DE D71813D DE D0071813 D DED0071813 D DE D0071813D DE 652447 C DE652447 C DE 652447C
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KARL HERMANN DOENICKE
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B3/00—Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

  • Verfahren und Schmelzbrücke zum Betrieb von Flammöfen Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Schmelzbrücke zum Schmelzen von Metallen, welche gegenüber Sauerstoff besonders empfindlich sind, wie dies besonders bei Leichtmetallen der Fall ist. -Werden solche Metalle in fortlaufendem Betrieb geschmolzen, so wird der eigentliche Schmelzraum, in den das Schmelzgut eingebracht wird, vom Sammelbeckens welches das geschmolzene Metall aufnimmt, getrennt. Der größte Teil der hufzuwendenden Wärme muß dann auf dem Schmelzherd freigemacht werden, während der Sammelherd nur so weit beheizt wird, daß das Metall die zum Vergießen notwendige Temperatur behält.
  • Bekannt sind Öfen, bei denen:. das über eine Warmhaltewanne strömende Heizgas zum Teil verbrennt und von da aus auf den Schmelzherd geleitet wird, wo es unter erneuter Luftzufuhr in Sauerstoffüberschuß zur vollständigen Verbrennung gelangt. Weiterhin sind Ofenbauarten bekannt, welche den,eigentli.chen Schmelzherd zwecks schonenden Abschmelzens als Muffel ausbilden und durch eigene Feuerung beheizen. Die Abgase strömen dann über die Warmhaltewanne, die allenfalls außerdem selbständig beheizt wird. Es ist auch ein Ofen vorgeschlagen worden, bei dem das Heizgas zunächst über die Warmhaltewanne .strömt und auf der Schmelzbrücke unter Zusatz von vorgewärmter Luft zur Verbrennung gelangt. Alle' diese Ofenbauarten haben den Nachbeil, daß entweder sauerstoffhaltige Feuergase mit dem Schmelzgut in Berührung kommen, was einen verhältnismäßig hohen Abbrand verursacht, oder, wenn dies vermieden wird, unvollständig verbrannt aus dem Ofen abziehen, so daß der Brennstoff mangelhaft ausgenutzt wird.
  • Die vorliegende Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch, daß dem Schmelzgut unter Luftmangel verbrannte Feuergase zugeführt werden. Die vollständige Verbrennung erfolgt in einem Raum, der vom Schmelzherd durch eine Brücke aus gut wärmeleitendem Werkstoff getrennt ist. Auf dieser Brücke liegt das Schmelzgut und wird. so von unten mittelbar beheizt. Die Gesamtluftzufuhr kann auf diese Weise der bestmöglichen Ausnutzung des Brennstoffes angepaßt werden, ohne das zu schmelzende oder geschmolzene Metall mit Sauerstoff in Berührung zu bringen. Das Ergebnis ist ein Schmelzbetrieb mit äußerst günstigem Brennstoffverbrauch bei geringstem Abbrand.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar. Das auf der Schmelzbrücke a liegende Metall wird von aus dem Herdraum b kommenden Heizgasen bestrichen, wobei durch die öffnungen'c etwa die Hälfte der zur Verbrennung nötigen Luft zugeführt wird. Die unvollkommen verbrannten Feuergase umspülen das auf der Schmelzbrücke hegende Metall, geben an dieses durch Mitführung ihre Wärme ab und ziehen durch die Öffnungend in den unter der Schmelzbrücke liegenden Raum e, wo sie unter nochmaligem Luftzutritt, gegebenenfalls mit Luftüberschuß, vollständig verbrennen- und durch die öffnung g den Verbrennungsraum verlassen. Die zu dieser Nachtrennung notwendige Luft wird durch die Leitung f zugeführt.
  • Die Schmelzbrückea ist durch Stützstein,eh gehalten, die auch eine Durchwirbelung der Feuergase bewirken und dadurch und infolge Oberflächenwirkung die vollständige Verbrennung begünstigen. Der` Boden des Raumes e ist erfindungsgemäß zur Warmhaltewanne hin geneigt und durch Öffnungen i mit derselben in Verbindung, damit ° bei Durchbruch der Brücke a das Metall in die Wanne abfließen kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Betrieb von Flammöfen, bei denen die Verbrennungsleistung des Gases auf die Schmelzbrücke vereinigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die über .das Metallbad strömenden unverbrannten Gase über der Schmelzbrücke durch Luftzufuhr unvollkommen verbrannt und darauf zur vollkommenen Verbrennung unter die Schmelzbrücke geleitet werden. .
  2. 2. Schmelzbrücke zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die das zu schmelzende Gut tragende Brücke (a) auf Stützsteinen über. einem zum Metallbad hin schräg geneigten Boden ruht, von dem belDurchbruch der Brücke flüssiges Metall durch die Öffnungen (i) in den Badraum fließen kann.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1145749B (de) * 1959-11-14 1963-03-21 Rekuperator K G Dr Ing Schack Schmelzofen fuer Schrott, Masseln u. dgl. und Verfahren zu seinem Betrieb
DE1217552B (de) * 1961-02-14 1966-05-26 North Western Gas Board Flammofen zum Erschmelzen von Metallen
DE1263995B (de) * 1966-02-03 1968-03-21 Volkswagenwerk Ag Magnesium-Schmelz- und Beschickungsanlage fuer Druckgiessmaschinen

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